| Titel | ||||
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| 113 | vielleicht | |||
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Vorschautext: Ich, wiedergespiegelt, als Gesicht in der Menge, scheine ein Trugbild. Bin ich vor mir selbst weggelaufen, obwohl ich doch das Einzige bin, was mir wirklich gehört? ... |
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| 112 | Granathochzeit | |||
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Vorschautext: Hallo mein Schatz! Nach 42 Jahren bist du mir Wegweiser, Schutz und Wärme, wenn ich versuche meine Schritte zu finden, mich Gedanken dürsten. Möchte manche Augenblicke mit dir, wie den Duft von Parfüm ... |
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| 111 | Zukunftsmusik | |||
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Vorschautext: Klopfe am Himmel an, berge seinen Klang, bei allem Tohuwabohu höre seinen Melodien zu. Durchlebe aufmerksam den Tag, was hautnah die Seele zu spüren vermag... bei allem wann und wie, fehle dir die Hoffnung nie. Ist der Weg auch weit es rinnt der Sand der Zeit ... |
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| 110 | Lebenskalender | |||
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Vorschautext: Die Tage abgerissene Kalenderblätter gestärkt mit Sprüchen Ratschlägen Rezepten die Jahre ziehen dahin wie der Wind fragen nicht ... |
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| 109 | Musikgenie | |||
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Vorschautext: Ich mag Musik mit Holz und Blech. aus Trompeten und Posaunen. Doch ist es mir so gar nicht recht, wenn sie mich des Schlaf´s berauben. Mal gedämpft, mal lang gezogen. Mal hängt ein Ton, mal fehlt der Druck. Und sein Melodienbogen, weckt aus dem Traum mit einem Ruck. Ich versuchte sanft zu pfeifen, probierte es mit applaudier´n. ... |
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| 108 | Dieser Tag... | |||
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Vorschautext: Da war dieser Charme, Mittelpunkt meines Denkens, der den Weg kreuzte. Dieses einzige Wesen ließ die Erde vergessen. Da war dieser Stern, anfangs einer von vielen, inzwischen ein Mond, mit starker Anziehungskraft an meinem Himmel. ... |
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| 107 | bunte Gedanken | |||
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Vorschautext: Wie Herbstlaub gleiten meine Gedanken, leuchten bunt - sie schwanken trotzig im Kreis. Verwegen schallt verbittertes Raunen entgegen von starken Launen umschlossen ... |
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| 106 | unscheinbare Tankstelle | |||
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Vorschautext: Von Gedanken gepeitscht, in Sturzbächen treibend endet, von harmlosen Fingern berührt, die durstige Wegstrecke im Zärtlichkeitsjenseits verheißungsvoller Lippen Beschämt und verwirrt stimme ich ein in den Gesang der Lerchen die frei in die Lüfte ihren Jubel schmettern ... |
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| 105 | Januartage | |||
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Vorschautext: Die kalte Jahreszeit trägt zum Kleid der Unschuld das Kristall der Eiszapfen Konfettiregen stäubt durch fröstelnde Bäume und in der Wintertage Schale wächst Erwarten Wind vertreibt kalte Geister ins Wolkenreich zurück - Der Himmel malt die Welt in Farben. ... |
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| 104 | Reife Schönheit | |||
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Vorschautext: Stunden fliegen, und mein Ich wächst zu reifer Schönheit. Der Übermut steigt grüne Flammen spielen um meine Augen wecken die Rebellin in mir. Dem Rausch verfallen schlägt der Moment Purzelbäume und singend färbt sich die Zeit. Ich schicke Sommerküsse an den Herbst, schwebe im Bunt der Blätter ... |
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| 103 | Vati's Drachen | |||
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Vorschautext: "Vati bau mir einen Drachen Ganz groß mit einem bunten Schwanz!" "Kann es gerne für dich machen Schon morgen steigt er auf zum Tanz!" Vaters linke Hände aufgewacht Werden ihm den Nachtschlaf rauben Doch hat das Wunder er vollbracht Alle konnten es nicht glauben ... |
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| 102 | Ohne Gewähr | |||
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Vorschautext: Hinter meinen antiken Lebensjahren, von kleinen Altertumsflecken umrahmt, steckt nostalgische Melancholie - über alle Berge zu springen, Geigen an den Himmel zu hängen, im Rest von Sternenstaub zu baden und von Sonnen geliebt zu werden. So habe ich, den Durchbruch der Frühlingsgefühle nutzend, die Rösslein eingespannt und gleichzeitig gewagt ... |
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| 101 | Lebenslust | |||
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Vorschautext: Es ist eine Lust zu leben Ich stehe unter Spannung Verträumt schmiege ich mich In den Arm des Sommers Eine Idee bekommt Flügel Ich fange den Mond im Hut Die Nacht verliert ihren Schatten Weht wie kostbarer Weihrauch In meine Seele Reize durchfluten den Raum ... |
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| 100 | Schaf Emma | |||
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Vorschautext: Schaf Emma blökt empört herum Ihr Menschen haltet mich für dumm Nur weil ich keine Seide mag Und einfach Wolle auf mir trag Nicht duftig rieche wie Parfüm Bin ich noch lang kein Ungetüm Pudelnackt lass ich mich scheren Nehmt meine Wolle voll Begehren Nicht ein Stück Fett ist an mir dran An Ostern werd ich Opferlamm Ihr schiebt zu allem Überfluss ... |
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| 99 | Seelennahrung | |||
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Vorschautext: Versteckt in Worten der Poesie sind meine Gedanken frei. Fühle mich wie ein Kind, lasse meine Sinne streicheln, wie die Saiten einer Harfe, und nähre so meine Seele. Ich stehe mir heute nahe, der See spiegelt den Herbst. Ich blättre durch Vergangenes, streiche über mein Gesicht und Farben blättern vom Ich. ... |
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| 98 | reich erfüllt | |||
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Vorschautext: Ich pflücke letzte Strahlen leg sacht sie in mein Herz um narbig Seelenqualen zu lindern ihren Schmerz lass einen Spaltbreit offen zu meinem Ich die Tür um auf den Herbst zu hoffen den ich im Herz verspür falls rauer Wind mich streife von letzter Pracht enthüllt ... |
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| 97 | E Moindgebät | |||
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Vorschautext: E Moindgebät. Läib Herrgottche! Es vesät merr moi Stemm, weil eich hoit iwwerglecklich benn. Däi Sunn schoint schunn su schie, drimm dät eich gern sponsmaijern gieh. Woann eich moi Scheleebrut vedreckt, froi eich mich groad wäi verreckt den sunniche Doach se genäiße. Doun ierscht noch rasch moi Bloume gäiße. Soi merr net bies, kumme net enn doi Kerch, ... |
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| 96 | Hoandkees | |||
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Vorschautext: Woas soin mier Hesse suu vesesse, off e däffdich Hoandkees Esse De Gestoank ess schnell vegesse, doch dess Zwickes mächt Mallesse. Däi Zwiwwel doun emm Bauch rumurn, unn flutsche se raus, kräist de rure Uuhrn, Doch all doas mächt dem Kall naut aus. Där säht doa: Kenn, woas dunnerts draus. Unn fingts oh se schtinge goans frasterlich, doa guckt de Kall nur henner sich: Rifft, ei Dunnerkeil mir kimmt de Kimmel, häi dunnerts, unn drauße stieht die Sunn ohm Himmel. ... |
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| 95 | Gedanken zu Weihnachten | |||
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Vorschautext: Bilder sich aneinander fügen - das ganze Haus geheimnisvoll Man genießt in vollen Zügen; verschwiegen und im Flüsterton In die Nase steigt der Duft von Äpfeln, Lebkuchen und Nüssen bis die Glocke zur Christmette ruft - wir Kinder aufs Christkind warten müssen. Geschenke unterm Weihnachtsbaum - die alte Puppe strahlt im neuen Kleid. Alles glitzert wie ein Märchentraum: Selige, alte Weihnachtszeit ... |
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| 94 | Lebensschiff | |||
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Vorschautext: Bist kein Floß aus Strohhalmen, du starkes Lebensschiff Meine Hoffnung klammert sich an deinen Anker, und so rudere ich im Rhythmus des Herzschlags fest an dich gebannt. ... |
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