Profil von Viola Otto

Typ: Autor
Registriert seit dem: 08.09.2013
Alter: 75 Jahre

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Unser Herz ist eine Harfe,
eine Harfe mit zwei Saiten.
In der einen jauchzt die Freude,
und der Schmerz weint in der zweiten.

( Peter Rosegger )

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Anzahl Gedichte: 153
Anzahl Kommentare: 201
Gedichte gelesen: 178.332 mal
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Titel
13 6. Dezember
Vorschautext:
Es kann schon sein, dass es ihn gibt,
den Nikolaus der Kinder liebt.
Der seinen Sack mit Gaben leert
und trotzdem etwas Angst beschert.
Mit weißem Bart auf Rentierschlitten
kommt er durch den Schnee geglitten,
um die Geschenke abzuladen
und nach Artigkeit zu fragen.

Vielleicht droht er dann mit der Rute.
Doch meistens findet er nur Gute,
die zur Tür die Stiefel bringen
...
12 Wenn...
Vorschautext:
Wenn der Tag sich an den Abend lehnt
schmiege ich mich im Duft von Lavendel,
verträumt in deine Arme und
fange für dich den Mond im Hut.

Atme die Nacht die ihren
Schatten verliert und das
Fenster zur Erde öffnet, um ein
Stück Lichtfülle dem Garten,
der am Himmel welkt zu spenden.
11 Lebensherbst
Vorschautext:
Wirft der Lebensherbst
langsam seine Schatten,
bleiben unsere
gemeinsamen Atemzüge
vertraute Liebkosung
in den
von Honig und Stacheln
gesteckten Lachfalten.

©Viola
10 ungewiss
Vorschautext:
Alternder Sommer
weint seiner Jugend nach,
wird tröstend empfangen
vom Herbst,
setzt seinen Fuß
ins Ungewisse
und seine Chance hofft
auf Veränderung...
einsam zwischen Schatten.

©Viola
9 Sommermärchen
Vorschautext:
Ich trinke deine Wärme,
starte Schritt für Schritt vom
Ufer der kleinen Insel des Heute.
Mein Mund pflückt ein Lächeln
und öffnet der Seele Fenster.
Voller Melancholie entgleitet die Zeit.
In der Luft ein Hauch Abschied,
der Himmel weint bunte Blätter,
löscht grünes Feuer...
Meine gesteckten Lachfalten erzählen
mir ein Sommermärchen auf der Haut.

...
8 Gefühlswolken
Vorschautext:
Allen ein glückliches, friedvolles 2018!

Uns liegt nun das Neue Jahr zu Füßen,
gib mir die Hand, wir starten
am Ufer des Tages,
bereit für neue Augenblicke,
dankbar für jeden Moment...

auf meine Zunge legt sich
der Duft deiner Nähe,
nimmt mir den Atem.
Berührungen brennen und wir
...
7 Zeitspanne
Vorschautext:
Hoffnung füllt die kalte, graue Zeitspanne.
Der Himmel, regenschwer, lässt hellrote
Beeren wie Blutstropfen leuchten...
hoffend, die Farben werden mutig.

Die Sonne blinzelt unter ihrer
Nebelkappe hervor und langsam
erwärmt mich der Eismond,
wie ein alter Pullover.

©Viola
6 Wellenreiten der Gedanken
Vorschautext:
Mit einer Flut an Impressionen fließt das Leben durch meine Adern.
Mein Herz beginnt zu rasen, will aus dem Körper stürmen.
Ich schließe die Augen, meine Füße tragen mich.
Sonnenstrahlen benetzen die Welt mit Farben,
das Wetter malt Bilder...nicht alle davon kenne ich
Insekten schwirren lautlos, vorbei das kecke Treiben des Frühling,
oder die übervolle Fülle des Sommer... die Pracht im Garten verblüht.
Der Herbst reicht mir die Hand und ich warte auf die dunklen Tage
In allen Stürmen weht Erinnerung und ein Lächeln huscht durch mich.
©Viola
5 Mein Lebensherbst
Vorschautext:
Mein Lebensherbst ein bunter Blätterwald
von Erinnerungen der Vergangenheit,
voll guter Hoffnung auf meinem Lebensweg Zukunft.

Wenn auch die Zeitspanne kürzer, als die der
zurückgelegten Wegstrecke Vergangenheit,
warte ich erneut auf den Durchbruch der

Frühlingsgefühle, um die Rösslein einzuspannen
und meinen Hormonacker locker umzupflügen -

ohne Gewähr!
...
4 unendlich
Vorschautext:
unendlich

Du, bist meine Märcheninsel,
malst mir ein Bild vom Glück
mit geschickt geführtem Pinsel.

Der Mond ist unser Schaukelpferd,
wir wippen auf einer goldenen Sichel
und Sterne sind unser Licht.

Trotz Fingerspitzengefühl,
meine Haut fremd geworden
...
3 Bühnenbild
Vorschautext:
Im Heute steht ein Bühnenbild
was ich Leben nenne.
Es sind meine antiken Lebensjahre,
von kleinen Altertumsflecken umrahmt,
in nostalgischer Melancholie .

Bilder, in meinen Gedanken,
von Schmetterlingswolken eingebettet,
begleiten mich auf dem Fußweg durch das Grün,
um meinem Mund ein Lächeln zu entlocken
und so am Ufer des Tages zu starten.

...
2 Lebensmelodie
Vorschautext:
Die Zeit zerrinnt namenlos
wie eine Handvoll Schnee.
Lebensspuren versinken.
Im Atem das Ungewisse,
was nicht mehr zählt.
Hörst du des Lebens Melodie
im Takt des Herzschlag.
Die schönste Sinfonie des Lebens
mit Sandpapier geschmirgelt,
im Dunkel ruhend bis das Licht
zur Morgenstunde erblüht und du
nicht gerne glaubst, dass die
...
1 Paradies der Zukunft
Vorschautext:
Aus meinem Floß aus Strohhalmen
hänge ich Geigen an den Himmel,
komponiere mir ein Lied
in nostalgischer Melancholie,
um meinen antiken Lebensjahren
ein Paradies für die Zukunft zu schenken.
Ein Lächeln öffnet der Seele Fenster
und ich übergebe dem Herzschlag das Ruder.

©Viola