Profil von Torsten Hildebrand

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Titel
23 Aus Berlin 06.10.11
Vorschautext:
In meine Speiseröhre,
da will ich keine Möhre.
Ich will 'ne Wurst ganz schnieke.
So eine ohne Lüge.
Ne Dampfwurst aus Berlin.

Ich mach gleich 'ne Affaire!
weil ich mich dran verzehre.
Ob ich sie wohl bald kriege.
Frau! droh mir nicht mit Wiege.
Sonst wirst du schnell auszieh'n.

...
22 Verschnupfte Poesie 06.10.11
Vorschautext:
Ich hab ein Herz
und keine will's.
Drum schweigt es still.

Und die Magie,
die ist dahin.
Verschnupft ist
Poesie.
21 Die Hyäne 05.10.11
Vorschautext:
Mein Zahnarzt, die Hyäne!
Der zieht so gern die Zähne.
Schon hör ich den Reaktor
der fiesen Bohrmaschine.
Das klingt nach schwerem Traktor.
Ich will auf die Latrine.

Dann hör ich die Kreissäge
von dem Besteckgehege,
wie sie grell am Zahnstein quietscht.
Will runter von der Liege.
Au mein Nerv! Und wie das zwietscht.
...
20 Neues Blut 05.10.11
Vorschautext:
Das, was dem Menschen gut tut,
ist in jedem fall sehr richtig.
Ein Gesetz wird gar nicht wichtig,
will man haben neues Blut.

Muss die Frau sich jemand leihen,
ist das doch ihr eigner Hut.
Doch in Gesetzes - Reihen,
ist die Leihmutterschaft nicht gut.

Schwörten Ärzte nicht ein Eid,
um '' Jeden '' stets zu helfen?
...
19 Feilschen 05.10.11
Vorschautext:
Und wie die Engel feilschen,
als wäre Zeit bald Tod.
Doch der Tod kennt keine Not.
Ach, manches Butterbrot,
ist nicht zu erheischen.
Ob alle Engel feilschen?
18 Vom Balkon 05.10.11
Vorschautext:
Vom Balkon aus rechts,
da fließt die Werra still.
Das Flüsslein, weiblichen Geschlechts,
wo man gerne baden will.

Auf einem schmalen Streifen,
da liegt ein Teppich bunt.
Der Herbst legt Blätterschleifen;
und pfeift für Katz und Hund.

Noch ist der Hebst Blaugolden,
mit verspielten, kleinen Wolken;
...
17 Soll ich? 05.10.11
Vorschautext:
Die Brauen wieder?
Soll ich, fingerweich streichen,
deinen sanften Blick?
Hinuntergleiten,
zu deinen Wangenknochen,
bis zum Lippenstift.
Soll ich, noch einmal
streicheln, dein gekräuseltes,
goldenes Mondhaar?

Soll ich? Soll ich?
16 Lommel und der Kröterich 04.10.11
Vorschautext:
Der Lommel auf der Parkbank sitzt
und schaut auf runden Teich.
Die Frösche quaken sehr gewitzt,
das ei'm das Herz wird weich.

Ein dicker Kröterich springt gleich
zu Lütt; und schaut verschmitzt.
Er zielt wohl schon auf ein Bereich,
was ihm als Kröte nützt.

Der Lommel sieht, wie's Zünglein blitzt;
und schon wird er sehr bleich.
...
15 Im Bett 04.10.11
Vorschautext:
Der Lommel liegt im Bett mit ihr.
Sie zeigt sich nackt und voller Gier.
Der Lommel will ja Sicherheit
und hält das Gummi griffbereit.

Doch das verflixte Ding nochmal!
Es ist zu rund, zu glatt, zu schmal.
Es geht nicht auf. Es weigert sich.
Der Lommel schwitzt grad fürchterlich.

Doch Lütt ist fantasiebegabt,
denn er ihr nun den Rücken schabt.
...
14 Der Sonnenbrand 04.10.11
Vorschautext:
Der Lommel schwelgt im Tabaksrauch
und streichelt seinen freien Bauch.
Die Sonne scheint rotzfrech darauf;
und macht aus Lommels Bauch, ein Knauf.

Des Lommels Nabel: brennend rot.
Es hilft kein Eis und auch kein Jod.
Der Sonnenbrand zieht bis zur Scham.
Lütt's Glück, das er nicht weiter kam.

Für Lütt ist's Küssen jetzt fatal,
weil Lommels Schätzchen, gern zumal,
...
13 Ritter Lütt 04.10.11
Vorschautext:
Der Lommel ist zum Karneval
und kommt in silberner Gestalt,
Trägt Harnisch, Schild und Federball.
Am Hinterteil ist angeschnallt:
Ein Morgenstern, aus Plüsch.

Sein Reittier ist, wie kann man's sagen:
Ein Drachen wohl, aus Pappmachee.
Doch ritterlich ist sein Betragen.
Er trinkt Whiskey, mit viel Tee.

Ja, Lommel Lütt, ist ritterlich.
...
12 Zur Weihnachtszeit 04.10.11
Vorschautext:
Zur Weihnachtszeit! Zur Weihnachtszeit!
Da will ich weißen Schnee.
Denn Weihnachten im grünem Kleid,
tut meinem Herzen weh.

Die Flocken müssen falln,
ganz Puderzuckerdick.
Das würde mir gefalln.
Denn Schneeballschlacht ist schick.

Und prasselt, knistert, erst Kamin,
bei Glühwein, Brause oder Grog.
...
11 Rockhuhns 04.10.11
Vorschautext:
Es waren war mal zwei Hühner,
die hatten Bock auf Rock.
Sie aßen: Wurm und Wiener;
und tranken Doppelbock.

Das eine Huhn macht Texte.
Das andre singt sie gut.
Wobei es hühnrisch kleckste,
im Hühnerstall voll Mut.

Das Sängerhuhn, das rockte,
spielt Riffs auf der Gitarr'.
...
10 In den lieben Trauben 04.10.11
Vorschautext:
In den lieben Trauben,
hängt verpackt: der schönste Wein.
Wie Herbst sind seine Farben
und Diamanten rein.

Im Weinberg will man rauben:
die drallen Beeren süss.
Dass man die Seelenscherben
vergisst. Und wie sie hieß.
9 Gestern Nacht 04.10.11
Vorschautext:
Gestern Nacht hab ichs gesehn:
Der Mond zog sich ein Schlüpfer an.
Und der Schlüpfer war auch schön.
Es hingen nämlich Sterne dran.

Dann wurde Mond auch ordinär,
wenngleich auch nur ein bisschen.
Man sah sein Zipfelchen.Nicht mehr.
Und Sternenschnuppen - Küsschen.

Die Sternenküsschen fielen,
vom Mondeszipfelchen herab.
...
8 Der Jäger 04.10.11
Vorschautext:
Ein Jäger geht auf Pirsch.
Nach einem weißem Hirsch.
Da nimmt er mit die Flint',
damit's auch nicht entrinnt.

Er schleicht durch das Geäst.
Die Stirn ist schweißbenässt.
So jagt er nach dem Wild;
das es zu schießen gilt.

Er sieht den weißen stehn,
wie sich die Flanken blähn.
...
7 Lupus Spirit Isegrim 04.10.11
Vorschautext:
Lupus Spirit Isegrim,
war gefürchtet arg und schlimm.
denn er schlich ja durch die Wälder.
Durch die Wiesen. Durch die Felder.

Lupus Spirit Isegrim
den man nachsagt: kein Benimm.
War ein lauter großer Heuler!
und mitnichten, ein Langweiler.

Lupus Spirit Isegrim
tempramentvoll, ungestüm.
...
6 Spüren und Fühlen 04.10.11
Vorschautext:
Bemale dich mit rosa Pfeffer,
der weich in Schokolade steckt.
Und jeder Schokoklecks ein Treffer,
wobei sich sanft dein Becken streckt.

Dein Atem spitzt die Lippen scharf,
dass mir die Finger wohlig zittern.
Du führst sie langsam mit Bedarf,
wohin schon alle Küsse wittern.
5 Ich gönn's mir 04.10.11
Vorschautext:
Da könnt ihr machen was ihr wollt!
Mein Egoismus gönn ich mir.
Mein Seelchen hab ich selbst verzollt;
mit Flügelchen aus Goldpapier.

Mein Charme hat sich um Acht getrollt.
denn Ironie lag nicht im Bier.
mein Egoismus, wenn er rollt,
den gönn ich mir, als Zusatzgier.

Und ist der Mund auch voller Gold,
mit seinem Zungen - Schmalz - Haustier.
...
4 Abschied // 01.10.11
Vorschautext:
Immer musst du fliegen.
Du liebste Nachtigall.
Siehst du nicht im Augental:
wie eng die Tränen liegen.

Komm und lass dich drücken.
dass ich weich, vom Abschied fall.
Dass des Herzens Echohall,
schließt, die weiten Lücken.
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