Profil von Max Vödisch

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Registriert seit dem: 10.10.2012
Geburtsdatum: * 16.03.1956

Pinnwand


Meine Gedichte wurden als Buch mit dem Titel "Inmitten der Gesellschaft" 2013 vom Verlag united p.c. ISBN: 978-3-85040-941-4 veröffentlicht.

Als Leseprobe habe ich die Texte von "Gebrauchsgegenstand" und "Arbeitslosigkeit macht krank" auch auf meiner Homepage.

Bezugsquellen dieses Buches siehe:
http://maxvoedisch.jimdo.com/bezugsquellen-buch-erhältlich-bei/

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maxvoedisch@aol.de

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http://maxvoedisch.jimdo.com/

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Anzahl Gedichte: 282
Anzahl Kommentare: 105
Gedichte gelesen: 45.803 mal
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Titel
162 Antiheld
Vorschautext:
Du schreibst Texte, die keiner liest,
sie blühen leise, wo niemand sie gießt.
Du siehst die Welt aus deiner Sicht,
wie sie nun mal ist – kein blendend helles Licht.

Du glaubst, du seist der große Antiheld,
der scheitert an dem lieben Geld.
Du träumst von Blüten, groß und rein,
sprichst immerfort vom Frieden – so soll er sein.

Du bist ein seltener Idealist,
der sich nicht wie ein Materialist verhält,
...
161 Ein Augenblick im Grau
Vorschautext:
Kein Geld, kein Job,
viel Grund zur Hoffnungslosigkeit.
Keine Wertschätzung, kein Trost, kein Lob,
ein Spiegelbild unserer Zeit.

Wenig Freunde, keine Frau,
viel Grund zur Hoffnungslosigkeit.
Der Himmel färbt sich bleiern grau,
und überall herrscht Ungerechtigkeit.

Kaum glückliche Gesichter,
die Müdigkeit überwiegt.
...
160 Die Söldner dieser Welt
Vorschautext:
Sie kamen aus Ländern, wo Hunger besteht,
aus Städten, wo keiner den andern versteht.
Sie trugen Uniformen, statt einen Traum,
ihr Weg war Staub, sie kannten ihr Ziel kaum.

In Afrikas Glut, im endlosen Sand,
dient’ jeder für Lohn in einem unbekannten Land.
Die Fremdenlegion gab Brot und Mord,
und nahm sie die Seele mit jedem Ort.

Dann zogen sie weiter, wie ein Schattenheer,
die Namen gelöscht, die Herzen leer.
...
159 Zwischen Welten
Vorschautext:
Frag nicht nach dem dichten Rauch,
der mich wie ein Schleier hält;
wenn der Lärm die Erde verschlingt,
baut Schweigen mir eine Gegenwelt.

Frag nicht nach dem schnellen Geld,
das wie loser Sand verrinnt;
ich bezahle jede Nacht
für den Ton, der nie beginnt.

Frag nicht nach dem blassen Sinn,
den mein Blick im Dunkel sucht;
...
158 Wie ein leiser Strom
Vorschautext:
Ein Wort genügt, um Licht zu schenken,
ganz ohne Prunk, ganz ohne Schein.
Man muss Gedanken gar nicht lenken,
sie dürfen einfach nur wahr sein.

Wer Gutes tut, macht es oft leise,
ein lautes Urteil aus der Welt.
Die Stille reicht auf ihre Weise,
die tröstend uns zusammenhält.

Was zählt, ist nie der fremde Sinn,
der jeden Schritt erraten will.
...
157 Machtzyklus
Vorschautext:
I. Ursprung der Macht – Archaisch, politisch, strukturell
1. Kreise der Macht
Schlagworte: Machtkreislauf, historische Wiederkehr, Gier, Schatten Funktion: Prolog – Macht als ewiges Muster der Menschheit.
2. Der Feldherr aus Stein
Schlagworte: Kriegsmetaphorik, Kälte, Menschen als Zahlen Funktion: Archaischer Ursprung von Macht und Gewalt.
3. Marionetten im Glaspalast
Schlagworte: Eliten, Börsenwind, goldene Fäden, Volk unten Funktion: Macht der Wirtschaft, Glaspalast als Symbol.
4. Das Elfenbeinhaus
Schlagworte: Aufstieg, Masken, Marmor, Schuld, Leere Funktion: Kulturelle und soziale Höhenmacht.
5. Versagende Politiker
Schlagworte: Politikversagen, Profite, kalte Systeme Funktion: Moderne politische Machtkritik.
6. Bilanz der Leere
...
156 Ein fremder Blick
Vorschautext:
Ist das die Glut, die Dich bewegt?
Die Liebe, die in Tränen lebt?
Erreichst Du je, was Dich durchdringt –
oder fliehst Du, wenn Sehnsucht singt?

Dein Leben – eng wie ein fremder Raum,
Du siehst das Licht – nur im Traum.
Du stehst für viele, stumm und leer,
von Illusionen getragen wie das Meer.

Ein Tag vergeht, ein Blick verweht,
Du lebst, doch weißt nicht, wie es weitergeht.
...
155 Der Preis der Würde
Vorschautext:
Mir geht es ja gut,
obwohl ich stets verliere.
Mir geht es ja gut,
auch wenn ich bald krepiere.

Hoffnung? Ein leeres Versprechen.
Verstellung? Ein nutzloses Spiel.
Heuchelei ließ mich stets erbrechen,
doch Verluste sind manchmal ein Ziel.

Mir geht es ja gut,
ohne Glanz, doch mit Würde.
...
154 Erstarrte Welt
Vorschautext:
Ich seh es klar:
Die Welt ist starr.
Sie kreist um Macht,
und Menschlichkeit verflacht.
153 Gutmütige Bescheidenheit
Vorschautext:
Du stehst gelassen über die Dinge,
verzichtest still auf große Gewinne.
Kein Laut begleitet Deinen Schritt,
Du trägst das Herz der Güte mit.

Dein Wissen bleibt ein stiller Schatz,
Du suchst nicht Ruhm, noch den hohen Platz.
Du hilfst, wo andre zögern still,
weil Dich kein Eigennutz mehr will.

Doch manchmal, leise, wird’s zur Qual,
dann wird für Dich vieles egal.
...
152 Verlorene Flügel
Vorschautext:
Es ist traurig – und leider wahr,
mir ist schon offenbar:
Ich hab in letzter Zeit zu viel Mist gebaut
und mir die eigne Freiheit geklaut.

Ich zähl wohl zu den stillen Leuten,
die sich noch Hoffnungen zurechtdeuten,
doch kaum etwas vermag sie zu erfreun –
ihr Lachen klingt nur wie Schein.

Ich hab viel zu oft versucht,
euer scheinheiliges Spiel zu kopieren,
...
151 Vom Denken und Träumen
Vorschautext:
Ich bin ein Mensch, der lange denkt,
der Fehler sieht – sie nicht verdrängt.
Ich träume von Frieden, von Gerechtigkeit,
und öffne Türen – selbst im Streit.

Ich bin ein Mensch, der Fragen stellt,
der nicht nur schweigt, wenn’s andern gefällt.
Ich wünsche mir Liebe, ein Stück vom Glück,
doch weiß: Die Zeit kehrt nie zurück.

Ich hasse Heuchelei und Gier –
auch wenn ich’s manchmal spür in dir.
...
150 Stoffgebundene Sucht
Vorschautext:
Du stürzt hinein – kein Schleier, kein Versteck,
man sieht es sofort: dein Blick, dein Dreck.
Du bist auf der Flucht – vor dir, vor dem Staat,
Kokain, Heroin: Besitz wird zur Tat.

Du sagst: „Haschisch ist harmlos, Alkohol geht klar“,
doch der Trip geht tiefer – du bist nicht mehr da.
Du ziehst, du schluckst, du spritzt, du trinkst,
bis du dich selbst nicht mehr erkennst.

Die Welt verschwimmt, du siehst nur dich,
kein Echo, kein Halt – nur deine Sicht.
...
149 Innere Wetterlage
Vorschautext:
Momentan geht’s mir wirklich schlecht,
ich komm mit der Wetterlage nicht zurecht.
Ist’s das Dorf, das mich so müde macht
oder bin ich nie richtig aufgewacht?

Manchmal fühl ich mich wie weggeschwemmt
wie Staub, den man vom Pflaster trennt.
Ein Nein trifft mich wie ein Dolchstoß
und Hoffnung flieht – mein stummer Trost.

Kleinigkeiten bringen mich aus dem Lot,
mein Inneres schreit, mein Äußeres trotzt.
...
148 Bilanz der Leere
Vorschautext:
Sie sitzen hoch in Sälen aus Granit,
wo kein Geschrei des Volkes je eintritt.
Der Blick starr auf goldne Bilanzen gerichtet,
was draußen brennt, wird ohne Wert gewichtet.

Man misst das Kapital des Landes nur in Zahl’n,
lässt Menschlichkeit und Hoffnung verstrahl’n.
Es zählt der Index, nicht der einfache Mann,
der seinen Alltag kaum noch meistern kann.

Sie reden von Märkten, von Wachstum und Geld,
von Ordnung, die sich mit der „Zivilisation“ misst.
...
147 Christina
Vorschautext:
Oft trügt der Schein –
in Wahrheit bin ich einsam und allein.

Nur du, Christina, bist die Frau,
die mein Herz versteht,
mit der ich durch Sturm und Stille geh.

Oh Christina, mein Stern –
so nah in Gedanken,
so fern in der Welt –
ich hab dich so gern.

...
146 Mariah
Vorschautext:
Als ich dich zum ersten Mal hinter der Theke sah,
stürzte die Welt in ein stilles, süßes Chaos.

Seitdem kreist mein Denken Tag und Nacht um dich –
ich liebe dich,
doch du hörst mich nicht.

Zwei Welten, fern und verschieden,
finden keinen Weg zueinander.
Zu anders sind wir,
zu tief die Träume,
zu trügerisch das Verlangen.
...
145 Elemente der Seele
Vorschautext:
All die Zeiten, in denen wir leiden,
verblasst nicht das Herz,
sie tragen den Schmerz
wie Ebbe und Flut,
mal ruhig, mal in Wut.

Wir leben, um nicht nur Glück zu zeigen,
wir schwanken, wir neigen
zu Tränen und Lachen,
zu wilden Sachen.

Denn jede Sekunde,
...
144 Zwischen Licht und Leere
Vorschautext:
Tief in dir, da glimmt ein Licht,
auch wenn es oft die Schatten bricht.
Du träumst von Weite, von dem Meer,
von einem Leben hell und mehr.

Du willst alles geben,
um das Leben ganz zu leben.
Du suchst den Sinn in jedem Blick,
verlierst dich Stück für Stück.

Die Welt erscheint dir wie ein Spiel,
doch du verfehlst zu oft das Ziel.
...
143 Im Tempel des Rauschlichtes
Vorschautext:
Ich taumle durch das Neonlicht,
mein Herz – ein müder Widerspruch.
Die Nacht verspricht, doch hält sie nicht,
ihr Glanz – ein Trugbild, ein fließender Bruch.

Im Tempel aus flackerndem Schein
tanzt mein Schatten müde Kreise.
Ich greife nach Sternen, klein und rein –
sie zerspringen, lautlos, leise.

Die Göttin dort – ein flüchtiges Bild,
verhüllt in Glanz und falschem Traum.
...