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| 162 | Antiheld | |||
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Vorschautext: Du schreibst Texte, die keiner liest, sie blühen leise, wo niemand sie gießt. Du siehst die Welt aus deiner Sicht, wie sie nun mal ist – kein blendend helles Licht. Du glaubst, du seist der große Antiheld, der scheitert an dem lieben Geld. Du träumst von Blüten, groß und rein, sprichst immerfort vom Frieden – so soll er sein. Du bist ein seltener Idealist, der sich nicht wie ein Materialist verhält, ... |
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| 161 | Ein Augenblick im Grau | |||
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Vorschautext: Kein Geld, kein Job, viel Grund zur Hoffnungslosigkeit. Keine Wertschätzung, kein Trost, kein Lob, ein Spiegelbild unserer Zeit. Wenig Freunde, keine Frau, viel Grund zur Hoffnungslosigkeit. Der Himmel färbt sich bleiern grau, und überall herrscht Ungerechtigkeit. Kaum glückliche Gesichter, die Müdigkeit überwiegt. ... |
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| 160 | Die Söldner dieser Welt | |||
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Vorschautext: Sie kamen aus Ländern, wo Hunger besteht, aus Städten, wo keiner den andern versteht. Sie trugen Uniformen, statt einen Traum, ihr Weg war Staub, sie kannten ihr Ziel kaum. In Afrikas Glut, im endlosen Sand, dient’ jeder für Lohn in einem unbekannten Land. Die Fremdenlegion gab Brot und Mord, und nahm sie die Seele mit jedem Ort. Dann zogen sie weiter, wie ein Schattenheer, die Namen gelöscht, die Herzen leer. ... |
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| 159 | Zwischen Welten | |||
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Vorschautext: Frag nicht nach dem dichten Rauch, der mich wie ein Schleier hält; wenn der Lärm die Erde verschlingt, baut Schweigen mir eine Gegenwelt. Frag nicht nach dem schnellen Geld, das wie loser Sand verrinnt; ich bezahle jede Nacht für den Ton, der nie beginnt. Frag nicht nach dem blassen Sinn, den mein Blick im Dunkel sucht; ... |
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| 158 | Wie ein leiser Strom | |||
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Vorschautext: Ein Wort genügt, um Licht zu schenken, ganz ohne Prunk, ganz ohne Schein. Man muss Gedanken gar nicht lenken, sie dürfen einfach nur wahr sein. Wer Gutes tut, macht es oft leise, ein lautes Urteil aus der Welt. Die Stille reicht auf ihre Weise, die tröstend uns zusammenhält. Was zählt, ist nie der fremde Sinn, der jeden Schritt erraten will. ... |
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| 157 | Machtzyklus | |||
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Vorschautext: I. Ursprung der Macht – Archaisch, politisch, strukturell 1. Kreise der Macht Schlagworte: Machtkreislauf, historische Wiederkehr, Gier, Schatten Funktion: Prolog – Macht als ewiges Muster der Menschheit. 2. Der Feldherr aus Stein Schlagworte: Kriegsmetaphorik, Kälte, Menschen als Zahlen Funktion: Archaischer Ursprung von Macht und Gewalt. 3. Marionetten im Glaspalast Schlagworte: Eliten, Börsenwind, goldene Fäden, Volk unten Funktion: Macht der Wirtschaft, Glaspalast als Symbol. 4. Das Elfenbeinhaus Schlagworte: Aufstieg, Masken, Marmor, Schuld, Leere Funktion: Kulturelle und soziale Höhenmacht. 5. Versagende Politiker Schlagworte: Politikversagen, Profite, kalte Systeme Funktion: Moderne politische Machtkritik. 6. Bilanz der Leere ... |
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| 156 | Ein fremder Blick | |||
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Vorschautext: Ist das die Glut, die Dich bewegt? Die Liebe, die in Tränen lebt? Erreichst Du je, was Dich durchdringt – oder fliehst Du, wenn Sehnsucht singt? Dein Leben – eng wie ein fremder Raum, Du siehst das Licht – nur im Traum. Du stehst für viele, stumm und leer, von Illusionen getragen wie das Meer. Ein Tag vergeht, ein Blick verweht, Du lebst, doch weißt nicht, wie es weitergeht. ... |
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| 155 | Der Preis der Würde | |||
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Vorschautext: Mir geht es ja gut, obwohl ich stets verliere. Mir geht es ja gut, auch wenn ich bald krepiere. Hoffnung? Ein leeres Versprechen. Verstellung? Ein nutzloses Spiel. Heuchelei ließ mich stets erbrechen, doch Verluste sind manchmal ein Ziel. Mir geht es ja gut, ohne Glanz, doch mit Würde. ... |
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| 154 | Erstarrte Welt | |||
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Vorschautext: Ich seh es klar: Die Welt ist starr. Sie kreist um Macht, und Menschlichkeit verflacht. |
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| 153 | Gutmütige Bescheidenheit | |||
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Vorschautext: Du stehst gelassen über die Dinge, verzichtest still auf große Gewinne. Kein Laut begleitet Deinen Schritt, Du trägst das Herz der Güte mit. Dein Wissen bleibt ein stiller Schatz, Du suchst nicht Ruhm, noch den hohen Platz. Du hilfst, wo andre zögern still, weil Dich kein Eigennutz mehr will. Doch manchmal, leise, wird’s zur Qual, dann wird für Dich vieles egal. ... |
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| 152 | Verlorene Flügel | |||
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Vorschautext: Es ist traurig – und leider wahr, mir ist schon offenbar: Ich hab in letzter Zeit zu viel Mist gebaut und mir die eigne Freiheit geklaut. Ich zähl wohl zu den stillen Leuten, die sich noch Hoffnungen zurechtdeuten, doch kaum etwas vermag sie zu erfreun – ihr Lachen klingt nur wie Schein. Ich hab viel zu oft versucht, euer scheinheiliges Spiel zu kopieren, ... |
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| 151 | Vom Denken und Träumen | |||
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Vorschautext: Ich bin ein Mensch, der lange denkt, der Fehler sieht – sie nicht verdrängt. Ich träume von Frieden, von Gerechtigkeit, und öffne Türen – selbst im Streit. Ich bin ein Mensch, der Fragen stellt, der nicht nur schweigt, wenn’s andern gefällt. Ich wünsche mir Liebe, ein Stück vom Glück, doch weiß: Die Zeit kehrt nie zurück. Ich hasse Heuchelei und Gier – auch wenn ich’s manchmal spür in dir. ... |
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| 150 | Stoffgebundene Sucht | |||
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Vorschautext: Du stürzt hinein – kein Schleier, kein Versteck, man sieht es sofort: dein Blick, dein Dreck. Du bist auf der Flucht – vor dir, vor dem Staat, Kokain, Heroin: Besitz wird zur Tat. Du sagst: „Haschisch ist harmlos, Alkohol geht klar“, doch der Trip geht tiefer – du bist nicht mehr da. Du ziehst, du schluckst, du spritzt, du trinkst, bis du dich selbst nicht mehr erkennst. Die Welt verschwimmt, du siehst nur dich, kein Echo, kein Halt – nur deine Sicht. ... |
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| 149 | Innere Wetterlage | |||
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Vorschautext: Momentan geht’s mir wirklich schlecht, ich komm mit der Wetterlage nicht zurecht. Ist’s das Dorf, das mich so müde macht oder bin ich nie richtig aufgewacht? Manchmal fühl ich mich wie weggeschwemmt wie Staub, den man vom Pflaster trennt. Ein Nein trifft mich wie ein Dolchstoß und Hoffnung flieht – mein stummer Trost. Kleinigkeiten bringen mich aus dem Lot, mein Inneres schreit, mein Äußeres trotzt. ... |
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| 148 | Bilanz der Leere | |||
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Vorschautext: Sie sitzen hoch in Sälen aus Granit, wo kein Geschrei des Volkes je eintritt. Der Blick starr auf goldne Bilanzen gerichtet, was draußen brennt, wird ohne Wert gewichtet. Man misst das Kapital des Landes nur in Zahl’n, lässt Menschlichkeit und Hoffnung verstrahl’n. Es zählt der Index, nicht der einfache Mann, der seinen Alltag kaum noch meistern kann. Sie reden von Märkten, von Wachstum und Geld, von Ordnung, die sich mit der „Zivilisation“ misst. ... |
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| 147 | Christina | |||
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Vorschautext: Oft trügt der Schein – in Wahrheit bin ich einsam und allein. Nur du, Christina, bist die Frau, die mein Herz versteht, mit der ich durch Sturm und Stille geh. Oh Christina, mein Stern – so nah in Gedanken, so fern in der Welt – ich hab dich so gern. ... |
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| 146 | Mariah | |||
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Vorschautext: Als ich dich zum ersten Mal hinter der Theke sah, stürzte die Welt in ein stilles, süßes Chaos. Seitdem kreist mein Denken Tag und Nacht um dich – ich liebe dich, doch du hörst mich nicht. Zwei Welten, fern und verschieden, finden keinen Weg zueinander. Zu anders sind wir, zu tief die Träume, zu trügerisch das Verlangen. ... |
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| 145 | Elemente der Seele | |||
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Vorschautext: All die Zeiten, in denen wir leiden, verblasst nicht das Herz, sie tragen den Schmerz wie Ebbe und Flut, mal ruhig, mal in Wut. Wir leben, um nicht nur Glück zu zeigen, wir schwanken, wir neigen zu Tränen und Lachen, zu wilden Sachen. Denn jede Sekunde, ... |
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| 144 | Zwischen Licht und Leere | |||
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Vorschautext: Tief in dir, da glimmt ein Licht, auch wenn es oft die Schatten bricht. Du träumst von Weite, von dem Meer, von einem Leben hell und mehr. Du willst alles geben, um das Leben ganz zu leben. Du suchst den Sinn in jedem Blick, verlierst dich Stück für Stück. Die Welt erscheint dir wie ein Spiel, doch du verfehlst zu oft das Ziel. ... |
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| 143 | Im Tempel des Rauschlichtes | |||
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Vorschautext: Ich taumle durch das Neonlicht, mein Herz – ein müder Widerspruch. Die Nacht verspricht, doch hält sie nicht, ihr Glanz – ein Trugbild, ein fließender Bruch. Im Tempel aus flackerndem Schein tanzt mein Schatten müde Kreise. Ich greife nach Sternen, klein und rein – sie zerspringen, lautlos, leise. Die Göttin dort – ein flüchtiges Bild, verhüllt in Glanz und falschem Traum. ... |
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