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| 160 | Wenn Neues leise anklopft | 17.01.26 | ||
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Vorschautext: Wir gingen Wege, Stein für Stein, mal eng, mal weit, mal groß, mal klein. Doch jeder Schritt, den wir verloren, hat uns ein Stückchen neu geboren. . Die Jahre flogen, leicht und schwer und manchmal trug uns keiner mehr. Doch wo ein Schatten sich verfing, wuchs später still ein Neubeginn. . Ein Wort, ein Blick, ein leiser Mut tat uns im Dunkel manchmal gut. ... |
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| 159 | Neuland hinter dem Horizont | 16.01.26 | ||
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Vorschautext: Der Wind dreht um, die Segel beben, ein neuer Pulsschlag füllt das Leben. Was gestern noch wie Felsen galt, verliert im Morgen seinen Halt. Wir legen ab, was uns beschwerte, behüten das, was sich bewährte. Denn jede Spur im Küstensand verweht und weist ins fremde Land. Kein Ende ist ein toter Raum, er hütet still den Keim zum Traum. ... |
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| 158 | Dein Fels im Strom | 15.01.26 | ||
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Vorschautext: Wenn deine Welt ins Wanken gerät und Schmerz in deinen Augen steht, wenn jeder Weg dir endlos scheint und deine Seele heimlich weint, dann reich ich dir die Hand so weit als Anker in der Dunkelheit. Wie eine Brücke fest und breit, trag ich dich durch die schwere Zeit. Wenn unter dir der Abgrund grollt und wild die Flut entgegenrollt: Ich lege mich als Pfad für dich, ... |
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| 157 | Flammen der Gleichgültigkeit | 15.01.26 | ||
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Vorschautext: Die Welt steht schief, ein Draht steht unter Strom, ein falsches Wort – und alles steht in Brand. Die Nachrichten sind laut, doch ohne Ton, weil jedes Bild im schnellen Scrollen verschwand. Die Straßen sind voll, doch keiner hört das Wort, die Stimmen verhallen im digitalen Rauschen. Wir streiten im Netz, doch verändern kaum den Ort, während die Flammen der Gleichgültigkeit lauschen. Zu jung, um zu wählen, doch alt genug zu kämpfen, die Welt verlangt Entscheidungen ohne Verschnauf. ... |
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| 156 | Schweigen der Laternen | 15.01.26 | ||
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Vorschautext: Die Nacht legt ihr Ohr an Beton, zählt Atem, der zwischen Mauern zerbricht. Ein fernes Leuchten hält stur seine Position, wie ein Gedächtnis aus flackerndem Licht. Ich gehe durch Straßen, vom Tag noch bewohnt, wo Asphalt die Hitze der Stunden noch kennt. An Kreuzungen stehen Laternen geklont, wie Fragen aus Glas unter dem Firmament. Gesichter gleiten vorbei ohne Ziel, kein Blick hebt sich aus dem Moment. ... |
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| 155 | Echo der Gezeiten | 14.01.26 | ||
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Vorschautext: Der Wind schreibt Zeilen in den Sand, vergisst sie, eh der Morgen erwacht. Ein Flüstern streift durchs stille Land, gestohlen aus der tiefen Nacht. Was gestern noch wie Fels bestand, verblasst und wird zum fernen Schein. Wir greifen zu mit leerer Hand und sehnen uns, gebunden zu sein. Die Wellen brechen sich am Licht, zerstäuben weiß im Augenblick. ... |
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| 154 | Asphalt und Freiheit | 14.01.26 | ||
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Vorschautext: Der Motor grollt in der kühlen Nacht, ein dunkler Puls aus Eisen und Benzin. Wir tragen das ferne Leuchten sacht und spüren die Sehnsucht, die Wege ziehn. Kein Gestern hält uns mit stummer Hand, die Reifen trinken das graue Band. Wir lassen den Staub und den müden Rand zurück in dem schlafenden Land. Der Wind schreibt Lieder auf unser Gesicht, aus Freiheit, Salz und dem Duft von Gefahr. ... |
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| 153 | Nordic Light | 13.01.26 | ||
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Vorschautext: You stand in the light, not as a sound from distant days that faded out, but as a woman strong and clear, who knows the power silence bears. Your face tells stories, not of dreams, but the in between paths: bright stages, pauses bravely claimed, the art of staying true and named. You kept your course through all the years, left other voices outside your doors. ... |
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| 152 | Nordisches Licht | 13.01.26 | ||
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Vorschautext: Du stehst im Licht, nicht als ein Klang aus Zeiten, die längst vergangen sind. Du bist die Frau, die Stille kennt und gerade so die Welt benennt. Dein Gesicht erzählt kein Märchenbild, es zeigt die Wege – ruhig und mild. Von hellen Bühnen, Mut zum Gehn, vom Recht, auch Pausen zu bestehn. Du bliebst dir treu, Jahr ein, Jahr aus, ließest fremde Stimmen draußen vorm Haus. ... |
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| 151 | Echo des Aufbruchs | 12.01.26 | ||
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Vorschautext: Die alten Mauern werfen lange Schatten, der Frost der Jahre weicht dem jungen Licht. Auf Plätzen, die einst keine Stimmen hatten, spricht nun die Freiheit ihr erstes Gedicht. Ein Hauch von Morgen zieht durch enge Gassen, das Gestern verblasst wie ein ferner Schrei. Wir haben den Hass vor den Toren gelassen und fühlen uns endlich von Ketten frei. Die Melodie trägt uns über alte Grenzen, ein leises Wispern, das zum Sturm anschwillt. ... |
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| 150 | Zwei Funken im Dunkeln | 12.01.26 | ||
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Vorschautext: Hinter uns sinkt die Stadt wie ein müdes Gestern, die Gassen voll Schatten, die Motoren noch warm. Wir haben die Angst an den Kreuzungen gelassen und tragen nur das, was uns hält, unterm Arm. Dein Griff ist ein Funke im flirrenden Dunkel, ein stilles Versprechen aus Stahl und aus Haut. Die Straßen erzählen von endlosen Nächten, doch wir hören nur zu, wenn die Ferne uns traut. Der Wind schreibt uns Lieder aus Salz und aus Freiheit, er fegt den Staub dieser Jahre vom Blick. ... |
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| 149 | Der Preis der Pracht | 11.01.26 | ||
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Vorschautext: Weiß lag der Staub auf den Wegen der Zeit, sein Mantel aus Seide hing schwer. Er kaufte sich Träume, er borgte sich Neid, doch das Herz blieb beharrlich leer. Was zählen die Abzeichen, blendender Schein, wenn das Signal durch die Stille ihn ruft? Er jagte dem Ruhm durch die Nächte allein und stürzte ins Schweigen der Gruft. Das Lied, das er sang, verflog wie ein Hauch, kein Richter zahlt Schulden zurück. ... |
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| 148 | Im Gesetz des Echos | 11.01.26 | ||
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Vorschautext: Du wirst lernen, dass es einen Schnitt gibt im Licht, eine feine Narbe zwischen dem, was du schützt und dem, was du brichst. Sieh hin: Jemand feuert ins Offene, ohne Ziel und ohne Gesicht. Die Luft merkt sich alles, auch wenn die Stille verspricht, dass nichts geschah. Glaub nicht, du seist frei, nur weil das Blei dich bisher mied. ... |
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| 147 | Père Lachaise – Garten der Namen | 11.01.26 | ||
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Vorschautext: Père Lachaise, ein Garten vieler Zeiten, wo Wege durch Erinnerungen gleiten. Ein Stolz der Stadt, von Dämmerung umwogen, wo Stein und Moos die Zeit ins Heute zogen. Ich trat zu Morrison, suchte sein Schweigen, ließ mir von Max Ernst den stillen Umweg zeigen, durch Schatten, Kunst und ruhiges Verwehen, wo alte Bäume ihre Mythen säen. Die Gräber – Formen, hingehaucht ins Licht und jedes ist ein stummes Gedicht. ... |
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| 146 | Mechanik der Zeit | 09.01.26 | ||
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Vorschautext: Das Pendel schlägt die Logik aus dem Takt, ein Rhythmus, der nach keiner Ordnung fragt. Wir zählen Stunden in dem stillen Pakt, dass uns die Dauer nicht die Sicht verjagt. Es ist kein Fluss, den wir kennen, nur ein Gefüge aus Erinnerung und Morgen. Was wir als Anfang oder Ende nennen, bleibt dem Gang der Dinge tief verborgen. Der Geist versucht, das Sein zu kartografieren, doch bleibt der Grund im Schweigen unerkannt. ... |
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| 145 | Das Pfandhaus der Träume | 09.01.26 | ||
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Vorschautext: Der Staub auf den Saiten berichtet von den Wegen, von Nächten in Kneipen, die keiner mehr zählt. Ein Liedermacher summt, halb leise, halb verlegen, von dem, was uns trägt – und dem, was uns quält. Dort draußen am Fluss steht die Zeit in den Weiden, die Welt dreht sich weiter, als wär nichts geschehen. Man lernt zu verzichten, lernt schweigend zu bleiben und geht seinen Weg, den nur wenige gehen. Kein Silber, kein Gold – nur die Worte im Wind, die wie ferne Echos durch Gassen noch ziehen. ... |
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| 144 | Hotel Germania | 07.01.26 | ||
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Vorschautext: Auf endloser Datenbahn, die Leitung glühend heiß, der Duft von Kaffee-Krypto zieht schwebend übers Gleis. Ein Flimmern an den Rändern, ein kühles, blaues Licht – der Kopf sank schwer vor Müdigkeit, die Zeit verlor Gewicht. Da ploppte eine Nachricht auf, kaum hörbar, unscheinbar. Ich dachte: Überforderung – oder ein digitaler Altar. Sie schickte mir den Link, der mir den Eingang leise verriet, Algorithmen murmelten, als riefen sie aus ferner Zeit: Willkommen im Hotel Germania – ein Ort aus Glanz und Projektion. ... |
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| 143 | Der Star – Wind aus Ruhm und Schweigen | 04.01.26 | ||
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Vorschautext: Star, sag mir, warum wehst du wie der Wind, mal Sturm, mal Hauch – nur ein suchendes Kind. Dein Reden treibt wie Wolkenflug vorbei, zu rasch verweht, zu selten offen und frei. Du warst ein Held, ein Leuchten gegen Nacht, doch Beifall, Glanz und Geld haben dich sacht in jenes grelle Schweigen eingehüllt, das deine Wahrheit dämpft und Räume füllt. Du strahlst wie ein Stern in blendender Pracht, doch manches Wort klingt hohl, nur klug bedacht. ... |
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| 142 | Wo Stille bleibt | 02.01.26 | ||
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Vorschautext: Ich spreche nicht von dem, was war, die Vergangenheit wiegt viel zu schwer. Was uns verband, ist nicht mehr klar, Gemeinsamkeit trägt keine Spuren mehr. Wir gaben alles, Stück für Stück, bis selbst das Hoffen leise ging. Was blieb, war nur ein Blick zurück auf das, woran mein Herz noch hing. Ich glaubte, Nähe machte mich stark, dass Bleiben Schutz und Heimat sei. ... |
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| 141 | Die kühle Welt | 01.01.26 | ||
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Vorschautext: Ausdruckslose, kalte Gesichter, sie spiegeln nur die Neonlichter. Aufgeblasene, künstliche Gestalten, die sich selbst für Götter halten. Ich bleibe ein Schatten in diesem Raum, verhöhnt als fremder, blasser Traum. Ein Ort, so einsam und so leer, eine Welt, die mir nicht gehört. Der Bau ist steril, das Licht so fern, jede Frau ein gemaltes Bild, ein Stern. ... |
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