Profil von Max Vödisch

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Registriert seit dem: 10.10.2012
Geburtsdatum: * 16.03.1956

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Meine Gedichte wurden als Buch mit dem Titel "Inmitten der Gesellschaft" 2013 vom Verlag united p.c. ISBN: 978-3-85040-941-4 veröffentlicht.

Als Leseprobe habe ich die Texte von "Gebrauchsgegenstand" und "Arbeitslosigkeit macht krank" auch auf meiner Homepage.

Bezugsquellen dieses Buches siehe:
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Anzahl Gedichte: 207
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Titel
187 Goldene Schatten 09.02.26
Vorschautext:
Geld rinnt wie Wasser durch die Hand,
glänzt einen Augenblick – wird Sand.
Es lockt mit Träumen, schrill und grell,
doch bleibt im Kern nur flüchtig, schnell.

Man jagt ihm nach, verliert die Spur,
vertauscht die Freiheit gegen die Uhr.
Das Konto wächst, das Herz wird klein –
wie kann Besitz nur Befreiung sein?

Die Welt erklingt im Münzenklang,
ein kurzer, greller Siegesgesang.
...
186 Warten auf den Morgenwind 09.02.26
Vorschautext:
Am ersten Hauch des Tages
stand ich am stillen Meer.
Die Nacht verließ ihr dunkles Lager,
und ihre Last war nicht mehr schwer.

Ich warte auf den neuen Himmel,
auf Wege, die noch unbenannt,
auf Wellenlicht, das neu nun schimmert
und Sonne, die mich wiederfand.

Spürst du, wie sich die Welt erhebt,
wenn leise Frühling in uns brennt,
...
185 Hände im Zwielicht 09.02.26
Vorschautext:
Ich träumte Nächte voller Klang,
von Stimmen, laut und lebenslang.
Doch draußen hör ich Schritte gehen,
die Straßen beben, Städte stehen.

Die Nachrichten verkünden: „Alles gut“,
doch irgendwo noch brennt die Glut.
Zu viele Menschen, leer und kalt,
die Seele sucht nach festem Halt.

Dies ist das Land aus Licht und Schatten,
wo wir uns selbst zu tragen hatten.
...
184 Schatten im Glanz 07.02.26
Vorschautext:
Der Asphalt atmet die kalte Nacht,
während die Stadt im Lichte erwacht.
Ein Schatten kauert stumm im Wind,
wo alle Hoffnungen verloschen sind.

Sie bittet leise nur um ein Wort,
doch jeder scheucht sie wieder fort.
Man hastet weiter, den Blick verbrannt,
als hätte man sie nie gekannt.

Das Fenster glänzt im warmen Schein,
man lädt sich Wärme und Freunde ein.
...
183 Sternenfänger 05.02.26
Vorschautext:
Manchmal fühlst du dich wieder wie ein Kind,
das durch die Nächte jagt im leisen Wind.
Die Jahre werfen Schatten auf dein Gehen,
auf dem weichen Boden bleibt ein leises Auferstehen.

Ein Herz, das seine Kindheit nie verliert,
mit Flügeln aus Papier, vom Abendlicht berührt.
Du greifst nach Sternen, suchst dein kleines Glück,
doch oft führt jede Straße dich zurück.

Erfahrungen fließen wie Wasser bei Nacht,
ein Strom, der nur im Mondeslicht erwacht.
...
182 Im Vorraum des Glanzes 02.02.26
Vorschautext:
Wir rauchten einst den Nebel der Flucht,
verloren im Schweigen der inneren Sucht.
Heut trinken wir bitter, was gestern begann,
vergessen als Trost, so gut man es nur kann.

Wir drehen uns weiter im Karussell der Mode,
getriebene Träumer im flackernden Code.
Was glänzt, wird begehrt, was still ist, verliert,
ein Spiel, das sich selbst immer neu inszeniert.

Die Schickeria thront auf vergoldeten Höhen,
wo Scheine regieren und Gedanken vergehen.
...
181 Wenn die Erde wieder atmet 01.02.26
Vorschautext:
Vielleicht beginnt die neue Welt
nicht dort, wo Macht die Regeln hält,
nicht dort, wo Reichtum Mauern zieht,
und jeder nur den Vorteil sieht.

Vielleicht erwacht sie leis im Herzen,
wo jeder spürt, was wirklich zählt –
ein Leben ohne Siegesschmerzen,
ein Morgen, das die Erde wählt.

Wir warfen Nahrung fort wie Staub,
verbrannten Wälder, stumm und taub.
...
180 Der Duft der Glut 30.01.26
Vorschautext:
Der Duft der Glut, er flammte auf in mir,
ein Kreis aus Feuer zog mich hin zu dir.
Von heißem Wunsch emporgerissen,
verlor ich Halt in deinen Küssen.

Ich sank hinab und immer weiter,
die Funken stoben, wild und heißer
und jede Flamme schlug empor,
als trüge sie mein Wort hervor.

Es brannte hell, es brannte wild,
ein Feuer, das die Nacht erfüllt.
...
179 Das erste Licht 30.01.26
Vorschautext:
Ein neuer Tag beginnt, noch unberührt und weit,
der frühe Wind verweht den Staub der Dunkelheit.
Stille füllt den Glanz, die Welt hält den Atem an,
weil im hellen Schein das Werden neu begann.

Das Gold der Sonne bricht sich sacht im kalten Glas,
ein Funkeln fängt sich fern im nassgeschmiegten Gras.
Gesegnet sei die Kraft, die jeden Keim erhebt
und leise durch die Zeit ihr stilles Muster webt.

Das Licht gehört nun mir, ich atme tief und frei,
als ob die schwere Nacht schon längst vergangen sei.
...
178 Der stumme Zeuge 29.01.26
Vorschautext:
Es brennt ein tiefes, stilles Leid,
wenn fremde Schuld das Herz entzweit.
Zu sehen, wie ihr Licht zerbricht –
doch helfen kann ich ihr nicht.

Wenn Weinen durch die Stille bricht,
ist es ihr Schmerz, der zu mir spricht.
Das Schweigen glänzt wie pures Gold,
doch bleibt mein Blick der Wahrheit hold.

Ja, Schweigen ist ein teures Gut,
in mir jedoch die Klarheit ruht.
...
177 Amsterdam – Sommer der offenen Wege 29.01.26
Vorschautext:
Wenn du nach Amsterdam kommst, lass die Zeit am Ufer stehn,
denn im Gras des Vondelparks darf sie einfach schlafen gehn.
Barfuß liegt dort das Versprechen still im tiefen, warmen Moos,
alte Zwänge, fremde Regeln lässt man hier für immer los.

Räder rollen ohne Eile, jeder Weg ist selbst das Ziel,
offne Fenster, offne Köpfe, jeder Traum zählt hier so viel.
Worte fliegen leicht wie Rauch, die Vision bleibt fest bestehn,
weil wir in der Hoffnung Kraft für eine neue Welt nun sehn.

Doch im Paradiso wartet schon das Licht, das brennt und bricht,
wo die alte Kirchenmauer jetzt von neuen Wundern spricht.
...
176 Bahnhofsviertel 27.01.26
Vorschautext:
Siehst du den Mann vor der Spielothek steh’n,
mit zitternden Händen, kaum fähig zu geh’n?
Ein Becher voll Kaffee, der wärmt nur die Haut,
sein Mantel ist müde, der Kälte vertraut.
Die Schuhe erzählen von Jahren im Dreck,
die Zeit ist verschwunden, der Tag bleibt ihm weg.
Und du willst mir sagen, du seist schon am Ende,
weil Arbeit dich drückt und der Alltag dich blende?
Komm mit mir ein Stück von den Türmen zurück –
ich zeig dir am Rand, wie zerbrechlich ist Glück.

Siehst du die Frau an der Taunusallee,
...
175 Weitergehen ohne Wiederkehr 27.01.26
Vorschautext:
Erst gestern Morgen hörte ich von dir,
dass du nun fort bist, weit weg von hier.
Die Pläne, kalt und wohl erdacht,
haben dich leise umgebracht.
Ich ging hinaus ins frühe Licht
und schrieb ein Lied aus Zuversicht –
doch weiß ich nicht, wem es noch gilt,
wenn nur das Fehlen die Seele füllt.

Ich ging durch Feuer, ging durch Regen,
auf dunklen Pfaden, unter Segen,
sah Sonnentage, warm und weit
...
174 Staub und Tanz 26.01.26
Vorschautext:
Der Wind trägt fremde Worte her,
sie wiegen bleiern, lasten schwer.
Man zeichnet Bilder, rahmt mich ein,
doch wer ich bin, entscheide ich allein.
Ein Flüstern hier, ein Urteil dort,
verweht im Sturm, an jedem Ort.

Sie sagen, dass mein Geist sich verliert,
dass ihr Raunen mich regiert.
Doch während sie im Kreise stehen,
lass’ ich mich vom Rhythmus drehen.
Was kümmert mich der Spötterchor?
...
173 Das Ankerlicht 25.01.26
Vorschautext:
Das Licht des Tages verblasst in Grau,
die Welt wird leise, kühl und weit.
Doch in dem Sturm, geliebte Frau,
schenkst du mir Unbesiegbarkeit.

Es ist kein Schwur aus dünnem Glas,
kein Wort, das nur im Licht besteht.
Es ist das Schweigen, das die Angst vergaß
und Liebe, die niemals verweht.

Denn wenn die Zeit die Prüfung lehrt
und Wellen gegen Mauern schlagen,
...
172 Kurvige Tage 25.01.26
Vorschautext:
Ich fuhr mit einem Mann ein Stück,
der Dinge pflegt und neu belebt,
auf die man erst mit Reue blickt,
wenn sich in ihnen nichts mehr regt.
Er sagte, Wege kehrten wieder,
auch wenn man glaubt, man sei schon weit.
Er sprach so schnell, ich schlug die Lider
der Augen zu vor Einsamkeit.

Ich folgte Schildern ohne Mut,
sie wiesen Wege, fremd und klar,
doch wirkten sie als Führer gut,
...
171 Helle schweigende Nächte 24.01.26
Vorschautext:
Nächte, weiß wie stilles Tuch.
Sie halten mich im Traumversuch,
wo Briefe ruhen, tief versteckt,
und Schatten flüstern, unentdeckt.

Ein Kind der Wege, früh entfacht,
vom Hunger groß, in dunkler Nacht,
von Sehnsucht, die nach Stärke schreit,
ein Feuer, das im Innern bleibt.

Ein wilder Fluss, so tief, so schwer,
ein Spiegel, der mich sieht – nicht mehr.
...
170 Bleicher Widerschein 23.01.26
Vorschautext:
Die Stunde schlägt in dieser Welt,
wo fahle Farbe untergeht,
wenn das, was wir für wahr hingestellt,
wie Nebel vor dem Spiegel steht.

Wir tanzen auf dem Rand der Zeit,
die Decke weicht dem Sternenmeer
und in der tiefen Einsamkeit
wird jedes Wort so bleich und leer.

Kein Grund, kein Halt, nur Wellenschlag,
die Wahrheit gleitet uns davon,
...
169 Das Leuchten deiner Spur 23.01.26
Vorschautext:
Etwas an dir, wie du dich bewegst,
als ob du die Erde mit Sanftmut pflegst,
zieht mich zu dir, ganz ohne ein Wort,
als trüg mich mein Herz an den richtigen Ort.

Etwas an dir bleibt für immer bestehen,
wenn deine Schritte im Winde verwehen.
Ein Blick und ein Hauch, ein heimliches Flehen,
sie lassen mich heute das Leben verstehen.

Ich weiß nicht, wohin uns die Reise noch lenkt,
ob Liebe uns Dauer oder Flüchtigkeit schenkt.
...
168 Das Licht der Annahme 23.01.26
Vorschautext:
Wenn die Schatten länger werden
und der Lärm der Welt verblasst,
suchst du Trost auf Erden,
unter deiner schweren Last.

Es gibt Stimmen in der Stille,
die dir sanft entgegenwehen,
beuge ruhig deinen Willen,
lass es einfach nur geschehen.

Selbst wenn dunkle Wolken jagen
und das Ende fern erscheint,
...