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| 236 | Echo des Aufbruchs | |||
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Vorschautext: Die alten Mauern werfen lange Schatten, der Frost der Jahre weicht dem jungen Licht. Auf Plätzen, die einst keine Stimmen hatten, spricht nun die Freiheit ihr erstes Gedicht. Ein Hauch von Morgen zieht durch enge Gassen, das Gestern verblasst wie ein ferner Schrei. Wir haben den Hass vor den Toren gelassen und fühlen uns endlich von Ketten frei. Die Melodie trägt uns über alte Grenzen, ein leises Wispern, das zum Sturm anschwillt. ... |
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| 235 | Die Kündigung | |||
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Vorschautext: Ist das der Lohn Deiner geleisteten Arbeit? Ja, das ist der Lohn Deiner geleisteten Arbeit, die Kündigung - die Entlassung. Sei nicht so blind, freue Dich wie aufs Christkind! Du musst einen schweren Weg gehen, Du kannst manchmal die Welt nicht verstehen! Du glaubst, Du bist gescheitert, in Wirklichkeit hat sich Dein Bewusstsein durch diese Erfahrung erweitert! Resigniere nicht, gib nicht auf, Dein Leben nimmt einmal einen positiveren Verlauf! |
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| 234 | Profi | |||
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Vorschautext: Profi, sag warum bist Du wie der Wind, Deine Ansichten ändern sich ja sehr geschwind. Klar, es ist wahr, Du bist ein Fußballheld, klar es ist wahr, es dreht sich alles nur um Erfolg, Ruhm und das Geld. Aber trotzdem sollte man seine Persönlichkeit nicht aufgeben, es gibt sonst noch so viele wichtige Sachen im Leben. Profi, Du bist ein Superstar, aber Deine Argumente klingen oft unwahr. ... |
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| 233 | Antje | |||
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Vorschautext: Vor Jahren traf mich dein Licht, flüchtig nur, doch voller Gewicht. Dein Blick, er zog mich tief hinein, war wild, verführerisch und fein. Dein Lächeln, warm wie Sonnenstrahlen, konnte selbst die dunkelsten Tage malen. Deine Stimme, weich und voller Macht, flüsterte Liebe in jeder Nacht. Dein Haar wie Gold im sanften Wind, dein Wesen stark, doch zart wie ein Kind. ... |
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| 232 | Neuland hinter dem Horizont | |||
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Vorschautext: Der Wind dreht um, die Segel beben, ein neuer Pulsschlag füllt das Leben. Was gestern noch wie Felsen galt, verliert im Morgen seinen Halt. Wir legen ab, was uns beschwerte, behüten das, was sich bewährte. Denn jede Spur im Küstensand verweht und weist ins fremde Land. Kein Ende ist ein toter Raum, er hütet still den Keim zum Traum. ... |
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| 231 | Scherbenhaufen meines Lebens | |||
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Vorschautext: Der Kampf war vergebens, zurück blieb ein Scherbenhaufen meines Lebens. Schaffe ich noch den Neubeginn, oder hat alles keinen Sinn? Zu viel geraucht, zu viel verbraucht, mein Körper wirkt müde, mein Blick ist verhaucht. Die Gegenwart zieht ihre Kreise, ich fühle mich auf einer endlosen Reise. Niederlagen prägen mein Leben, wird es für mich noch Hoffnung geben? ... |
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| 230 | Disco - Terror | |||
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Vorschautext: Ich fühle mich so lasch und matt, ich habe einfach den Disco-Terror satt. Kommt man in einen solchen Laden, sieht man eine Superfrau, ach was für ein Schaden, aus der wird man auch nicht schlau. Ich gehe hin, quatsch sie an, und merke, da ist nichts drin, ich bin eben arm dran. Ich hänge an der Bar herum, kommt so eine 2 1/2 Zentner schwere Keule, ... |
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| 229 | Das steinerne Spiel | |||
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Vorschautext: Ein Schatten sitzt am Spielfeldrand, er rückt Figuren, kalt in der Hand. Kein Name klingt, kein Herz wird wach, nur Stein auf Stein im Schach nach Schach. Die Stirn – ein Helm aus grauem Eis, der Atem – Staub, der niemals weicht. Kein Auge sieht den roten Sand, nur Linien, Karten, Niemandsland. Die Körper fallen, Blatt um Blatt, als wären sie Zahlen, die er hat. ... |
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| 228 | Versager | |||
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Vorschautext: Du bist ein Träumer, Du bist ein Spinner, im Privatleben warst Du nie der große Gewinner. Du hältst Dich für einen Versager, Du baust ab, Du wirkst hager. Du glaubst zwar noch an Deine Illusionen, aber in Wirklichkeit leidest Du an Depressionen. Du hast Deine Fähigkeiten, Deine Intelligenz nie ausgenützt, Dein Handeln und Deine Ansichten waren zu sehr auf Theorie gestützt. ... |
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| 227 | Die schwarze Mauer | |||
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Vorschautext: Eine schwarze Mauer, geschmückt mit roten Blumen, inmitten einer Landschaft, die als erholsam gilt. Eine schwarze Mauer, als Grenze zwischen angeblicher Freiheit und Unfreiheit, zwischen Sehnsucht und Realität, als Symbol für Unterdrückung und scheinbare Gerechtigkeit, Ja, die schwarze Mauer ist ein Kunstwerk von aller höchster Bedeutung. Sie spiegelt das Leben, ... |
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| 226 | Möchtegernschickeria | |||
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Vorschautext: Früher haben wir die Joints geraucht, heute saufen wir das Bier. Was für ein Unterschied, so leben wir. Immer das machen, was zurzeit "in" ist. Immer das machen was in unseren Sinn ist. Nur so richtig "in", das wäre nett, aber da fehlen uns die Kohle und die Frauen im Bett. ... |
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| 225 | Selbstmord | |||
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Vorschautext: Wer würde Selbstmord machen? Einer, der solche Gedanken erwähnt, den würde man auslachen, weil er sich, wie jeder andere, nach irdischen Maßstäben sehnt. Aber einer, der sich als Außenseiter hält, dem sein Leben nicht mehr gefällt, der sich selbst aufgibt, weil ihn angeblich niemand liebt. Einer, der an seinen Problemen zu stark leidet, bei dem ist es möglich, ... |
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| 224 | Auf der Suche | |||
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Vorschautext: Mit Hoffnungen von Ort zu Ort, viele oberflächliche Bekanntschaften, die Reise führt immer weiter fort, Enttäuschungen sind kaum zu verkraften. Auf der Suche nach einflussreichen Leuten passiert manchmal ziemlich viel. Warum muss ich all die Zeit vergeuden und erreiche trotzdem nie das Ziel? Mein Typ ist nicht gefragt, laufend steh ich im Abseits. ... |
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| 223 | Endstation Amsterdam | |||
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Vorschautext: Unheimlich romantisch hatte ich mir ihr Leben vorgestellt, ich versuchte es zu imitieren, doch es war für mich eine fremde Welt und ich begann meine intellektuelle Persönlichkeit zu verlieren. All die Scheinfreiheit durch die Drogen ist genauso wie der materialistische Kommerz verlogen. Amsterdam war für mich die Endstation meines freakhaften Treibens, heruntergekommene Junkies wollten mich damals zwingen in dieser Gesellschaftsschicht zu bleiben. ... |
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| 222 | Nürnberger Open-Air 1978 | |||
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Vorschautext: 70 000 Besucher gehen begeistert mit, Bob Dylan und Chicago sind absolute Spitzenklasse. Es läuft ziemlich viel Shit und die Veranstalter kommen voll auf ihre Kasse. Ein wirklich friedliches Open-Air-Fest, keine gewalttätigen Auseinandersetzungen. Ich fühl mich trotzdem gestresst und denke an frühere Verletzungen. Trotz der äußerlich guten Atmosphäre herrscht Einsamkeit in der Menschenmasse. ... |
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| 221 | Drogen | |||
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Vorschautext: Schatten wirft Dein Leben zurück, Gesellschaft, bedeutet das Dein Glück. Nein, für Dich ist alles verlogen, darum greifst Du ständig zu Drogen, doch die Drogen sind genauso verlogen. Du sagst, es gibt keine Ehrlichkeit, es gibt nur Ungerechtigkeit. Ja es stimmt, aber trotzdem solltest Du nicht resignieren und die Lust am Leben verlieren. Finde wieder zu Dir zurück, ... |
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| 220 | Kleiner Mann - Großer Mann | |||
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Vorschautext: Kleiner Mann, Du warst bescheiden, Du sahst den Reichtum nur von weiten. Kleiner Mann, Du hattest Fantasie, träumtest von einem bürgerlichen Leben mit einer netten Sie. Kleiner Mann, nun bist Du groß, sag, was ist mit Dir los? Du denkst jetzt nur noch an Karriere und Geld, an Macht und an all die Reichtümer dieser Welt. Großer Mann, Du verachtest Deine ehemaligen Freunde mit Hohn, Du hältst Dich fest, an Deiner ach so guten Position. Großer Mann, jetzt bist Du so kühl, ... |
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| 219 | Die Reise zur High Society | |||
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Vorschautext: Die Reise zur High Society, oh sie ist so kühl, ohne Phantasie und ohne romantisches Gefühl. Die Reise zur High Society geht manchmal schnell, aber menschlich gesehen ist sie oft kriminell. Die Reise zur High Society verlangt so viel, darum ist diese Reise ein schlechtes Endziel. |
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| 218 | Der Feldherr aus Stein | |||
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Vorschautext: Er träumt vom Ruhm, vom großen Sieg, vom Donnern eines ewigen Kriegs. Doch was er sieht, sind keine Menschen – nur Zahlen, Opfer, Feldgrenzen. Sein Blick ist frostig, ohne Gnad’, kein Herz, das je Erbarmen hat. Ob eigener Mann, ob Feindessoldat – für ihn sind beide nur Schachfigur und Saat Er zählt Verluste wie Gewinn, kein Schmerz geht ihm durch den Sinn. ... |
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| 217 | Grundausbildung | |||
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Vorschautext: Ich trat ein in die Bundeswehr, ein junger Mensch mit klarem Blick. Doch bald war alles kalt und schwer, der Schritt zurück – kein Weg, kein Glück. Man lehrt uns, wie man Waffen hält, wie man im Gleichschritt schweigend geht. Doch keiner fragt, was wirklich zählt, wenn Herz und Geist im Takt vergeht. Die Grundausbildung – stahlhart, rau, ein Joch, das auf der Seele liegt. ... |
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