Profil von Max Vödisch

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Registriert seit dem: 10.10.2012
Geburtsdatum: * 16.03.1956

Pinnwand


Meine Gedichte wurden als Buch mit dem Titel "Inmitten der Gesellschaft" 2013 vom Verlag united p.c. ISBN: 978-3-85040-941-4 veröffentlicht.

Als Leseprobe habe ich die Texte von "Gebrauchsgegenstand" und "Arbeitslosigkeit macht krank" auch auf meiner Homepage.

Bezugsquellen dieses Buches siehe:
http://maxvoedisch.jimdo.com/bezugsquellen-buch-erhältlich-bei/

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http://maxvoedisch.jimdo.com/

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Anzahl Gedichte: 282
Anzahl Kommentare: 105
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Titel
262 Zyklus – „Nächte, die bleiben“ 17.08.26
Vorschautext:
1. Einlass – Ich bin ja bekannt
2. Außenseiter – Die kühle Welt
3. Rausch I – Im Tempel des Rauschlichtes
4. Rausch II – Disco-Terror
5. Begegnung – Der falsche Abend
6. Gefahr – Ich bin keine Leiche
7. Verführung – Eros-Bar
8. Ernüchterung – Wieder ein verlorener Tag
9. Rückblick I – Asche im Neonlicht
10. Rückblick II – Disco
11. Morgen danach – Sonntagmorgen

...
261 Disco 15.08.26
Vorschautext:
Die Nacht – ein schwarzes Schachbrett,
auf dem Lichter wie Könige tanzen
und Menschen wie Bauern
Zug um Zug geopfert werden.
Die Musik hämmert,
als wollte sie das Denken erschlagen,
und jeder Schlag des Basses
ist ein Takt im Metronom der Vergänglichkeit.

Und irgendwo zwischen Rauch und Licht
haucht Donna Summer „Love to Love You, Baby“ –
ein flirrendes Versprechen aus Klang,
...
260 Der Schein der schimmernden Welt 15.08.26
Vorschautext:
Einst im Rauch verbrannter Wünsche,
heute im Schaum bitterer Gärung.
Ein Grat, so schmal wie der Nachtnebel,
ein Leben im Schlingern der Gezeiten.

Wir tanzen im Diktat der Mode,
hetzen dem fremden Takt hinterher,
wähnen uns frei im eigenen Geist,
während ein Echo den Kurs bestimmt.

Das echte Leben – ein ferner Garten –
verschlossen die Wärme, das Licht der Liebe.
...
259 Die Schönheit in der Nacht 12.08.26
Vorschautext:
Es scheint, als wäre die Welt entstellt,
kein Glanz, kein Ort, der noch gefällt.
Die Farben blass, das Licht verzerrt,
der Blick auf Schönheit bleibt verwehrt.

Man sucht nach Flucht, nach einer Spur,
durch Risse in der Kreatur.
Es brennt im Herzen, man will schrei‘n,
doch Tränen sickern still hinein.

Und doch – im Schatten reift ein Glanz,
ein tiefer, stiller Lebenskranz.
...
258 Schattenlicht 06.08.26
Vorschautext:
Du gehst durch die Ränder der Nacht,
wo dein Atem einst schwer war
und jeder Schritt tiefer führte.
Doch ein stilles Leuchten
dringt durch die Risse der Dunkelheit
und öffnet den Morgen.

Die alten Stimmen –
Rauch, Rausch, Versprechen –
flackern nur noch
wie vergessene Neonreklamen.
Sie wollten dich halten,
...
257 Das Lied im Schweigen 04.08.26
Vorschautext:
In engen Straßen wohnt das Schweigen leise,
zieht wie ein Schleier durch die dunklen Hallen.
Die Stumme wandert auf verborgner Reise,
wo ihre Schritte lautlos niederfallen.

Sie ist das Licht, das nachts die Fenster weckt,
ein Ton, der sacht durch jede Ritze dringt.
Doch wenn der Tag sie in die Kälte streckt,
verstummt das Lied, das niemand für sie singt.

Sie ist die Rose, die im Schatten steht,
ihr Stängel ruht im kalten Staub der Zeit.
...
256 Die Kartographie der fallenden Himmel 31.07.26
Vorschautext:
In den Rissen einer schweigenden Ebene
steht ein Pegasus aus Glas und Wind.
Sein Atem zeichnet Linien in die Ferne,
als vermesse er die Welt von Neuem.
Doch jeder Schritt zerbricht ein Stück
der Karte, die ihn tragen soll.

Ein Phönix ruht im Geröll der Stunden,
sein Herz schlägt unter kalter Glut.
Er erhebt sich nur, wenn niemand schaut,
und brennt im Takt der leisen Fehler.
Sein Aufstieg ist ein stilles Beben,
...
255 Schluchten aus Metall und Mut 31.07.26
Vorschautext:
In Schluchten, wo sich Rauch und Morgen mischen,
geht Pegasus auf Wegen, die im Dunkel zischen.
Aus Staub und Atem sanft geformt sein Leib,
ein leises Echo, das im Wind verbleibt.

Sein Hufschlag hallt wie ein verlor’nes Zeichen
durch Welten, die dem grauen Stahl nun weichen.
Er sucht kein Reich, das oben hell erglänzt,
nur still ein Land, das keine Reue kennt.

Im Brückenschatten, wo der Lärm verhallt,
ruht Phönix tief, uralt und doch nicht alt.
...
254 Der Ruf aus dem Nebel 30.07.26
Vorschautext:
Leute, hört den Wind,
in dem keine Freiheit mehr erklingt.
Die Fahne weht im grauen Licht,
doch fremd ist sie und wärmt uns nicht.

Was sie Demokratie nur nennen,
lässt fremde Macht uns klar erkennen.
Die Gerechtigkeit im Dunkeln schweigt,
die Wahrheit längst im Schatten bleibt.

Wir treiben auf verlassenem Schiff,
es nähert sich dem dunklen Riff.
...
253 Der verlorene Schmetterling 28.07.26
Vorschautext:
Ein Schmetterling aus Glas
flattert durch den Nebel, ohne Maß.
Er sucht ein Nest aus Licht und Ruh,
doch jeder Zweig zerbricht im Nu.

Ein Kompass ohne Norden
verirrt sich in den stummen Worten.
Er kreist um einen stillen Traum
und blass wird er im weiten Raum.

Ein Garten ohne Tor
ragt aus der Trauer stumm hervor.
...
252 Der Stern hinter Glas 27.07.26
Vorschautext:
Du sahst die Sonne blutrot stehen,
doch konntest nie ihr Leuchten sehen.
Dein Leben – wie ein leeres Boot,
treibt durch die Zeit, so still, so tot.

Die Wirklichkeit – ein ferner Klang,
ein Stern, der nie zu dir gelang.
Du greifst nach Licht, doch bleibst allein,
die Welt scheint dir aus kaltem Stein.

Dein einziger Lohn: ein Traum, so klar,
der dir noch sagt, was einmal war.
...
251 Arbeitszyklus - Arbeitsleben 23.07.26
Vorschautext:
1. Berufseinstieg (Aufbruch ins Berufsleben)
2. Das Leben läuft weiter (Erste berufliche Erfahrungen)
3. Der Strom der Jahre (Weiterbildung und fehlende Anerkennung)
4. Abseits – im Schatten (Außenseiter in der Arbeitswelt)
5. Betriebsversammlung (Engagement und Enttäuschung)
6. Die Kündigung (Beruflicher Einschnitt und Hoffnung)
7. Insolvenz (Sozialer Abstieg)
8. Arbeitslosigkeit macht krank (Folgen der Arbeitslosigkeit)
9. Gebrauchsgegenstand (Der Mensch als Wegwerfprodukt)
10. Rädchen im System (Der Mensch im System)
11. Das Einwegglas (Verbrauch und Austauschbarkeit)

...
250 Berufseinstieg 22.07.26
Vorschautext:
Mit sechzehn stand die Welt mir offen,
erfüllt hat sich mein langes Hoffen,
um nun eig'ne Pfade einzuschlagen,
die große Freiheit einst zu wagen.

Die Schulzeit ließ ich gern zurück,
ich suchte Arbeit, kleines Glück.
Die Freunde standen schon im Leben,
auch ich wollt' nach der Zukunft streben.

Ein Auto war mein großes Ziel,
die Freiheit bedeutete mir viel.
...
249 Zyklus: Im Schatten der Sucht 16.07.26
Vorschautext:
1. Verführung (Der grüne Tisch)
2. Gewöhnung (Alkohol – ein falscher Freund)
3. Innere Abhängigkeit (Der Schatten im Glas)
4. Allgemeiner Blick auf Drogen (Drogen)
5. Das persönliche Schicksal (Mein Freund)
6. Der völlige Absturz (Im Schatten der Nadel)
7. Die gesellschaftliche Wirklichkeit (Bahnhofsviertel)
8. Rückblick und Erkenntnis (Endstation Amsterdam)
9. Epilog – Hoffnung (Träumerisches Asyl)

Der grüne Tisch

...
248 Der grüne Tisch 14.07.26
Vorschautext:
Der Wagen glänzt im Abendlicht,
als kenne er die Zweifel nicht.
Die Grenze liegt nur eine Stunde fern,
dort glimmt am Himmel schon ein Stern.

Ein Portier öffnet leis die Tür,
als wartete das Glück schon hier.
Der Teppich schluckt den letzten Schritt,
ein Lächeln geht im Saal gleich mit.

Der Croupier nickt mit höflichem Gesicht,
als kenne er das Ende nicht.
...
247 Friedenszyklus 10.07.26
Vorschautext:
1. Individuelle Erinnerung (Wiederkehr)
2. Gesellschaftlicher Wiederaufbau (Neue Stimmen)
3. Persönliche Erfahrung mit Militär (Grundausbildung)
4. Politische Kritik (Feldherr aus Stein)
5. Globale Perspektive (Söldner / Visier)
6. Ethik und Moral (Das älteste Gesetz)
7. Existenzielle Flucht (Zwei Fremde)
8. Symbolische Hoffnung (Weiße Tauben)


Wiederkehr

...
246 Neue Stimmen 10.07.26
Vorschautext:
Nach dem Krieg
kehrten manche zurück.

Andere
kamen an.

Sie brachten
keine Koffer voller Reichtum.

Sie brachten
ihr Handwerk,
ihre Sprache
...
245 Wiederkehr 10.07.26
Vorschautext:
Er war ein Schreiner,
wie schon der Vater vor ihm.
Der Duft von Fichtenholz
gehörte zu seinen Händen,
lange bevor Pulver
und Rauch sie zeichneten.

Die Werkbank war seine Welt,
nicht das Gewehr.
Ein Hobel sprach leiser
als jeder Befehl,
und aus einem Brett
...
244 Der Riss im Leben 06.07.26
Vorschautext:
Nicht jeder Bruch bedeutet Fall,
oft wird er Aufbruch – kein Verfall.
Ein Riss, der durch dein Leben fährt,
zeigt Licht, das neues Hoffen nährt.

Was gestern noch verloren schien,
beginnt in dir erneut zu blühn.
Auch der Winter muss vergehn,
wenn junge Triebe auferstehn.

Du bist gefallen – nicht besiegt,
weil unter Asche Glut noch liegt.
...
243 Zwei Fremde 01.07.26
Vorschautext:
Zwei Fremde gehn am fernen Strand,
getrieben von dem Sturm der Welt;
sie reichen sich die kalte Hand,
weil keine Heimat sie mehr hält.

Sie flohen vor der eignen Nacht,
den Bergen, die im Rauch versinken;
das Schicksal hat sie hergebracht,
am Quell der Hoffnung neu zu trinken.

Und suchen in dem fahlen Licht
ein Wort, das ihre Wege bindet,
...