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| 168 | Zwischen den Schichten | |||
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Vorschautext: In jungen Jahren bleibt oft unklar, wohin der Weg führt, was wird, was war. Die einen streben hoch hinaus, die andern brennen früh schon aus. Manche reden hart und laut, doch auf Erfolg sind sie gebaut. Andere geben still sich hin – so läuft das Spiel, so ist Gewinn. Ich stand stets zwischen allen Schichten, fremd geblieben mit Pflichten. ... |
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| 167 | Wie der einzige Idealist | |||
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Vorschautext: Schatten und Lichter, eine Welt voller Gesichter. Liebe und Hass – die Unterschiede sind krass. Du siehst mit offenen Augen, wie Menschen andere aussaugen. Du kommst Dir vor wie der letzte Christ, Du kommst Dir vor wie der einzige Idealist. Oh, die Welt ist groß und weit, doch gegen all die Ungerechtigkeit ... |
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| 166 | Glück | |||
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Vorschautext: Das Glück ist nah, Du spürst es schon, nach dunkler Zeit ein heller Ton. Du hast das Leid zurückgelassen, begonnen, neu Dich zu erfassen. Bleib, wie Du bist – Du trägst das Licht, auch wenn nicht alles rosig ist. Du stehst fast oben, nah am Ziel, und fühlst: Das Leben gibt viel. Träume weiter, Schritt für Schritt, die Leiter trägt Dich sanft mit. ... |
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| 165 | Schau mir in mein Gesicht | |||
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Vorschautext: Schau mir in mein Gesicht dann siehst Du – ich lüge nicht Ich sprach stets offen, ohne List auch wenn die Wahrheit schmerzhaft ist Es war mein ehrliches Gefühl das Deine Ruhe oft durchdrang Nicht Taktik, nicht ein falsches Spiel nur Wahrheit, die zu laut erklang Ich bin nicht wie die, die Du kennst deren Namen Du noch manchmal nennst ... |
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| 164 | Noch wie ein Kind | |||
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Vorschautext: Du hast so oft über dein Leben nachgedacht, und spürst: Noch ist kein Werk vollbracht. Du bist noch immer wie ein Kind – naiv, verträumt, vom Leben blind. Erfahrungen hast du kaum gewonnen, manch Traum ist dir davongeronnen. Du greifst nach Sternen, suchst den Sinn, und reifst dabei nur langsam hin. Du möchtest wachsen, möchtest sein, doch bleibst im Innern doch so klein. ... |
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| 163 | Einsamkeit | |||
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Vorschautext: Einsamkeit – ein stilles Leid, das viele sehn, doch kaum verstehn. Wenn man sich langsam selbst verliert und jede Nähe sanft erfriert. Wenn Stimmen schweigen, Türen sind zu, hat selbst der Tag nicht mehr viel Ruh. Kein Blick, kein Wort, kein Gegenlicht – nur Schatten, der durchs Fenster bricht. Dann wächst in dir ein leeres Feld, als wärst du fremd auf dieser Welt. ... |
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| 162 | Ein Morgen kommt | |||
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Vorschautext: Vergiss die Sorgen, die dich quälen, sie werden sich mit Licht vermählen. Vergiss die Einsamkeit der Nacht – ein Morgen kommt, der Neues schafft. Was heute grau ist, wird bald hell, aus Schatten wird ein Lebensquell. Die Welt erhält ein neues Gesicht, wenn du dich selbst bewahrst im Licht. Denn wer sich hält, trotz Sturm und Schmerz, bewahrt den Glanz im eignen Herz. ... |
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| 161 | Eros-Bar | |||
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Vorschautext: Gestern gingst du dort hinein, in eine Bar so hell und fein. Eine Schönheit nahm dich aus, du warfst 1000 € einfach raus. Durftest du sie wenigstens berühren, durftest du sie ein wenig verführen? Die Luft war süß, die Stimmung schön, doch dein Geldbeutel ist leer – nichts zu sehn. Du warst so klug, so voller List, darum hab ich kein Mitleid gewiss. ... |
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| 160 | Die Zeiten ändern sich | |||
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Vorschautext: Einst hatte ich dich wirklich lieb, doch all mein Werben blieb vergeblich. Du sagtest nur: „Du bist nicht mein Typ“ – mein Herz zerbrach, doch still und stetig. Die Zeiten ändern sich geschwind, jetzt stehst du da, allein mit Kind. Du suchst den Blick, der einst entglitt – doch meine Liebe nahm ich mit. Die Zeiten ändern sich geschwind, Gefühle kommen, verwehen wie Wind. ... |
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| 159 | Ich bin ja bekannt | |||
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Vorschautext: In einer Stadt, die mich noch nie sah, steh ich vorm Exclusiv-Club – ganz wunderbar. Der Türsteher spricht: „Verschwinde, geh weg!“ und behandelt mich wie den letzten Dreck. Ich lächle mild, zieh einen Schein, „Ich bin bekannt – darf ich wohl rein?“ Er wird charmant, fast galant, und winkt mich durch – wie elegant. Ich bin ja bekannt, mir stehen Türen offen. ... |
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| 158 | Lyriker | |||
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Vorschautext: Mensch, du wirst jetzt aktuell, man nennt dich schon intellektuell. Du wirkst belesen, klug und fein, vieles bleibt aber nur schöner Schein. Du schreibst ganz dufte Sachen – mit deiner Lyrik lässt sich Karriere machen. Doch erwarte nicht allzu viel, so verfehlst du dein großes Ziel. |
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| 157 | Nicht egal | |||
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Vorschautext: Mir ist es nicht egal, ich will hinein ins Lokal. Warum bleibt mir die Tür versperrt – bin ich euch etwa nichts mehr wert? Euer Verhalten kann ich nicht verstehen, soll ich wirklich wieder gehen? Ist es mein Stand, mein Kleid, mein Blick – was hält euch ab, was weist mich zurück? Gut, ich geh – mit Bitterkeit. Doch eure Tür bleibt eng und klein. ... |
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| 156 | Was nützt es dir | |||
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Vorschautext: Was nützt dir dein gutes Aussehen, wenn dahinter kein Leuchten spricht? Was nützt dir, dass Frauen dich begehren, wenn sie dich wirklich kaum ehren? Was nützt es, stets im Rampenlicht zu stehen, doch wenn’s darauf ankommt, allein zu gehen? Was nützt dir dein prall gefüllter Geldbestand, wenn Neid dich umgibt wie feiner Sand? Was nützt dir dein kluger Verstand, wenn all der Glanz den Weg verbannt? ... |
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| 155 | Festnahme | |||
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Vorschautext: Jungs, trinkt lieber euer Bier, ihr vergeudet nur eure Zeit hier. Was wollt ihr von mir, was soll das Spiel? Eure Anschuldigungen – lächerlich, nicht viel. Ich bin nicht der skrupellose Mann, nicht der Dealer, den ihr sucht. Keiner, den man einfach bannen kann, nicht der Typ, den ihr verflucht. Verhaftet ruhig den Falschen heut, euer pflichtbewusstes Herz verzeiht. ... |
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| 154 | Wut | |||
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Vorschautext: Mein Freund – vorbei heißt nicht vergessen, ich bin immer noch von Wut besessen. Du verhieltest dich so gemein, hast dich benommen wie ein Schwein. Warum musst du lügen, warum betrügen? Ich vertraute dir einst mein Herz – jetzt bist du längst durchschaut, der Verrat bleibt wie ein scharfer Schmerz. Kollegen hinterrücks verraten – das sind die schlimmsten Schandtaten. ... |
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| 153 | Antiheld | |||
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Vorschautext: Du schreibst Texte, die keiner liest, sie blühen leise, wo niemand sie gießt. Du siehst die Welt aus deiner Sicht, wie sie nun mal ist – kein blendend helles Licht. Du glaubst, du seist der große Antiheld, der scheitert an dem lieben Geld. Du träumst von Blüten, groß und rein, sprichst immerfort vom Frieden – so soll er sein. Du bist ein seltener Idealist, der sich nicht wie ein Materialist verhält, ... |
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| 152 | Ein Augenblick im Grau | |||
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Vorschautext: Kein Geld, kein Job, viel Grund zur Hoffnungslosigkeit. Keine Wertschätzung, kein Trost, kein Lob, ein Spiegelbild unserer Zeit. Wenig Freunde, keine Frau, viel Grund zur Hoffnungslosigkeit. Der Himmel färbt sich bleiern grau, und überall herrscht Ungerechtigkeit. Kaum glückliche Gesichter, die Müdigkeit überwiegt. ... |
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| 151 | Die Söldner dieser Welt | |||
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Vorschautext: Sie kamen aus Ländern, wo Hunger besteht, aus Städten, wo keiner den andern versteht. Sie trugen Uniformen, statt einen Traum, ihr Weg war Staub, sie kannten ihr Ziel kaum. In Afrikas Glut, im endlosen Sand, dient’ jeder für Lohn in einem unbekannten Land. Die Fremdenlegion gab Brot und Mord, und nahm sie die Seele mit jedem Ort. Dann zogen sie weiter, wie ein Schattenheer, die Namen gelöscht, die Herzen leer. ... |
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| 150 | Wie ein leiser Strom | |||
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Vorschautext: Ein Wort genügt, um Licht zu schenken, ganz ohne Prunk, ganz ohne Schein. Man muss Gedanken gar nicht lenken, sie dürfen einfach nur wahr sein. Wer Gutes tut, macht es oft leise, ein lautes Urteil aus der Welt. Die Stille reicht auf ihre Weise, die tröstend uns zusammenhält. Was zählt, ist nie der fremde Sinn, der jeden Schritt erraten will. ... |
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| 149 | Machtzyklus | |||
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Vorschautext: I. Ursprung der Macht – Archaisch, politisch, strukturell 1. Kreise der Macht Schlagworte: Machtkreislauf, historische Wiederkehr, Gier, Schatten Funktion: Prolog – Macht als ewiges Muster der Menschheit. 2. Der Feldherr aus Stein Schlagworte: Kriegsmetaphorik, Kälte, Menschen als Zahlen Funktion: Archaischer Ursprung von Macht und Gewalt. 3. Marionetten im Glaspalast Schlagworte: Eliten, Börsenwind, goldene Fäden, Volk unten Funktion: Macht der Wirtschaft, Glaspalast als Symbol. 4. Das Elfenbeinhaus Schlagworte: Aufstieg, Masken, Marmor, Schuld, Leere Funktion: Kulturelle und soziale Höhenmacht. 5. Versagende Politiker Schlagworte: Politikversagen, Profite, kalte Systeme Funktion: Moderne politische Machtkritik. 6. Bilanz der Leere ... |
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