Profil von Max Vödisch

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Registriert seit dem: 10.10.2012
Geburtsdatum: * 16.03.1956

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Meine Gedichte wurden als Buch mit dem Titel "Inmitten der Gesellschaft" 2013 vom Verlag united p.c. ISBN: 978-3-85040-941-4 veröffentlicht.

Als Leseprobe habe ich die Texte von "Gebrauchsgegenstand" und "Arbeitslosigkeit macht krank" auch auf meiner Homepage.

Bezugsquellen dieses Buches siehe:
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Anzahl Gedichte: 234
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Titel
134 Blumenrote Schwärze 23.12.25
Vorschautext:
Eine schwarze Mauer, blumenrot,
steht stumm im Tal von Traum und Not.
Kein Wort erklärt, warum sie steht,
nur Schweigen, das durchs Denken geht.

Sie teilt kein Land, sie teilt den Blick,
hält manchen fest, treibt ihn zurück.
Was hier beginnt, ist dort nicht wahr,
der Weg verschwimmt, das Ziel bleibt klar.

Aus Stein gebaut, aus starrer Pflicht,
trägt sie ein fremdes, kaltes Licht.
...
133 Der Rufer in der Brandung 22.12.25
Vorschautext:
Im Wechselspiel von Trug und klarer Sicht
erscheint die Welt wie ein Schauspiel ohne Licht.
Man trägt die Maske auf der großen Bühne,
so dass die Lüge dort vor Neid ergrüne.

Die Liebe glimmt, ein fernes Feuerlein,
der Hass hingegen schlägt in Flammen ein.
Dazwischen stehst du, fest wie harter Stein,
vom Sturm umtost, doch innerlich noch rein.

Du siehst mit Augen, die die Wahrheit tragen,
siehst Menschen, die sich tiefe Wunden schlagen,
...
132 Der eiserne Marsch 22.12.25
Vorschautext:
Die Rüstung blank, die Seele taub,
marschiert ein Herz, verwandelt in Staub.
Er spricht von Ehre, Stahl und Macht,
doch seine Worte sind nur Nacht.

Er träumt von Grenzen, die zerbrechen,
von Donnerstimmen, die befehlen und sprechen.
Sein Geist, ein Heer, marschiert ins Land,
das Feuer lodert in seiner Hand.

Keinen Menschen sieht er, nur ein Gefecht,
sein Sehnen, das die Welt zerbricht.
...
131 Im Schatten der Nadel 21.12.25
Vorschautext:
Dunkle Schwaden, ein stummes Heer,
ziehen übers Herz so schwer.
Ein Sturm im Innern, ohne Rast,
der dich in kalten Fesseln fasst.

Der Vater ruft – ein fernes Wort,
doch deine Seele treibt schon fort.
Die Tränen glänzen, fließen leis,
wie Wasser, das im Finstern reißt.

Dein Wesen verschwand im Nebelgrau,
ein Spiegelbild – dir selbst nicht treu.
...
130 Disco-Dämmerung 20.12.25
Vorschautext:
Unter grellem Neonlicht
entfaltet sich eine Szene ohne Gesicht.
Aufgeblasen, makellos poliert,
von Spiegeln umstellt, vom eigenen Bild verführt.

Und wer sind wir? Man blickt herab,
als trüge unser Glanz nicht ihren Maßstab.
Die Halle – künstlich, glatt und leer,
Gestalten darin, schön und seltsam schwer.

Sie leuchten, doch die Wärme fehlt,
ein Funkeln, das den Blick nicht hält.
...
129 Die flüchtige Krone 15.12.25
Vorschautext:
Ein Morgen wie ein blasser Thron,
geformt aus Nebel, Angst und Hohn.
Die Sorgen schleichen, stumm wie Diebe
und rauben dir, was Hoffnung bliebe.

Die Flucht – ein Kleid aus trübem Licht,
doch hinter dir: dein wahres Ich.
Du wanderst durch ein ödes Feld,
allein wie die Dämmerung in der Welt.

Die Liebe – einst ein heller Stern,
sie glühte nah und schien doch fern.
...
128 Der Wanderer im Labyrinth 13.12.25
Vorschautext:
Mit Hoffnungen beladen, die wie Blüten vergeh’n,
zieh ich von Ort zu Ort, um mich selbst zu versteh’n.
Ein Flüstern im Wind nimmt mir die Gesichter fort,
zurück bleibt nur Schweigen an jedem neuen Ort.

Die Wege sind endlos, staubig und voller Zeit,
ein Meer aus Enttäuschung, aus Sehnsucht, aus Leid.
Ich suche nach Türen, nach Macht, nach dem Sinn,
doch der Horizont erscheint wie beim Beginn.

Mein Geist ist ein Fremder im lärmenden Raum,
eine Halluzination, ein zerfallender Traum.
...
127 Der Schatten im Glas 06.12.25
Vorschautext:
Die Welt bekommt den bitteren Geschmack,
du öffnest still das Buch der alten Schatten.
Ein Pakt, der dich aus Einsamkeit entfacht,
doch Träume lässt er stumm und kalt ermatten.

Du bist nicht du, nur noch ein blasser Geist,
verloren in den Nebeln deiner Tage.
In deiner Hand das Gold, das dich zerreißt,
ein falsches Ruder hin zu neuer Plage.

Du weißt, die Flasche flüstert dir nur Leid,
doch dein geschwächter Wille will nicht hören.
...
126 Im Atem der Sehnsucht 16.11.25
Vorschautext:
Du suchst das ferne Blau der weiten Himmelsbahn,
den warmen Blick der Frau, der tief ins Herz dir fahr’n.
Du willst fort von diesem Ort, der an dir zehrt und klebt,
wo jeder Tag wie Staub zerfällt und nichts mehr wirklich lebt.

In dir brennt ein Geist, der hell und ungestüm noch lacht,
doch das Feuer deiner Glut erlischt im Schoß der Nacht.
Du wanderst durch die Wüste deiner Zweifel, müd und scheu,
ein Vogel, der sein Lied verschluckt und bleibt dabei nicht frei.

Manchmal ist die Einsamkeit ein Wind, der schneidend weht,
ein Schmerz, der dich zu Boden zwingt und einfach nicht vergeht.
...
125 Landkarte der Sterne 15.11.25
Vorschautext:
Die Dämmerung vergangener Tage,
doch deine Schritte bleiben leicht.
Ein Herz, das träumt trotz aller Klage,
das offen ist und selten jemand erreicht

Du greifst nach den Sternen,
der Nebel will dich entfernen.
Manchmal glimmen ferne Lichter –
und du siehst vertraute Gesichter.

Die Jahre fluten wie ein Fluss,
sie tragen Last und Überfluss.
...
124 Aufbruch und Rückblick 14.11.25
Vorschautext:
Was hat das Leben mir gezeigt?
Mal heller Aufbruch, mal Schmerz zugleich.
Die Wege, die ich suchend ging,
trugen schon Kindheitsschatten im Ring.

Die Jugend – ein Erwarten ohne Halt,
ein warmes Träumen - manchmal kalt.
Manches Ziel war nur ein Schein
und oft fühlte ich mich still und allein.

Manche Hoffnung verschwand,
doch Neues wuchs wie Blüten im Sand.
...
123 Rädchen im System 13.11.25
Vorschautext:
Fragst du dich noch, was du wohl bist,
ein Mensch, der längst vergessen ist,
ein Rädchen nur an jedem Ort,
das man benutzt – und wirft es fort.

Du träumst von Sinn, von Glaubensschein,
doch darfst nur Teil des Systems sein.
Man lenkt dich stumm, man zählt dich bloß,
dein Herz – ein Werkzeug, nutzlos und groß.

Man benötigt dich, bis du nichts mehr gibst,
verbraucht, vernarbt, weil du noch liebst.
...
122 Gesicht aus Glas 11.11.25
Vorschautext:
Sieh mir ins Gesicht aus Glas,
dort spiegelt sich, was immer war.
Kein Schleier, keine falsche Spur –
nur Wahrheit, hell und ohne Zier.

Ich sprach in Flammen, nicht in Rauch,
mein Wort war echt, kein flücht’ger Hauch.
Doch Ehrlichkeit – so scharf, so klar –
macht deine Hoffnung brüchig, doch wahr.

Ich bin kein Schatten, der verweht,
kein Name, der im Eis besteht.
...
121 Hoffnungsstrahl 10.11.25
Vorschautext:
Ich liebe dich – dein sanftes Sein,
seitdem bin ich nie mehr allein.
Du bist die Sonne meines Lebens,
und meine Liebe ist nicht vergebens.

Du bist der Stern, der Hoffnung schenkt,
der meine Seele heimwärts lenkt.
Du bist die Hand, die mit mir geht,
wenn Sturm um uns weht.

Mein Herz – einst leer, nun neu geboren –
hat sich in deinem Licht verloren.
...
120 Schatten an der Wand 10.11.25
Vorschautext:
Warum kehrt stets der Tag zurück,
und bringt mir kein bleibendes Glück?
Ein Leben frei von Angst und Sorgen –
verweht wie Tau im neuen Morgen.

Ohne Arbeit, ohne Halt,
die Welt verlangt – und urteilt bald.
Ein ehrliches Lob – so fern, so rar,
die Kälte regiert, unsichtbar.

Die Stunden fließen, leer und schwer,
mein Herz verlangt nach etwas mehr.
...
119 Licht des Glaubens 05.11.25
Vorschautext:
Der Glaube ist des Lebens Herz,
er lindert still den tiefsten Schmerz.
Wer ihn verliert, verliert sich selbst,
im Lärm der Welt, die lockt und fällt.

Doch wer ihm treu, dem Sturm zum Trotz,
steht fest wie Baum in sicherem Schutz.
Verwurzelt tief in Zuversicht,
bewahrt er Wärme, Hoffnung, Licht.

Wenn Dunkelheit die Seele deckt,
die Angst im Innern Wellen schlägt,
...
118 Im Tempel des Rauschlichtes 02.11.25
Vorschautext:
Ich taumle durch das Neonlicht,
mein Herz – ein müder Widerspruch.
Die Nacht verspricht, doch hält sie nicht,
ihr Glanz – ein Trugbild, ein fließender Bruch.

Im Tempel aus flackerndem Schein
tanzt mein Schatten müde Kreise.
Ich greife nach Sternen, klein und rein –
sie zerspringen, lautlos, leise.

Die Göttin dort – ein flüchtiges Bild,
verhüllt in Glanz und falschem Traum.
...
117 Zwischen Licht und Leere 02.11.25
Vorschautext:
Tief in dir, da glimmt ein Licht,
auch wenn es oft die Schatten bricht.
Du träumst von Weite, von dem Meer,
von einem Leben hell und mehr.

Du willst alles geben,
um das Leben ganz zu leben.
Du suchst den Sinn in jedem Blick,
verlierst dich Stück für Stück.

Die Welt erscheint dir wie ein Spiel,
doch du verfehlst zu oft das Ziel.
...
116 Elemente der Seele 31.10.25
Vorschautext:
All die Zeiten, in denen wir leiden,
verblasst nicht das Herz,
sie tragen den Schmerz
wie Ebbe und Flut,
mal ruhig, mal in Wut.

Wir leben, um nicht nur Glück zu zeigen,
wir schwanken, wir neigen
zu Tränen und Lachen,
zu wilden Sachen.

Denn jede Sekunde,
...
115 Mariah 30.10.25
Vorschautext:
Als ich dich zum ersten Mal hinter der Theke sah,
stürzte die Welt in ein stilles, süßes Chaos.

Seitdem kreist mein Denken Tag und Nacht um dich –
ich liebe dich,
doch du hörst mich nicht.

Zwei Welten, fern und verschieden,
finden keinen Weg zueinander.
Zu anders sind wir,
zu tief die Träume,
zu trügerisch das Verlangen.
...