Profil von Max Vödisch

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Registriert seit dem: 10.10.2012
Geburtsdatum: * 16.03.1956

Pinnwand


Meine Gedichte wurden als Buch mit dem Titel "Inmitten der Gesellschaft" 2013 vom Verlag united p.c. ISBN: 978-3-85040-941-4 veröffentlicht.

Als Leseprobe habe ich die Texte von "Gebrauchsgegenstand" und "Arbeitslosigkeit macht krank" auch auf meiner Homepage.

Bezugsquellen dieses Buches siehe:
http://maxvoedisch.jimdo.com/bezugsquellen-buch-erhältlich-bei/

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E-Mail-Adresse:
maxvoedisch@aol.de

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http://maxvoedisch.jimdo.com/

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Anzahl Gedichte: 224
Anzahl Kommentare: 77
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Titel
124 Glück
Vorschautext:
Das Glück ist nah, Du spürst es schon,
nach dunkler Zeit ein heller Ton.
Du hast das Leid zurückgelassen,
begonnen, neu Dich zu erfassen.

Bleib, wie Du bist – Du trägst das Licht,
auch wenn nicht alles rosig ist.
Du stehst fast oben, nah am Ziel,
und fühlst: Das Leben gibt viel.

Träume weiter, Schritt für Schritt,
die Leiter trägt Dich sanft mit.
...
123 Schau mir in mein Gesicht
Vorschautext:
Schau mir in mein Gesicht
dann siehst Du – ich lüge nicht
Ich sprach stets offen, ohne List
auch wenn die Wahrheit schmerzhaft ist

Es war mein ehrliches Gefühl
das Deine Ruhe oft durchdrang
Nicht Taktik, nicht ein falsches Spiel
nur Wahrheit, die zu laut erklang

Ich bin nicht wie die, die Du kennst
deren Namen Du noch manchmal nennst
...
122 Noch wie ein Kind
Vorschautext:
Du hast so oft über dein Leben nachgedacht,
und spürst: Noch ist kein Werk vollbracht.
Du bist noch immer wie ein Kind –
naiv, verträumt, vom Leben blind.

Erfahrungen hast du kaum gewonnen,
manch Traum ist dir davongeronnen.
Du greifst nach Sternen, suchst den Sinn,
und reifst dabei nur langsam hin.

Du möchtest wachsen, möchtest sein,
doch bleibst im Innern doch so klein.
...
121 Einsamkeit
Vorschautext:
Einsamkeit – ein stilles Leid,
das viele sehn, doch kaum verstehn.
Wenn man sich langsam selbst verliert
und jede Nähe sanft erfriert.

Wenn Stimmen schweigen, Türen sind zu,
hat selbst der Tag nicht mehr viel Ruh.
Kein Blick, kein Wort, kein Gegenlicht –
nur Schatten, der durchs Fenster bricht.

Dann wächst in dir ein leeres Feld,
als wärst du fremd auf dieser Welt.
...
120 Ein Morgen kommt
Vorschautext:
Vergiss die Sorgen, die dich quälen,
sie werden sich mit Licht vermählen.
Vergiss die Einsamkeit der Nacht –
ein Morgen kommt, der Neues schafft.

Was heute grau ist, wird bald hell,
aus Schatten wird ein Lebensquell.
Die Welt erhält ein neues Gesicht,
wenn du dich selbst bewahrst im Licht.

Denn wer sich hält, trotz Sturm und Schmerz,
bewahrt den Glanz im eignen Herz.
...
119 Eros-Bar
Vorschautext:
Gestern gingst du dort hinein,
in eine Bar so hell und fein.
Eine Schönheit nahm dich aus,
du warfst 1000 € einfach raus.

Durftest du sie wenigstens berühren,
durftest du sie ein wenig verführen?
Die Luft war süß, die Stimmung schön,
doch dein Geldbeutel ist leer – nichts zu sehn.

Du warst so klug, so voller List,
darum hab ich kein Mitleid gewiss.
...
118 Die Zeiten ändern sich
Vorschautext:
Einst hatte ich dich wirklich lieb,
doch all mein Werben blieb vergeblich.
Du sagtest nur: „Du bist nicht mein Typ“ –
mein Herz zerbrach, doch still und stetig.

Die Zeiten ändern sich geschwind,
jetzt stehst du da, allein mit Kind.
Du suchst den Blick, der einst entglitt –
doch meine Liebe nahm ich mit.

Die Zeiten ändern sich geschwind,
Gefühle kommen, verwehen wie Wind.
...
117 Ich bin ja bekannt
Vorschautext:
In einer Stadt, die mich noch nie sah,
steh ich vorm Exclusiv-Club – ganz wunderbar.
Der Türsteher spricht: „Verschwinde, geh weg!“
und behandelt mich wie den letzten Dreck.

Ich lächle mild, zieh einen Schein,
„Ich bin bekannt – darf ich wohl rein?“
Er wird charmant, fast galant,
und winkt mich durch – wie elegant.

Ich bin ja bekannt,
mir stehen Türen offen.
...
116 Lyriker
Vorschautext:
Mensch, du wirst jetzt aktuell,
man nennt dich schon intellektuell.
Du wirkst belesen, klug und fein,
vieles bleibt aber nur schöner Schein.

Du schreibst ganz dufte Sachen –
mit deiner Lyrik lässt sich Karriere machen.
Doch erwarte nicht allzu viel,
so verfehlst du dein großes Ziel.
115 Nicht egal
Vorschautext:
Mir ist es nicht egal,
ich will hinein ins Lokal.
Warum bleibt mir die Tür versperrt –
bin ich euch etwa nichts mehr wert?

Euer Verhalten kann ich nicht verstehen,
soll ich wirklich wieder gehen?
Ist es mein Stand, mein Kleid, mein Blick –
was hält euch ab, was weist mich zurück?

Gut, ich geh – mit Bitterkeit.
Doch eure Tür bleibt eng und klein.
...
114 Was nützt es dir
Vorschautext:
Was nützt dir dein gutes Aussehen,
wenn dahinter kein Leuchten spricht?
Was nützt dir, dass Frauen dich begehren,
wenn sie dich wirklich kaum ehren?

Was nützt es, stets im Rampenlicht zu stehen,
doch wenn’s darauf ankommt, allein zu gehen?
Was nützt dir dein prall gefüllter Geldbestand,
wenn Neid dich umgibt wie feiner Sand?

Was nützt dir dein kluger Verstand,
wenn all der Glanz den Weg verbannt?
...
113 Festnahme
Vorschautext:
Jungs, trinkt lieber euer Bier,
ihr vergeudet nur eure Zeit hier.
Was wollt ihr von mir, was soll das Spiel?
Eure Anschuldigungen – lächerlich, nicht viel.

Ich bin nicht der skrupellose Mann,
nicht der Dealer, den ihr sucht.
Keiner, den man einfach bannen kann,
nicht der Typ, den ihr verflucht.

Verhaftet ruhig den Falschen heut,
euer pflichtbewusstes Herz verzeiht.
...
112 Wut
Vorschautext:
Mein Freund – vorbei heißt nicht vergessen,
ich bin immer noch von Wut besessen.
Du verhieltest dich so gemein,
hast dich benommen wie ein Schwein.

Warum musst du lügen, warum betrügen?
Ich vertraute dir einst mein Herz –
jetzt bist du längst durchschaut,
der Verrat bleibt wie ein scharfer Schmerz.

Kollegen hinterrücks verraten –
das sind die schlimmsten Schandtaten.
...
111 Antiheld
Vorschautext:
Du schreibst Texte, die keiner liest,
sie blühen leise, wo niemand sie gießt.
Du siehst die Welt aus deiner Sicht,
wie sie nun mal ist – kein blendend helles Licht.

Du glaubst, du seist der große Antiheld,
der scheitert an dem lieben Geld.
Du träumst von Blüten, groß und rein,
sprichst immerfort vom Frieden – so soll er sein.

Du bist ein seltener Idealist,
der sich nicht wie ein Materialist verhält,
...
110 Ein Augenblick im Grau
Vorschautext:
Kein Geld, kein Job,
viel Grund zur Hoffnungslosigkeit.
Keine Wertschätzung, kein Trost, kein Lob,
ein Spiegelbild unserer Zeit.

Wenig Freunde, keine Frau,
viel Grund zur Hoffnungslosigkeit.
Der Himmel färbt sich bleiern grau,
und überall herrscht Ungerechtigkeit.

Kaum glückliche Gesichter,
die Müdigkeit überwiegt.
...
109 Die Söldner dieser Welt
Vorschautext:
Sie kamen aus Ländern, wo Hunger besteht,
aus Städten, wo keiner den andern versteht.
Sie trugen Uniformen, statt einen Traum,
ihr Weg war Staub, sie kannten ihr Ziel kaum.

In Afrikas Glut, im endlosen Sand,
dient’ jeder für Lohn in einem unbekannten Land.
Die Fremdenlegion gab Brot und Mord,
und nahm sie die Seele mit jedem Ort.

Dann zogen sie weiter, wie ein Schattenheer,
die Namen gelöscht, die Herzen leer.
...
108 Ein fremder Blick
Vorschautext:
Ist das die Glut, die Dich bewegt?
Die Liebe, die in Tränen lebt?
Erreichst Du je, was Dich durchdringt –
oder fliehst Du, wenn Sehnsucht singt?

Dein Leben – eng wie ein fremder Raum,
Du siehst das Licht – nur im Traum.
Du stehst für viele, stumm und leer,
von Illusionen getragen wie das Meer.

Ein Tag vergeht, ein Blick verweht,
Du lebst, doch weißt nicht, wie es weitergeht.
...
107 Der Preis der Würde
Vorschautext:
Mir geht es ja gut,
obwohl ich stets verliere.
Mir geht es ja gut,
auch wenn ich bald krepiere.

Hoffnung? Ein leeres Versprechen.
Verstellung? Ein nutzloses Spiel.
Heuchelei ließ mich stets erbrechen,
doch Verluste sind manchmal ein Ziel.

Mir geht es ja gut,
ohne Glanz, doch mit Würde.
...
106 Erstarrte Welt
Vorschautext:
Ich seh es klar:
Die Welt ist starr.
Sie kreist um Macht,
und Menschlichkeit verflacht.
105 Gutmütige Bescheidenheit
Vorschautext:
Du stehst gelassen über die Dinge,
verzichtest still auf große Gewinne.
Kein Laut begleitet Deinen Schritt,
Du trägst das Herz der Güte mit.

Dein Wissen bleibt ein stiller Schatz,
Du suchst nicht Ruhm, noch den hohen Platz.
Du hilfst, wo andre zögern still,
weil Dich kein Eigennutz mehr will.

Doch manchmal, leise, wird’s zur Qual,
dann wird für Dich vieles egal.
...