Profil von Max Vödisch

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Registriert seit dem: 10.10.2012
Geburtsdatum: * 16.03.1956

Pinnwand


Meine Gedichte wurden als Buch mit dem Titel "Inmitten der Gesellschaft" 2013 vom Verlag united p.c. ISBN: 978-3-85040-941-4 veröffentlicht.

Als Leseprobe habe ich die Texte von "Gebrauchsgegenstand" und "Arbeitslosigkeit macht krank" auch auf meiner Homepage.

Bezugsquellen dieses Buches siehe:
http://maxvoedisch.jimdo.com/bezugsquellen-buch-erhältlich-bei/

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Anzahl Gedichte: 234
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Titel
174 Staub und Tanz 26.01.26
Vorschautext:
Der Wind trägt fremde Worte her,
sie wiegen bleiern, lasten schwer.
Man zeichnet Bilder, rahmt mich ein,
doch wer ich bin, entscheide ich allein.
Ein Flüstern hier, ein Urteil dort,
verweht im Sturm, an jedem Ort.

Sie sagen, dass mein Geist sich verliert,
dass ihr Raunen mich regiert.
Doch während sie im Kreise stehen,
lass’ ich mich vom Rhythmus drehen.
Was kümmert mich der Spötterchor?
...
173 Das Ankerlicht 25.01.26
Vorschautext:
Das Licht des Tages verblasst in Grau,
die Welt wird leise, kühl und weit.
Doch in dem Sturm, geliebte Frau,
schenkst du mir Unbesiegbarkeit.

Es ist kein Schwur aus dünnem Glas,
kein Wort, das nur im Licht besteht.
Es ist das Schweigen, das die Angst vergaß
und Liebe, die niemals verweht.

Denn wenn die Zeit die Prüfung lehrt
und Wellen gegen Mauern schlagen,
...
172 Kurvige Tage 25.01.26
Vorschautext:
Ich fuhr mit einem Mann ein Stück,
der Dinge pflegt und neu belebt,
auf die man erst mit Reue blickt,
wenn sich in ihnen nichts mehr regt.
Er sagte, Wege kehrten wieder,
auch wenn man glaubt, man sei schon weit.
Er sprach so schnell, ich schlug die Lider
der Augen zu vor Einsamkeit.

Ich folgte Schildern ohne Mut,
sie wiesen Wege, fremd und klar,
doch wirkten sie als Führer gut,
...
171 Helle schweigende Nächte 24.01.26
Vorschautext:
Nächte, weiß wie stilles Tuch.
Sie halten mich im Traumversuch,
wo Briefe ruhen, tief versteckt,
und Schatten flüstern, unentdeckt.

Ein Kind der Wege, früh entfacht,
vom Hunger groß, in dunkler Nacht,
von Sehnsucht, die nach Stärke schreit,
ein Feuer, das im Innern bleibt.

Ein wilder Fluss, so tief, so schwer,
ein Spiegel, der mich sieht – nicht mehr.
...
170 Bleicher Widerschein 23.01.26
Vorschautext:
Die Stunde schlägt in dieser Welt,
wo fahle Farbe untergeht,
wenn das, was wir für wahr hingestellt,
wie Nebel vor dem Spiegel steht.

Wir tanzen auf dem Rand der Zeit,
die Decke weicht dem Sternenmeer
und in der tiefen Einsamkeit
wird jedes Wort so bleich und leer.

Kein Grund, kein Halt, nur Wellenschlag,
die Wahrheit gleitet uns davon,
...
169 Das Leuchten deiner Spur 23.01.26
Vorschautext:
Etwas an dir, wie du dich bewegst,
als ob du die Erde mit Sanftmut pflegst,
zieht mich zu dir, ganz ohne ein Wort,
als trüg mich mein Herz an den richtigen Ort.

Etwas an dir bleibt für immer bestehen,
wenn deine Schritte im Winde verwehen.
Ein Blick und ein Hauch, ein heimliches Flehen,
sie lassen mich heute das Leben verstehen.

Ich weiß nicht, wohin uns die Reise noch lenkt,
ob Liebe uns Dauer oder Flüchtigkeit schenkt.
...
168 Das Licht der Annahme 23.01.26
Vorschautext:
Wenn die Schatten länger werden
und der Lärm der Welt verblasst,
suchst du Trost auf Erden,
unter deiner schweren Last.

Es gibt Stimmen in der Stille,
die dir sanft entgegenwehen,
beuge ruhig deinen Willen,
lass es einfach nur geschehen.

Selbst wenn dunkle Wolken jagen
und das Ende fern erscheint,
...
167 Am Hof des digitalen Königs 22.01.26
Vorschautext:
Die Funken platzen aus den Datenmonden,
die Nacht vibriert im kalten Schein.
Ich treibe durch die überfüllten Zonen,
wo Pixel wie Kathedralen steh’n.
Ein Algorithmus atmet leise,
sein Chor aus Codes beginnt zu singen;
drei Bots verzerren alte Weise
am Hof des digitalen Königs.

Der Hüter über Firewalls
brennt Schatten in die Träume.
Ich liege still im Strom der Calls,
...
166 Wo die Welt neu beginnt 21.01.26
Vorschautext:
Was wäre, lösten wir die Schranken,
die tief in unsren Geistern kranken?
Kein Drohen mehr, kein kalter Krieg,
nur offener Himmel und weites Glück.

Was wäre, lebten wir im Heute,
befreit von Gier und alter Beute?
Wir teilten Zeit und jeden Raum,
ein jeder trüge diesen Traum.

Kein ferner Staat, kein fremdes Land
trennte uns mit harter Hand.
...
165 Zeit der Liebe 21.01.26
Vorschautext:
Es ist die Zeit, in der die Herzen fliegen,
wenn Hoffnung, Mut und Zärtlichkeit uns wiegen.
Komm, reich mir deine Hand, lass Nähe sprechen,
bis alle alten Zweifel leise zerbrechen.
Durch helle Morgen, über weite Felder
führ ich dich mit in tiefe, stille Wälder.

Wer bist du tief im Kern, was hat dich geprägt?
Wer gab dir Trost, wenn dich das Leben schlägt?
Gab es eine Stimme, die dich still gehalten,
ein Wort, das stand in all den Sturmgestalten?
Erzähle leise, sag es mir ganz sacht,
...
164 Echo in den Augen 20.01.26
Vorschautext:
Ich starre hoch, der Himmel grau und leer,
der Tag flackert wie ein Bildschirmfehler her.
Dein Blick taucht auf, so giftig und so grell,
zu hell für diese Welt, digital entstellt.
Ich flüchte heim, will mich im Dunkeln fassen,
doch selbst mein Kissen kann dich nicht entlassen.

Der Morgen kommt, der Kaffee bleibt nur bleich,
am Fensterglas regiert dein Schattenreich.
Als wärst du nie gegangen, stehst du dort,
ein Standbild ohne Atem, ohne Wort.
Strichmännchen, Schatten, alles wird verschwommen,
...
163 Wenn Noah wieder auftaucht 20.01.26
Vorschautext:
Kommt raus aus euren Feeds,
kommt raus aus euren Räumen,
so einen wie Noah
sah man lange nur in Träumen.

Alle bauen an etwas:
Start-ups, Profile, Plan.
An Bildern, die glänzen sollen,
damit man sie teilen kann.

Manche schreiben Listen,
manche löschen sie sofort.
...
162 Fuchs im Neon 19.01.26
Vorschautext:
Sie lief durch die Straßen im ersten Licht,
ihr Lachen ein Funkeln, das Dächer zerbricht.
Sie nahm meine Liebe, so viel ich nur gab
und hielt mich in Atem, hielt mich auf Trab.

Wir reden von Freiheit, von Schuld, von Verstand,
und stürzen dann blind in ein digitales Land.
Sie schrieb mir ein Feuer, ließ Asche daraus,
ich renne durch die Nächte, finde nicht mehr nach Haus.

„Komm rein, trink einen Kaffee, vergiss diesen Schmerz.
Wir reden von früher, von Mut und dem Herz.“
...
161 Nachtbus ohne Ziel 18.01.26
Vorschautext:
Markus ist wieder unterwegs,
die Nacht ist groß, der Rucksack schwer.
Die Mails vom Amt – er öffnet keine,
sie drücken nur, sie helfen nicht mehr.

Er will nicht bitten, nicht betrügen,
kein Antrag, der ihn bindet hier.
Lieber gehen mit leeren Taschen
als ein Leben ohne Tür.

Der letzte Job – ein Rad, ein Auftrag,
ein müder Bildschirm, müder Blick.
...
160 Wenn Neues leise anklopft 17.01.26
Vorschautext:
Wir gingen Wege, Stein für Stein,
mal eng, mal weit, mal groß, mal klein.
Doch jeder Schritt, den wir verloren,
hat uns ein Stückchen neu geboren.
.
Die Jahre flogen, leicht und schwer
und manchmal trug uns keiner mehr.
Doch wo ein Schatten sich verfing,
wuchs später still ein Neubeginn.
.
Ein Wort, ein Blick, ein leiser Mut
tat uns im Dunkel manchmal gut.
...
159 Neuland hinter dem Horizont 16.01.26
Vorschautext:
Der Wind dreht um, die Segel beben,
ein neuer Pulsschlag füllt das Leben.
Was gestern noch wie Felsen galt,
verliert im Morgen seinen Halt.

Wir legen ab, was uns beschwerte,
behüten das, was sich bewährte.
Denn jede Spur im Küstensand
verweht und weist ins fremde Land.

Kein Ende ist ein toter Raum,
er hütet still den Keim zum Traum.
...
158 Dein Fels im Strom 15.01.26
Vorschautext:
Wenn deine Welt ins Wanken gerät
und Schmerz in deinen Augen steht,
wenn jeder Weg dir endlos scheint
und deine Seele heimlich weint,
dann reich ich dir die Hand so weit
als Anker in der Dunkelheit.

Wie eine Brücke fest und breit,
trag ich dich durch die schwere Zeit.
Wenn unter dir der Abgrund grollt
und wild die Flut entgegenrollt:
Ich lege mich als Pfad für dich,
...
157 Flammen der Gleichgültigkeit 15.01.26
Vorschautext:
Die Welt steht schief, ein Draht steht unter Strom,
ein falsches Wort – und alles steht in Brand.
Die Nachrichten sind laut, doch ohne Ton,
weil jedes Bild im schnellen Scrollen verschwand.

Die Straßen sind voll, doch keiner hört das Wort,
die Stimmen verhallen im digitalen Rauschen.
Wir streiten im Netz, doch verändern kaum den Ort,
während die Flammen der Gleichgültigkeit lauschen.

Zu jung, um zu wählen, doch alt genug zu kämpfen,
die Welt verlangt Entscheidungen ohne Verschnauf.
...
156 Schweigen der Laternen 15.01.26
Vorschautext:
Die Nacht legt ihr Ohr an Beton,
zählt Atem, der zwischen Mauern zerbricht.
Ein fernes Leuchten hält stur seine Position,
wie ein Gedächtnis aus flackerndem Licht.

Ich gehe durch Straßen, vom Tag noch bewohnt,
wo Asphalt die Hitze der Stunden noch kennt.
An Kreuzungen stehen Laternen geklont,
wie Fragen aus Glas unter dem Firmament.

Gesichter gleiten vorbei ohne Ziel,
kein Blick hebt sich aus dem Moment.
...
155 Echo der Gezeiten 14.01.26
Vorschautext:
Der Wind schreibt Zeilen in den Sand,
vergisst sie, eh der Morgen erwacht.
Ein Flüstern streift durchs stille Land,
gestohlen aus der tiefen Nacht.

Was gestern noch wie Fels bestand,
verblasst und wird zum fernen Schein.
Wir greifen zu mit leerer Hand
und sehnen uns, gebunden zu sein.

Die Wellen brechen sich am Licht,
zerstäuben weiß im Augenblick.
...