Profil von Max Vödisch

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Registriert seit dem: 10.10.2012
Geburtsdatum: * 16.03.1956

Pinnwand


Meine Gedichte wurden als Buch mit dem Titel "Inmitten der Gesellschaft" 2013 vom Verlag united p.c. ISBN: 978-3-85040-941-4 veröffentlicht.

Als Leseprobe habe ich die Texte von "Gebrauchsgegenstand" und "Arbeitslosigkeit macht krank" auch auf meiner Homepage.

Bezugsquellen dieses Buches siehe:
http://maxvoedisch.jimdo.com/bezugsquellen-buch-erhältlich-bei/

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Anzahl Gedichte: 180
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Titel
120 Schatten an der Wand 10.11.25
Vorschautext:
Warum kehrt stets der Tag zurück,
und bringt mir kein bleibendes Glück?
Ein Leben frei von Angst und Sorgen –
verweht wie Tau im neuen Morgen.

Ohne Arbeit, ohne Halt,
die Welt verlangt – und urteilt bald.
Ein ehrliches Lob – so fern, so rar,
die Kälte regiert, unsichtbar.

Die Stunden fließen, leer und schwer,
mein Herz verlangt nach etwas mehr.
...
119 Licht des Glaubens 05.11.25
Vorschautext:
Der Glaube ist des Lebens Herz,
er lindert still den tiefsten Schmerz.
Wer ihn verliert, verliert sich selbst,
im Lärm der Welt, die lockt und fällt.

Doch wer ihm treu, dem Sturm zum Trotz,
steht fest wie Baum in sicherem Schutz.
Verwurzelt tief in Zuversicht,
bewahrt er Wärme, Hoffnung, Licht.

Wenn Dunkelheit die Seele deckt,
die Angst im Innern Wellen schlägt,
...
118 Im Tempel des Rauschlichtes 02.11.25
Vorschautext:
Ich taumle durch das Neonlicht,
mein Herz – ein müder Widerspruch.
Die Nacht verspricht, doch hält sie nicht,
ihr Glanz – ein Trugbild, ein fließender Bruch.

Im Tempel aus flackerndem Schein
tanzt mein Schatten müde Kreise.
Ich greife nach Sternen, klein und rein –
sie zerspringen, lautlos, leise.

Die Göttin dort – ein flüchtiges Bild,
verhüllt in Glanz und falschem Traum.
...
117 Zwischen Licht und Leere 02.11.25
Vorschautext:
Tief in dir, da glimmt ein Licht,
auch wenn es oft die Schatten bricht.
Du träumst von Weite, von dem Meer,
von einem Leben hell und mehr.

Du willst alles geben,
um das Leben ganz zu leben.
Du suchst den Sinn in jedem Blick,
verlierst dich Stück für Stück.

Die Welt erscheint dir wie ein Spiel,
doch du verfehlst zu oft das Ziel.
...
116 Elemente der Seele 31.10.25
Vorschautext:
All die Zeiten, in denen wir leiden,
verblasst nicht das Herz,
sie tragen den Schmerz
wie Ebbe und Flut,
mal ruhig, mal in Wut.

Wir leben, um nicht nur Glück zu zeigen,
wir schwanken, wir neigen
zu Tränen und Lachen,
zu wilden Sachen.

Denn jede Sekunde,
...
115 Mariah 30.10.25
Vorschautext:
Als ich dich zum ersten Mal hinter der Theke sah,
stürzte die Welt in ein stilles, süßes Chaos.

Seitdem kreist mein Denken Tag und Nacht um dich –
ich liebe dich,
doch du hörst mich nicht.

Zwei Welten, fern und verschieden,
finden keinen Weg zueinander.
Zu anders sind wir,
zu tief die Träume,
zu trügerisch das Verlangen.
...
114 Christina 30.10.25
Vorschautext:
Oft trügt der Schein –
in Wahrheit bin ich einsam und allein.

Nur du, Christina, bist die Frau,
die mein Herz versteht,
mit der ich durch Sturm und Stille geh.

Oh Christina, mein Stern –
so nah in Gedanken,
so fern in der Welt –
ich hab dich so gern.

...
113 Bilanz der Leere 28.10.25
Vorschautext:
Sie sitzen hoch in Sälen aus Granit,
wo kein Geschrei des Volkes je eintritt.
Der Blick starr auf goldne Bilanzen gerichtet,
was draußen brennt, wird ohne Wert gewichtet.

Man misst das Kapital des Landes nur in Zahl’n,
lässt Menschlichkeit und Hoffnung verstrahl’n.
Es zählt der Index, nicht der einfache Mann,
der seinen Alltag kaum noch meistern kann.

Sie reden von Märkten, von Wachstum und Geld,
von Ordnung, die sich mit der „Zivilisation“ misst.
...
112 Ein Augenblick im Grau 28.10.25
Vorschautext:
Kein Geld, kein Job,
viel Grund zur Hoffnungslosigkeit.
Keine Wertschätzung, kein Trost, kein Lob,
ein Spiegelbild unserer Zeit.

Wenig Freunde, keine Frau,
viel Grund zur Hoffnungslosigkeit.
Der Himmel färbt sich bleiern grau,
und überall herrscht Ungerechtigkeit.

Kaum glückliche Gesichter,
die Müdigkeit überwiegt.
...
111 Innere Wetterlage 27.10.25
Vorschautext:
Momentan geht’s mir wirklich schlecht,
ich komm mit der Wetterlage nicht zurecht.
Ist’s das Dorf, das mich so müde macht
oder bin ich nie richtig aufgewacht?

Manchmal fühl ich mich wie weggeschwemmt
wie Staub, den man vom Pflaster trennt.
Ein Nein trifft mich wie ein Dolchstoß
und Hoffnung flieht – mein stummer Trost.

Kleinigkeiten bringen mich aus dem Lot,
mein Inneres schreit, mein Äußeres trotzt.
...
110 Vom Denken und Träumen 27.10.25
Vorschautext:
Ich bin ein Mensch, der lange denkt,
der Fehler sieht – sie nicht verdrängt.
Ich träume von Frieden, von Gerechtigkeit,
und öffne Türen – selbst im Streit.

Ich bin ein Mensch, der Fragen stellt,
der nicht nur schweigt, wenn’s andern gefällt.
Ich wünsche mir Liebe, ein Stück vom Glück,
doch weiß: Die Zeit kehrt nie zurück.

Ich hasse Heuchelei und Gier –
auch wenn ich’s manchmal spür in dir.
...
109 Stoffgebundene Sucht 27.10.25
Vorschautext:
Du stürzt hinein – kein Schleier, kein Versteck,
man sieht es sofort: dein Blick, dein Dreck.
Du bist auf der Flucht – vor dir, vor dem Staat,
Kokain, Heroin: Besitz wird zur Tat.

Du sagst: „Haschisch ist harmlos, Alkohol geht klar“,
doch der Trip geht tiefer – du bist nicht mehr da.
Du ziehst, du schluckst, du spritzt, du trinkst,
bis du dich selbst nicht mehr erkennst.

Die Welt verschwimmt, du siehst nur dich,
kein Echo, kein Halt – nur deine Sicht.
...
108 Verlorene Flügel 26.10.25
Vorschautext:
Es ist traurig – und leider wahr,
mir ist schon offenbar:
Ich hab in letzter Zeit zu viel Mist gebaut
und mir die eigne Freiheit geklaut.

Ich zähl wohl zu den stillen Leuten,
die sich noch Hoffnungen zurechtdeuten,
doch kaum etwas vermag sie zu erfreun –
ihr Lachen klingt nur wie Schein.

Ich hab viel zu oft versucht,
euer scheinheiliges Spiel zu kopieren,
...
107 Gutmütige Bescheidenheit 26.10.25
Vorschautext:
Du stehst gelassen über die Dinge,
verzichtest still auf große Gewinne.
Kein Laut begleitet Deinen Schritt,
Du trägst das Herz der Güte mit.

Dein Wissen bleibt ein stiller Schatz,
Du suchst nicht Ruhm, noch den hohen Platz.
Du hilfst, wo andre zögern still,
weil Dich kein Eigennutz mehr will.

Doch manchmal, leise, wird’s zur Qual,
dann wird für Dich vieles egal.
...
106 Erstarrte Welt 24.10.25
Vorschautext:
Ich seh es klar:
Die Welt ist starr.
Sie kreist um Macht,
und Menschlichkeit verflacht.
105 Horizont der Stille 24.10.25
Vorschautext:
Ich stehe still an Deinem Stein
und spüre: Ich ließ Dich allein.
Was Du ersehnt, was Dich verletzt –
es lebt tief in mir – versetzt.

Hier, wo die Stille alles trägt,
habe ich mich zu wenig bewegt.
Doch meine Angst war stets zu groß,
ich hielt Dich fern – aus Furcht vor Trost.

Ich fürchtete, Dich zu verletzen,
statt mich mit Dir auseinander zu setzen.
...
104 Die stille Sonne 24.10.25
Vorschautext:
Du sahst die Sonne nie so rot,
so still, so fern, so nah dem Tod.
Dein Leben schien dir nie so leer,
die Welt so kalt, so schmerzend schwer.

Die Wirklichkeit – ein ferner Stern,
so leuchtend, doch unendlich fern.
Nur deine Vision bleibt dir als Lohn
in einer Welt aus Staub und Hohn.

Sie hält dich aufrecht, Tag für Tag,
wenn nichts mehr trägt, was tragen mag.
...
103 Der Preis der Würde 24.10.25
Vorschautext:
Mir geht es ja gut,
obwohl ich stets verliere.
Mir geht es ja gut,
auch wenn ich bald krepiere.

Hoffnung? Ein leeres Versprechen.
Verstellung? Ein nutzloses Spiel.
Heuchelei ließ mich stets erbrechen,
doch Verluste sind manchmal ein Ziel.

Mir geht es ja gut,
ohne Glanz, doch mit Würde.
...
102 Ein fremder Blick 22.10.25
Vorschautext:
Ist das die Glut, die Dich bewegt?
Die Liebe, die in Tränen lebt?
Erreichst Du je, was Dich durchdringt –
oder fliehst Du, wenn Sehnsucht singt?

Dein Leben – eng wie ein fremder Raum,
Du siehst das Licht – nur im Traum.
Du stehst für viele, stumm und leer,
von Illusionen getragen wie das Meer.

Ein Tag vergeht, ein Blick verweht,
Du lebst, doch weißt nicht, wie es weitergeht.
...
101 Die Söldner dieser Welt 17.10.25
Vorschautext:
Sie kamen aus Ländern, wo Hunger besteht,
aus Städten, wo keiner den andern versteht.
Sie trugen Uniformen, statt einen Traum,
ihr Weg war Staub, sie kannten ihr Ziel kaum.

In Afrikas Glut, im endlosen Sand,
dient’ jeder für Lohn in einem unbekannten Land.
Die Fremdenlegion gab Brot und Mord,
und nahm sie die Seele mit jedem Ort.

Dann zogen sie weiter, wie ein Schattenheer,
die Namen gelöscht, die Herzen leer.
...
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