Profil von Max Vödisch

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Registriert seit dem: 10.10.2012
Geburtsdatum: * 16.03.1956

Pinnwand


Meine Gedichte wurden als Buch mit dem Titel "Inmitten der Gesellschaft" 2013 vom Verlag united p.c. ISBN: 978-3-85040-941-4 veröffentlicht.

Als Leseprobe habe ich die Texte von "Gebrauchsgegenstand" und "Arbeitslosigkeit macht krank" auch auf meiner Homepage.

Bezugsquellen dieses Buches siehe:
http://maxvoedisch.jimdo.com/bezugsquellen-buch-erhältlich-bei/

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http://maxvoedisch.jimdo.com/

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Anzahl Gedichte: 234
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Titel
154 Asphalt und Freiheit 14.01.26
Vorschautext:
Der Motor grollt in der kühlen Nacht,
ein dunkler Puls aus Eisen und Benzin.
Wir tragen das ferne Leuchten sacht
und spüren die Sehnsucht, die Wege ziehn.

Kein Gestern hält uns mit stummer Hand,
die Reifen trinken das graue Band.
Wir lassen den Staub und den müden Rand
zurück in dem schlafenden Land.

Der Wind schreibt Lieder auf unser Gesicht,
aus Freiheit, Salz und dem Duft von Gefahr.
...
153 Nordic Light 13.01.26
Vorschautext:
You stand in the light, not as a sound
from distant days that faded out,
but as a woman strong and clear,
who knows the power silence bears.

Your face tells stories, not of dreams,
but the in between paths:
bright stages, pauses bravely claimed,
the art of staying true and named.
You kept your course through all the years,
left other voices outside your doors.

...
152 Nordisches Licht 13.01.26
Vorschautext:
Du stehst im Licht, nicht als ein Klang
aus Zeiten, die längst vergangen sind.
Du bist die Frau, die Stille kennt
und gerade so die Welt benennt.

Dein Gesicht erzählt kein Märchenbild,
es zeigt die Wege – ruhig und mild.
Von hellen Bühnen, Mut zum Gehn,
vom Recht, auch Pausen zu bestehn.
Du bliebst dir treu, Jahr ein, Jahr aus,
ließest fremde Stimmen draußen vorm Haus.

...
151 Echo des Aufbruchs 12.01.26
Vorschautext:
Die alten Mauern werfen lange Schatten,
der Frost der Jahre weicht dem jungen Licht.
Auf Plätzen, die einst keine Stimmen hatten,
spricht nun die Freiheit ihr erstes Gedicht.

Ein Hauch von Morgen zieht durch enge Gassen,
das Gestern verblasst wie ein ferner Schrei.
Wir haben den Hass vor den Toren gelassen
und fühlen uns endlich von Ketten frei.

Die Melodie trägt uns über alte Grenzen,
ein leises Wispern, das zum Sturm anschwillt.
...
150 Zwei Funken im Dunkeln 12.01.26
Vorschautext:
Hinter uns sinkt die Stadt wie ein müdes Gestern, die Gassen
voll Schatten, die Motoren noch warm.
Wir haben die Angst an den Kreuzungen gelassen
und tragen nur das, was uns hält, unterm Arm.

Dein Griff ist ein Funke im flirrenden Dunkel,
ein stilles Versprechen aus Stahl und aus Haut.
Die Straßen erzählen von endlosen Nächten,
doch wir hören nur zu, wenn die Ferne uns traut.

Der Wind schreibt uns Lieder aus Salz und aus Freiheit,
er fegt den Staub dieser Jahre vom Blick.
...
149 Der Preis der Pracht 11.01.26
Vorschautext:
Weiß lag der Staub auf den Wegen der Zeit,
sein Mantel aus Seide hing schwer.
Er kaufte sich Träume, er borgte sich Neid,
doch das Herz blieb beharrlich leer.

Was zählen die Abzeichen, blendender Schein,
wenn das Signal durch die Stille ihn ruft?
Er jagte dem Ruhm durch die Nächte allein
und stürzte ins Schweigen der Gruft.

Das Lied, das er sang, verflog wie ein Hauch,
kein Richter zahlt Schulden zurück.
...
148 Im Gesetz des Echos 11.01.26
Vorschautext:
Du wirst lernen, dass es einen Schnitt gibt im Licht,
eine feine Narbe zwischen dem,
was du schützt und dem, was du brichst.

Sieh hin: Jemand feuert ins Offene,
ohne Ziel und ohne Gesicht.
Die Luft merkt sich alles,
auch wenn die Stille verspricht,
dass nichts geschah.

Glaub nicht, du seist frei,
nur weil das Blei dich bisher mied.
...
147 Père Lachaise – Garten der Namen 11.01.26
Vorschautext:
Père Lachaise, ein Garten vieler Zeiten,
wo Wege durch Erinnerungen gleiten.
Ein Stolz der Stadt, von Dämmerung umwogen,
wo Stein und Moos die Zeit ins Heute zogen.

Ich trat zu Morrison, suchte sein Schweigen,
ließ mir von Max Ernst den stillen Umweg zeigen,
durch Schatten, Kunst und ruhiges Verwehen,
wo alte Bäume ihre Mythen säen.

Die Gräber – Formen, hingehaucht ins Licht
und jedes ist ein stummes Gedicht.
...
146 Mechanik der Zeit 09.01.26
Vorschautext:
Das Pendel schlägt die Logik aus dem Takt,
ein Rhythmus, der nach keiner Ordnung fragt.
Wir zählen Stunden in dem stillen Pakt,
dass uns die Dauer nicht die Sicht verjagt.

Es ist kein Fluss, den wir kennen,
nur ein Gefüge aus Erinnerung und Morgen.
Was wir als Anfang oder Ende nennen,
bleibt dem Gang der Dinge tief verborgen.

Der Geist versucht, das Sein zu kartografieren,
doch bleibt der Grund im Schweigen unerkannt.
...
145 Das Pfandhaus der Träume 09.01.26
Vorschautext:
Der Staub auf den Saiten berichtet von den Wegen,
von Nächten in Kneipen, die keiner mehr zählt.
Ein Liedermacher summt, halb leise, halb verlegen,
von dem, was uns trägt – und dem, was uns quält.

Dort draußen am Fluss steht die Zeit in den Weiden,
die Welt dreht sich weiter, als wär nichts geschehen.
Man lernt zu verzichten, lernt schweigend zu bleiben
und geht seinen Weg, den nur wenige gehen.

Kein Silber, kein Gold – nur die Worte im Wind,
die wie ferne Echos durch Gassen noch ziehen.
...
144 Hotel Germania 07.01.26
Vorschautext:
Auf endloser Datenbahn, die Leitung glühend heiß,
der Duft von Kaffee-Krypto zieht schwebend übers Gleis.
Ein Flimmern an den Rändern, ein kühles, blaues Licht –
der Kopf sank schwer vor Müdigkeit, die Zeit verlor Gewicht.

Da ploppte eine Nachricht auf, kaum hörbar, unscheinbar.
Ich dachte: Überforderung – oder ein digitaler Altar.
Sie schickte mir den Link, der mir den Eingang leise verriet,
Algorithmen murmelten, als riefen sie aus ferner Zeit:

Willkommen im Hotel Germania –
ein Ort aus Glanz und Projektion.
...
143 Der Star – Wind aus Ruhm und Schweigen 04.01.26
Vorschautext:
Star, sag mir, warum wehst du wie der Wind,
mal Sturm, mal Hauch – nur ein suchendes Kind.
Dein Reden treibt wie Wolkenflug vorbei,
zu rasch verweht, zu selten offen und frei.

Du warst ein Held, ein Leuchten gegen Nacht,
doch Beifall, Glanz und Geld haben dich sacht
in jenes grelle Schweigen eingehüllt,
das deine Wahrheit dämpft und Räume füllt.

Du strahlst wie ein Stern in blendender Pracht,
doch manches Wort klingt hohl, nur klug bedacht.
...
142 Wo Stille bleibt 02.01.26
Vorschautext:
Ich spreche nicht von dem, was war,
die Vergangenheit wiegt viel zu schwer.
Was uns verband, ist nicht mehr klar,
Gemeinsamkeit trägt keine Spuren mehr.

Wir gaben alles, Stück für Stück,
bis selbst das Hoffen leise ging.
Was blieb, war nur ein Blick zurück
auf das, woran mein Herz noch hing.

Ich glaubte, Nähe machte mich stark,
dass Bleiben Schutz und Heimat sei.
...
141 Die kühle Welt 01.01.26
Vorschautext:
Ausdruckslose, kalte Gesichter,
sie spiegeln nur die Neonlichter.
Aufgeblasene, künstliche Gestalten,
die sich selbst für Götter halten.

Ich bleibe ein Schatten in diesem Raum,
verhöhnt als fremder, blasser Traum.
Ein Ort, so einsam und so leer,
eine Welt, die mir nicht gehört.

Der Bau ist steril, das Licht so fern,
jede Frau ein gemaltes Bild, ein Stern.
...
140 Der graue Morgen danach 31.12.25
Vorschautext:
Die leeren Gläser sind nun trübe,
das letzte Leuchten ist verweht.
Im kalten Hauch der frühen Stunde steht,
was vom Fest geblieben, stumm.

Die Nacht verblasst, der Lärm erstorben,
der Tag schlüpft aus dem fahlen Traum.
So fern ist nun der Rausch von gestern,
die Hoffnung wirkt so leer und kaum.

Ein neues Jahr – so hoffen viele,
voll Zuversicht und neuem Licht.
...
139 Der Kreis der Legende 30.12.25
Vorschautext:
Ich bin nicht der Stolz des Ostens,
nicht der Stern des Südens Glanz,
steh nicht tief im Westen wurzelnd,
bin nicht Nordens Perlenkranz.

Ich zog hinaus in alle Richtungen,
sah Hoffen, Fallen, Neubeginn,
doch wo der Kreis sich auch vollendet –
mein Weg führt stets nach Franken hin.

Denn meine Stimme trägt die Legende,
und die Legende lebt in mir.
...
138 Jenseits der Antwort 29.12.25
Vorschautext:
Es gibt nachdenkliche Tage,
da stell’ ich mir die Frage:
Gibt es ein Leben nach dem Tod
oder endet alles in der Not?

Die Antwort kennt kein Menschenmund,
nicht hier, nicht irgendwo im Rund.
Kein Glaube kann sie klar erklären,
kein Wissen uns das Schweigen lehren.
137 Die Kunst der Anziehung 28.12.25
Vorschautext:
In schimmerndem Stoff, im Licht fast aus Glas,
tritt sie hervor, und erst im Nähersein wird klar,
dass unter dem sanften Glanz der Hülle
ein Funke lodert, wild und voller Wille.

Sie führt das Spiel mit ruhiger Hand,
hat jede Regung, jedes Verlangen erkannt.
Kein Schritt ist Zufall, kein Blick je verschenkt —
sie formt aus Augenblicken ein Gesetz, das sie lenkt.

Sie liest das Sehnen wie andere ein Gedicht,
lenkt Gesten, Gedanken, das innere Gewicht.
...
136 Die Marionetten im Glaspalast 27.12.25
Vorschautext:
Man fragt sich leise, Nacht für Nacht,
wer hat den Nordstern ausgelacht?
Die Zeiger kreisen ohne Ziel,
der Kompass schweigt, das Land steht still.

Hoch über Straßen, kalt und klar,
sitzt Macht aus Glas, so fern, so nah.
Hände aus Licht, Gesichter stumm,
sie zählen nur Zahlen – warum?

Sie werfen Würfel blind vor Gewinn,
verlernen, wer wir wirklich sind.
...
135 Zwischen uns 26.12.25
Vorschautext:
Du gehst aufrecht durch fremde Blicke,
trägst, was du bist, in stillem Mut.
Die Welt ist laut, nicht immer gütig,
doch du bleibst offen, bleibst dir gut.

Du zeigst dich ehrlich, ohne Maske,
dein Lächeln trägt kein falsches Licht.
Und was du fühlst, das hat Gewicht –
nur meines trifft dein Hoffen nicht.

Ich seh dich klar, nicht durch ein Urteil,
hab nie dein Sein gering gemacht.
...