Profil von Ingrid Baumgart-Fütterer

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Registriert seit dem: 12.04.2016

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Anzahl Gedichte: 3.411
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Titel
2791 Kostengünstige Bestattungsarten
Vorschautext:
- zum Beispiel -
Auf den Friedhöfen macht sich ein Platzproblem breit,
drum gibt,s immer mehr Kolumbarien zur Zeit
bei Urnenwänden fällt teure Grabpflege weg,
es gibt kein Wässern, kein Umgraben, keinen Dreck,
trotz allem erfüllt das Urnengrab seinen Zweck,
aber auch die Friedwälder liegen im Rennen,
unter Baumwurzeln gebettet, gibt,s kein Drängen,
man ist nicht unterworfen Grabpflegezwängen,
die Asche wird überantwortet der Erde,
auf dass die Asche zum Teil der Bäume werde.
2790 "Arme Schweine"
Vorschautext:
Kaum ein Schwein hat im Leben Schwein,
die Mast dient einzig und allein
dem Schlachten und dem Verwursten
- sie vor Angst zuvor oft furzten -

Schweinefleisch, erst abgehangen,
landet in Töpfen und Pfannen,
bald darauf in Mund, Magen, Darm,
von dort nicht immer geräuscharm,
ins Klo und die Kläranlage
- der Ablauf steht außer Frage -

...
2789 "Facettenreiches" Dichtertum
Vorschautext:
Weit und breit schreiben "Dichterlinge"
über alle möglichen Dinge,
sie schütten aus ihr trauriges Herz,
lassen sich aus über ihren Schmerz,
andre dichten über Witz und Scherz
oder den Frühlingsbeginn im März,
über den Hund, die Katze, die Maus,
die Themen gehen Dichtern nie aus,
Werke, wie Blätter, Blüten am Baum

- Vielfalt verschafft zum Träumen viel Raum -
2788 Göttlicher "Augenblick"
Vorschautext:
Wenn der Sturm
deiner Gedanken
sich gelegt hat
und friedvolle Stille
sich in dir ausbreitet,
dann blicke tief
in deine Augen,
ohne zu bewerten,
was du siehst
und nach einer Weile
wirst du spüren,
wie durch deine Augen
...
2787 Verführerische Muse
Vorschautext:
Fast leer ist sein geistiger Tank,
kein Gedicht will ihm gelingen,
da zieht vor ihm ne Muse blank,
bringt Glocken in ihm zum Klingen.

Die "Liebesäpfel" verlocken
zum unzüchtigen Verhalten,
die Nacktheit lässt ihn frohlocken,
er kann kaum noch an sich halten.

Der Kuss der Muse weckt ihn auf,
er sammelt sich, ist dann soweit
...
2786 Hungernde Straßenkinder
Vorschautext:
Kinder, verdreckt und zerlumpt,
kräftemäßig ausgepumpt,
abgemagert, hohlwangig
vor Restaurants - hochrangig -
nähern sich, schleppend ihr Gang,
immer stärker wird der Drang
zu betteln um Essbares
und zugleich auch um Bares -
Händchen liegen auf dem Tisch,
alles andere als frisch
riechen Körper, Haar, Kleider,
kein Glück im Unglück, leider,
...
2785 Der Vogel der Leichtigkeit
Vorschautext:
breitet in mir
seine Schwingen aus
und ich fliege weit hinaus,
einem Zuhause entgegen,
das tief in meiner Seele
seinen Ursprung hat.

Und durchdrungen von
tiefem Frieden
fühle ich mich eins
mit der Schöpfung Gottes.
2784 "Nur kein unnötiger Stress"
Vorschautext:
Der Herrgott dir Notlügen verzeiht,
sie ersparen manch seelisches Leid,
erleichtern zudem dein Gewissen,
keiner wird die "Wahrheit" vermissen,
kein einzig trauriges Auge weint

- dank Notlügen herrscht eitel Sonnenschein -


Zitat von Voltaire:
"Alles, was du sagst, sollte wahr sein. Aber nicht alles was wahr ist, solltest du auch sagen."
2783 Der Sonntagsbesuch
Vorschautext:
- der unauslöschlich in Erinnerung bleibt -

Vorspann: Nach einer anstrengenden Arbeitswoche mit etlichen Überstunden, bringe ich meine Wohnung samstags auf Hochglanz. Nach dem Großeinkauf koche ich für mindestens vier Personen vor, backe Kuchen und Plätzchen. Ich decke den schön dekorierten Tisch und bin mit meinen Vorbereitungen rundum zufrieden. Am frühen Nachmittag klingelt es und die Besucher treten ein.

Eltern, Sohn besuchen mich,
Schmackhaftes tische ich auf,
sie lassen, äußerst peinlich,
der Natur nun freien Lauf.

Sie essen bis nichts mehr geht,
wischen Finger an Polstern ab
laut schmatzend die Tischzeit vergeht,
...
2782 Lyrischer Erguss zu nachtschlafender Zeit
Vorschautext:
Nennenswertes will mir nicht einfallen,
ich tu mir schwerlich keinen Gefallen
indem ich hin- und her überlege,
wie ich bahne kreative Wege
in mein allzu träges Poetenhirn,
der Geist schläft fast ein hinter meiner Stirn,
die Stunden schleichen zäh wie Teer dahin
und mir kommt nichts Gescheites in den Sinn,
Kerzen aus Bienenwachs sind abgebrannt,
den Stift halt ich immer noch in der Hand,
auf dem Papier herrscht gähnende Leere,
immer spürbarer wird die Bettschwere.
...
2781 Rosenkavalier
Vorschautext:
Seiner Herzensdame schenkt der Herr
rote Rosen, denn er liebt sie sehr,
pflückt die Rosen von eigener Hand
bis fällig wird ein Fingerverband,
denn Dornen zu Blutungen führen -
doch sein Wundschmerz öffnet die Türen
zu ihrer Seele, ihrem Herzen,
drum erträgt er liebend gern Schmerzen.
2780 "Geistwesen" der Poesie
Vorschautext:
- Verstorbene Dichter und Denker -

"Geister" der Vergangenheit
vertreiben sich ihre Zeit
Dichter zu inspirieren,
damit sie nicht verlieren
bekannten roten Faden -
der Geist wird aufgeladen
mit Kreativenergie,
es entsteht ne Synergie
zwischen "dienstbaren Geistern"
- verstorbenen Altmeistern
...
2779 "Wenn der Magen Kohldampf schiebt"
Vorschautext:
Nicht nur Hund und Knurrhahn können knurren,
beginnt leerer Magen erst zu murren,
weil es ihm qualvoll nach Essen verlangt
und er um seine Existenz dann bangt,
wird lauter sein verzweifeltes Knurren,
der Ärmste droht zusammen zu schnurren,
zu verhungern, sich selbst zu verdauen,
sich somit die Zukunft zu versauen,
zum Glück wird,s Knurren rechtzeitig erhört,
vor allem wenn es andre zu sehr stört,
schon ein Brötchen dem Magen "das Maul stopft"
Magensaft "erleichtert" ins Essen tropft.
2778 Nicht eine Einzige sagte mir zu
Vorschautext:
Eine flotte Biene ging flanieren,
sie wollte ihr Herz an mich verlieren,
ich ließ sie abblitzen, im Regen stehn,
wollt mit ihr keine Beziehung eingehn.

Eine Tänzerin schwang die Beine,
wollt mich anbinden an die Leine,
da ich aber Freiheit sehr liebe,
machte ich umgehend die Fliege.

Eine Obsthändlerin wollt mich locken
mit süßen Früchten und ihren "Glocken"
...
2777 Poetin mit unverstelltem Weitblick
Vorschautext:
Sie hat Haare auf den Zähnen,
packt gern haarige Themen an,
schreibt beherzt mit spitzer Feder,
mit der sie stets ins Schwarze trifft
verleitet drum Leser dazu
genauer dort hinzuschauen,
wo sich ihr Blick sonst abwendet,
doch die angefachte Neugier
besiegt letztlich Unbehagen,
Leser bleiben ihr erst recht treu.

Ihre Leser bleiben ihr treu
...
2776 Lichterbaum bringt Farbe ins Leben
Vorschautext:
Der Tannenbaum in seinem Lichterkleid
signalisiert "es ist Weihnachtszeit"
bringt uns die Liebe nahe mit Licht,
vor Freude strahlen wir übers Gesicht.

Unsere Herzen öffnen sich dem Licht,
wir erlangen liebevolle Sicht
auf unser Sein auf dem Erdenrund,
schon färbt sich unsere Gefühlswelt bunt.

Der Tannenbaum in seinem Lichterkleid
schenkt uns eine besinnliche Zeit,
...
2775 Enigmatischer Poet
Vorschautext:
Unnachahmlich, seine Schreibkünste,
an denen er unermüdlich feilt,
vieldeutige kryptische Verse
geben Lesern manches Rätsel auf,
seine gedanklichen Ausflüge
in höhere Sphären des Geistes
versetzen Leser in einen Rausch
der Sinne - lassen sie abheben
in die Gefilde der Fantasie,
landen sie wieder im Hier und Jetzt,
hat jeder für sich ein Verständnis
für die tiefsinnige Bedeutung
...
2774 Das Lächeln des "inneren Kindes"
Vorschautext:
Mutter, du liegst im Sterben,
ich halte deine Hand
mein Blick ruht liebevoll
auf deinem Antlitz,
auf dem dein
lächelndes "Kindergesicht"
durchscheint.
Mein "inneres Kind"
fühlt sich im Herzen
angesprochen
und erwidert das Lächeln
und auf einer tieferen Ebene,
...
2773 Poet nimmt kein Blatt vor den Mund
Vorschautext:
Der Poet zieht gern vom Leder,
schreibt flüssig mit spitzer Feder,
was er sich dann zusammenreimt,
stets locker vom Hocker er schreibt,
auch haut er derbe Sprüche raus,
löst damit breites Grinsen aus,
die zynische Sicht auf die Welt
mehr oder weniger auffällt,
seine Lästerzunge zischelt,
er gekonnt mit Worten stichelt,
manche Leser sich empören,
sich an Ausdrucksweisen stören,
...
2772 Gottgelenkte Poesie
Vorschautext:
Sie wird stets frei von der Leber dichten,
der liebe Gott wird schon alles richten ...
im Wortgeläut manch Gedankengänge
sich verknoten in Breite und Länge
doch dann, wie von Zauberhand geglättet,
werden alle Verszeilen gerettet,
dargebracht wird jetzt ihrer Darbietung
die literarische Ehrerbietung,
dem Gott im Himmel großer Dank gebührt,
jedes ihrer Werke Leser berührt.