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Gedichte über Reichtum - Seite 19


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Es ist Passiert

Eine Zukunftsvision in Reimen

Eine Katastrophe hat die Menschheit dahingerafft.
Nur einige reiche Menschen haben es geschafft.
Sie haben sich Bunker gebaut
und einige Lebensmittel verstaut.
„Preper“ hieß das Zauberwort.
Bunkern an einem sicheren Ort.
Sammeln für die schlechte Zeit.
Endlich war es dann soweit.

Jetzt hat es sich endlich gelohnt.
Wir wurden von all Dem verschont.
Die, die nichts gesammelt haben
werden nun ganz schnell begraben.

Das Sammeln fiel ihnen auch sehr schwer
denn sie hatten ja nichts mehr.
Sie haben nicht mehr viel bekommen.
Die Reichen haben es genommen.

Jetzt kommen sie alle heraus.
Denn die Vorräte gehen aus.
Schauen, was noch übrigblieb,
wo es noch Was zu holen gibt.

Gehen wir doch in den Laden,
dort gibt es immer schöne Waren.
Doch oh, Schreck, er ist ganz leer.
Waren gibt es dort nicht mehr.
Auch das Internet, welch‘ Not,
ist jetzt irgendwie – ganz tot.

Die Influencerin in Panik ist
und erst einmal ein Foto schießt.
„Hallo, ihr lieben Follower,
wie ihr seht, ich bin noch da.“
Doch es kam keine Reaktion
Das Internet – ihr wisst ja schon.
Ohne Follower, welch Graus,
bleiben auch die Einnahmen aus.

Doch ein Problem, das plagt auch sehr.
„Wo kommt jetzt nur das Essen her?“
Ein Mann sagt, das ginge ihn nichts an,
weil er nur Geld vermehren kann.
Das Essen war ihm stets egal,
es lag im Laden, im Regal.

Ein Sportsmann eilte schnell herbei
und fragt, ob jemand Doktor sei.
Der Mutter ginge es sehr schlecht,
an ihrem Magen ist etwas nicht recht.

Ein Mann eilte auch sogleich her
und sagt, dass er ein Doktor wär.
Doch mit Mägen kenne er sich gar nicht aus,
auf diesem Gebiet, da ist er raus.
Doch er bot an, um Schmerz zu schlichten,
ihr die Nase herzurichten.
Gesundheit war nicht wirklich wichtig,
mit „Schönheit“ da verdient man richtig.

Doch der Sportsmann brauchte mehr.
Drum schaute er nochmal umher.
„Ich such nen Menschen, Frau oder Mann,
der meinen Vater pflegen kann.
Es geht ihm gerade nicht so gut.
Es fehlt an Kraft und auch an Mut.“

Da meldete sich eine Frau:
„Ich war Statistin, im TV.
Eine Serie vom Krankenhaus,
nach drei Staffeln war dann leider aus.
Danach im Dschungel, ein Genital gekaut,
für sehr viel Geld auch noch verdaut.
Doch Pflegekraft, war nie mein Ziel.
Dort verdiente man nicht allzu viel.
Aber jetzt, für ein Stück Brot,
helfe ich gerne aus der Not.

Doch dies Problem stellt sich jetzt mehr:
„Wo bekommen wir jetzt all das her?
All das, was es immer gab,
was wie selbstverständlich vor uns lag.
Wer hat die Sachen hergestellt,
zu uns gebracht, für wenig Geld?
Woher, von wem haben wir’s bekommen?
Wir haben sie nie wahrgenommen.
Sie liefen immer nebenher,
zu unserem Wohl, und hatten es schwer.

Wo sind nur die Menschen hin,
aus Handwerk, Pflege, Medizin?
Die Menschen, die wir stets verlachten,
weil wir es waren, die „Kohle“ machten.
Mit Dingen, die zwar keiner brauch‘,
füllten wir uns unseren Bauch
(und das Konto natürlich auch).
Doch der Bauch bleibt erst mal leer,
Landwirtschaft gibt es nicht mehr.

„Wo sind sie nur, all diese Massen?
Ach ja, wir haben sie verrecken lassen.“
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