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Gedichte über Reichtum - Seite 21




Es ist Passiert

Eine Zukunftsvision in Reimen

Eine Katastrophe hat die Menschheit dahingerafft.
Nur einige reiche Menschen haben es geschafft.
Sie haben sich Bunker gebaut
und einige Lebensmittel verstaut.
„Preper“ hieß das Zauberwort.
Bunkern an einem sicheren Ort.
Sammeln für die schlechte Zeit.
Endlich war es dann soweit.

Jetzt hat es sich endlich gelohnt.
Wir wurden von all Dem verschont.
Die, die nichts gesammelt haben
werden nun ganz schnell begraben.

Das Sammeln fiel ihnen auch sehr schwer
denn sie hatten ja nichts mehr.
Sie haben nicht mehr viel bekommen.
Die Reichen haben es genommen.

Jetzt kommen sie alle heraus.
Denn die Vorräte gehen aus.
Schauen, was noch übrigblieb,
wo es noch Was zu holen gibt.

Gehen wir doch in den Laden,
dort gibt es immer schöne Waren.
Doch oh, Schreck, er ist ganz leer.
Waren gibt es dort nicht mehr.
Auch das Internet, welch‘ Not,
ist jetzt irgendwie – ganz tot.

Die Influencerin in Panik ist
und erst einmal ein Foto schießt.
„Hallo, ihr lieben Follower,
wie ihr seht, ich bin noch da.“
Doch es kam keine Reaktion
Das Internet – ihr wisst ja schon.
Ohne Follower, welch Graus,
bleiben auch die Einnahmen aus.

Doch ein Problem, das plagt auch sehr.
„Wo kommt jetzt nur das Essen her?“
Ein Mann sagt, das ginge ihn nichts an,
weil er nur Geld vermehren kann.
Das Essen war ihm stets egal,
es lag im Laden, im Regal.

Ein Sportsmann eilte schnell herbei
und fragt, ob jemand Doktor sei.
Der Mutter ginge es sehr schlecht,
an ihrem Magen ist etwas nicht recht.

Ein Mann eilte auch sogleich her
und sagt, dass er ein Doktor wär.
Doch mit Mägen kenne er sich gar nicht aus,
auf diesem Gebiet, da ist er raus.
Doch er bot an, um Schmerz zu schlichten,
ihr die Nase herzurichten.
Gesundheit war nicht wirklich wichtig,
mit „Schönheit“ da verdient man richtig.

Doch der Sportsmann brauchte mehr.
Drum schaute er nochmal umher.
„Ich such nen Menschen, Frau oder Mann,
der meinen Vater pflegen kann.
Es geht ihm gerade nicht so gut.
Es fehlt an Kraft und auch an Mut.“

Da meldete sich eine Frau:
„Ich war Statistin, im TV.
Eine Serie vom Krankenhaus,
nach drei Staffeln war dann leider aus.
Danach im Dschungel, ein Genital gekaut,
für sehr viel Geld auch noch verdaut.
Doch Pflegekraft, war nie mein Ziel.
Dort verdiente man nicht allzu viel.
Aber jetzt, für ein Stück Brot,
helfe ich gerne aus der Not.

Doch dies Problem stellt sich jetzt mehr:
„Wo bekommen wir jetzt all das her?
All das, was es immer gab,
was wie selbstverständlich vor uns lag.
Wer hat die Sachen hergestellt,
zu uns gebracht, für wenig Geld?
Woher, von wem haben wir’s bekommen?
Wir haben sie nie wahrgenommen.
Sie liefen immer nebenher,
zu unserem Wohl, und hatten es schwer.

Wo sind nur die Menschen hin,
aus Handwerk, Pflege, Medizin?
Die Menschen, die wir stets verlachten,
weil wir es waren, die „Kohle“ machten.
Mit Dingen, die zwar keiner brauch‘,
füllten wir uns unseren Bauch
(und das Konto natürlich auch).
Doch der Bauch bleibt erst mal leer,
Landwirtschaft gibt es nicht mehr.

„Wo sind sie nur, all diese Massen?
Ach ja, wir haben sie verrecken lassen.“
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Ich habe einen Traum (Song/Remake)

[Strophe 1]
Ich hab’ einen Traum, tief in der Brust,
von einer Welt, die uns nicht länger bricht.
Wo keiner hungert nach Gerechtigkeit,
und keiner mehr im Dunkeln spricht.

Kein Gold, das trennt, kein Thron, für Geld,
kein Mensch, der unter Last zerbricht.
Ein Leben, das für alle reicht,
und keiner bleibt zurück im Nichts.

[Pre‑Chorus]
Ich seh’ die Flammen in der Ferne,
sie brennen hell, sie brennen klar.
Ein Funken Hoffnung in der Asche,
und ich weiß: Wir sind so nah.

[Chorus)
Ich habe einen Traum von einer freien Welt,
wo kein Herz mehr friert und kein Mensch mehr fällt.
Wo Liebe lauter schreit als Macht und Gier,
und wir endlich wieder Mensch sein dürfen — hier.

Ich habe einen Traum, der durch die Nächte schreit,
der Mauern sprengt und durch die Schatten gleit’.
Eine Welt, die uns gehört, nicht nur ein paar,
und ich glaub’ daran — es wird einmal wahr.

[Strophe 2)
Ich träume von Straßen ohne Angst,
von Ländern ohne Blut und Leid.
Von Kindern, die in Frieden wachsen,
und Alten, die nicht einsam schreien.

Von Arbeit, die nicht Ketten schmiedet,
von Würde, die nicht untergeht.
Von Menschen, die sich wieder finden,
und einer Erde, die noch steht.

[Pre‑Chorus]
Ich seh’ die Flammen in der Ferne,
sie brennen hell, sie brennen klar.
Ein Funken Hoffnung in der Asche,
und ich weiß: Wir sind so nah.

[Chorus]
Ich habe einen Traum von einer freien Welt,
wo kein Herz mehr friert und kein Mensch mehr fällt.
Wo Liebe lauter schreit als Macht und Gier,
und wir endlich wieder Mensch sein dürfen — hier.

Ich habe einen Traum, der durch die Nächte schreit,
der Mauern sprengt und durch die Schatten gleit’.
Eine Welt, die uns gehört, nicht nur ein paar,
und ich glaub’ daran — es wird einmal wahr.

[Bridge]
Und wenn sie sagen, wir sind Träumer,
dann schrei’n wir laut: „Wir träumen frei!“
Denn jede Revolution beginnt
mit einem Herz, das nicht mehr schweigt.

Wir sind die Stimmen dieser Erde,
wir sind der Sturm nach langer Zeit.
Solang wir träumen, sind wir viele —
und aus Träumen wird Realität.

[Final Chorus]
Ich habe einen Traum von einer freien Welt,
wo kein Herz mehr friert und kein Mensch mehr fällt.
Wo Liebe lauter schreit als Macht und Gier,
und wir endlich wieder Mensch sein dürfen — hier.

Ich habe einen Traum, und er trägt uns weit,
durch jede Dunkelheit, durch jeden Streit.
Eine Welt, die uns gehört, nicht nur ein paar —
und ich glaub’ daran…
ja, ich glaub’ daran…
es wird einmal wahr.

© Horst Bulla
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