Empor großes Ganzes, ein Turm, der vereint
Mit Bedacht aufgebaut, von Liebe gereimt
Schöne Worte gewählt, Gedanken sortiert
Gefühle verwandelt, in Sätzen fixiert.
Himmelblau je erreicht, ein Antlitz perfekt
Voller Glanz dieser Turm, Tisch ist gedeckt
Mit warmer Erzählung, und Wänden ganz fest
Geebnetes Glück, wenn man es nur lässt.
Ich sehe nur Steine, bin kalt und erstarrt
Erkenne das Grau, im Selbsthass verharrt
Im Ödland ein Turm, für mich bleibend stumm
Sein Sinn ist mir fern, ich weiß nicht warum.
Dein Herz ist gebrochen, Gefühle am Wanken
Gerüst dieser Welt, beginnt schwer zu wanken.
Dann ein letzter Stoß, fällt ins sich zusammen
Der Turm nur noch Trümmer, und überall Flammen.