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Gedichte über Drogen - Seite 19


Der Zirkus

Ich bin der Zirkus. Ich bin der
Clown und Denker. Ich bin der
Dompteur und König. Ich bin der
Jongleur und Künstler. Ich zeige
Phantasie und Wahrheit. Ich lege
Worte auf ein Lächeln. Und
entdecke dann neue Welten. Ich
lege Ideen auf ein Licht. Und
wecke dann wahre Engel. Ich
lege Träume auf einen Blick.
Und erlebe dann bunte Reisen.
Ich denke mit Bildern als Wege
Und bin die Zeit als Zauber!

Ich bin der Zirkus. Ich bin das
Abenteuer und Wissen. Ich bin
der Kämpfer und Riese. Ich bin
der Maler und Stern. Ich zeige
Glanz und Zauber. Ich lege
Blumen auf Pläne. Und erfahre
dann bessere Zeiten. Ich lege
Perlen auf Gebete. Und besitze
dann echten Reichtum. Ich lege
Wunder auf Tage. Und lebe
dann mit Flügeln. Und bin der
Sänger der Sterne. Und sehe
die Welt als Lied!

Ich bin der Zirkus. Ich bin der
Spieler und Entdecker. Ich bin
der Reiche und Heilige. Ich bin
der Dieb und Ritter. Ich zeige
Kampf und Siege. Ich lege
Steine auf Wolken. Und sehe
dann die Paläste. Ich lege
Notizen zu dem Tag. Und
reise dann mit der Zeit. Ich
lege Kraft in die Worte. Und
rede dann mit dem Leben. Und
bin die Reise und Heimat. Und
denke die Augen als Freund!

Ich bin der Zirkus. Ich lasse die
Sonne helle Bilder malen. Ich
lasse die Worte wahre Engel
entdecken. Ich lasse die Ideen
echte Paläste bauen. Ich lasse
den Augenblick zu Perlen werden.
Und treffe die Kunst auf allen
Wegen. Die Liebe, wenn sie
Bilder malt. Die Liebe, wenn sie
Worte atmet. Die Liebe, wenn sie
Träume lebt. Das Leben, wenn
es ein Gedicht ist. Und die
Sprache siegt!

(C)Klaus Lutz


PS Am 2.4.2023 um 1:58 Uhr
die Copyrights gesichert!
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Dunkle Wolken

Dunkle Wolken ziehen durchs Licht,
du taumelst – siehst die Welt nicht.
Streit mit dem Vater, Nacht für Nacht,
und ich, der kaum noch Hoffnung macht.

Wann kommt die Wende, die du ersehnst?
Oder ist es das Ende, dass du längst verstehst?
Tränen fließen, wenn du mich erblickst,
und flehst, wenn der Fluss vorüber fließt, verrinnt, verstrickt.

Enttäuschung liegt auf jedem Blick,
wo blieb dein Wesen, dein inneres Glück?
Die Arme geschwollen, die Hände stumm,
erzählen Geschichten – bitter und krumm.

Warum müssen wir mit dir zerbrechen?
Warum willst du über Entziehung nicht sprechen?
Dunkle Wolken ziehen vorbei,
doch du bleibst gefangen – nicht frei.

Zerschlagen, verloren, wie Müll am Rand,
du hast dich belogen mit zitternder Hand.
Valoron, Heroin – dein tägliches Brot,
Zuneigung stirbt in deinem inneren Tod.

Selbstmitleid frisst, was einst war Zeit,
dein Leben – ein Schatten, leer und weit.
Du gehörst nicht zur auserwählten Schicht,
denn oft wird aus Schatten kein hoffendes Licht.

Viele haben dich längst aufgegeben,
wer hat dich nur aus dem Leben gehoben?
Für dich und jene, die mit dir zieh’n,
wird’s kein Paradies auf Erden je blüh’n.

Kriminell – mehr als nur ein Wort,
man nennt dich so an jedem Ort.
Wir sind wohl machtlos gegen dein Tun,
bis du dir selbst die letzte Ruhe gönnst – nun.

Und wenn der Tag kommt, kalt und stumm,
setzt du dir selbst den letzten Summ.
Ein Goldener Schuss – so nennt man ihn,
der dich entlässt aus dem, was einst glücklich schien.
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