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Gedichte über Drogen - Seite 18


Warum?

Siehst du mir den Schmerz nicht an?
Hängst immer mehr an der Nadel dran.

Kann nur zusehen, wie dich die innere Leere auffrisst.
Und du langsam den Sinn des Lebens vergisst.

Es gibt keine echte Liebe ohne Schmerz.
Aber meine Liebe zu dir bricht mir das Herz.

Ich wollte ein neues Leben mit dir an meiner Seite.
Heute habe ich das Gefühl, dass ich dich in dein Verderben begleite.

Hab mich in einen wundervollen und einfühlsamen Menschen verliebt.
Wieso muss ich mich fragen, ob es den noch gibt?

Wie kannst du deinen jetzigen Zustand noch Leben nennen?
Bist Tag und Nacht doch nur am pennen.

Siehst mir in die Augen und gibst mir Versprechen.
Merkst du nicht wie mich diese leeren Worte mehr und mehr brechen.

Ist dir dieses Zeug wirklich so viel wert?
Ich weiß, du hast es schon lange bemerkt.

Die Sucht hat dich fest in der Hand.
Die Folgen deshalb hast du mit Sicherheit erkannt.

Müsstest du dich zwischen mir und den Drogen entscheiden.
Ergreift mich die Angst, du würdest nicht bei mir bleiben.

Ich dachte wir schaffen alles zu zweit.
Doch du verbringst lieber mit deiner Pumpe Zeit.

Ich weiß, dass ich auch meine Baustellen habe.
An diesen zu arbeiten ist meine Aufgabe.

Ja, ich habe mit Alkohol einige Probleme.
Weshalb ich eine Veränderung meines Konsums vornehme.

Auch mit Ketamin übertreibe ich es ab und zu.
Deshalb holte ich mir jemandes Hilfe dazu.

Den Mut zu erlangen eine Veränderung anzustreben.
Ist auf keinen Fall leicht und gelingt nicht jeden.

Doch ich fühle wie kräftig und stark du doch eigentlich bist.
Etwas, dass du nicht siehst und anscheinend völlig vergisst.

Willst du weiter dein Leben aufs Spiel setzen?
Oder endlich deine Versprechen, die du mir gibst, umsetzen?

Niemals werde ich aufgeben oder mich von dir abwenden.
Hör endlich auf deine Gefühle auszublenden.

Nicht nur du leidest unter dieser elenden Sucht.
Bist ständig vor der harten Wahrheit auf der Flucht.

Deine Eltern und ich lieben dich mehr als du dir vorstellen kannst.
Dein Konsum erfüllt uns Tag und Nacht mit unvorstellbarer Angst.

Deine Eltern quälen sich ununterbrochen mit den selben Themen.
Wann wird dieses Zeug unseren Sohn das Leben nehmen?

Ist es dir etwa egal wie sehr uns dein Verhalten betrifft?
Denn immer wieder entscheidest du dich für dein Gift.

Jeden Tag zerbreche ich mehr daran.
Entscheidest dich freiwillig für deinen Untergang.

Bedeuten dir Drogen wirklich so viel mehr?
Wenn ich dich verliere, dann bin ich leer.

Du warst das Beste, das mir passierte.
Jetzt bist du der jenige der mein Leben ruinierte.
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Und ihr sprecht von Hoffnung! (Rap)

Zu viele Gedanken ums Sterben gemacht; steh mitten im Leben,
von euch abgekracht.
Bin anders als ihr, muss ver-rückter
leben, nicht täglich Familie
und Kinder hegen.
Bin selber ein Kind, meiner Zeit
längst voraus - in Visionen und Träumen
bin ich zuhaus.


Und ihr sprecht von Hoffnung! Ihr seid so verlogen mit Liebe im Atem,
die in euch erfroren!
Und ihr sprecht von Hoffnung! Ihr seid so verlogen mit Liebe im Atem,
die in euch erfroren!


In mir reißt die Mitte, mein Geist
fliegt nach oben,
mit schmerzenden Füßen
den Boden verloren;
mit Sand im Getriebe, Musik
in den Ohren, im Blut alle Töne;
mit Gott aus Äonen den Satan
in Träume,
ins Leben geschworen.


Gekreuzigt hängen all' eure Ikonen
in Kirchen und Tempeln - meine Dämonen.
Gekreuzigt hängen all' eure Ikonen
in Kirchen und Tempeln - meine Dämonen.


Und ihr schwebt selbstherrlich vor göttlichen Toren. Die Gier, eure Sucht -
ein Fass ohne Boden.
Für mich liegt die Zukunft nur noch in Visionen -
die habt ihr doch eh längst für euch
schon verloren!
Warum habt ihr mich in diese Welt
nur geboren?!


Und ihr sprecht von Hoffnung! Ihr seid so verlogen mit Liebe im Atem,
die in euch erfroren!
Und ihr sprecht von Hoffnung! Ihr seid so verlogen mit Liebe im Atem,
die in euch erfroren!


Ich breche die Regeln - eure
Gesetze, auch wenn ich mich und euch
damit verletze.
Ich will keinen Alltag, Hektik und
Hetze; hoffen, dass mich irgendwann
'einer' wert schätze.
Wenn ich mich in Himmel und Hölle
versetze, tausche ich aus eure
Allgemeinplätze.

Gekreuzigt hängen all' eure Ikonen
in Kirchen und Tempeln - meine Dämonen.
Gekreuzigt hängen all' eure Ikonen
in Kirchen und Tempeln - meine Dämonen.

Ich suche Bewusstsein - das hattet
ihr nie. Ich sterbe schon lange
an Anhedonie.
Mein Gehirn und Gefühl getuned
auf KI, erschafft gottgleiche
Seelenmelodie -
Schmerz aus Himmel und Hölle in
Harmonie meiner drogenberauschten
Sinn-Fantasie.


Und ihr sprecht von Hoffnung! Ihr seid so verlogen mit Liebe im Atem,
die in euch erfroren!
Und ihr sprecht von Hoffnung! Ihr seid so verlogen mit Liebe im Atem,
die in euch erfroren!


*Generationen- und Gesellschaftskonflikt

*Blickwechsel der älteren auf die jüngere Generation
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Vorsatz

Hallo und Sorry, bin zwar etwas in Eile
Warum ich nicht besonders lange weile
Einen kurzen Gruß, dennoch, zum Jahresende
Ich euch hier aber trotzdem übersende

Ja, sehen ob die Zeit noch reicht
Denn heute ist es wirklich knapp
Es fällt mir nicht wirklich leicht
Zudem fühle ich mich ein wenig schlapp

Woran war mir noch gelegen?
Was tut wirklich Not?
Ich mag mich nicht erregen !!!
Sonst sehe ich noch rot ....

Wenn ich mich recht entsinne
War das Jahr Verdammt und Grau
Überlege wie ich dem Untergang entrinne
Puppenlustig und ein bisschen Blau ???

*****

Das scheint mir fast wie Mensch sein
Mit großem Herz, nicht ganz allein
Mit lockeren Sprüchen und mit Spaß
Stets einen Tropfen im halbvollen Glas

Mit Bauernschläue und viel Glück
Mäßiger Glaubenstreue und 'nem Stück
Zuversicht und viel gutem Willen
Alltagssüchte bei Bedarf zu stillen

So als seien Vorsätze ersetzt
Bevor man durch sie verletzt
Mittels menschlicher Erreichbarkeiten
Bevor Reizungen den Tag begleiten

****

Doch sammle ich meine Gedanken
Senk in die Vorvergangenheit das Lot
Wollt ich beim Christkind mich bedanken
Das war jedoch schon wieder tot

Die Welt schien zu erkranken
Stille um des Friedens Einigkeit
Krieg brachte unser Glück zum Wanken
Eines berauschten Herrschers Kleinlichkeit

Mit Raketen wird sie nun nicht wieder heil
Unser Beten hilft nur zu einem kleinen Teil
Schnaps verödet und betäubt den Menschen nur
Bringen mich Tod und Gewalt auf eine Spur ...

Tiefgang fordert das Genie
Ertönt doch Missklang statt frommer Harmonie
Drogen nehmen die Soldaten
Mit Vorsatz wirkt das ganz und gar missraten

© Auris cAeli
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