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Gedichte Über Arroganz - Seite 61


Ein Leben zwischen zwei Systemen (Song)

[Strophe 1]
Er war ein Junge in der DDR,
wuchs auf in grauen Straßen.
Ein Leben zwischen Pflicht und Arbeit,
keine Wahl, nur stilles Tragen.
Die Jahre gingen, Mauern fielen,
die Welt versprach ein neues Licht.
Doch hinter glänzenden Parolen
wartete nur ein neues Gesicht.

[Refrain]
Ein Leben lang geschuftet,
doch nie ein Stück vom Glück gesehen.
Ein Leben zwischen zwei Systemen,
doch beide ließen ihn im Regen stehen.
Demokratie, die Wohlstand schwört,
doch nur die Reichen reich belohnt.
Ein alter Mann, der leise fragt,
war das ein Leben, das sich lohnt.

[Strophe 2]
Im neuen Staat, der Freiheit predigt,
schuftet er bei Wind und Schnee.
Schwere Knochen, schmutzige Hände,
und der Lohn tat trotzdem weh.
Tausend Steuern, tausend Kassen,
überall griff man nach seinem Geld.
Er zahlte brav, Jahr ein, Jahr aus —
doch blieb ein armer Mann der Welt.

[Zwischengesang]
Er drehte jeden Euro dreimal um,
verzichtete auf fast jedes Glück.
Kein Haus, kein Auto, keine Reisen —
nur Arbeit, Arbeit Stück für Stück.

[Refrain]
Ein Leben lang geschuftet,
doch nie ein Stück vom Glück gesehen.
Ein Leben zwischen zwei Systemen,
doch beide ließen ihn im Regen stehen.
Demokratie, die Wohlstand schwört,
doch nur die Reichen reich belohnt.
Ein alter Mann, der leise fragt,
war das ein Leben, das sich lohnt.

[Strophe 3]
Dann wurden seine Knochen müde,
der Rücken brach unter der Last.
Und als er nicht mehr arbeiten konnte,
kam die Rente — kalt und knapp.
Hungerrente für ein Leben,
das er dem Staat geopfert hat.
Leere Einkaufswagen, Rechnungen,
die seine kleine Rente frisst.

[Bridge]
Er sieht die Eliten feiern,
sieht, wie das alte Spiel sich dreht.
Arme werden ärmer,
Reiche reicher — wie es seit Jahrhunderten geht.
Demokratie, ein schönes Wort,
doch nur ein Schleier vor dem Blick.
Ein Armengrab am Ende bleibt,
und nichts, was er den Kindern schickt.

[Refrain]
Ein Leben lang geschuftet,
doch nie ein Stück vom Glück gesehen.
Ein Leben zwischen zwei Systemen,
doch beide ließen ihn im Regen stehen.
Demokratie, die Wohlstand schwört,
doch nur die Reichen reich belohnt.
Ein alter Mann, der leise fragt,
war das ein Leben, das sich lohnt.

[Zwischengesang]
Ein Leben, das kein Leben war,
nur Arbeit, Last und stiller Schmerz.
Und irgendwo im Dunkel
bricht ein müdes, altes Herz.

© Horst Bulla

https://youtu.be/X9LfyDwoXSE
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Ein Armengrab (Song)

[Strophe 1]
Ein Armengrab im stillen Wind,
kein Staat, der von ihm Abschied nimmt.
Gedient hat er ein Leben lang,
erst in der Lehre, dann Soldat –
als Arbeiter und Steuerzahler
für seinen ehrenvollen Vater Staat.

[Refrain]
Die Demokratie, sie lebe hoch!
Erst Armutsrente für sein Dienen,
Soldat sein für den Staat,
brav Steuern zahlen
und täglich dann ein Leben lang
schuften.
Ein Armutsgrab, die letzte Würde,
oder staatlicher Betrug,
für ein Leben lang: schwere Bürde?

[Strophe 2]
Ein Armengrab im stillen Wind,
kein Staat, der von ihm Abschied nimmt.
Kein Grabstein und kein Blumenmeer –
und keine große Trauer.
Vergessen ist der Steuerzahler,
wenn er des Staates Kassen
nicht mehr füllt und den Bossen
Reichtum nicht mehr dient.

[Zwischengesang]
Ein Armengrab im stillen Wind,
kein Staat, der von ihm Abschied nimmt.

[Strophe 3]
Denn wählen kann er nicht mehr gehen,
kein Kreuzchen auf den Zettel machen.
Was nützt er dann noch seinem Staat,
soll er doch ruhen in seinem Grab.

[Strophe 4]
Ein Armengrab, die letzte Ruhe,
Klappe auf und zu die Truhe!
Der Bürger ist dem Staat was wert,
so lange wie er Steuern zahlt.
Staatsgehälter, Diäten, Privilegien
und die Steuerkasse füllt.
Den Bossen ihren Reichtum mehrt,
nicht meckert und sich nicht beschwert.

[Refrain]
Hoch lebe unsere Demokratie!
Zahlt fleißig Steuern und geht wählen,
mehrt eure Bosse ihren Reichtum,
meckert am Staate nicht herum –
tut brav als Volk auch weiter schweigen
und geht vor eurem Staate auf die Knie!

[Schluss-Refrain]
Ein Armutsgrab, statt Anerkennung,
die letzte Ehre –
und vom Staat geehrt in Würde.
Hoch lebe – unsere Demokratie!

© Horst Bulla

https://youtu.be/5sc18Th1dyw
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Die Wahrheit auf der kalten Bank (Song)

[Strophe 1]
Der alte Mann mit dem weißen Haar
sitzt auf der kalten Parkbank,
die Hände alt, kaputt von schwerer Arbeit,
von einem Leben ohne Dank.
Er denkt zurück an seine Eltern,
an die Vorfahren, die vor ihm waren.
Alle schufteten bei Wind und Wetter,
schwere, schmutzige Arbeiten – über Generationen, Jahr für Jahr.

[Zwischengesang]
Cold bench… cold life… cold truth.
Old hands write… what no one dared to say.
Kalte Bank… kaltes Leben… kalte Wahrheit.
Alte Hände schreiben… was niemand auszusprechen wagte.

[Refrain]
Reiche werden reicher,
Arme werden ärmer – immer das gleiche Spiel.
Ob Könige, Kaiser oder heutige „Demokratien“,
die Eliten herrschten damals und herrschen auch jetzt.
Die Macht des Volkes ist nur ein Märchen,
eine große politische Lüge für das brave Volk.
Der alte Mann schreibt die Wahrheit in sein ledernes Buch,
damit die Menschheit sieht,
was hinter der Lüge „Demokratie“ wirklich steht.

[Strophe 2]
Seine Väter und Großväter,
alle arm gestorben, ohne Erbe, ohne Land.
Nur Not, Verzicht, harte Tage,
und Arbeit, die kein Politiker je gekannt.
Kein Kanzler, kein Minister, kein Boss,
kein König, kein Kaiser hat je getan,
was seine Familie über Generationen tat –
mit schmutzigen Händen, mit gebrochenem Rücken, mit leerem Magen.

[Zwischengesang]
Dirty work built every throne…
but the workers died with nothing in their hands.
Schmutzige Arbeit hat jeden Thron errichtet…
doch die Arbeiter starben mit leeren Händen.

[Refrain]
Reiche werden reicher,
Arme werden ärmer – immer das gleiche Spiel.
Ob Könige, Kaiser oder heutige „Demokratien“,
die Eliten herrschten damals und herrschen auch jetzt.
Die Macht des Volkes ist nur ein Märchen,
eine große politische Lüge für das brave Volk.
Der alte Mann schreibt die Wahrheit in sein ledernes Buch,
damit die Menschheit sieht,
was hinter der Lüge „Demokratie“ wirklich steht.

[Strophe 3]
Er sitzt dort, zitternd, mit kaputten Händen,
und schreibt Zeile für Zeile in das alte Buch.
So wie seine Väter und Großväter es taten,
damit die Wahrheit nicht verloren geht, nicht verstummt.
Er schreibt über das uralte Spiel,
über die Eliten, die damals herrschten
und heute noch herrschen –
egal, welches System man dem Volk erzählt.

[Zwischengesang]
Democracy… a story told to keep the people tame.
Truth survives… even when buried under lies.
Demokratie… eine Geschichte, die erzählt wird, um das Volk gefügig zu halten.
Die Wahrheit überlebt… selbst wenn sie unter Lügen begraben liegt.

[Bridge]
Er schreibt für die kommenden Generationen,
damit sie nicht blind in dieselbe Falle gehen.
Damit sie sehen, dass Freiheit und Demokratie
nur leere Worte sind,
wenn Reichtum und Macht immer noch oben stehen.
Er schreibt, weil niemand sonst es tut,
weil Wahrheit nur lebt, wenn einer sie trägt.
Er schreibt, weil die große Lüge endet,
wenn jemand sie offenlegt.

[Refrain]
Reiche werden reicher,
Arme werden ärmer – immer das gleiche, uralte Spiel.
Ob Könige, Kaiser oder heutige „Demokratien“,
die Eliten herrschten damals und herrschen auch jetzt.
Die Macht des Volkes ist nur ein Märchen,
eine große politische Lüge für das brave Volk.
Der alte Mann schreibt die Wahrheit in sein ledernes Buch,
damit die Menschheit sieht,
was hinter der Lüge „Demokratie“ wirklich steht.

[Outro]
Der alte Mann mit dem weißen Haar
schließt das Buch und schließt die Augen.
Democracy … the big lie.
Demokratie … die große Lüge.
Doch seine Worte bleiben –
für alle, die nicht länger glauben.

Ein alter Mann –
von uns gegangen,
doch seine Worte – bleiben wahr.

Für immer – in seinem Buch.

© Horst Bulla

https://youtu.be/o7vAwUtxREI
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Arme Herzen schlagen anders (Song)

[Strophe 1]
In der Tafel riecht es nach Hoffnung,
Suppenküchen wärmen die Nacht.
Alte Hände zittern leise,
Altersarmut hat sie weich gemacht.
Hartz‑4‑Zeilen auf dem Tisch,
ein Formular, das niemand heilt.
Kinderarmut spielt im Schatten,
wo kein Licht der Reichen verweilt.

[Zwischengesang]
Und ich seh’ die Bettler an den Straßen,
seh’ die Obdachlosen frieren im Wind.
Junkies suchen nur ein Morgen,
das ihnen sagt, dass sie noch Menschen sind.

[Refrain]
Arme Herzen schlagen anders,
wenn die Welt sie übersieht.
Wenn Reiche feiern große Feste,
Champagner fließt – und keiner flieht.
Arme Seelen tragen Wunden,
die kein Boss und Konzern versteht.
Doch wir singen für die Stummen,
bis ein Funken Menschlichkeit entsteht.

[Strophe 2]
Ich seh’ die Banken in den Palästen,
Eliten tanzen durch die Nacht.
Bosse zählen ihre Gewinne,
während das Volk die Rechnung macht.
Konzerne feiern gold’ne Empfänge,
Licht und Glimmer überall.
Doch unten friert ein kleines Mädchen,
ihr Winter ist schon viel zu kalt.

[Zwischengesang]
Und ich trag’ die Stimmen der Vergess’nen,
die keiner hört, die keiner sieht.
Die in den Schatten dieser Städte
um ihr kleines Leben ziehen.

[Strophe 3]
Paläste feiern ihren Reichtum,
Regierungen feiern ihre Macht.
Doch draußen ziehen schmutzige Kriege,
für Macht und Reichtum – kalt wie Stahl.

Sie schicken niemals ihre Kinder,
sie ziehen niemals selbst hinaus.
Sie opfern andre für ihr Gold,
für ihren Thron, ihr Machtgehäus’.

[Zwischengesang]
Und wieder marschiert das Volk nach vorne,
für die Träume derer, die oben steh’n.
Sie sterben für fremde Reichtümer,
für Kriege, die sie nicht versteh’n.

[Refrain]
Arme Herzen schlagen anders,
wenn die Welt sie übersieht.
Wenn Reiche feiern große Feste,
Champagner fließt – und keiner flieht.
Arme Seelen tragen Wunden,
die kein Boss und Konzern versteht.
Doch wir singen für die Stummen,
bis ein Funken Menschlichkeit entsteht.

[Bridge]
Vielleicht wird eines Tages Frieden
in den Straßen dieser Welt entstehen.
Vielleicht hört einer endlich auf,
das Volk für seine Macht zu opfern –
und sagt: „Ich hab’ euch heut’ gesehen.“

[Refrain]
Arme Herzen schlagen anders,
doch sie tragen uns durchs Leben.
Und wenn wir ihre Lieder hören,
kann die Welt vielleicht vergeben.
Arme Seelen tragen Wunden,
doch ihr Mut bleibt unzerbrechlich klar.
Wir singen weiter für die Stummen –
bis ein neuer Morgen da ist.

[Outro]
Für die Tafel, für die Suppenküchen,
für die Alten, die kaum noch geh’n.
Für die Kinder ohne Zukunft,
für die, die an den Straßen steh’n.
Für die Bettler, für die Obdachlosen,
für die Junkies ohne Wahl.
Für die Armen dieser Erde –
unsere Stimmen sind ihr Saal.

© Horst Bulla

https://youtu.be/PrAN9prgIH0
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Verantwortlich!

Verantwortlich!



Die Erde bewegte sich plötzlich von alleine nach links und rechts, verschob den schlichten Grabstein.
Eine große hölzerne Kiste stieg empor.

Ein fürchterliches Quietschen von Scharnieren, die 76 Jahre und sechs Monate nicht bewegt wurden, durchdrang das Gehör der geschockten Menschen, die sich alle dort aufhielten.

Der große hölzerne Deckel klappte langsam auf, man sah deutlich eine skelettierte rechte Hand, die ihn immer weiter aufdrückte!
Mit einem lauten Knall fiel der große hölzerne Deckel endgültig um und zerbarst in tausend Einzelteile.

Die Menschen, die gerade an dieser Grabstätte verweilten, schrien alle entsetzt auf. Einige fielen sogar in Ohnmacht.

Das Skelett erhob sich langsam und als es aufrecht saß, sprach es folgende Worte,

"Ich habe es gewusst, ich habe es immer gewusst, dass das, was ich niederschrieb, Wahrheit werden würde!"

Das Skelett fiel zurück und bewegte sich nicht mehr, aber man sah, aus seinem Kopf kommend, einen kleinen Lichtfunken in Richtung Himmel aufsteigen.

Der große hölzerne Deckel, der in tausend Teile zerborsten war, fügte sich wie von Geisterhand wieder zusammen und verschloss sich von alleine, mit demselben fürchterlichen Quietschen.

Die Erde verschob sich wieder in ihren alten Zustand und das Grab sah wieder aus wie vorher, als wäre diese schauerliche Szenerie nie passiert.

Der schlichte Grabstein war wieder an seiner gewohnten Stelle und man konnte deutlich lesen was darauf stand!

"Eric Arthur Blair

Born June 25th 1903
Died January 21st 1950"

Nachtrag

Ruhe in Frieden, Eric Arthur Blair, denn die Lebenden sind für das verantwortlich ,was sie tun!


Jwu 68
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