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Gedichte Über Arroganz - Seite 56


Der Angstmacher

Der Angstmacher

Man kann das Leben schwer genießen,
wenn rundherum die Russen schießen.
Denken wohl, dass jeder sowas tun kann,
und legen sich mit der ganzen Welt an.

Doch alle Welt ist seither gegen ihn,
man nimmt diese Aggression nicht hin.
Leute die immer aus der Reihe tanzen,
sollte man zertreten wie die Wanzen.

Die Vergangenheit lehrt uns aufzupassen,
sie nicht noch mehr Unfug machen lassen.
„Auf ein grobes Teil, gehört ein großer Keil“,
Millionen Tote 1914-45 mahnen uns derweil?

Anmerkung des Autors:

Der Ausdruck "Auf ein grobes Teil gehört ein großer Keil" ist eine Variation des Sprichworts "Auf einen groben Klotz gehört ein grober Keil" und bedeutet, dass man auf grobes oder unverschämtes Verhalten auch mit grobem oder unverschämtem Verhalten reagieren muss. Es ist eine Aufforderung zu einer direkten und unnachgiebigen Haltung gegenüber Menschen, die sich respektlos, provokativ oder aggressiv verhalten.

Der Erste Welt-Krieg begann am 28. Juli 1914 mit der Kriegserklärung Österreich-Ungarns an Serbien durch Kaiser Franz Joseph I. und endete mit dem Waffenstillstand von Compiègne am 11. November 1918 mit ca. 17 Millionen Toten.

Am 1. September 1939 begann der Zweite Weltkrieg mit dem Überfall der deutschen Wehrmacht auf Polen. Knapp 60 Millionen Menschen verloren während des sechs Jahre dauernden Krieges ihr Leben und endete für Deutschland mit der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht am 8. Mai 1945, die den Waffenstillstand und den Frieden in Europa markierte. Deutschland wurde daraufhin in vier Besatzungszonen aufgeteilt und die Siegermächte übernahmen die Regierungsgewalt in den Ost- und Westteilen unserer Heimat. Der achte Mai, wird in Deutschland seither als "Tag der Befreiung" vom Faschismus gefeiert. Die Teilung Deutschlands dauerte fast Vierzig Jahre von 1949 bis 1990 und wurde durch den Russen Michael Gorbatschow und Helmut Kohl beendet. Ich bin am 14.09.1938 geboren und vor ein paar Tagen 87 Jahre alt geworden und habe das alles miterlebt. Meinen Vater lernte ich erst im Jahre 1947 kennen, als er aus der Gefangenschaft von der Krim mit 42 Kg Lebendgewicht nachhause kam. Von den 220.000 Tausend Deutschen Soldaten von der Krim, kamen nur 2000 wieder in die Heimat zurück.

Meine Familie verlor vier Männer, zweieinhalb Häuser, zwei gutgehende Geschäfte und die Zukunft einer ganzen Generation, in den Katakomben der russisch-kommunistischen-dummköpfigen-idiotischen-DDR Wirtschaft. Meine Frau und ich flüchteten 1959 in die BRD und bauten uns eine eigene Existenz auf. Unter der Trennung hatten beide Familienteile furchtbar zu leiden.
Wir Deutschen möchten so etwas nie wieder erleben und damit glaube ich im Namen aller Menschen, die auf auf dieser unserer Erde leben zu schreiben.

Rei©Men 2025
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Deutschland, was ist aus dir geworden? (Song)

[Strophe 1]
Deutschland, was ist aus dir geworden?
Du schönes, reiches – einst so starkes Land.
Ein Land des Wirtschaftswunders,
Häuslebauer, stolzer VW‑Käfer‑Fahrer,
volle Einkaufswagen, gutes Essen, Butter, Fleisch,
Wurst, Käse, frische Bäckerbrötchen, Brot und Kuchen,
und der Sonntagsbraten, alles reichlich
auf den deutschen Tischen.

Dank deutscher Mark, ohne Euro, ohne EU,
ohne grottenschlechte Sozialpolitik.
Rente, Gesundheit, Hartz‑4 – das Volk arm sparen,
Steuergelder werden verschwendet
in fremden Ländern, Kriegen, Konzernen,
Dank Lobbyisten‑Politik und Brüssel.

[Zwischengesang]
Heute drehen Rentner, Familien, Kinder
jeden Cent mehr als dreimal rum.
Politik, die unser stolzes Land zerstört –
warum sind die Deutschen, nur so brav und dumm?

[Strophe 2]
Deutschland, was ist aus dir geworden?
Einst volle Straßen‑Cafés, Kneipen, Bars,
Tanzlokale und Reisen in die ganze Welt.
Der Mensch, er feierte und lebte –
doch heute haben so viele nicht einmal mehr
für Miete, Rechnungen, Einkauf und das Leben
ausreichend Geld.

Kneipen, Tanzschulen, Bars –
das große deutsche Massen‑Sterben.
Dafür Tafeln, Suppenküchen, soziale Kaufhäuser,
Kleiderkammern, Betteln, Rauchverbote,
Obdachlose sterben auf den kalten Straßen
der deutschen Politik.

[Strophe 3]
Diäten, Gehälter, Pensionen, Privilegien
von Regierungen, Bundespräsident, Kanzler,
Ministern, Abgeordneten, Beamten
haben sich seit dem Euro drastisch,
dreist erhöht, verdoppelt, verdreifacht.
Inflation, Preise, Mieten –
für Eliten, Regierungen, Abgeordnete,
hohe Beamte kein Problem.

[Zwischengesang]
Gespart wird staatlich nur nach unten,
auch wenn das Volk kaum noch gehen kann.
Ooooh… hoch lebe doch
unser demokratisches System.

[Final‑Refrain]
Das dumme deutsche Volk
hält seine Ohren,
hält seine Augen,
hält seinen deutschen Mund
brav und gehorsam zu!

Deutschland, was ist aus dir geworden?
Du schönes, reiches – einst so starkes Land.

Ooooh… Deutschland,
wann stehst du endlich auf?
Ooooh… Deutschland,
wann wirst du endlich wach?

Ooooh… Deutschland,
sei endlich wieder stark und stolz –
schrei laut – und zeige endlich
denen da oben, wer in Deutschland,
die Macht und auch das Sagen hat!

© Horst Bulla

https://youtu.be/2KpYrIAt19A
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Deutschland im Rückspiegel (Song)

[Strophe 1]
Ich fahr die alten Autobahnen,
die mich durch mein Leben führ’n.
Seh Fabriken, die verstummen,
und Gesichter, die erfrier’n.
Deutschland liegt im Rückspiegel…
wie ein Traum, der langsam bricht.
Und jeder Kilometer zeigt mir,
was man heute nicht mehr spricht.

[Strophe 2]
Ich seh die Männer an den Brücken,
die mal stark wie Eisen war’n.
Sie haben Häuser einst gebaut,
für ein Land in jungen Jahr’n.
Jetzt stehen sie dort mit Pappschildern…
und bitten leise um ein Stück.
Deutschland, wie konnt’ es passieren,
dass du sie einfach überblickst?

[Zwischengesang]
Oh Deutschland… wie konnt’ es passieren…
dass du sie einfach überblickst?

[Refrain]
Deutschland im Rückspiegel,
ein Land, das langsam leiser wird.
Wo Hoffnung durch die Finger rinnt,
und keiner mehr die Wahrheit hört.
Ich seh die Straßen voller Fragen…
und keiner nimmt sie mehr zurück.
Deutschland, wo ist deine Stärke
für die Menschen, die dich trug’n?

[Strophe 3]
Ich fahr vorbei an alten Dörfern,
wo die Kneipen dunkel steh’n.
Wo früher Lachen durch die Fenster
und Musik durch Herzen ging.
Heute hör ich nur den Wind…
der durch die leeren Straßen zieht.
Und frag mich leise, ob das Land
seine Seele noch versteht.

[Bridge]
Ein Land, das einst Versprechen gab,
von Würde, Schutz und Sicherheit.
Doch wer am Boden liegt, der merkt,
wie schnell ein Schwur im Wind zerreißt.
Deutschland, ich seh dich fallen…
in den Spiegeln meiner Fahrt.
Und jeder Blick zurück erzählt
von einer Zeit, die besser war.

[Zwischengesang]
Oh Deutschland… ein starkes Land…
das einmal besser war…

[Strophe 4]
Ich denk an all die stillen Hände,
die dieses Land nach oben trug’n.
An Arbeiter, die nie gefragt,
aber immer weiter schufteten.
Jetzt stehen sie an kalten Straßen…
und warten auf ein kleines Glück.
Deutschland, wie konnt’ es passieren,
dass du sie einfach überblickst?

[Refrain]
Deutschland im Rückspiegel,
ein Land, das langsam leiser wird.
Wo Hoffnung durch die Finger rinnt,
und keiner mehr die Wahrheit hört.
Ich seh die Straßen voller Fragen…
und keiner nimmt sie mehr zurück.
Deutschland, wo ist deine Stärke
für die Menschen, die dich trug’n?

[Outro]
Und wenn die Sonne langsam sinkt,
und der Tag im Abend bricht,
seh ich Deutschland im Rückspiegel —
doch ich vergesse es nicht.
Vergesse es nicht…
ich vergesse es nicht…
Vergesse es nicht…

© Horst Bulla

https://youtu.be/p4dyoMb-VH0
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