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Gedichte Über Arroganz - Seite 59


Mama, warum? (Song)

[Refrain]
Mama, warum ist die Welt so groß
und manche Herzen doch so klein?
Warum weint ein Kind im Dunkeln
und darf nicht einfach fröhlich sein?
Mama, sag mir, warum Menschen
manchmal so viel Leid ertragen.
Mama, warum – ich möchte lernen,
die Welt mit guten Augen zu sehen.

[Strophe 1]
Mama, warum sind manche Kinder so arm,
warum knurrt ihr kleiner Bauch?
Warum sucht die alte Frau Flaschen
in der Mülltonne – jeden Tag und jede Nacht?
Warum stehen Frauen, Männer, Kinder
an der Tafel in der Kälte an
für altes Brot und alte Lebensmittel,
die kaum noch jemand essen kann?

[Zwischengesang]
Mama, ich seh so viele Tränen,
so viele Schritte, die schwer gehen.
Warum muss ein Herz so kämpfen,
statt einfach Kind zu sein und zu leben?

[Strophe 2]
Mama, warum trägt der alte Mann
bei strömendem Regen Zeitungen aus?
Warum bittet der Mann auf der Straße
mit schmutzigen Händen um ein bisschen Geld?
Warum geht die alte Dame jeden Tag
zur Suppenküche, ganz allein?
Warum schläft der Mann unter der Brücke
auf Pappkartons statt in einem warmen Heim?

[Zwischengesang]
Mama, warum sind Bosse immer reich –
und die für ihnen schuften werden bleich?
Warum können Bosse in großen Villen leben
und für die Arbeiter reicht es nicht –
zum Leben in großen, teuren Städten?

[Refrain]
Mama, warum ist die Welt so groß
und manche Herzen doch so klein?
Warum weint ein Kind im Dunkeln
und darf nicht einfach fröhlich sein?
Mama, sag mir, warum Menschen
manchmal so viel Leid ertragen.
Mama, warum – ich möchte lernen,
die Welt mit guten Augen zu sehen.

[Strophe 3]
Mama, warum hat der junge Mann
von nebenan sich vor dem Zug gelegt,
weil seine Hoffnung still zerbrach
und niemand seine Tränen sah?
Warum zahlen Menschen Steuern,
wenn der Staat sie doch vergisst?
Warum gehen Menschen wählen,
wenn ihr Leben nicht besser wird?

[Zwischengesang]
Mama, warum dürfen Politiker
so schlimm lügen, Versprechen brechen –
ohne Strafe?
Warum reden sie von Frieden,
doch kaufen Waffen, schicken Soldaten –
in den Tod?
Sitzen aber feige in Palästen,
glänzend, sicher, reich und groß,
während Soldaten grausam sterben,
Menschen hungernd frieren
und ihr Leben kaum noch geht –
doch Politiker werden reich.

[Strophe 4]
Mama, ich mag diese Welt nicht,
sie ist so böse, ungerecht.
So viele Herzen ohne Wärme,
so viele Seelen ohne Licht.
Mama, warum sind die Menschen feige,
wehren sich nicht gegen Unrecht?
Mama, sag den Menschen bitte,
sie sollen endlich mutig sein,
sich wehren gegen all die Lügen
und gegen Macht, die nur verletzt.

[Final‑Refrain]
Mama, warum ist die Welt so groß
und manche Herzen doch so klein?
Mama, sag den Menschen bitte,
sie sollen endlich mutig sein.
Denn nur wenn wir zusammenstehen,
kann unsere Welt gerechter sein.
Mama, sag mir, dass die Menschen
lernen, füreinander da zu sein.
Mama, vielleicht wird diese Erde
eines Tages wieder freundlich –
schön und gerecht für alle sein.

© Horst Bulla

https://youtu.be/3jU6hhHrIqU
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Afrika, Afrika (Song)

[Intro]
Afrika, Afrika…

[Strophe 1]
Afrika, Afrika… du wunderschönes, armes, reiches Land.
Von korrupten Machthabern, fremden Bossen und Konzernen
wirst du um deinen Reichtum gebracht.
Afrika, Afrika…
Hungernde Kinder, weinende Mütter, keine Medizin,
Diamanten, Gold und Erze werden aus deinem Herzen geraubt.
Fremde Länder, fremde Staaten, Banken, Bosse und Konzerne –
Diebe unter staatlichem Schutz.

[Refrain]
Afrika, Afrika… du wunderschönes, armes, reiches Land.
Ich höre deinen Schmerz, ich sehe deine Tränen,
ich höre dein Herz in jeder Nacht.
Afrika, Afrika… du wunderschönes, armes, reiches Land.
Wenn wir dich nicht retten, wenn die Welt dich nicht rettet,
dann stirbt auch die ganze Welt – Mensch, Tier, Natur und Land.

[Strophe 2]
Gekaufte Machthaber und ihre Banden
schlachten deine Menschen ab.
Afrika, Afrika…
Drahtzieher im Dunkeln,
für den Profit und den Reichtum
der fremden Banken, Bosse und Konzerne.
Afrika, Afrika… du wunderschönes, armes, reiches Land.
Dein Blut wird zu Geld gemacht,
dein Leid zu fremdem Reichtum.

[Zwischengesang]
Afrika, Afrika…
Ich höre dich rufen…
aus verbrannten Feldern, aus verbannter Erde.
Ein Herz, das schlägt, obwohl die Welt dich übersieht.

[Strophe 3]
Wilderer, Vergnügungs‑Großwildjäger,
kostbares Elfenbein –
die Gier zerstört dein schönes Land.
Afrika, Afrika…
Sie lässt Tiere sterben,
die wir bewahren müssten.
Hungernde Kinder, weinende Mütter, keine Medizin,
abgeschlachtete Menschen, verbrannte Erde, verbranntes Land.
Afrika, Afrika… du wunderschönes, armes, reiches Land.

[Refrain]
Afrika, Afrika… du wunderschönes, armes, reiches Land.
Ich höre deinen Schmerz, ich sehe deine Tränen,
ich höre dein Herz in jeder Nacht.
Afrika, Afrika… du wunderschönes, armes, reiches Land.
Wenn wir dich nicht retten, wenn die Welt dich nicht rettet,
dann stirbt auch die ganze Welt – Mensch, Tier, Natur und Land.

[Outro]
Afrika… ich höre deinen Schmerz.
Afrika… ich sehe deine Tränen.
Afrika… ich höre dein Herz.
Du wunderschönes, armes, reiches Land.

© Horst Bulla

https://youtu.be/9Yz9K7Prmh4
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Der graue Wolf (Song)

[Strophe 1]
Ich bin der graue Wolf, den du im Dunkeln fürchtest,
wenn deine Lügen von meiner Wahrheit vernichtet werden
und das Volk den Tag erhellt.
Ich bin der graue Wolf, der mit dir im Dunkeln tanzt,
dir deine Maske von deinem Gesicht reißt,
bis die ganze Welt die Wahrheit kennt.

[Strophe 2]
Ich bin der graue Wolf, den du fürchtest Tag und Nacht,
weil die Wahrheit dich vernichtet
und deinen goldenen Palast in tausend Trümmern reißt.
Ich bin der graue Wolf, der rote Teppiche verbrennt,
bis der Gestank der Lügen
in jedes Haus des Volkes zieht.

[Strophe 3]
Ich bin der graue Wolf, der deine Konten plündert
und den Reichtum auf der Welt verteilt.
Ich bin der graue Wolf, der Armut
bis auf deine Wunden niederreißt
und Wohlstand bringt in jedes Haus.
Ich bin der graue Wolf, der den Gestank der Lügen,
der Korruption, Bereicherung
bis auf die Asche niederbrennt,
damit die Welt nun neu gedeiht
und jedes Volk von dir befreit.

[Strophe 4]
Ich bin der graue Wolf, der laut jauchzend
auf deinem Grabe tanzt,
wenn Gier, Lug, Betrug, Ausbeutung und Raub
zerfallen wie dein goldener Staub.
Ich bin der graue Wolf, ich hör dich zittern,
ich hör dich bibbern, kreidebleich.

[Bridge]
Ich bin der graue Wolf — mach dich bereit
und deinesgleichen.
Ich bin der graue Wolf — Wahrheit und Gerechtigkeit
vernichten eure Macht,
vernichten eure Gier, Ausbeutung,
Lug und Betrug, verbannt euch —
in der dunklen Hölle Ewigkeit.

[Outro]
Ich bin der graue Wolf — macht euch bereit.

© Horst Bulla

https://youtu.be/6XaM7p1DUvg
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