Profil von Waltraud Dechantsreiter

Typ: Autor
Registriert seit dem: 08.09.2011

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Humor und Geduld sind Kamele, die uns durch jede Wüste tragen.
Ich öffne das Fenster in meine Gedichtewelt,
trage Kleider der Worte, wie es mir gefällt.

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Gedichte gelesen: 5.834.046 mal
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Titel
226 Dich finden
Vorschautext:
Spüre,
mein Herz möchte dich und deine Seele finden,
will mich nicht mehr, im Nichts winden.
Von vorne, nicht von hinten,
will ich Schranken überwinden.

Du bist mein Gegenstück,
zu einem noch so kleinen Glück.
Denn mit dir wird Kleines groß.
225 Wichtige Menschen
Vorschautext:
Im Gegenteil,
sie bereichern unser Dasein,
fühlen uns auch allein, nie allein.

Gedanklich ist man verbunden,
wichtige Menschen dies einem bekunden.
Hast du solche Menschen gefunden,
dann nennt man sie FREUND.
224 Männer kreisen ihr Ziel ein
Vorschautext:
Männer kreisen ihr Ziel gekonnt ein,
für Mäner muss das so sein,
auf dieser Piste sind sie daheim.

Und das können sie perfekt,
unser Herz dies nicht checkt.
Wir sind gern in ihrem Charme gefangen,
irgendwann ist man wieder, weinend gegangen.

Bis der Nächste einen umkreist,
so das Herz nicht verwaist oder vereist.
Und das Spiel fängt von vorne an,
...
223 Charmant
Vorschautext:
Deine Worte sind eine charmante Keule,
doch ich spür die Herzensbeule.
Du warst meine Lebenssäule.

Du lässt mich allein,
ich bin traurig und wein.
Dein letzter Gruß, rote Rosen.
222 Liebe wird immer gewinnen
Vorschautext:
Was verzeihen,
wenn es ohne Bedauern geschehen.
Liebe wird immer eigene Wege gehen.

Sie hat eine Macht,
hat viele um den Verstand gebracht.
Und immer wird Liebe siegen.
221 Bedauern
Vorschautext:
Was soll ich bedauern,
mein Tun betrauern.
Ich würde meine Gefühle betrügen
und mich selbst belügen

Was ich empfunden,
mit dir, die gemeinsam Stunden,
waren für mich, Glück pur.
Von Reue keine Spur.

Was ich heimlich gestohlen,
würde ich gern wiederholen.
...
220 Ein Tunichtgut
Vorschautext:
Er tut keinem gut, denn er ist, ein Tunichtgut.
Tut sich selbst nicht gut,
ist wegen seinen Schandtaten, immer auf der Hut,
damit ihn keiner erwischt.
Bei Ermahnung, er wie eine Schlange zischt.

Sein Leben ist immerzu Flucht,
bei jedem er für kurze Zeit, Unterschlupf sucht.
Kann nirgends lange bleiben!

Was wird am Ende vom Tunichtgut übrigbleiben,
wie ihm, das "tut nicht gut" austreiben?
...
219 Sprich nicht von Liebe
Vorschautext:
Sprich nicht von Liebe wenn du Sex begehrst
und echte Gefühle verwehrst.
Sprich nicht von einem gemeinsamen Leben,
du möchtest nur Nehmen, nicht Geben.

Und wenn du alles von mir bekommen,
wirst du gehen und nie wieder kommen.
Meine Tränen kümmern dich nicht,
es zählt nur dein "ich".
218 Arme kranke Männer
Vorschautext:
Das sind die echten Kerle,
standhaft wie eine deutsche alte Eiche.
Kein Sturm, kein Ereignis haut sie um,
nur Schnupfen nehmen sie krumm.

Dann liegen sie flach,
hörst sie stöhnen, weh und ach.
Nur ihre Mama kann pflegen, sie beschützen,
die Ehefrau wird in dieser schweren Lebensphase,
nichts nützen.
217 Er war so einfühlsam
Vorschautext:
Habe dich gewarnt,
dich immer wieder ermahnt.
Doch du wolltest nicht hören,
dein Glück sollte dir keiner zerstören.

Wie Worte doch betören, hört sie eine verliebte Frau.
Er weiß genau,
wie er gebrochene Herzen heilen kann,
er ist ein "einfühlsamer" Mann.

So denkst du noch immer,
doch warum sitzt du in deinem Zimmer,
...
216 Der ständig Zweifelnde
Vorschautext:
Der Zweifelnde wird immerzu alles hinterfragen,
zaghaft und leise etwas sagen.
Wird schwanken,
dann erneut Kräfte auftanken.

In seiner Kühnheit durchbricht er Schranken,
um danach zu erkranken.
Das Gewissen plagt, war dies nichtig oder wichtig,
Selbstzweifel findet er richtig.

Der ständig Zweifelnde verzweifelt nicht,
geht er nur mit sich, täglich ins Gericht.
215 Seine Umkehr in sich
Vorschautext:
Langsam, sehr langsam veränderte er sich,
man merkte es kaum.
Er versank in seinem Seelenraum.

Seine Umkehr in sich, gab ihm klare Sicht,
pure Zuversicht.
Wer ihn jetzt sieht, der spürt,
dass Seelenfrieden, zu einem erfüllten Leben führt.
214 Gut Ding braucht Weile
Vorschautext:
Gut Ding braucht Weile,
drum habe ich keine Eile.
Und ich verweile eine Weile in Geduldsamkeit.
Ich habe ja Zeit.

Ist gut Ding gelungen,
wird es bejubelt und besungen.
213 Jahre der Sehnsucht
Vorschautext:
Jahre der Sehnsucht sind vergangen,
bin noch immer in deiner Liebe gefangen.
Zufällig traf ich dich,
du fragst, bist du glücklich ohne mich.
Wie, denke ich, ohne dich!

Die Frage quält,
jede Sekunde mit dir, jetzt zählt.
Es schmerzt, neben dir zu stehen, dich zu sehen
und doch ist jeder Augenblick, Glück für mich.

Deine Frage, bist du glücklich,
...
212 Locker vom Hocker
Vorschautext:
Rutschte locker vom Hocker, so ganz leger,
das fiel mir nicht schwer.
Saß auf dem Boden, das ging ruck zuck!

Schuld war der letzte Schluck,
vom leckeren Quittenlikör.
Ab sofort ich schwör,
trinke ich nur noch Muckefuck.
Rutsche dann nicht mehr vom Hocker, mit Hauruck.
211 Das Kaminzimmer
Vorschautext:
Lange Schatten an getäfelter Wand,
Schattenhand.
Das Kaminzimmer ist seit Jahren verschlossen,
der Schlossherr wurde erschossen.

Lüster leuchten wie sonderbar,
niemand ist da.

Man munkelt, es spukt im Schloss.
Früher die feine Herrschaft das Leben, in vollen Zügen genoss.
Jetzt wirkt es wie ein Geisterhaus, verlassen und leer.
Besonders in der Halloween - Nacht, traut sich keiner hierher.
210 Ewiges Warten
Vorschautext:
Stunde um Stunde vergeht,
die Nacht den Tag ablöst, Hoffnung verweht.
Tag für Tag, Woche für Woche reihen sich lautlos an.
Wann wirst du wieder kommen, wann?

Das Jahr wird sich dem Ende neigen
und wird mir zeigen,
wird stete Sehnsucht mich begleiten,
musss ich weiterhin leiden.

Ewiges Warten zermürbt,
mein Herz mit jedem Tag, ein bisschen stirbt.
...
209 Himmlische Ruh
Vorschautext:
Früh um vier, spielt Erzengel Michael Klavier.
Und Erzengel Gabriel übt sich im Harvenspiel,
das ist mir zu viel.
All überall ein Kinder-Engelschor probt
und Petrus freudig lobt.

Hosianna tönt es vom Engels-Männerchor,
ich komme mir, wie in der Kirche vor.
Erzengel Raphael gibt mir Befehl,
soll mich im Flötenspiel bewähren,
oder Schafswolken scheren.

...
208 Probleme lösen
Vorschautext:
Du kennst deine Probleme, doch du willst sie nicht lösen,
bei dir sind all die Anderen, die Bösen.
Durch ignorieren wird sich Verworrenes nicht auflösen
und keiner wird deine Probleme ablösen.

Nur träumen und vor sich hindösen,
keiner wird dich, aus deinem Nebelloch erlösen.

Erneute Probleme werden geboren,
fühlst dich noch mehr, in ihnen verloren.
Du musst es raffen,
denn ohne Eigeninitiative, ist es nicht zu schaffen.
207 Erkenntnis
Vorschautext:
Ich habe schon viel verloren
und dabei an Erkenntnis gewonnen.
Ich bin mit heiler Haut davongekommen.

Dagegen ist Verlorenes nicht schmerzhaft,
im Gegenteil, es gab mir Kraft.
So meisterte ich behutsam mein Leben,
auch Verlust kann neue Erfahrungen geben.