Profil von Sepp Höltschl

Typ: Autor
Registriert seit dem: 24.06.2012
Alter: 57 Jahre

Pinnwand


Liebe Leser,
meine Gedichte sollen unterhalten. Sonst nichts! Unterhalten und Euch aufzuheitern ist meine einzige Absicht.
Ich dichte auf Deutsch, im fränkischen Dialekt, in schlechtem Englisch, und in anderen Sprachen ohne diese zu kennen.
Viel Spaß,
Euer Sepp * * * * * * * * * * * * * *

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Anzahl Gedichte: 68
Anzahl Kommentare: 10
Gedichte gelesen: 90.366 mal
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Titel
68 Neujahrsgedicht 30.12.18
Vorschautext:
Wenn ein Jahr zur Neige geht,
Champagner auf dem Tische steht,
das Neujahrstraditionsgericht,
Frau Merkel aus dem Kasten spricht,
vernehmen wir das sehr betroffen,
und dann wird erst mal gesoffen.

Manch einer fast noch den Beschluss,
dass er sein Leben ändern muss,
beim Rauchen, Saufen oder Fressen,
bis Morgen ist es dann vergessen.
Man gibt die Hoffnung halt nicht auf,
...
67 Revolution! 24.10.17
Vorschautext:
Es war genau vor hundert Jahren,
von der Aurora tönt ein Schuss,
man stürmte den Palast des Zaren,
denn im Volk war ein Verdruss!

Zu den Waffen Volksgenossen,
der Kommunismus steht bevor,
danach wird Wodka eingegossen,
denn so etwas kommt selten vor!

Marx und Friedrich, die zwei Knaben,
wussten es seit langem schon,
...
66 Sprachprobleme 24.10.17
Vorschautext:
Philosophie, das ist mein Fach,
ich spreche englisch, spiele Schach,
ich hab den Louvre inspiziert,
und auch bei Paul Bocuse diniert!

Mein Geld das liegt in Lichtenstein,
bei C&A geh ich nicht rein,
ich habe Stil und Intellekt,
aber ich kann blous Dialekt!

Mei Fraa, die sachd des is a Schand,
wenn mer den herd, mein Konsonand,
...
65 EUROVISION 14.05.17
Vorschautext:
Begeistert fiebert die ganze Nation,
heut Abend, da is` wieder Eurovision,
ein Kasten Bier liegt im Kühlschrank parat,
und die Nachbarin macht einen Nudelsalat!

Natürlich hab ich mich gut informiert,
im Wettbüro habe ich auch was riskiert,
und wenn Deutschlands Stimme lauthals erklingt,
dann ruft sie zum Siege genetisch bedingt!

Unsere Nachbarn, die sind’s ja gewöhnt,
wenn deutsche Musik etwas lauter ertönt,
...
64 Weltuntergang 13.05.17
Vorschautext:
Ja, grinsen sie ruhig, sie werden schon sehen,
am 12. August wird die Welt untergehen!
Das weiß meine Oma von Tante Sophie,
die putzt in der Kirche und irrt sich da nie.
Oma sagt, wir müssen alle aufs Land,
ich weiß nicht wozu, doch ich bin schon gespannt.
Am 12 August kommt das Jüngste Gericht,
kommen sie mit und verpassen sie`s nicht.

Man muß sich d’rum kümmern, sonst kann es schlimm enden,
wir dürfen ab heute kein Geld mehr verschwenden.
Nun kaufen wir Nudeln, Zucker und Salz,
...
63 Der Zweite Frühling 13.05.17
Vorschautext:
Cremes und Parfums stehen bereit,
ich pflege mich in letzter Zeit,
ich trag einen Brillant im Ohr,
der zweite Frühling steht bevor!

Die hormonellen Turbulenzen,
verursachen einen immensen,
Zeitaufwand für Körperpflege,
wo ich jetzt größten Wert drauf lege.

Und – Ihnen kann ich’s ja gesteh‘n,
mein Haaransatz war ein Problem,
...
62 Der falsche Engel 02.11.15
Vorschautext:
Sechster Dezember, vierzehn Uhr,
ich ruf die Niko-Agentur:
„Sorry, wir sind ausgebucht,
hätten Sie’s gestern mal versucht.“

Wo find ich jetzt nen Weihnachtsmann,
mein Sohn ist vier und glaubt noch dran,
ich suche eine Stunde schon,
mit Internet und Telefon.

Es verblieben noch drei Stunden,
da hat Google was gefunden,
...
61 Mord am Heiligabend 02.11.15
Vorschautext:
Es fällt der Schnee in dicken Flocken,
am Weihnachtsmarkt die Bratwürst locken,
es dunkelt schon am Nachmittag,
Weihnachtszeit wie ich sie mag!

Nüsse, Zimt und Mandarinen,
goldner Schmuck in Glasvitrinen,
Weihnachtshektik macht sich breit,
bis zum Fest bleibt nicht viel Zeit!

Und dennoch gibt es da Personen,
die völlig frei von Emotionen,
...
60 Nachruf auf Rudolph 02.11.15
Vorschautext:
Finster ist’s im Tannenwald,
es liegt Schnee und es ist kalt,
ein Jäger hüllt sich in die Decke,
und schweigt, das er kein Wild erschrecke.

Die Flinte liegt in seinem Arm,
der Schnaps im Flachmann hält ihn warm,
gespannt er auf die Lichtung schaut,
während leicht der Morgen graut.

Da raschelts leise im Dickicht,
er hört’s genau, doch sieht er’s nicht,
...
59 Ein Weihnachtsgeheimniss 02.11.15
Vorschautext:
Es liegt der Weihnachtsmann im Wald,
sein Sack ist leer, sein Arsch ist kalt,
ein bisschen ist er schneebedeckt,
und er ist jämmerlich verreckt.

Bei der Arbeit an dem Schlitten,
ist er wahrscheinlich ausgeglitten,
und dann erfror er jedenfalls,
durch Bruch am Oberschenkelhals.

Häschen, Fuchs und Reh,
entdeckten ihn im Schnee,
...
58 Weihnachtslyrik 02.11.15
Vorschautext:
Ein kalter Wind weht um das Haus,
und Frost klebt an den Scheiben,
freiwillig geht niemand raus,
im Warmen will man bleiben.

Es knistert leis das Holz der Fichte,
Mutter hat uns Tee gemacht
und Oma liest eine Geschichte,
romantische Dezembernacht.

Es bellt der Hund, es knarrt die Stiege,
die Tür fliegt auf, er steht im Raum,
...
57 X-mas intensiv 02.11.15
Vorschautext:
Ich habe eine Lichterkette,
mit fünfzehnhundert Leuchtdioden,
da ist des Hauses Silhouette,
leicht zu finden für Idioten.

Die Fenster sind ganz zugeklebt,
mit Sternen, Engel und so weiter,
wer dem Fest entgegen strebt,
der ist besinnlich, froh und heiter.

Seit September ess ich Stollen,
mal mit Quark und mal mit Mohn,
...
56 Zimt 02.11.15
Vorschautext:
Bis Neujahr gibt’s die Winterluft,
mit intensivem Weihnachtsduft,
wo sonst nur Abgas ist, bestimmt,
jetzt Nelke, Mandelkern und Zimt.

Bis Ende dieses Jahres muss,
man reichlich Zimt und Muskatnuss,
verzehren, trinken, inhalieren,
und jeglichem Besuch servieren.

In die Seife, ins Shampoo,
kommt nun etwas Zimt dazu,
...
55 Der Punsch 02.11.15
Vorschautext:
Auf vielfach vorgetrag’nen Wunsch,
koch ich heute einen Punsch,
nimm einen Topf, der nicht zu klein,
und kipp drei Flaschen Rotwein rein.

Wenn ich mich in die Arbeit stürz,
dann brauch ich immer Glühweing’würz,
und – das sollten Sie versuchen,
ein Hauch Gewürz für Pfefferkuchen.

Entsafte dann eine Zitrone,
und zwei Grapefruit, das sich’s lohne,
...
54 Im Wirtshaus „Zur Krippe“ 02.11.15
Vorschautext:
Im Wirtshaus „Zur Krippe“, da is’ heut was los,
das Essen ist gut und die Stimmung famos,
die ‚Bethlehempilger’ spielen zum Tanz,
und jedem serviert man ein Freibier zur Gans.

Der Josef zapft heute ‚Ambrosia-Bräu’,
koscher gebraut – den Gesetzen getreu,
und wer etwas fettig und üppig gespeist,
bestellt einen doppelten heiligen Geist.

An der Bar dreht ein Junkie sich grad eine Tüte,
mit Weihrauch und Myrrhe von himmlischer Güte,
...
53 Besinnlichkeit 02.11.15
Vorschautext:
Wie freut man sich zur Weihnachtszeit,
doch über die Besinnlichkeit,
denn sie ist der Welt ein Segen,
und wirklich überall zugegen.

Sie bricht aus mit dem Advent,
wenn grad das erste Lichtlein brennt,
dann macht sich Glühweinstimmung breit,
und hilft bei der Besinnlichkeit.

Es kommt der Herr, die Welt zu retten,
mit „Jingle Bells“ und Lichterketten,
...
52 Wunschzettel eines reiferen Herrn 02.11.15
Vorschautext:
Tadellos war mein Betragen,
deshalb will ich’s noch mal wagen,
wie damals, als ich kleiner Knabe,
Dir schrieb, was ich für Wünsche habe:

Mein liebes Christkind, hast Du Zeit?
Dann mach doch bei Gelegenheit,
das der Club mit Schwung und Kraft,
es noch mal schafft zu Meisterschaft.
Doch, liebes Christkind, mach es bald,
denn Du weißt, ich werde alt.

...
51 Nürnberger Advent 02.11.15
Vorschautext:
Es wälzt sich eine Menschenmasse,
langsam durch die Breite Gasse,
während am Hauptmarkt ein Tourist,
genüsslich „Drei im Weckla“ frisst.
Wenn dann das erste Lichtlein brennt,
dann ist Advent.

Die Konjunktur im Einzelhandel,
zeigt einen saisonalen Wandel,
und den Erfolg der Umsatzzahlen,
beanspruchen die Christsozialen,
nur die Kunden sind fast Pleite,
...
50 Brief an den Nikolaus 02.11.15
Vorschautext:
Siebter November, Gütersloh‘,
ans Weihnachtspostamt irgendwo,
Betreff: Besuch in unserm Haus
Sehr geehrter Nikolaus!

Bezüglich Ihrer Kurzvisite,
letztes Jahr, in unsrer Mitte,
mit Überreichung Ihrer Gaben,
wir nun eine Bitte haben.

Die Spiegeltür von unserm Schrank,
zahlt die Versich’rung , Gott sei Dank,
...
49 DER STALL 02.11.15
Vorschautext:
Einst stand ein Stall bei Bethlehem,
gebaut aus morschem Holz und Lehm,
doch das historische Geschehen,
ist ihm inzwischen anzusehen.

Ein kirchliches Konsortium,
baute den Stall inzwischen um,
und ein bekanntes Modehaus,
füllt ganze zwei Etagen aus.

Karstadt hält die Christpassagen
plus zehn Prozent der Tiefgaragen,
...
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