Halloween

Ein Gedicht von Sepp Höltschl
Hexen, Teufel und Dämonen,
die in dunklen Ecken wohnen,
Truden, Nachtgiger und Geister,
böse Formeln alter Meister .
Obskurer Fluch der Feministen,
Zauberkräfte der Sadisten,
Schwiegermutter und Vampir,
Veggie-Day und warmes Bier!

Nosferatische Gestalten,
schreckliche Naturgewalten,
Leichenfurz, und finstre Blicke,
heißes Eisen, das dich zwicke.
Hundsgeheul und Totenklage;
Mephistos wildes Zechgelage.
Voland, Voldemort und Faust
letzter Krug, in den Du schaust.

Satans kalte Katakomben,
frisch geplatzte Eiterbomben,
Feuer brennender Kadaver,
Höllenhunde mit Gegafer.
Infernalisches Gestöhne,
verweste Knochen und obszöne,
Carmagnole und Guillotin,
erfreuen uns an Halloween.

Leichenteile in Gelee,
Donald Trump und AfD,
erzkatholische Walküren
die einen Ministrant verführen.
Werwolf und Klabautermann,
Hurra, das ist der Untergang,
wie ist das Leben wunderbar
ich will hier raus, ich bin ein Star!

Lasst uns läutern unsere Kehlen,
unsre Körper, unsre Seelen,
Kippis, Noroc, Serefe,
Jamas, Egeszegere!

Informationen zum Gedicht: Halloween

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30.10.2019
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Sepp Höltschl) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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