Profil von Ingelore Jung

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Registriert seit dem: 15.04.2017

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Anzahl Gedichte: 176
Anzahl Kommentare: 11
Gedichte gelesen: 28.234 mal
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Titel
96 Nur noch Asche 20.06.17
Vorschautext:
Nur noch Asche

Ich werde diesen Brief
Den ich dir jetzt schreibe
Aber niemals an dich senden
Du wirst ihn nie lesen können
Ich werde ihn dann in Brand stecken
In Flammen wird er aufgehen
Meine Gedanken darin wirst du nie erfahren

Fein säuberlich, Buchstabe für Buchstabe
Schreibe ich es auf das Blatt Papier
...
95 Beste Freundin 16.06.17
Vorschautext:
Beste Freundin

Es ist so, als hätte mir
Der Himmel eine Botin gesandt
Die mich begleitet auf all meinen Wegen
Sie soll meine Ruhe sein

Der Horizont ist wolkenlos
Zeigt all seine strahlenden Sterne
Das Himmelstor öffnet sich
Leuchtend wird die Signalgeberin mir geschickt

...
94 Mehr 16.06.17
Vorschautext:
Mehr

Gibt es wirklich mehr
Als all das Schlimme
Das wir täglich hören und sehen
Terror und Gewalt überall
Menschenverachtend, Hasserfüllt

Im Namen Gottes
Wird gemordet, abgeschlachtet
Menschen ihres Lebens
Ihrer Freiheit beraubt
...
93 Auf der Suche 13.06.17
Vorschautext:
Auf der Suche

Wo sind sie alle
Die so vielen Piepmätze
Deren Gesang ich so gerne gelauscht

Wo sind die vielen Insekten
Die im Flimmerlicht getanzt
Ihren allabendlichen Reigen

Kann nur noch vereinzelt
Das Lied der Amsel vernehmen
...
92 Zuhause sein 13.06.17
Vorschautext:
Zuhause sein

Wer oder was ist mein Zuhause
Ist Zuhause der Ort
In dem ich geboren bin
Oder ich meine Kindheit verbracht

Oder ich als Heranwachsender
Herum geirrt, mal hier, mal dort
Ausprobiert habe ich viel
Immer gesucht wer und was ich bin

...
91 Meine Zeit 09.06.17
Vorschautext:
Meine Zeit

Lasse meine Gedanken schweifen
Sehe meine Zeit die gewesen
Zieht wie ein Film an mir vorbei
Tauche ein in die Vergangenheit

Sehe meine Fehler die ich gemacht
Muss ich nun hadern mit mir
Oder kann ich es mir verzeihen
Kann ich es so annehmen wie ich gehandelt

...
90 Einsam 06.06.17
Vorschautext:
Einsam

Gehe durch die Straßen in meiner Stadt
Reges Treiben, Menschenmassen überall
Sitze hier auf einer Bank, mittendrin
Doch bin ich sehr einsam hier

Keiner interessiert sich für mich
Auch neben mir auf der Bank
Interessieren sie sich nur für ihr Handy
Vergessen rundum die Welt

...
89 Burgruine 01.06.17
Vorschautext:
Burgruine

Was könntest du uns alles erzählen
Deine Mauern, noch einer Festung gleich
Da, sichtbar die Reste einer Schießscharte
Ob hier viel mit Kanonen geschossen
Hast abgewehrt all deine Feinde
Augen schließen, zurückversetzen

Manch Burgfräulein hier ihren Liebsten geküsst
Die vielen Ritter, die um Einlass baten
Gefeiert hier die schönsten Feste
...
88 Mein Bild 01.06.17
Vorschautext:
Mein Bild

Wie soll ich es zeichnen
Wie soll ich mich darstellen
Wie mich andere gerne sehen möchten
Wie der Zeitgeist mich will und verlangt

Schön angepasst, immer leise
Mit einem makellosen Antlitz
Einer Marionette gleich
Schön in den Rahmen passend

...
87 Licht und Schatten 30.05.17
Vorschautext:
Licht und Schatten

Darin spiegelt sich unser Leben
Wir erleben Höhen, sind begeistert
Wir erleben Tiefen, sind zutiefst betrübt

Alles liegt so dicht beieinander
Das Dunkle und das Helle
Das Lachen und die Tränen

Haben wir die Schatten überwunden
Gehen wir gestärkt weiter im Leben
...
86 Magischer Tann 27.05.17
Vorschautext:
Magischer Tann

Mancherorts zeigst du dich lichtdurchflutet
Manchmal mystisch und dunkel
Geheimnisvoll und märchenhaft

Ich besuche dich gerne zu jeder Zeit
Lausche deinem leisen Säuseln
Sehe wie die Kronen sich im Winde wiegen

Das Flirren im Geäst der Laubbäume
Sonnenflecken erscheinen auf dem Waldboden
...
85 Trau dich was 25.05.17
Vorschautext:
Trau dich was

Warum gehst du nur die ausgetretenen Pfade
Fühlst dich nur im Rudel wohl
Hast du Angst vor einer eigenen Meinung
Wirst doch so nur fremdgeleitet

Bist doch kein Papageienvogel
Der alles nachplappern muss
Ich vermisse deine aufrechte Haltung
Wo bist denn DU dabei

...
84 Mein Kind 23.05.17
Vorschautext:
Mein Kind

Mein Kind, unschuldig, rein
Wie wird einmal dein Leben sein
Was werden wir dir hinterlassen
Eine ach so schöne neue Welt

Mein Kind, unschuldig, rein
Eine Welt ohne Moral, ohne Menschlichkeit
Wichtig nur noch Besitz und materielle Werte
Der schnöde Mammon wird zum goldenen Kalb

...
83 Der Schrei 21.05.17
Vorschautext:
Der Schrei

Augen weit aufgerissen
Herz klopft bis zum Hals
Entsetzen auf dem Gesicht
Kann es nicht fassen

Bist du es wirklich
Hab dich so noch nie gesehen
Zeigst nun dein wahres Gesicht
Nein, es ist eher eine Fratze

...
82 Alleine 20.05.17
Vorschautext:
Alleine

Zeigst kaum noch Regung
Doch bist du sehr betroffen
Hälst aber alle deine Züge
Sozusagen gut im Griff
Rufst ständig nach der Vergangenheit

Sieh dich doch einmal an
Bist nur noch ein Schatten deiner Selbst
Wählst für dich die Einsamkeit
Baust dir dein eignes Schneckenhaus
...
81 Sonnenuntergang 18.05.17
Vorschautext:
Sonnenuntergang

Ich liege hier, ganz alleine
Entspannt im weichen Sand
Meine Augen zum Himmel
Grenzenlos die Weite

Lieg mit geschlossenen Augen
Träume mich in eine andere Welt
Schwerelos meine Glieder
Ruhig, gleichmäßig mein Atmen

...
80 Mein Berg 18.05.17
Vorschautext:
Mein Berg

So viele Jahre sind vergangen
Höhen und Tiefen
Steine, manchmal riesengroß
Gestolpert, wieder gefangen

Gedanken, oft so wirr
Aufgeben, weiter machen
Alles umsonst
Stimmen, oft so verletzend

...
79 Himmelsfarben 17.05.17
Vorschautext:
Himmelsfarben

Strahlend blauer Himmel
Kein Wölkchen rundum zu sehen
Das Sonnenlicht flimmert und vibriert

Die Insekten tanzen andächtig
Im Flimmerlicht ihren Reigen
Wie tausende taumelnde Kristalle

Das Himmelsgewölbe öffnet sich und zeigt uns
Seine allerschönsten Sommerfarben
...
78 Ruhe und Stille 16.05.17
Vorschautext:
Ruhe und Stille

Ich schalte all das Laute
Das mich rundum umgibt
Einmal für ein paar Minuten aus

Spüre mein gleichmäßiges atmen
All die Gedanken in meinem Kopf
Sollen mich fluchtartig verlassen

Spüre meinen Herzschlag wie er pocht
Lass einmal alles los was mich
...
77 Spiegelung 16.05.17
Vorschautext:
Spiegelung

Manchmal zeigst du mir
Ein freundliches Lächeln
Manchmal bist du aber
Ganz weit weg von mir

Manchmal sehe ich
Deine Augen starr und glanzlos
Manchmal aber da bist du
Vor Übermut nicht zu bremsen

...
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