Profil von Ingelore Jung

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Anzahl Gedichte: 265
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Titel
265 Gemeinsinn 30.03.20
Vorschautext:
Gemeinsinn

Du und Ich
Ich und Du
Gelingt es uns
Ein WIR daraus zu machen
Trotz aller Widerstände
Ein Zusammenhalt
Von Mensch zu Mensch
Solidarität und Gemeinsinn

© Ingelore Jung
...
264 Geschenkte Zeit 28.03.20
Vorschautext:
Geschenkte Zeit

Wäre es nicht eine Idee
Die uns von oben verordneten
Maßnahmen in dieser Corona Krise
Diese Zeit des „Bleib zu Hause“
So zu nutzen als Geschenk

Geschenkte Zeit zur Besinnung
Besinnung auf das Wesentliche
Was brauchen wir wirklich
Was ist uns wichtig in unserem Leben
...
263 Virus und Wir 25.03.20
Vorschautext:
Virus und Wir

Ein Stresstest für uns
Charakterfest zu sein
Wird aus dem ICH ein WIR
Nichts mehr wie es war
Alles ist verändert
Rücksichtslosigkeit, Nächstenliebe
Was wird siegen
Setzt sich Solidarität
Und Menschsein durch

...
262 Verkriechen 07.03.20
Vorschautext:
Verkriechen

Mitunter verkriechen, doch wohin
Ins Schneckenhaus hinein
Ganz weit weg
Nichts hören, nichts sehen
Nur Ruhe und Frieden
Utopische Sehnsucht

Aber….
Wäre es nicht Flucht vorm Leben
Abwarten, wahrnehmen, reagieren
...
261 Verletzen 07.03.20
Vorschautext:
Verletzen

Warum immer und immer wieder
Werden Menschen durch Worte verletzt
Menschen die sich nahe stehen
Menschen die sich lieben
Aber auch Fremde, Freunde
Die sich noch nie gesehen
Menschen untereinander
Augen oft hasserfüllt

Mit Worten wird Gift versprüht
...
260 Leise sein 06.03.20
Vorschautext:
Leise sein

Keine lauten Töne
Mit nur schreiend dröhnen
Wird überhaupt nichts gesagt

Bedacht gewählte Worte
Sind die bessere Wahl
Um gehört zu werden

In der Ruhe liegt die Kraft
Je leiser es rundum
...
259 Egoismus 01.03.20
Vorschautext:
Egoismus

Überall ist er zu finden
Heute denkt jeder nur an sich
Was zählt ist nur Profit

Die Verbraucher werden getäuscht
Wirtschaft und Handel vereint
So geschickt im Täuschen

Zwischen den Menschen
Zählt nur der eigene Vorteil
...
258 Mein Weg 29.02.20
Vorschautext:
Mein Weg

Wohin führt er mich
Mein ganz eigener Weg
Sehe noch kein Licht
Doch stehen bleiben
Darf ich jetzt nicht

Immer wieder weiter gehen
Ich gehe meinen eigenen Weg
Es ist eben nur mein Weg
Mein ganz persönlicher Weg
...
257 Vorwitzig 21.02.20
Vorschautext:
Vorwitzig

Der Kalender zeigt noch Winter
Die Nächte immer noch kühl
Bei Tag aber schon angenehm
Von Winter nichts zu sehn
Nur immer wieder Wind
Sogar oft stürmisch
Aber schon gibt es
So kleine Vorwitzige

Sich schon fühlend im Frühling
...
256 Mein Kirschbaum 15.02.20
Vorschautext:
Mein Kirschbaum

Im Garten meines Elternhauses steht ein Kirschbaum. Vor über 90 Jahren von meiner Urgroßmutter gepflanzt, der mir sehr viele Erinnerungen schenkt. Doch ist mein Baum inzwischen ganz schön krumm geworden. Oft stehe ich vor diesem Baum, bewundere seinen jetzt ach so verknöcherten Wuchs. Er sieht recht bizarr aus und ist dadurch aber wahnsinnig beeindruckend.

Aus dem einst so stattlichen, so hoch aufstrebenden Kirschbaum aus meinen Kindertagen ist inzwischen ein sehr alter Baum geworden. Was wurde er in all den Jahren schon so oft gestutzt. Da musste er bestimmt immer ganz viel darunter leiden. Streckt sich nun nicht mehr hoch zum Himmel. Er breitet seine stämmigen Arme nur noch seitlich aus. Aber an manchem Arm sieht es aus, als strecke er doch noch Hände zum Himmel hoch. Als würde er sagen, "seht her, ich versuche mich trotzdem noch leicht zu strecken." Seine Tage werden aber langsam gezählt sein. Das Alter eines Kirschbaumes soll so bei etwa 100 Jahren liegen. Wie oft sollte er schon gefällt werden. Doch durfte er letztendlich immer weiter leben, mir sehr zur Freude.

Ein stämmiger Ast hat sich so sehr in die Waagerechte gelegt, wird abgestützt, dass er nicht bricht. Inzwischen ganz bemoost und von Efeu umrankt. Dieser Anblick, wie sich ein Baum in den Jahren total verändern kann, lässt mich immer wieder Erstaunen. Erinnert mich dann immer an uns Menschen. Denke mir, wie nah wir uns doch sind. Ob er wohl unter dieser Veränderung sehr leidet? Ob er mich überhaupt noch erkennt? Das kleine Mädchen mit den langen Zöpfen?

Die einst so herrlichen, überreichlichen weißen Blüten im Frühjahr werden von Jahr zu Jahr auch spärlicher. Die Kirschblüten waren für mich die allerschönsten Blüten. Der Stamm hatte immer einen strahlend weißen Hut auf, wie dick bestäubt mit Puderzucker. Ein üppiges weißes Blumenmeer. Wenn die Blüten so langsam zu Ende gingen, dann rieselten sie wie Schneeflocken hernieder. Das satte grüne Blattlaub, sich sanft hin und her wiegend im Wind, als wollten die Blätter alle gemeinsam tanzen. Dann die Früchte, diese wunderbaren fast schwarzen, leicht herzförmigen Süßkirschen, sind auch nicht mehr so zahlreich. "Oh, was hast du mir deine Kirschen in meiner Kinder- und Jugendzeit, als ich noch jeden Tag bei dir war, allezeit zu meinem Geburtstag reichlich geschenkt".

Tag für Tag beobachtet, wann denn nun endlich die Kirschen rot werden. Von den herrlichen weißen Blüten, zu den kleinen grünen Klicker bis zu dem leichten Rot. Hüpfend um den Baum, gesprungen und gejauchzt, endlich, endlich, bald habe ich Geburtstag. Denn so langsam wurden die erbsigen Früchtchen mobbeliger, zart in rot und dann schließlich prall und fast schwarz. Jedes Jahr Mitte Juni waren sie immer reif zum Pflücken. "Du hast mich nie enttäuscht, deine Kirschen waren zu dieser Zeit immer reif und zuckersüß und du hast sie mir Jahr für Jahr immer zum Geschenk gemacht". Ach, was habe ich von diesen Früchten so viel genascht. Die Kirschen aufgebissen, das Innerste betrachtet, auch mal nachgesehen ob nicht doch mal ein Würmchen drin steckte. Habe ich aber wirklich nie gefunden. Meine Großmutter sagte mir immer, dass es keine Würmer in diesen Kirschen gibt. Das könnte ich ihr ruhig glauben. Saftig, blutrot, weichfleischig und süß war diese feine Frucht.

...
255 Verzweifeln 14.02.20
Vorschautext:
Verzweifeln

Es ist zum verzweifeln
Wann wird der Mensch
Endlich ein Mensch
Mit Mitgefühl, fürsorglich
Mit Respekt, behutsam
Mit Toleranz, rücksichtsvoll
Mit Besonnenheit, bedachtsam
Mit Nächstenliebe, ohne Hass

Verantwortungsvoll handelnd
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254 Worte... Worte... 09.02.20
Vorschautext:
Worte...Worte…

Immer wieder nur Worte
Vieles nur dahergeredet
Worte, Worthülsen, Worte
Wann endlich folgen
Auch mal Taten
Nicht immer nur
Könnte... würde... sollte
Wie wäre es mit machen
Einfach nur machen…
Mutig, zielstrebig aktiv werden
...
253 Perfektes Duo? 03.02.20
Vorschautext:
Perfektes Duo?

So perfekt kann dies Duo nicht sein
Herz und Verstand fast nie eins
Ganz selten alle Zeit vereint
Das Herz möchte viel zu oft
Ganz andere Wege gehen
Doch der Verstand meldet nein
Sagt der Verstand nun mal ja
Kommt sofort hinzu das Herz
Meldet Bedenken und schmerzt

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252 Innenwelt 01.02.20
Vorschautext:
Innenwelt

Wie oft begegnet sie mir
Ganz besonders bei Ruhe
Massiv gestört die Nachtruhe
Gedanken wollen raus
Tagein, tagaus
Kennen sie keine Auszeit

Machen sich bereit
Festgesetzt in der Innenwelt
Lodern sie wie auf einem Schlachtfeld
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251 Du und Ich 31.01.20
Vorschautext:
Du und Ich

Du und Ich, ein starkes Wir
Gemeinsam Hand in Hand
Wie ein unsichtbares Band
Gemeinsam für unsere Träume
Schwebend in endlosen Höhen
Flügel die uns tragen
Hinfort auf Wolken
Ein Gefühl totaler Einheit

Berauschende Zweisamkeit
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250 Frühlingsdrang 23.01.20
Vorschautext:
Frühlingsdrang

Das Land noch trist und leer
Kein Lächeln huscht vorbei
Mienenspiel hat Pause
Sonnenstrahlen sehr verhalten
Bäume und Büsche träumen
Von ihren grünen Kleidern
Vieles ist noch versteckt

Begraben im Fruchtbaren
Der Boden hart und schwer
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249 Zufrieden 21.01.20
Vorschautext:
Zufrieden

Geld, gieren, raffen
Mehr...mehr…mehr
Immer noch immer mehr
Prahlend übertrumpfen
Aufblähen, protzen
Dem Platzen so nah
Doch alles nur Schein
Vergessen zu leben, zu sein

Nur Wünsche ohne Ende
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248 Freundin 19.01.20
Vorschautext:
Freundin

Nur ein Wort
Oft leicht gesprochen
Wem ist eine Freundin
Wirklich eine echte Freundin
Bei ach so massenhaften Freundinnen
Die in so zahlreichen
Freundeslisten stehen

Außer „Guten Tag“
„Wünsche einen schönen Tag“
...
247 Die Tage werden heller 18.01.20
Vorschautext:
Die Tage werden heller

Der Winterschlaf fast vorbei
Die Tage werden langsam heller
Auch das Gemüt hellt sich langsam auf
Trist noch die Wiesen

Bedeckt silbern von Rauhreif
Beginnen sie den Tag
Sehnend nach sattem Grün
Und der bunten Vielfalt

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246 Kapitel 12.01.20
Vorschautext:
Kapitel

Es ist abgeschlossen
Das Kapitel ist zu Ende
Leg es beiseite
Lass es ruhen
Ein neues Kapitel kann beginnen

Die Seite ist noch weiß und leer
Werde nun beginnen
Sie zu beschriften
Es öffnet sich die nächste Phase
...
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