Profil von Helge Klein

Typ: Autor
Registriert seit dem: 15.03.2017
Geburtsdatum: * 30.10.1961 (58 Jahre)

Kontakt Daten


E-Mail-Adresse:
helgeklein1961@gmail.com

Statistiken


Anzahl Gedichte: 31
Anzahl Kommentare: 18
Gedichte gelesen: 12.027 mal
Sortieren nach:
Titel
11 Der Paternoster im Kieler Rathaus 14.07.17
Vorschautext:
Obgleich schon wahrlich alt an Jahren,
kennt nicht das kleinste bisschen Rost er.
Manch' Runde ist er schon gefahren:
unser Kollege Paternoster.

Laut dringt ein Rumpeln durch die Flure,
es riecht nach Öl und Staufferfett:
Grad' führt schon wieder eine Fuhre
zwei Menschen übers Zugangsbrett.

Im ew'gen Kreise viele Stunden
läuft er im Rathaus auf und ab,
...
10 Die Windjammerparade 18.04.17
Vorschautext:
Und wieder heißt es: "Leinen los!".
Es leert sich das Gestade.
Windjammer, Segelschiffe groß,
stellen auf sich zur Parade.

An hohen Masten blähen sich
die Segel voller Pracht.
Bunte Flaggen sehe ich,
und die Sonne lacht.

Bunt geschmückte, kleine Boote
laufen achterher:
...
9 Der Leuchtturm von Holtenau 20.03.17
Vorschautext:
Am Ufer des Kanales steht
auf eines Hügels Höh'
ein Leuchtturm, den der Wind umweht
mit frischer Ostseebö.

Aus roten Ziegeln einst errichtet,
mit einem grünen Helm bedacht,
hat ihn manch Seemann schon gesichtet
als Lotsen in der finst'ren Nacht.

Mit seinem steten Lichterscheine
weist er den Schiffen ihre Bahn.
...
8 November 16.03.17
Vorschautext:
Nebelgrau liegt auf der Stadt,
die ihren Glanz verloren hat.
Wo kürzlich noch die Menschen saßen,
treibt kalter Wind nun durch die Straßen.

Im weißen Nichts, fast, wie Gespenster,
siehst Menschen Du vor Deinem Fenster.
Mit dicken Mänteln, Schals und Mützen
umrunden sie des Weges Pfützen.

Regen staubt aus dunklen Schwaden,
so, wie ein schier endloser Faden.
...
7 Sommer im Park 16.03.17
Vorschautext:
Wenn ich einmal im Stadtpark bin,
geh' gern zum großen Teich ich hin,
spazier' am grünen Ufer lang.
Dort auf dem Holzsteg steht 'ne Bank.

Ich lasse die Gedanken fliehen,
seh' Schwäne über's Wasser ziehen.
Zwei Schmetterlinge flattern leise
über dem Rosenbeet im Kreise.

Ich schau' zu der Fontäne hin:
Schön, dass ich hergekommen bin!
...
6 Winter 16.03.17
Vorschautext:
Flocken rieseln Federn gleich
aus Wolkenkissen watteweich,
bedecken bald schon Wald und Feld.
In hellem Licht erstrahlt die Welt.

Die Sonne spiegelt blendend weiß
sich in des Teiches blankem Eis.
Dein Atem zieht bei jedem Hauch
dahin wie eines Feuers Rauch.

Spuren führen durch den Schnee
bis zu dem zugefror'nen See,
...
5 Frühlingsbeginn 16.03.17
Vorschautext:
Februar: Die Welt erwacht
aus finster-kalter Winternacht.
Nach grauen Tagen lacht voll Wonne
vom Himmel wieder nun die Sonne.

Wo kürzlich noch der Schneemann stand,
sprießt bald das Gras schon aus dem Land.
Ein erstes Gänseblümchen bricht
aus dunkler Erde an das Licht.

Die Schneeglöckchen in Park und Garten
wollen nicht mehr länger warten.
...
4 April 16.03.17
Vorschautext:
April, Du launischer Gesell',
wechselst die Launen, ach, so schnell:
Fiel grad' vom Himmel noch der Regen,
schickst Du die Sonne ihm entgegen.

Den ersten Blüten gönnst Du Ruh'
und deckst mit spätem Schnee sie zu.
Doch bald schon treibst Du ihn mit Wonne
hinfort mit warmer Frühlingssonne.

Dein Himmelblau ist nicht von Dauer:
Gleich folgt der nächste Regenschauer.
...
3 Die "SSS Gorch Fock" 16.03.17
Vorschautext:
Der Wind weht frisch von Osten her,
die See schlägt hart aufs Land.
Möwen kreischen überm Meer,
Treibholz liegt am Strand.

Ich schau' zum alten Leuchtturm hin,
seh' Schiffe seewärts ziehen.
Im Herzen spür' ich Sehnsucht drin,
dem Alltag zu entfliehen.

Das Segelschulschiff rauscht vorbei,
es schneidet durch die Wogen.
...
2 Der Wonnemonat 16.03.17
Vorschautext:
Am blauen Himmel kommt der Mai
auf weißen Wolken nun herbei.
Über die grüne Wiesenau
streicht sanft der Frühling lind und lau.

In der Eiche Krone summen
die Bienen. Maienkäfer brummen
durchs frühlingsfrische Gartengrün,
wo schon die Kirschenbäume blüh'n.

Ins off'ne Fenster scheint voll Wonne
die wohlig-warme Frühlingssonne.
...
1 Auf dem Nordfriedhof 16.03.17
Vorschautext:
Hinter einer hohen Mauer
liegt das Kieler Feld der Trauer:
Unter dem grünen Rasen liegen
die Opfer aus den beiden Kriegen.

Ich schreite durch das Tor aus Eisen;
ich will den Toten Ehr' erweisen.
Am Weg an einer lichten Stelle
erbaut steht die Gedenkkapelle.

In Tafeln eingraviert sind Namen
von Menschen, die ums Leben kamen
...
Anzeige