Profil von Helge Klein

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Registriert seit dem: 15.03.2017
Geburtsdatum: * 30.10.1961 (59 Jahre)

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Anzahl Gedichte: 58
Anzahl Kommentare: 23
Gedichte gelesen: 42.663 mal
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Titel
58 Der 90. Geburtstag 18.08.21
Vorschautext:
Man sah's gefühlt schon fünfzigmal
im Fernseh'n in schwarz-weiß:
Geburtstag mit 'nem edlen Mahl
in English, very nice.

Miss Sophie feiert darin heut'
allein mit ihrem Butler.
Und, weil verstorben alle Leut',
trinkt ER die ganze Bar leer:

Mal ist er Mister Pommeroy,
mal trinkt er als Sir Toby,
...
57 Verflossen ist die wilde Flut 11.08.21
Vorschautext:
Gesunken ist der Wasserspiegel,
der Bach fließt wieder still daher.
Das Ufer säumen lose Ziegel,
die Wege liegen menschenleer.

Wo kürzlich noch die alte Brücke
die Ufer links und rechts verband,
füllen nur Trümmer nun die Lücke,
an der das alte Bauwerk stand.

Wie Zahnstocher dahingeschmissen,
so liegen auf den Wiesen da,
...
56 Wald in Flammen 08.08.21
Vorschautext:
Schön ist die helle Sommerzeit,
wenn bunt die Blumen blühen.
Kein einzig's Wölkchen weit und breit
siehst Du am Himmel ziehen.

Kein Tropfen nässt das dürre Land,
der Wind fegt Staub hinfort.
Das Flussbett füllt nur heißer Sand,
und Steine liegen dort.

Ein kleiner Funken reichte aus,
ein Feuer zu entfachen.
...
55 Regen, einfach nur Regen 23.07.21
Vorschautext:
Seit Wochen schon fällt schwer der Regen,
kaum ein Moment der Trockenheit.
Auf allen Straßen und auf Wegen
steh'n Wasserlachen weit und breit.

Der See kann's Wasser nicht mehr fassen,
der Pegel steigt aufs Maximum.
Schon fließen wahre Regenmassen
mit aller Kraft ums Wehr herum.

Wo noch vor kurzem sprangen Quellen,
rauscht nun ein wilder Wasserfluss.
...
54 Die Libelle 05.07.21
Vorschautext:
Vom See her summt es leis' herüber,
kaum spürbar ist der laue Wind.
Der Blick geht bis zum Schilf hinüber:
Eine Libelle kreist geschwind.

G'rad' saß sie noch auf einem Stängel
im Grün der flachen Uferkant',
da schwebt sie schon, fast, wie ein Engel
über das weite Wiesenland.

Die Augenhügel aus Facetten
schau'n nach der nächsten Beute hin.
...
53 Auf Freiersfüßen 08.06.21
Vorschautext:
Der Wind weht leis' im Fichtenwald,
die Bäume sachte wanken.
Von fern der Ruf des Kuckucks schallt.
Fort fliegen die Gedanken.

Die Ruhe unter alten Bäumen
auf moosbedecktem Grunde
lädt ein zum unbeschwerten Träumen
in so manch' trister Stunde.

So sitzen dort zwei junge Leut'
in Liebe beieinander.
...
52 Der Eisvogel im grünen Ried 09.03.21
Vorschautext:
Im sanften Abendsonnenschein
im dichten, grünen Ried
sitzt still ein wahrer Edelstein,
den selten man nur sieht.

Wie ein Opal, so leuchtend blau,
so schimmert sein Gefieder.
Im Wasser spiegelt sich genau
die Brust rot-golden wider.

Mit seinem Schnabel, wahrhaft spitz,
wie eine Lanze lang,
...
51 Winter im Norden 08.02.21
Vorschautext:
Wild weht der Wind die Gischt daher,
im Sturm die Möwen fliegen.
Die Windsbraut reitet übers Meer,
den Seedeich zu besiegen.

Schneeflocken fallen Federn gleich
aus Wolken, kalt und weiß.
Schon bald bedeckt das Erdenreich
ein Mantel, dick von Eis.

Im Bauernhaus gleich hinterm Wald
brennt hell ein Kerzenlicht,
...
50 Verschlossen sind die Ladentüren 22.01.21
Vorschautext:
Verschlossen sind die Ladentüren,
kein Licht erhellt den Innenraum.
Wo sonst die Menschen konsumieren,
herrscht Dunkelheit. Man sieht nur kaum.

Verlassen sind die Einkaufsstraßen,
der Wind treibt Blätter vor sich her.
Wo im Café sonst Gäste saßen,
steh'n Stühl' und Tische menschenleer.

Ein Jogger läuft mit schnellem Schritte
den leeren Boulevard hinab,
...
49 Weihnacht hinterm Deich 10.12.20
Vorschautext:
Der Winterabend legt sich nieder
aufs kahle, kalte Feld.
Im Fenster funkeln Kerzen wieder.
Die Weihnachtsglocke schellt.

Vor dem Kamin im großen Zimmer
leuchten die Augen hell.
Die Stube füllt ein sanfter Schimmer.
Die finst're Nacht naht schnell.

Der ferne Klang der Kirchenglocken
weht wie ein Hauch durchs Haus.
...
48 Biikebrennen 29.11.20
Vorschautext:
Im Norden zwischen Meer und Land
erhebt ein Berg von Holz
geschichtet Stück für Stück am Strand
gen Himmel sich voll Stolz.

Vom wilden Sturm aufs Land getrieben,
von Fischern aufgenommen
ist Holz, das ungenutzt geblieben,
zur Biike sehr willkommen.

Im Februar, wenn's kalt und einsam,
versammelt sich am Strand
...
47 Der goldene Moselwein 25.10.20
Vorschautext:
Inmitten grüner Weinberghänge
zieht hin der stille Moselfluss.
Tief in des Tales knapper Enge
schafft Rebensaft Dir Hochgenuss.

In Fässern reift der Saft der Reben,
ob rot, ob weiß, zum Wein heran.
Bald wird's den edlen Tropfen geben,
den jeder dann genießen kann.

Mit feiner Zung' und scharfem Auge
erschafft der Meister einen Wein,
...
46 Vorwärts, weit und weiter hin 15.10.20
Vorschautext:
Vorwärts, weit und weiter hin,
dem fernen Ziel entgegen,
wo ich noch nie gewesen bin,
will ich mit Gottes Segen.

Allein, doch niemals einsam sein,
ich will den Ort erreichen,
der mir die Sorgen nimmt und Pein,
die durch mein Leben schleichen.

Was mag am End' die Lösung sein
für Kummer und für Sorgen?
...
45 Freiheit, Recht und Einigkeit 03.10.20
Vorschautext:
Zwei Kinder wurden einst getrennt
und doch: Sie waren Schwestern!
Gemeinsamkeit, wie man sie kennt,
die gab es nur im Gestern.

Die Trennung wurde betoniert
mit Zäunen und mit Mauern.
Die kleinere wurd' isoliert.
Wie lang sollt' das wohl dauern?

Es gingen beide ihren Gang,
die Große und die Kleine.
...
44 Der Sonnenblumenkern 19.09.20
Vorschautext:
Tief in der schwarzen Erdenkrume
lag gut versteckt ein kleiner Kern.
Er fiel aus einer Sonnenblume
im Garten eines ält'ren Herrn.

Im Frühling hatte dieser Mann
den Garten umgegraben,
damit er Kräuter säen kann,
um sich daran zu laben.

Den kleinen Sonnenblumenkern
hatte ein Spatz verloren.
...
43 Das alte Haus von Hohenaspe (... passt für jeden viersilbigen Ort) 31.08.20
Vorschautext:
Dieses Haus war alt an Jahren,
dieses Haus war völlig leer.
Keiner wollte darin leben,
niemand wohnte darin mehr.

Doch ein junges, nettes Pärchen
fand das Häuschen wunderbar,
und so wurde bald ein Märchen
für zwei liebe Menschen wahr.

Das alte Haus von Hohenaspe
hat vieles schon erlebt.
...
42 Freiheit, welch' ein hohes Gut (z. B. für Richtfest, Einzug ins neue Haus, o. ä.) 31.08.20
Vorschautext:
Freiheit, welch' ein hohes Gut,
das stets im Leben sehr viel zählt!
Doch erfordert es oft Mut,
dafür zu kämpfen, wenn sie fehlt!

Schon uns're ehrenwerten Ahnen
zogen für Freiheit übers Land.
Ganz vorne trugen sie die Fahnen
als Zeichen fest in ihrer Hand:

Blau, wie der Himmel, weiß, wie der Sand,
rot, wie der Mohn auf dem Acker,
...
41 Hallig im Sturm 12.08.20
Vorschautext:
Friedlich liegt im weiten Meer
ein Eiland, flach und grün.
Wolken ziehen überher,
still liegen Strand und Dün'.

Ein Fischerkahn aus morschem Holz
ruht fest vertäut am Strand.
Einst fuhr er übers Meer voll Stolz,
heut' rottet er im Sand.

Doch aus der Ferne dröhnt ein Grollen,
schon bald bläst frisch der Wind.
...
40 Stille, ganz still 21.07.20
Vorschautext:
Stille, ganz still.
Kein Laut ist da zu hören:
Ein Angler steht am Uferrand,
die lange Rute in der Hand.
Nichts darf den Angler stören.

Leise, ganz leis'.
Kein Lufthauch ist zu spüren:
Der Wasserspiegel liegt ganz glatt,
die Seerose auf ihrem Blatt
kann sich allein nicht rühren.

...
39 Die kleine Oase am Straßenrand 17.07.20
Vorschautext:
Grau und hart und plattgefahren
liegt der Teppich aus Asphalt.
Wo einst grüne Wiesen waren,
rollen Autos ohne Halt.

Die Leitplanken aus kaltem Eisen,
die links und rechts am Straßenrand
wie Zäune Dir die Grenzen weisen,
begleiten Dich durchs weite Land.

Jedoch nur kaum zwei Schritte weiter
wächst grün das Gras, und Löwenzahn
...
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