Profil von Helge Klein

Typ: Autor
Registriert seit dem: 15.03.2017
Geburtsdatum: * 30.10.1961 (59 Jahre)

Kontakt Daten


E-Mail-Adresse:
helgeklein1961@gmail.com

Statistiken


Anzahl Gedichte: 51
Anzahl Kommentare: 23
Gedichte gelesen: 31.833 mal
Sortieren nach:
Titel
51 Winter im Norden 08.02.21
Vorschautext:
Wild weht der Wind die Gischt daher,
im Sturm die Möwen fliegen.
Die Windsbraut reitet übers Meer,
den Seedeich zu besiegen.

Schneeflocken fallen Federn gleich
aus Wolken, kalt und weiß.
Schon bald bedeckt das Erdenreich
ein Mantel, dick von Eis.

Im Bauernhaus gleich hinterm Wald
brennt hell ein Kerzenlicht,
...
50 Verschlossen sind die Ladentüren 22.01.21
Vorschautext:
Verschlossen sind die Ladentüren,
kein Licht erhellt den Innenraum.
Wo sonst die Menschen konsumieren,
herrscht Dunkelheit. Man sieht nur kaum.

Verlassen sind die Einkaufsstraßen,
der Wind treibt Blätter vor sich her.
Wo im Café sonst Gäste saßen,
steh'n Stühl' und Tische menschenleer.

Ein Jogger läuft mit schnellem Schritte
den leeren Boulevard hinab,
...
49 Weihnacht hinterm Deich 10.12.20
Vorschautext:
Der Winterabend legt sich nieder
aufs kahle, kalte Feld.
Im Fenster funkeln Kerzen wieder.
Die Weihnachtsglocke schellt.

Vor dem Kamin im großen Zimmer
leuchten die Augen hell.
Die Stube füllt ein sanfter Schimmer.
Die finst're Nacht naht schnell.

Der ferne Klang der Kirchenglocken
weht wie ein Hauch durchs Haus.
...
48 Biikebrennen 29.11.20
Vorschautext:
Im Norden zwischen Meer und Land
erhebt ein Berg von Holz
geschichtet Stück für Stück am Strand
gen Himmel sich voll Stolz.

Vom wilden Sturm aufs Land getrieben,
von Fischern aufgenommen
ist Holz, das ungenutzt geblieben,
zur Biike sehr willkommen.

Im Februar, wenn's kalt und einsam,
versammelt sich am Strand
...
47 Der goldene Moselwein 25.10.20
Vorschautext:
Inmitten grüner Weinberghänge
zieht hin der stille Moselfluss.
Tief in des Tales knapper Enge
schafft Rebensaft Dir Hochgenuss.

In Fässern reift der Saft der Reben,
ob rot, ob weiß, zum Wein heran.
Bald wird's den edlen Tropfen geben,
den jeder dann genießen kann.

Mit feiner Zung' und scharfem Auge
erschafft der Meister einen Wein,
...
46 Vorwärts, weit und weiter hin 15.10.20
Vorschautext:
Vorwärts, weit und weiter hin,
dem fernen Ziel entgegen,
wo ich noch nie gewesen bin,
will ich mit Gottes Segen.

Allein, doch niemals einsam sein,
ich will den Ort erreichen,
der mir die Sorgen nimmt und Pein,
die durch mein Leben schleichen.

Was mag am End' die Lösung sein
für Kummer und für Sorgen?
...
45 Freiheit, Recht und Einigkeit 03.10.20
Vorschautext:
Zwei Kinder wurden einst getrennt
und doch: Sie waren Schwestern!
Gemeinsamkeit, wie man sie kennt,
die gab es nur im Gestern.

Die Trennung wurde betoniert
mit Zäunen und mit Mauern.
Die kleinere wurd' isoliert.
Wie lang sollt' das wohl dauern?

Es gingen beide ihren Gang,
die Große und die Kleine.
...
44 Der Sonnenblumenkern 19.09.20
Vorschautext:
Tief in der schwarzen Erdenkrume
lag gut versteckt ein kleiner Kern.
Er fiel aus einer Sonnenblume
im Garten eines ält'ren Herrn.

Im Frühling hatte dieser Mann
den Garten umgegraben,
damit er Kräuter säen kann,
um sich daran zu laben.

Den kleinen Sonnenblumenkern
hatte ein Spatz verloren.
...
43 Das alte Haus von Hohenaspe (... passt für jeden viersilbigen Ort) 31.08.20
Vorschautext:
Dieses Haus war alt an Jahren,
dieses Haus war völlig leer.
Keiner wollte darin leben,
niemand wohnte darin mehr.

Doch ein junges, nettes Pärchen
fand das Häuschen wunderbar,
und so wurde bald ein Märchen
für zwei liebe Menschen wahr.

Das alte Haus von Hohenaspe
hat vieles schon erlebt.
...
42 Freiheit, welch' ein hohes Gut (z. B. für Richtfest, Einzug ins neue Haus, o. ä.) 31.08.20
Vorschautext:
Freiheit, welch' ein hohes Gut,
das stets im Leben sehr viel zählt!
Doch erfordert es oft Mut,
dafür zu kämpfen, wenn sie fehlt!

Schon uns're ehrenwerten Ahnen
zogen für Freiheit übers Land.
Ganz vorne trugen sie die Fahnen
als Zeichen fest in ihrer Hand:

Blau, wie der Himmel, weiß, wie der Sand,
rot, wie der Mohn auf dem Acker,
...
41 Hallig im Sturm 12.08.20
Vorschautext:
Friedlich liegt im weiten Meer
ein Eiland, flach und grün.
Wolken ziehen überher,
still liegen Strand und Dün'.

Ein Fischerkahn aus morschem Holz
ruht fest vertäut am Strand.
Einst fuhr er übers Meer voll Stolz,
heut' rottet er im Sand.

Doch aus der Ferne dröhnt ein Grollen,
schon bald bläst frisch der Wind.
...
40 Stille, ganz still 21.07.20
Vorschautext:
Stille, ganz still.
Kein Laut ist da zu hören:
Ein Angler steht am Uferrand,
die lange Rute in der Hand.
Nichts darf den Angler stören.

Leise, ganz leis'.
Kein Lufthauch ist zu spüren:
Der Wasserspiegel liegt ganz glatt,
die Seerose auf ihrem Blatt
kann sich allein nicht rühren.

...
39 Die kleine Oase am Straßenrand 17.07.20
Vorschautext:
Grau und hart und plattgefahren
liegt der Teppich aus Asphalt.
Wo einst grüne Wiesen waren,
rollen Autos ohne Halt.

Die Leitplanken aus kaltem Eisen,
die links und rechts am Straßenrand
wie Zäune Dir die Grenzen weisen,
begleiten Dich durchs weite Land.

Jedoch nur kaum zwei Schritte weiter
wächst grün das Gras, und Löwenzahn
...
38 Juli am Nordseestrand 05.07.20
Vorschautext:
Die Wolken ziehen grau herüber,
im frischen Winde wogt das Meer.
Wie Nebel staubt das Nass vorüber,
der Strand liegt einsam, öd' und leer.

Als schlügen Trommeln voller Wonne,
so knattern Flaggen hart im Sturm.
Das Wolkengrau verdeckt die Sonne.
Die Gischt verschlingt den Feuerturm.

Im Wind tanzt wild ein bunter Drachen,
er wirbelt forsch in frischer Brise.
...
37 Altes Eisen? Von wegen! 05.05.20
Vorschautext:
Schon vor Tausenden von Jahren
bei Familie Feuerstein
haben Menschen einst erfahren:
Da muss noch was Bess'res sein!

Werkzeug einzig nur aus Flintstein
ist zwar ziemlich schnell gemacht,
doch schlägt man damit zu hart d‘rein,
kann's zerbrechen in der Schlacht.

Also suchte mit Elan man,
ob's nicht irgendetwas gibt,
...
36 Corona (frei nach Blue Diamonds: Ramona) 09.04.20
Vorschautext:
Corona: Du kamst zu uns aus fernem Land,
Corona: Doch ohne Sinn oder Verstand
entscheidet der Günther, dass man sich wieder treffen kann.
Was Fachleute sagen, das kümmert gar nicht diesen Mann!
Corona: Denk' jeden Tag erneut daran,
Corona: dass nichts vergeht, was so begann!
In kurzer Zeit steht's Virus wieder vor der Tür,
Corona: was wird dann aus mir?
35 Der Uhu in der Mondesnacht 06.04.20
Vorschautext:
Stockfinster liegt die Mondesnacht
über dem Eichenwald.
Im leichten Windeshauch zieht sacht
der Nebel still und kalt.

Der Uhu ruft aus finst'rem Forst
sein schaurig-schönes Lied.
Er lauscht von seinem hohen Horst,
was unter ihm geschieht.

Ein leises Rascheln aus dem Grund
lässt seine Augen wachen.
...
34 Bei ROSSMANN ist heut' Maskenball 01.04.20
Vorschautext:
Bei ROSSMANN ist heut' Maskenball:
Noch sind versperrt die Türen,
doch strömen schon von überall
die Leut', aus Furcht vor Viren.

Schon gestern kam von China her
die Sendung aus Bejing:
ein Pappkarton, nicht groß, nicht schwer.
Was ist wohl in dem Ding?

Verklebt mit buntem Klebeband,
bedruckt mit fremden Zeichen
...
33 Der Corona-Tsunami 26.03.20
Vorschautext:
Von ferne rollt die Welle her,
wird hoch und immer höher.
G'rad' war sie träge noch und schwer,
jetzt rast sie nah und näher.

Ein winz'ger Virus pflanzt sich fort,
ergreift der Menschen Leiber,
setzt fest sich in der Lunge dort
und wird zum Sitzenbleiber.

Noch eh' sein Opfer es bemerkt,
hat er sich eingenistet,
...
32 Seemanns Los 14.02.20
Vorschautext:
Ein starker Wind von Westen weht
die Dünen vor sich her.
In wilden, weißen Wogen steht
der Leuchtturm fest im Meer.

Von ferne dringt ein lautes Grollen
durch die gelad'ne Luft.
Des Meeres hohe Wellen rollen
im Wind. Die Möwe ruft.

Das Schiff stampft durch den harten Sturm,
mal leuchtet's grün, mal rot.
...
Anzeige