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Meine Gedichte sind Augeblicke: Fünf-Minuten-Gedichte. Ich grabe selten nach Worten, obwohl ich anfangs dachte, dass an einem Gedicht lange 'gefeilt' werden muss. Ich kann das nicht. Was raus will, muss raus. So, wie es ist. Und es befreit mich. Oft weiß ich danach nicht mehr, was ich geschrieben habe. Und ich bin auch oft überrascht von alten Gedichten, die ich angeblich geschrieben haben soll - ohne mich daran zu erinnern. Es sind ja auch so viele...Sollte vielleicht einge löschen...

Ich will keine Sternchen, keine Kommentare, keine Verbesserungsvorschläge. Aber, es freut mich und tut mir gut zu wissen, dass auch andere sich in meinem Mut, ICH zu sein, wiederfinden.

Über meine Emailadresse/ Oase-Postfach bin ich für jeden erreichbar, der mir was zu sagen hat.

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Anzahl Gedichte: 1.148
Anzahl Kommentare: 693
Gedichte gelesen: 609.598 mal
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Titel
968 Mütter für den Frieden 12.05.24
Vorschautext:
ungeschmückte Worte
ohne Blumen
einen Strauß voll Liebe
euer Suchen
euer Herz in Frieden
eure Angst
eure kleinen Siege
euren Kampf
und euer Verlieren
euer Leid
eure vielen Sorgen
Unsicherheit
...
967 Auch mir 11.05.24
Vorschautext:
Ich sage mir an jedem Muttertag,
ich gab das Beste, was ich in mir hab';
und war es manchmal nicht genug,
wurde nie leer der Liebe wärmend' Krug;

die Liebe trug durch schwere Zeiten;
heut' weiß ich, ich muss um sie nicht streiten;
ich muss nicht warten, dass man sie mir schenkt -
weil sie der Kinder Wege zu mir lenkt;

es muss heute nicht sein, auch nicht morgen -
ich kann selbst für mein Wohlergehn sorgen;
...
966 Muttertagstrauer 10.05.24
Vorschautext:
Wie heil die Welt noch war, als mir die Kinder
Glückslöwenzahnsträuße pflückten,
sonnige Farben sie und mich
in eine Welt voll Zuversicht entrückten;
dazu ein Herz in rot, versiegelt das Blatt,
und Worte, die mich beglückten.

Heute will ich eine Umarmung voll Trost
für mein verlor'nes Sternenkind,
eine, für die Wärme der Mutter, die fehlt,
wenn im Rücken weht der eisige Wind,
der aus Verlusttiefen voll Trauer steigt,
...
965 Ruheperlen 27.04.24
Vorschautext:
Ruheperlen tropft der Abend
in die Ruhelosigkeit
der Gedanken, die sich jagend
treiben, fliehen aus der Zeit.

Höre, wie die Vögel rufen
ihrer ungestümen Brut -
um zu schützen, wie an Ufern,
sie vor steigend dunkler Flut.

Lasse die Gedanken ziehen,
rufe sie nicht mehr zurück
...
964 Zaubernester 24.04.24
Vorschautext:
noch trägt naßkalt der Morgen
die Erinnerung ans Grau von gestern,
als unerwartet in den Tag
die Sonne steigt aus Zaubernestern;

und aus nachtdunklen Tiefen
steigt schwungvoll wieder in mir Freude,
die aus den Sorgenfalten löst
ein Lächeln, und aus Schatten Träume.
963 der lange Weg 24.04.24
Vorschautext:
du wählst
den kurzen Weg
im schnellen Sprint:
jäh treibt glühende Energie
als Stichflamme ins Ziel
und zündet Knospen
der Erkenntnis
in Glut und
Asche -

und vor dir liegt
der lange Weg der kleinen
...
962 Himmelsbläue 12.04.24
Vorschautext:
Die Himmelsbläue senkt sich
auf Wälder, Wiesen, Stadt und Haut,
als schwebte sie mit Schwingen
lichtleicht und ohne einen Laut;

so nah, dass ich kann greifen
je eine Handvoll Himmelblau,
und es ins Leben streuen,
das viel zu lange schon war grau.
961 vergänglicher Augenblick 11.04.24
Vorschautext:
das Herz im Glück
will fliegen
und will alles
berühren
was noch grau
in Trauer steht
wie ein Windhauch
der weht
aus dem Augenblick
den Tod
in ein fernes
Morgenrot
960 Pfeil und Bogen 11.04.24
Vorschautext:
Hinter dem Gift
des Vorwurfs liegt
ein tiefer Schmerz -

auch den spürt
das getroffene,
offene Herz.
959 Lass uns nach Schmetterlingen suchen 09.04.24
Vorschautext:
Lass uns nach Schmetterlingen suchen -
sie sind so lautlos, wenn sie fliegen,
so still und ruhig auf warmer Haut,
wenn sie geborgen auf uns ruhen
und wir uns sacht wie Blumen wiegen -
und du und ich, wir atmen kaum.
958 bewegte Zeiten 02.04.24
Vorschautext:
bricht vieles auf,
bricht vieles ein - neues drängt
sich, will einfach sein. wolkenverhängt
seelenfenster - der frühling spürt die
gespenster. und du stehst
da - so mittendrin

dein weg. wo hin?
957 grenzauflösend 28.02.24
Vorschautext:
Der Mensch
macht im Leben
zwei unausweichlich
grenzaufösende Erfahrungen,
ohne als 'verrückt' zu gelten:
die Geburt und der Tod.

Was dazwischen liegt,
erfährt jeder
unterschiedlich 'ver-rückt'
in der Not.
956 Selbstbesinnung 28.02.24
Vorschautext:
Es ist zu schwer,
lange
die Waagschale
zu halten,
für die, die
nie
im Gleichgewicht sind.

Lass los die Hand!
Das Leben kann
neu
der gestalten,
...
955 bin Teil ihrer Träume 24.02.24
Vorschautext:
wie ich es meide
nur Tschup-tschup zu spielen
mit Autos beng-boing
am Boden zu kriechen
doch für das Lachen
dieser kleiner Münder
in kindlich' Spielen
bin ich ein Erfinder
fantasiere mich
in kindliche Räume
finde das Leben

...
954 Lebenslüge 24.02.24
Vorschautext:
aus weit entfernten Sphären
der Drogen und Chimären
schriebst du, dich mir erklärend

es würde Menschen geben
die bräuchten oft im Leben
Brüche auf ihren Wegen

um tief sich zu ergründen
sich aus dem Alltag winden
und neu sich wieder finden

...
953 Vorfrühling 13.02.24
Vorschautext:
graue Gemüter tauen auf
im Morgenllicht
die hochgezog'nen Schultergürtel
senken sich
Hände tasten sich aus
warmen Jackentaschen
schlaftrunkene Münder morgens
früher lachen
Blicke kriechen nicht mehr entlang
am Boden
sie heben sich und schweifen fernweit
nach oben
952 Rosenkuss 11.02.24
Vorschautext:
Verwelkt der Duft
im weit gereisten Rosenkuss
trägt samten die Liebe
aus vertrocknetem Fluss
das Wasser des Lebens
pünktlich bis hin zu dir

am Tag der Liebe
ist die Ware Liebe hier
951 masken 09.02.24
Vorschautext:
manchmal begegnet man menschen
die die maske ihres scheins absetzen
wenn wir ihr herz berühren

und

manchmal begegnet man menschen
in deren gesicht man lesen kann
wie in einem offenen buch

und

...
950 Ein einz'ges Mal die große Rolle! 09.02.24
Vorschautext:
Jährlich wird mit ganz viel Krach
nur das gemacht, was man nie macht.
Es wird getanzt, es wird gelacht,
Rollen werden geistreich erdacht -

Rollen, die man sonst nie spielt.
Gefühlt wird heut', was man nie fühlt.
Unbänd'ge Lust, in sich gespült,
der Alkohol aufs Ganze zielt.

So leicht zu sein, wie man nie ist,
als hätt' die Muse wachgeküsst
...
949 Weiberfastnacht 08.02.24
Vorschautext:
Närrischer Frohsinn
der Frauen:
"Weiber", die sich etwas
trauen -
und das seit
zweihundert Jahren;
jährlich - ein Tag
Machtgebaren.

Lautstark ihr
närrisches Treiben,
wenn sie Kravatten
...
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