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Gedichte über die Welt - Seite 2


Veränderung

Bedeutet die Vergangenheit loszulassen,
deinen eigenen Weg zu gehen,
dich auf deine Reise zu machen,
das Leben auf deine Weise zu verstehen.

Nur du hast dein Leben in der Hand,
mach was auch immer du willst!
Entdecke Kulturen, ziehe von Land zu Land,
entscheide wie du deine Sehnsucht stillst.

Verändern kannst du dich auch äußerlich,
Piercings, Tattoos oder Haarfarben
viele finden sowas grässlich,
andere haben Vorlieben für Narben.

Du entscheidest dich für deinen Lebensweg!
Mama und Papa sind nur anfangs da,
ob du ihn alleine oder mit jemandem zusammen gehst,
ihre aufopfernde Liebe ist unbezahlbar!

Denk immer daran:
es gibt nicht nur gute Tage!
Es schleichen sich auch mal schlechte an dich heran,
das steht definitiv außer Frage.

Suche dir einen Punkt im Leben,
lege deinen Fokus auf ihn,
du darfst niemals aufgeben!
Brauchst dafür ne Menge Disziplin.

Wirst auf viele Menschen treffen,
nicht alle von ihnen sind nett,
einige wollen nur herum stressen,
andere wollen nur mit dir ins Bett.

Jeder Mensch besitzt eine helle und eine dunkle Seite,
letztere überwiegt leider,
darunter findest du selten gescheite,
dafür viel zu viele Neider.

Menschen sind schon furchtbar,
ich könnte mich über sämtliches aufregen,
vieles ist einfach nicht mehr ertragbar,
werde mich entgegen der Stromrichtung bewegen.

Ich wäre am liebsten unsichtbar,
stehe ungerne im Rampenlicht,
bin für jede Ignoranz sehr dankbar,
was anderes kenne ich sowieso nicht.

Ergreife jede Chance in deinem Leben,
um deine Meinung zu sagen,
denn nur so kannst du auch mitreden
und vergiss nicht vieles zu hinterfragen.

Das Leben ist nicht immer fair,
es gibt Menschen, die mobben dich,
machen dir dein Leben schwer,
lassen dich einfach so im Stich.

Sei nicht so wie ich!
Sieh nicht immer nur das negative,
diese nimmt dir jegliche Sicht,
auf alles schöne und positive!




© Lily .N. Hope
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miteinander gemeinsam gegeneinander

miteinander gemeinsam gegeneinander

Politiker längst Rentner auf Lebenszeit
das letzte Kinderlachen stieg in die Straßenbahn ein
ziellose Träume verglühen im Eis
Lächeln ist gegen Wände geprallt
Gedankenblitze voller Sehnsucht
Liebe zwischen zwei lauten, taktlosen Musikstücken
Klappern von Registrierkassen
graue Haut vor den Computern
Augenblicke verzweifelt gesucht
die Scherben der Natur zu Geld gemacht
Worte die nichts sagen und Treue die nichts bedeutet
den Besitz als Ziel gesetzt
hilflos treibt die Hilfe davon
Rücksicht in den Kehlen erstickt
der Neid bis an die Zähne bewaffnet
Kinder die das Hassen lernen
Vertrauen in der Erde versickert
Schmerzen in der Nahrungskette
antriebslos verharrt das Glück
Flohmärkte der Eitelkeit
keine Mitglieder im Förderverein für Frieden
der Verstand auf der Flucht
Museen voller guter alter Zeit
Trauer längst dem Vermögen gewichen
Berührungen zufällig verboten
Freiheit von der Klippe gestürzt
dem Esel den Reiter aufgezwungen
Schönheit massenhafter Einheitswert
Toleranz gepredigt und begraben
steinerne Wege der Gefühle gepflastert
schnelles Geld in Altenheime gesteckt
die Hoffnung brennt im kargen Treiben
niemals um Verzeihung bitten
der Starke liebt des Schwachen Angst
stehen geblieben und anonym auf der Strecke ertrunken
Einsamkeit an Scheiben platt gedrückt
in der Geisterbahn des Seins allein gelassen
Blitzeis auf den Sonnenstrahlen
Lebenssorgen sickern durch die Narben
Gespräche erstarren an der Oberfläche
Sünden sind längst ausgestorben
Selbstverliebtheit bewegt die Persönlichkeit
Lügen kleben an den Lippen
allein dem Geld gehört der Stolz
hinter vorgehaltener Hand verblaßt die Wahrheit
und in den Wüsten der Hysterie stirbt das Füreinander
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