Standardfoto

Profil von Reinhold Welter

Typ: Autor
Registriert seit dem: 07.05.2017

Kontakt Daten


E-Mail-Adresse:
reinhold041058@gmail.com

Statistiken


Anzahl Gedichte: 66
Anzahl Kommentare: 7
Gedichte gelesen: 30.394 mal
Sortieren nach:
Titel
66 In den sinnlichen Fluten 12.06.26
Vorschautext:
Mürbegemacht, vielleicht von Anfang an.
Aufgescheucht durch untergründigen Ruf.
Dröhnend... Darin sich einfach nicht genug.
Kommt allein an keine Lösung heran.
Stimmungsquirlend laufen die Apparate,
selbst im allerkleinsten Hochhausappartment,
noch im verstecktesten Winkel hier auf Erden,
ob wir leben oder langsam sterben,
spannungsreiches Auf- und Niederwühlen,
aufzuheben drängend Unerfülltes.
65 Getrieben 11.06.26
Vorschautext:
Als Kapitäne unsrer freien Zeit...
So sehen wir uns gerne, nicht bloß heute,
mit bester Aussicht auf die fette Beute
in jeder gewünschten Angelegenheit.

Wir übersehen nur die Abhängigkeit
vom Zuspruch oder Geld so vieler Leute
und jagt mich gar der Not entsprungne Meute,
bin all der schönen Zeit ich sehr schnell leid.

Es fliegt im Sturm vom Kapitän die Mütze,
verwehen seine Haare, letztverbliebene.
...
64 Übersicht 10.06.26
Vorschautext:
Im geregelten Verlaufe,
dies wird wohl das Wichtigste sein,
ziehen wir des Lebens Schlaufe.
Niemand fühle sich allein.

Dreht es sich bei alledem,
im Prinzip zu allen Zeiten,
um die Ordnung des Systems.
Jeder möge sich dran halten.

Horden, Stände, Volksgebilde
schälen mit der Zeit sich raus,
...
63 Umsicht 09.06.26
Vorschautext:
Stets die Kräfte schwingen
gegensätzlich stur umher.
Reichlich Wellenlängen.
Wir erleben laufend mehr.

Formt sich vieles einfach um,
kommt auch manches neu
in der Welt um uns herum,
ohne jede Scheu.

Alles wirkt hier aufeinander,
aus sich selbst entstehend,
...
62 Aussicht 09.06.26
Vorschautext:
Die Sonne strahlt nicht nur da draußen,
nicht klar geschieden innen und außen.
Versuche die Übergänge zu finden...
Sie werden währenddessen verschwinden,
so wie Gefühle sich verbergen
und trotzdem doch noch sichtbar werden...
Ideen spazieren einfach herein
und nisten sich behaglich ein,
bis der Moment gekommen ist...
61 Die Welt der Worte 20.11.25
Vorschautext:
Es ist die Welt in Worte eingehüllt
und was wir machen, wird mit Worten gewollt.
Was hinter allen diesen Worten wirkt,
ist nicht nur in den Worten selbst versteckt.

Natürlich sind es nicht die Worte allein.
Im Wald der Worte rauscht und raschelt es,
verfängt sich im Dickicht und im Unterholz
so manches, was für immer verborgen bleibt.

Am Anfang war nun etwa nicht das Wort.
Es kam erst sehr viel später noch dazu.
...
60 Verfahren 10.11.25
Vorschautext:
Verschwimmende Wege im Zuge der Zeit.
Verschiebung der Orte der Anwesenheit
in steter Entfernung von denen, die einst
so wichtig waren... Nun bin ich hier ,
wo streng die ausgerichteten Blicke
in immer weiter zunehmender Dichte,
mit durcheinander palavernden Mündern
durch die Abteile rauschen und schnaufen.
Ich spüre das pochende Vorwärtstreiben
in vollen Zügen... Nur wohin?
Verschwommen die Aussicht und niemand der zuhört.
59 Spätmodern 04.11.25
Vorschautext:
Imponieren
lassen wir uns
durch Maschinen und
wollen den Glauben
an den Fortschritt
nicht verlieren, immer weiter
Neues zu erringen, stehen die Zeichen
unverkennbar auch auf Sturm,
hatten wir doch bisher immer,
allen Widrigkeiten zum Trotz Glück,
zahlreich auferstanden aus Ruinen,
kamen stärker als zuvor zurück,
...
58 Bewegung entsteht 01.11.25
Vorschautext:
Die Welt bedeutungsschwer erfüllt -
mit jedem Wort verknüpft sich Sinn,
der sich sogleich noch nicht enthüllt,
bis ich dafür empfänglich bin.
57 Gewöhnungsbedürftig 01.11.25
Vorschautext:
Gibt es festen Grund hier irgendwo?
Schlingern wir nicht immer - horrido?
Seit dem allerersten Atemzug
fehlt uns nur dabei die Nabelschnur.
56 Aller Anfang ist scwer 01.11.25
Vorschautext:
Hört die Freudenschreie hinter dem Schmerz.
Wie im Rausch trompeten frische Bänder
Luftkaskaden aus dem Zappelkörper,
steigt die Stimmung merklich, frohlockt das Herz.

Druck und Spannung schon in frühester Zeit,
während der Geburt und im Mutterleib.
Mag der Anfang auch beschwerlich wirken,
wird es sich doch meist zum Guten wenden.
55 Wetterbericht 01.11.25
Vorschautext:
Es ist ein Steigen, ein Fallen.
Pegel, willenlos,
wachen über allem,
unbeirrbar
wie Gezeiten.
54 Nebenbei bemerkt 31.10.25
Vorschautext:
Glückliche Stunden
lugen in stillen
Momenten hervor.

Und sind sie gefunden,
viel zu schnell
wieder vorbei.

Glückliche Stunden
sind aber auch
nicht selten wild
und berauscht.
53 Überraschung 29.10.25
Vorschautext:
Enthoben
der Wildheit nackten Drängens.
Ruhend in Räumen aus Stein und Stahl.
Das ist nun aber durchaus
nicht ganz so normal.
So dürfen wir getrost
im Hirnschiefer graben.
Tiefer und tiefer...
und schon sehr bald
sind wir nicht mehr
richtig da.
52 Wie sie sich nächtens sammeln 28.10.25
Vorschautext:
Von weitem tönt es pochend durch die Nacht.
Zu später Stunde pilgern Menschenmengen,
um sich in einen vollen Saal zu zwängen.
Und bald sind sie um ihren Schlaf gebracht.

So bunt das Flackern... Alles tobt und lacht
zu druckvoll wummernd aufgepumpten Klängen.
Lianenmenschen tanzen, schlingern, drängen.
Die Schwerkraft hat nicht mehr die Hoheitsmacht.

Zersprengt die Fesseln. Niemand wird`s verraten.
So wollt ihr über euch hinaus doch gehen,
...
51 Seid bereit für Jubelstürme 27.10.25
Vorschautext:
Schwarzdurchtränkte Versenkung atmet langsam ein und aus.
Todesmut bewahrt uns nicht vor Bedeutungslosigkeit.
Zwischen den Extremen: ganz normales Leben.
Alles ist in Ordnung, wenn man so will.
Nur die Ordnung steht nicht still,
schwankt und zittert,
oszilliert.

Aufwärts selten,
häufig nieder,
steigert den Einsatz in die Höhe.
Nur nicht abschüssig ins Strudeln geraten -
...
50 Alles spricht 26.10.25
Vorschautext:
Eröffne
den Dialog
mit den Lebenden
oder den Sachen

und siehe...
Setzt er sich fort?

Die Hunde
fangen schon an
zu lachen.
49 Des Glücks Mutter 26.10.25
Vorschautext:
Wer möchte jemals die Wahrheit missen?
Das widerspräche sehr der Regel.
Doch quält nicht selten das Gewissen.
Und dann natürlich sinkt der Pegel.
Vielleicht entsteht sogar ein Geheimnis.

Ganz ähnlch läuft`s in unsrem Leben
bezüglich Wahrheit und Erkenntnis
und wie sie denn zur Wirklichkeit stehen.
Die drei sind keinesfalls identisch,
vermögen sich kaum in die Augen zu sehen.

...
48 In Schlamm und Asche geboren 26.10.25
Vorschautext:
Nicht selten gebiert die Not
auch Tugenden,
in Eintracht mit Leid und Fron,
nebst Hoffnungen,
die keimen und vergehen.
Dann endlich
den kargen lichthellen Lohn:
Erkenntnis.
47 Keine Träne lohnt`s zu weinen 26.10.25
Vorschautext:
Viele Tode,die wir sterben.
Viele Masken, die wir tragen.
All die Gründe zu verbergen
kostet sehr viel Kraft und Nerven.

Welch ein furioses närrisches Spiel...