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Gedichte über Konflikte - Seite 13


Hallo Trucker-Freunde....

Möchte ein paar Zeilen schreiben für mich und für euch.
Sicher hat jeder von euch die Autobahn,Polizei,BAG;
Chefs und Disponenten,in die Hölle zum Teufel gewünscht.Aber immer wieder steigt man auf den Truck,und fährt einfach weiter.
Wut hatte jeder mal,du auf die PKW,die PKW Fahrer auf die LKW.So ging es immer egal wo ihr unterwegs wart.Ob in Deutschland,Polen,Italien,Portugal oder sonst wo in Europa.Oft hast du Monate nur Mist gefahren.Wie oft wolltest du alles hinschmeißen.Wie oft wollte der ein oder andere dem Alten die Schlüssel vor die Füße werfen und Kündigen.Aber nach einer gescheiten Tour,war man wieder The Best Man of The German Highways.
Nicht nur das wir uns für andere den Arsch aufreißen,über die Autobahn fahren als ob der Teufel hinter uns her wäre,nein der Drecksack sitzt oft auf dem Beifahrer-Sitz und wartet das wir einen Fehler machen.Am liebsten ist es ihm wenn wir einschlafen,dann hat der Teufel einen Trucker mehr den er auf den Himmel-Highway schicken kann,in Richtung Hölle.Aber das Leben macht uns nicht nur der Teufel schwer,sondern auch die die das meiste an uns verdienen,und uns Tag und Nacht Kontrollieren. Von alleine würden wir die Lenk- und Fahrzeiten nicht überziehen.Aber immer heißt es gib Gas,das du den Termin noch schaffst. Aber ihr Fahrer habt wenn es möglich war es immer irgendwie geschafft. Ein Trucker bleibt immer ein Trucker bis ihm irgendwann der Holzdeckel auf den Kopf kracht,und er irgendwo im Garten der abgelaufenen Uhren verscharrt wird.Schon ist er vergessen,führ ihn vorbei.
Heute da ich euch nur von meiner Bank vorbeifahren sehe,muss ich mir schon die ein oder andere Träne verkneifen,oder sie fällt in meine Tasse Kaffee die ich in der Hand halte.
Aber glaubt mir wenn das Fahren dem ein oder anderen auch schwer fällt,haben wir nie gesagt das wir die Besten sind aber einen besseren haben wir leider noch nie getroffen(lachh).Auch wenn ich sage ich bin froh nicht mehr zu Fahren,so ist das doch gelogen die Sucht nach dem Diesel-Qualm bleibt immer in dir.
Ich Glaube ich kann das auch von denen sagen die das Lenkrad an den berühmten Nagel gehängt haben.Wenn ihr mal mit so einem alternden Trucker redet,werdet ihr heraushören das er im Geiste noch immer auf der Autobahn zu Hause ist.
Mein Motto:
Gebt den Jungen Truckern was der Jugend ist.
Gebt den Alten Truckern Zeit ,sich von der Jugend zu Erholen

f.j.08.07.2019

Allzeit gute Fahrt
Haltet die kleine und große Stoßstange sauber.


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Der Soldat und die alte Schraube

300 Panzer rollten durch den Sand.
sind des Friedens Unterpfand.
Die Panzer rollen durch die Welt
bis zu dem Manöverfeld.
Sie fahren durch bewohntes Gebiet,
es knirscht, weil stählern jedes Glied.

Da die Strecke als Training lang genug,
fuhren Panzer und Mannschaften mit dem Zug.
Die Lokomotive pustete sehr,
denn 300 Panzer sind etwas schwer.
Das Entladen ging sehr schnell,
es wurde draußen langsam hell.

Keine Pfützen , keine Pampe,
am Ende die mobile Laderampe.
Einige Meter abwärts fahren
hatten sie geübt seit Jahren.
Den Koloss auf der Stelle drehen,
gleich wird er auf der Straße stehen.

Noch dreht er auf Schotter und Sand,
wo früher das zweite Gleisbett stand.
Der erste Trupp muss Platz jetzt machen
und lässt seine Motoren krachen.
Kurze Funksprüche an alle gehen,
beim Führungsfahrzeug Flaggen wehen.

Die Motoren heulen laut auf,
der Kolonnenmarsch nimmt seinen Lauf.
Kaum ist das Marschtempo erreicht,
der dritte Panzer plötzlich schleicht.
Als er hält, springt alles raus,
lädt noch schweres Werkzeug aus.

Als nämlich der Motor gleichmäßig lief,
drehte irgendetwas ziemlich schief.
Wie beim Tausendfüßler das Holzbein klickt,
hat es bei jeder Kettenumdrehung getickt.
Der Ladeschütze hat es gehört,
weil ihn keine Panzerhaube gestört.

Er tippte und sah nur den Fahrer an
und der las von den Lippen: “Halt an“.
Der Fahrer machte einen großen Schritt,
der mächtig auf die Bremse tritt.
Der Panzer wippte noch vor, zurück,
die Luke öffnete sich ein Stück.

Die ganze Mannschaft Werkzeug bringt
und damit auf die Erde springt.
Mit Hammer, Meißel und einem Keil
bearbeitet man ein Kettenteil.
Plötzlich hob einer beide Hände
und hielt ein Schienenteil ins Gelände.

Einem Zivilisten fehlt vielleicht der Glaube,
aber den Panzer quälte eine Schraube.
Die einst samt Schiene Räder lenkte
und ohne Aktion fast ein Kettenglied sprengte.
Die alte Schraube man ins Panzermuseum nahm,
der Ladeschütze ein Lob vor der Front bekam.

14.08.2019 © Wolf-Rüdiger Guthmann
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