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Gedichte Über Gier - Seite 25


Wacht auf! (Song)

[Strophe 1]
Die Welt, Asien, Nahost,
Deutschland, Europa – wir steh’n am Rand.
Zu lange nur geredet,
zu lange stillgestanden im eigenen Land.
Doch wir haben’s schon erlebt,
wir sah’n Mauern fallen in einer Nacht.
Ein Volk, das aufgestanden ist,
hat gezeigt, was echte Freiheit macht.

[Pre‑Chorus]
Wenn Geschichte sich bewegt,
dann durch Menschen, die nicht schweigen.
Wenn ein Traum im Herzen brennt,
kann er Wirklichkeit erreichen.

[Chorus]
Wacht auf, schweigt nicht,
steht auf für eure Träume.
Für Liebe, für Familie,
für das Glück in euren Räumen.
Veränderung beginnt
mit dem Mut in unsern Händen.
Ein Volk, das sich vereint,
kann die ganze Welt verändern.

[Strophe 2]
Der Fall der DDR,
der Fall der Mauer – er zeigt uns klar:
Ein Volk kann Systeme stürzen,
kann neu beginnen, Jahr für Jahr.
Reformen, Wunder, große Träume,
sie sind möglich, wenn man’s will.
Doch wir brauchen Brüderlichkeit,
und ein Herz, das niemals still.

[Pre‑Chorus]
Wenn Geschichte uns ruft,
dann darf keiner mehr verstummen.
Denn ein Funke reicht oft aus,
und ein Feuer ist entflammt.

[Chorus]
Wacht auf, schweigt nicht,
steht auf für eure Träume.
Für Liebe, für Familie,
für das Glück in euren Räumen.
Veränderung beginnt
mit dem Mut in unsern Händen.
Ein Volk, das sich vereint,
kann die ganze Welt verändern.

[Bridge]
Das große Schweigen muss vergeh’n,
das Wegseh’n und das Stillsteh’n.
Wir tragen Zukunft in uns drin,
wenn wir gemeinsam stärker sind.

[Final Chorus]
Wacht auf, schweigt nicht,
lebt für eure Träume.
Für Liebe, für das Morgen,
für ein Land in neuen Räumen.
Ein Volk, das sich erhebt,
kann die dunkelsten Zeiten wenden.
Denn wer zusammensteht,
kann die ganze Welt verändern.

Wacht auf, das Volk —
muss endlich herrschen und nicht schweigen!
Nicht die, die sich am Volk bereichern,
kein Kanzler, Abgeordneter, Minister...
Lobbyisten, Marionetten, Staatsdiener und der Gleichen.
Das Volk, es muss sich selbst verwalten!

[Outro]
Wacht auf, steht auf —
reformiert, verbiegt und bricht,
verändert unser neues Land
aus Träume und den Mut zum Widerstand
erwächst ein neues schönes Land.
(Wacht auf)
(Nimmt euer Glück und Schicksal in die Hand)
(Wacht endlich auf!)

© Horst Bulla
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Wo der Reichtum regiert (Song)

[Refrain]
Und die Straßen schreien laut nach Gerechtigkeit,
denn wo der Reichtum regiert, ist die Armut nicht weit.
Deutschland geteilt in Arm und Reich,
und keiner da oben sagt: „Wir tragen die Schuld vielleicht.“
Wo der Reichtum regiert, ist die Armut zu Hause,
und das Volk zahlt den Preis – Tag für Tag, ohne Pause.

[Strophe 1]
Armut wächst in den Schatten der Städte,
Tafeln voll, Suppenküchen überfüllt.
Kinderarchen retten, was der Staat längst vergisst,
Hartz‑4‑Aufstocker zählen Münzen, bis der Monat zerbricht.

Kinderarmut – ein Stempel auf kleinen Seelen,
Altersarmut – ein Leben lang geschuftet, doch nichts zum Leben.
Hartz‑4‑Depressionen, Hartz‑4‑Suizide,
ein System, das bricht – und keiner übernimmt die Verantwortung dafür.

[Refrain]
Und die Straßen schreien laut nach Gerechtigkeit,
denn wo der Reichtum regiert, ist die Armut nicht weit.
Deutschland geteilt in Arm und Reich,
und keiner da oben sagt: „Wir tragen die Schuld vielleicht.“
Wo der Reichtum regiert, ist die Armut zu Hause,
und das Volk zahlt den Preis – Tag für Tag, ohne Pause.

[Strophe 2]
Flaschensammler laufen im Neonlicht,
Mülltonnensucher hoffen auf ein kleines Stück Würde.
Bettler, Obdachlose – unsichtbar gemacht,
leben und sterben auf deutschen Straßen,
während die Welt an ihnen vorbeirennt.

Mietwucher frisst die Löhne,
Preiswucher frisst die Hoffnung,
Inflation frisst die Zukunft,
und der Steuerraub frisst das Vertrauen in den Staat.

[Refrain]
Und die Straßen schreien laut nach Gerechtigkeit,
denn wo der Reichtum regiert, ist die Armut nicht weit.
Deutschland geteilt in Arm und Reich,
und keiner da oben sagt: „Wir tragen die Schuld vielleicht.“
Wo der Reichtum regiert, ist die Armut zu Hause,
und das Volk zahlt den Preis – Tag für Tag, ohne Pause.

[Bridge]
Wohlstand für Eliten,
Luxus für Bosse,
Privilegien für Banken, Manager, Finanzkartelle.
Konzerne, Regierungen, Abgeordnete, Beamtenstaat –
alle bedienen sich,
alle profitieren.

Und dann sagen sie:
„Das alles nur zum Wohle des gesamten deutschen Volkes?“
Oder doch eher zum Schaden derer,
die dieses Land tragen –
Arbeitnehmer, Mieter, Kunden, Verbraucher, Steuerzahler.

[Finaler Refrain]
Und die Straßen schreien laut nach Gerechtigkeit,
denn wo der Reichtum regiert, ist die Armut nicht weit.
Deutschland geteilt in Arm und Reich,
doch das Volk erhebt die Stimme –
„Wir tragen die Last – und ihr tragt die Pflicht!“

Wo der Reichtum regiert, ist die Armut zu Hause,
doch wir stehen auf,
wir stehen zusammen,
und wir schweigen nicht mehr.
(Nein! Wir schweigen nicht mehr)
(Wir schweigen nicht mehr)

© Horst Bulla
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