Profil von Susi Becker

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Anzahl Gedichte: 168
Anzahl Kommentare: 39
Gedichte gelesen: 176.643 mal
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Titel
168 Besuch vom Tod 23.10.21
Vorschautext:
Soviel Jahrzehnte warst du nicht in unserer Nähe.
Wir fühlten uns irgendwie sicher vor Dir!
Doch plötzlich - von jetzt auf gleich stehst Du in voller Pracht, aus Tränen, Schmerz und Leid vor unserer Tür.
Du hältst den Motor unseres Lebens an, einfach so, weil Du es kannst.
Die Zurückgeblieben fragen sich -
"Wer ist wohl als nächster dran?"
Es trifft jeden, ganz egal -
ob jung oder alt,dünn oder dick, schlecht oder gut.
Gevatter Tod ist unser letzter Besucher.
Wenn er wieder geht, sind wir alle tot!
Was man zurück lässt sind Scherben und Wut.
Gevatter Tod, am Anfang ist die Angst vor dir so groß, sie hält uns Tag und Nacht gefangen.
...
167 Das Leben nach Dir... 23.10.21
Vorschautext:
DAS LEBEN NACH DIR
hat seine Farbe verloren, und auch das Licht.
Würde den Weg weiter gehen,
doch muss ich immer wieder innehalten.
So kraftlos wie ich bin, schaffe ich das nicht.
DAS LEBEN NACH DIR
Ist verstummt, man hört nichts mehr.
Reden kann man auch nicht, jedes Wort fällt mehr als schwer.
DAS LEBEN NACH DIR
kann man nicht sehen, schmecken, fühlen!
So sehr man auch möchte, man kann innerlich nichts mehr spüren.
DAS LEBEN NACH DIR
...
166 Blut ist dicker als Wasser 13.10.21
Vorschautext:
Das Blut dicker ist als Wasser lernte ich schon als Kind.
Wie wichtig Treue, Zusammenhalt und Liebe ist- weil es keinen wärmeren, sicheren und helleren Ort für dich gibt,
als wenn Du inmitten Deiner Familie bist.
Als Kind willst Du für immer dort verweilen, doch gerade Erwachsen -
kann man nicht schnell genug heraus aus der Familie eilen.
Was die Alten sagen, will niemand mehr hören das ist Kram von gestern.
Keiner will es in seinem Leben,
Das gilt doch nicht mehr, ist aus und vorbei.
Egal was die Älteren tun oder sagen, der Nachwuchs geht seinen eigenen Weg,
und lässt sich dabei nicht stören.
Jedes Wort ist hier zuviel, und die Alten hüllen sich in Schweigen.
Wie verletzt und traurig sie manchmal sind, würden Sie niemals zeigen.
...
165 Mein Herz 13.10.21
Vorschautext:
Es ist Nacht,
und mein Herz ist voll von Angst.
Hält's nicht aus.
Hält's nicht mehr aus bei mir.
Lege es dir auf die Brust, wie ein Stein
Vieleicht sinkts hinein-zu deinem hinein!
Und vielleicht dort kommt es zur Ruh.
Wird nicht gedrückt und eingeengt.
Hat alle Zeit bis zum Grund seines ewigen 'Du'.
164 Wenn man vorher wüsste, was wäre dann? 12.10.21
Vorschautext:
Wir haben gekämpft, immer und überall.
Gegen einen unsichtbaren Feind-und wie sicher wir uns waren, das der Sieg zum greifen nah erscheint.
Die Munition aus Liebe, Hoffnungslosigkeit, Zorn, Angst ist aufgebraucht, bis auf einen letzten Schuss.
Also überlege gut, für welchen Grund du ihn einsetzen musst.
Man wünscht sich, alles wär anderst - doch das wünschen viele andere auch.
Doch letztendlich zahlen alle immer wieder drauf.
Wenn man vorher wüsste, wie schlimm manches im Leben endet, wie sich das Blatt vom Guten zum Bösen wendet.
Und alles, was noch nicht begann, schon vorher endet.
Würde man trotzdem zulassen das es beginnt, voller Liebe und Hoffnung, die man hatte als Kind?
Wenn der Schmerz im Leben überhand nimmt, und in jedem deiner Tage nichts mehr stimmt!
Würdest du trotzdem den gleichen Weg Gehn?
Und versuchen, das Gute zu suchen, um die Hoffnung zu sehen!
...
163 Was es auch sein mag! 01.10.21
Vorschautext:
Mit Schmerzen geboren,
mit Schmerzen verloren -
dazwischen Sorgen, Kummer,
weinen, lachen.
Innerlich erstarrt, das Herz erfroren.
Egal, was geschieht, man kann nichts ändern oder ungeschehen machen!
Was genau ist Schicksal?
Was bedeutet Leben?
Warum muss man von Anfang bis Ende
Alles was einem passiert -
einfach so, unter Tränen hinnehmen!
Sind wir Marionetten in einem Spiel,
...
162 Feuerfunke 28.09.21
Vorschautext:
Ein Feuerfunke,
der in einem Leben einen Brand entfacht -
der aus einer emotionalen Zeit verbrannte Träume macht.
Wie lodernde Flammen, bahnen sie sich ihren Weg!
Zurück bleibt verbrannte Asche von Träumen, Gefühlen, Hoffnung und Glück -
Vom Hauch des Windes in alle Richtungen verweht.
Wodurch am Ende etwas Neues entsteht.
161 Öffne dich, und achte auf die Zeichen 23.09.21
Vorschautext:
Verzeih,
Das ich deine Zeichen weder sehen noch verstehen kann,
meine Wut und meine Trauer haben mich er blinden lassen.
Meine Gefühle fest gefahren und verblasst.
Deinen Tod kann ich nicht fassen!
Du wußtest was mit mir passiert, trotzdem hast Du mich zurück gelassen.
Am Firmament sendest Du Zeichen, doch ich kann sie nicht sehen.
Bin damit beschäftigt in meinem Schmerz dahin zu vegetieren.
Nur deine Schwester kann sie sehen und verstehen.
"Mama, meinem Bruder geht es gut, und er ist endlich frei - wie ein Vogel so frei." Er sieht, wie du weinst und leidest, und er sagt:" bitte verzeih!"
Glaub bitte wieder daran, daß wir uns wiedersehen, dann wirst du meine Zeichen sehen und verstehen.
Akzeptiere meine Entscheidung,
...
160 Du musst auch mal Gefühle zulassen. SIND Zu!!! ssen! 20.09.21
Vorschautext:
Das Herz gebrochen, die Seele zerrissen.
Jeder Tag ist grau in grau.
Meine Apokalypse -
für die anderen schon längst verblichen.
Ein Grund, warum ich kaum jemanden vertrau.
Mein Körper ist ausgemergelt vom Schmerz, in meinem Kopf ist Chaos angesagt.
Höre nicht mehr die Stimme von meinem Herz -
antworte nicht auf, wie geht es Dir, wenn einer fragt.
Nichts lasse ich mehr an mich heran, weil ich es nicht ertragen kann.
Alles kaputt, alles zerstört.
Treibe ziellos durch mein Leben.
Denn nichts und niemand auf der Welt kann mir wiedergeben, was ich so schmerzhaft verlor!
...
159 Der Mantel der Stille 20.09.21
Vorschautext:
Auf meinen Schultern trage ich den Mantel der Stille.
Das ich ihn trage, war nicht mein eigener Wille.
Es war vom Schicksal eine Überraschungsgabe, die ich so nicht erwartet habe.
Eisige Kälte ohne Emotion.
Schlag auf Schlag!
Als plötzlich der Mantel der Stille vor mir lag.
Seine Bedeutung kannte ich nicht, und tragen wollte ich ihn nicht.
Eine Schmerzlawine nach der andern,
überrollte mich.
Begrub mich unter gefrorenen Tränen, die mir die Luft zum atmen nehmen.
Ich fühlte Eiskristalle in mein Herz eindringen, so messerscharf wie hundert Klingen.
Geschrien hab ich-und geschrien!
...
158 Dein Geburtstag ohne Dich 16.09.21
Vorschautext:
Dein Geburtstag - der erste ohne Dich,
möchte verstehen, fühlen, kann es aber nicht.
Eigentlich hätte ich einen Geburtstagstisch geschmückt, Geschenke verpackt, einen lieben Brief an dich geschrieben.
Mich darauf gefreut, dich zu umarmen, deine Stimme zu hören.
Mit dir reden, mit dir lachen.
Gemeinsam-Zusammen.
Was ist mir geblieben, außer mein Herz in Flammen!
Soll ich dir die Geschichte von der Zeit, als Du noch in meinem Bauch warst, erzählen?
Jedes Jahr an deinem Geburtstag habe ich dich das gefragt.
Du hast mich angeschaut, angelächelt
und ganz locker:"Nein, Mama" gesagt.
Ich wußte, meine Worte, wie ein Ritual waren wichtig.
...
157 Riss 16.09.21
Vorschautext:
Dieser Riss in mir,
der sich niemehr schließt!
Weil Du nicht mehr ineinem Leben bist.
156 Es ist Liebe, keine Pflicht 16.09.21
Vorschautext:
Die letzten Jahre waren beschwerlich, voller Kummer und Sorgen.
An jedem Heute war die Angst vor dem Morgen.
Zwischen uns stand plötzlich, was keiner erkannt, eine Mauer aus Schweigen, gebaut auf Sand.
Ich möchte all dem Schmerz entfliehen, wieder mit eigenen Augen sehen.
Ich wünschte, ich hätte die Kraft - die Mauer des Schweigens zu überwinden.
Weil ich hoffe, dort die Antworten zu finden.
Ist das aber wirklich noch wichtig?
Es ändert doch sowieso nichts mehr daran, das ich dich, mein Junge,
niemehr sehen oder berühren kann.
Ich will nicht mehr stark sein, will keinen Trost.
Ich fühle mich meiner Zukunft beraubt.
Drum hab ich alles entsorgt, woran ich geglaubt.
...
155 Der einsamste Ort 12.09.21
Vorschautext:
Kennt ihr den einsamsten Platz auf der Welt?
Wo jeder irgendwann mal war,
der aber keinem wirklich gefällt!
Wo die Stille wohnt, und die Tränen -
Töne haben.
Wo keine Zukunft mehr besteht,
wo die Pforte vom Leben zum Tod
zu geht.
Wo kein Trost ist,
wo sich zeigt, wer du im Leben warst,
und ob du nach deinem Tod schnell vergessen bist!
Hier und da eine einsame Bank,
...
154 Nimm meine Hand und tanz mit mir ein letztes Mal... 03.09.21
Vorschautext:
All das Schweigen kann die Antwort nicht sein. Versteht doch!
Was erwartet man von mir?
In die Zukunft blicken, Pläne schmieden, weiter gehen, weiter machen!
Bei mir ist nicht die Zeit dafür.
Alles geht weiter- die Natur erblüht im bunten Kleid, die Vögel singen ihre Lieder.
Ich bin in der Tiefe der Zeit!
Leise Musik-die Lieder die mich begleitet haben, ich höre sie wieder.
Und ich wiege hin und her, Musik tut so gut.
Ich tanze mit der Erinnerung an dich...
Ihr Menschen, die ich liebe - schenkt mir einen letzten Tanz.
Führt mich zum Klang der Melodie.
Es ist ein magischer Moment, bitte vergesst ihn nie.
...
153 Lügen haben kurze Beine 22.08.21
Vorschautext:
Einfach ist nicht gleich einfach oder leicht.
Einfach ist die schwierigste Form von Ehrlich sein!
Beim Lügen erwischt ist keine angenehme Situation für uns Menschen, es löst Unruhe und Unbehagen in uns aus.
Doch lernen wir für unser Leben daraus?
Ruhen uns oft auf ungelegten Eiern aus
Wir träumen uns die Zukunft schön, wer will schon die graue Realität sehen?
Wir träumen uns die Zukunft schön,
wer will schon die graue Realität sehen.
Wir malen uns einfach alles schöner als es ist, auch wenn du in der Rangliste der letzte bist.Ganz egal!
Niemand weiß ja wie es wirklich ist. Außer mir. Keiner kann hinter die Kulissen sehen. Alles was uns unsicher und klein macht, wird weggeschwiegen.
Es lebt sich doch viel einfacher mit Lügen.
Doch an irgend einem Tag, du denkst nicht mehr daran, und plötzlich merkst du am eigenen Leib, wie hart die Wahrheit - die der Lüge entweicht, dein Dasein treffen kann!
...
152 Blume des Abschieds.. 17.08.21
Vorschautext:
Die Blume des Abschied, s welkt nicht, sie duftet nach Erinnerung.
Ihr Duft benebelt, und ich sehe es dann, erst unwirklich -
Das ich es kaum glauben kann.
Deine Augen, dein Lächeln, ich sehe dein geliebtes Gesicht. Ich folge der Spur deines Lebens -
überall sind sie sichtbar für mich.
Fotos, Filme, Briefe, dein Parfüm,
noch so viel mehr, das mich an dich erinnert, bewußt spüre ich-
Keine Zeit der Welt kann meinen Schmerz lindern. Menschen müssen sich fügen, können ihr Schicksal nicht verhindern.
Blume des Abschieds, in jeder Farbe leuchtet sie, ihre Blüten sind so speziell, sie verwelken nie.
Mit Tränen gegossen, blüht sie im Schmerz, bewegt sich langsam mit dem Wind.
Pollen, die sie verliert, uns zu Erinnerungen führt.
Blume des Abschieds blüht nur dann, zu Ehren des Verstorbenen.
...
151 Mano und Mom 15.08.21
Vorschautext:
Du warst ein Geschenk in meinem Leben.
Gebe es die Möglichkeit, würde ich meins tauschen, um Dir dein Leben zurück zu geben.
Wenn eine Mutter ihr Kind verliert-
welche Lektion will Schicksal oder Leben dich lehren?
Außer, daß dein Kind tot ist bis in alle Ewigkeit.
Wessen Wille das auch war, oder ist,
zeigt uns ganz klar -
Was- oder wer auch immer, das du mich geblendet hast, und garnicht in unserem Leben ein Freund, die Liebe, oder die Zukunft bist.
Es verteilt Hoffnung, läßt uns aber so tief fallen.
Niemand sieht es, niemand hört es, weil jeder Schrei nach Hilfe ungehört verhallt.
Mein Weg führt mich ins finstere Tal, wo ich vorher niemals war!
Doch eine Mutter läßt nicht einfach los.
...
150 Niemand hat zugehört 15.08.21
Vorschautext:
Eine Stimme verstummt,
ein Augenlicht erlischt-und
Liebe sich mit Abschied und Schmerzen vermischt.
Wenn deine Schritte verhält sind, und deine Hülle zu Asche geworden!
Dann wird einigen klar -
"Wie gut das Leben trotz allem mit Dir war".
Doch aus der Ewigkeit gibt es kein zurück.
Tränen, Trauer, Schmerzen schlagen auf dich ein mit voller Wucht.
Wir bleiben nun alleine, alle Tage.
Haben nicht zugehört, als er zu uns sagte-"Nun lebt wohl, zusammen erleben wir keinen Sonnenaufgang mehr, und niemals mehr ein Morgen."
149 Du warst... 09.08.21
Vorschautext:
Du warst-
ein Sohn, ein Bruder, ein Onkel, ein Freund.
Du warst dieser eine Mensch-dieser eine Kämpfer,
der zerbrechlich und unsicher versucht hat im Leben zu bestehen.
Du hast deinen letzten Schritt -
deinen letzten Atemzug, mit der Gewissheit auf den Tod-
Unbeirrt, entschlossen für dich getan.
Diejenigen - die dich geliebt,
an dich geglaubt und dir vertraut haben
Schauen mit verweinten Augen -
gebeugt vom Schmerz durch deinen Verlust!
Wir flüstern-"Mano".
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