Gedanken vor Zwölf

Ein Gedicht von Susi Becker
Ist es ganz normal, daß Licht unser Leben erhellt?
Ist es wirklich in Ordnung, daß soviele Menschen nichts, oder nur wenig haben? Und andere schwimmen im Geld.
Ist das richtig, daß Menschen sich selbst mästen, bis Sie fett und träge sind. Sie fressen ungezügelt, als wenn es morgen nichts mehr gäbe.
Ist es freiwillig so gewollt, das Menschen sich isolieren?
Chattend und zockend im Internet, den Blick für die Realität verlieren.
Und wollen wir wirklich das Lachen verlernen, die Augen verschließen, alles Gute entfernen?
Und will denn niemand mehr Lieben? Und Lust verspüren?
Männer und Frauen ihre Körper berühren. Oder lassen wir uns von Maschinen bezwingen? Ein Leben in Einsamkeit führen.
Und ist es egal, das Dummheit uns besiegt? Sich keiner mehr Mühe gibt.
Bleiben die Gehirne leer?
Wir gehen den kurzen Weg, der Steinige ist zu schwer.
Wie kann es sein, daß jeder die Zeit ungenutzt für sich beansprucht?
Andere Menschen, der Himmel, die Erde interessieren uns nicht.
Warum lässt man Fäuste statt Worte sprechen?
Und wieso trägt jeder dazu bei, daß wenige Gute in dieser Welt ganz und gar von ihr zu tilgen?
Niemand will die Wahrheit sehen.
Wichtig sind unbedeutende Dinge.
Alle tun nur was Sie wollen, und weil sich jeder selbst der Nächste ist!

Informationen zum Gedicht: Gedanken vor Zwölf

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08.03.2021
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Susi Becker) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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