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Gedichte über Gerechtigkeit - Seite 4


Braveheart

Das Schicksal hat mich oft in die Knie gezwungen denn ich hatte kein einfaches Leben,
doch ich hab noch genügend Luft in meinen Lungen um niemals auf zu geben.

Egal was passiert ist ich bin immer noch der Alte doch schreib ich heute meine Geschichte neu,
weil ich auch weiterhin den Mut im Herzen behalte weil ich keinen Schritt bis hierhin bereu.

Konnte ich mir die ganzen Enttäuschungen auch nicht ersparen ist nur ein mutiges Herz stark genug, trotzallem die Liebe auch in dieser erbarmungslosen Welt im Herzen zu bewahren so kämpfe ich für sie bis zu meinem letzten Atemzug.

Ich setze mich für die echten Werte ein
musste ich deshalb meinen Weg lange alleine gehen, doch ich halte meinen Freundeskreis eher klein denn nur die Echten werden auch in harten Zeiten zu mir stehen.

Man kann den Schmerz in meinen Texten lesen denn ich wurde belogen und betrogen,
doch ich selbst bin eigentlich nie so gewesen
denn Mama hat mich nicht so erzogen.

Ich musste viele Kämpfe im Leben führen
auch wenn ich die Hoffnung schon fast verlor, denn ich kann immer noch den Schmerz in mir spüren doch er machte mich stärker als je zuvor.

Denn auch wenn er lange an mir zerrte
lass ich mich von ihm nicht unterkriegen,
weil der Schmerz mich ein was lehrte
kämpfe für die Dinge die dir am Herzen liegen.

Manchmal werde ich deshalb auf die Nase fliegen doch ich hab mir immer die Güte im Herzen bewahrt, weil ich weiß ein mutiges Herz wird am Ende siegen denn ich bleib mein Leben lang ein Kämpfer wie Braveheart
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Selbstgerechtigkeit

Selbstgerechtigkeit steht für den Habitus von Personen,
die sich gewohnheitsmäßig mit anderen vergleichen,
dabei immer wieder zu der klaren Überzeugung kommen,
sie halten die Regeln strenger ein, als die die abweichen.

Selbstgerechtigkeit macht die Eitlen & Stolzen blind.
Sie hüllt die Unbelehrbaren wie ein Leichentuch ein.
Das Selbst wird verherrlicht, alles andere ist Sünd'.
Nichts an Gegenbeweisen wird jemals genug sein.

Selbstgerechtigkeit zeigt mit dem Zeigefinger auf andere.
Sie notiert gewissenhaft die Fehler ihrer Widersacher.
Egal, ob Bagatelle oder längst gesühntes Begangene,
selbstgerecht wird nichts vergessen, was bringt Lacher.

Selbstgerechte Menschen grinsen wie die Aasgeier.
Lauthals prangern sie immer wieder Sünder offen an.
In ihrer Vollkommenheit tönen sie wie Marktschreier,
Kritik an ihrem Handeln treibt sie in den blanken Wahn.

Sie schmückt sich mit Sprüchen über Liebe und Weltfrieden.
Sieht sich zum Vorbild berufen, als aufrechter Wegweiser.
Die Selbsterleuchtung ist ihr von Geburt an beschieden,
sie selbst ist in ihrer Selbstverehrung ihr größter Lobpreiser.

Selbstgerechtigkeit verbirgt sich hinter einem Vorhang,
hinter der will sie ihre Doppelzüngigkeit verbergen.
Die Angst vor Einsamkeit versetzt sie in diesen Zwang,
mit Lügen und Hetze ist sie um Aufmerksamkeit werben.

Selbstgerechtigkeit erkennt jeden schlechten Charakterzug,
wittert Narzissmus, Blendertum auch ohne Uni-Examen.
Zur Not erfindet sie "Belege" für jeden gemeinen Betrug,
wenn widerlegt, tat sie das ja nur im gerechten Rahmen.

Mit Selbstgerechtigkeit ist nicht wirklich gut Kirschenessen,
wer es sich mit ihr verscherzt, wird entkernt ausgespuckt.
Allen um sie herum lässt sie es sogleich dann wissen,
schaut genau hin, so ergeht es allen, wer aufmuckt...

© meteor 2024
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Was fehlt ...?

Wenn einem wer zufällig begegnet,
dessen Gesicht von Sorgen ist gequält,
was ihm wohl die Laune so verregnet,
fragt sich, was diesem Menschen fehlt?

Ist ihm gerade was Schlimmes passiert?
Das Entsetzen darüber unverkennbar ...
Fehlt ihm Hilfe, weil er ohnmächtig wirkt?
Ihm fehlt Beistand, das ist doch klar!

Tut ihm was weh, was ist sein Leid,
was verursacht diesen argen Schmerz,
was bedroht nur so seine Gesundheit?
Ein so kranker Körper ist kein Scherz.

Oder ist er arm und ihm fehlt Geld allzeit,
oder ist er reich, weiß damit nicht wohin?
Armen fehlt der Glaube an Gerechtigkeit,
Reichen steht nach mehr Luxus der Sinn.

Fehlt ihm auch nur der gesunde Verstand,
weshalb er freudlos die Umwelt bedroht?
Mit Sorgenfalten ist er bestens unerkannt,
immer mehr im Land fehlt es nicht an Not.

Es fehlt immer das, was man nicht hat!
Wenn man es dann hat, fehlt was anderes.
Wem nie was fehlte, der stumpft früh ab,
hält das Fehlen gar für was Spannendes...

Wem schon immer wieder was fehlte,
der erfragt selten erst bei wem die Ursache,
er erkennt intuitiv, was die Person quälte,
versucht zu helfen, "jetzt besser?" die Frage.

"Ja, klar! So wird's sein!", hämisches Grinsen,
so reagiert, wem nur Wegsehen fällt ein,
statt mitfühlendes, helfendes Hinsehen...
"Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott!" ist seins.

Was fehlt denn jetzt wirklich auf dieser Welt?
Womit die Zukunft aller besser ausschaute?
Eine andere Menschheit, die zusammenhält?
Allein daran fehlt mir der Glaube ...

© meteor 2025
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