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Gedichte über Gerechtigkeit - Seite 3


Braveheart

Das Schicksal hat mich oft in die Knie gezwungen denn ich hatte kein einfaches Leben,
doch ich hab noch genügend Luft in meinen Lungen um niemals auf zu geben.

Egal was passiert ist ich bin immer noch der Alte doch schreib ich heute meine Geschichte neu,
weil ich auch weiterhin den Mut im Herzen behalte weil ich keinen Schritt bis hierhin bereu.

Konnte ich mir die ganzen Enttäuschungen auch nicht ersparen ist nur ein mutiges Herz stark genug, trotzallem die Liebe auch in dieser erbarmungslosen Welt im Herzen zu bewahren so kämpfe ich für sie bis zu meinem letzten Atemzug.

Ich setze mich für die echten Werte ein
musste ich deshalb meinen Weg lange alleine gehen, doch ich halte meinen Freundeskreis eher klein denn nur die Echten werden auch in harten Zeiten zu mir stehen.

Man kann den Schmerz in meinen Texten lesen denn ich wurde belogen und betrogen,
doch ich selbst bin eigentlich nie so gewesen
denn Mama hat mich nicht so erzogen.

Ich musste viele Kämpfe im Leben führen
auch wenn ich die Hoffnung schon fast verlor, denn ich kann immer noch den Schmerz in mir spüren doch er machte mich stärker als je zuvor.

Denn auch wenn er lange an mir zerrte
lass ich mich von ihm nicht unterkriegen,
weil der Schmerz mich ein was lehrte
kämpfe für die Dinge die dir am Herzen liegen.

Manchmal werde ich deshalb auf die Nase fliegen doch ich hab mir immer die Güte im Herzen bewahrt, weil ich weiß ein mutiges Herz wird am Ende siegen denn ich bleib mein Leben lang ein Kämpfer wie Braveheart
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Woher?

Wo kommen plötzlich diese Menschen her?
Diese mitfühlenden, so sozialen Wohltäter.
Zur Weihnachtszeit geben sie den Samariter,
barmherzig gegenüber bedürftige Mitglieder
dieser teils immer asozialeren Gesellschaft.
Immer weniger schaffen es aus eigener Kraft.

Die Reichsten der Reichen werden reicher,
die Ärmsten der Armen bleiben arm,
die einseitige Schere spreitzt sich weiter,
die Politik will, dass die Oberen Steuern sparn.

Alle Jahre wieder die selbe Scheinheilgkeit,
Leute, macht euch zum Spenden bereit!
Mit nur 5 € bist du namentlich dabei!
Fürs restlich Jahr bleibst du Spender frei!

Frei von jeglicher Mitverantwortung im Land.
Frei von allem Asozialen, was so auch stattfand.
Frei vom Hinsehen, was lebt im Straßenrand.
Frei von Schuld an diesem Staatszustand.
Freigespendet von Gewissensbissen...
Befreit von Anteilnahme, trotz Mitwissen.

Einmal im Jahr menschlich sein!
Mehr braucht es nicht, um ganzjährlich
als barmherziger Samariter zu gelten.
Danach bildet man sich ein,
zwischen sich und den wirklich Reichen
liegen gravierende Welten.

Empört über so dreist vorgehaltenem Spiegel,
zeigt man auf mich, was mach ich besser?
Reflexhaft zeigt man Stacheln wie ein Igel,
schiebt mich vor als sozialen Gradmesser.

Doch wer nur nach einer Ausrede sucht,
ist mit seinen eigenen Werten uneins.
Er hofft, ein offizieller Vorwand sei genug,
ein schlechtes Gewissen braucht es keins.

Weihnachten muss erst das ganze Jahr sein,
dann wäre Barmherzigkeit jederzeit "möglich".
Stell dir vor, Menschen laden Menschen ein,
diese Zeilen hier wären auch für mich unnötig...

Frohe Weihnachten!

© meteor 2024
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