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Gedichte über Gerechtigkeit - Seite 75


Die Wahrheit auf der kalten Bank (Song)

[Strophe 1]
Der alte Mann mit dem weißen Haar
sitzt auf der kalten Parkbank,
die Hände alt, kaputt von schwerer Arbeit,
von einem Leben ohne Dank.
Er denkt zurück an seine Eltern,
an die Vorfahren, die vor ihm waren.
Alle schufteten bei Wind und Wetter,
schwere, schmutzige Arbeiten – über Generationen, Jahr für Jahr.

[Zwischengesang]
Cold bench… cold life… cold truth.
Old hands write… what no one dared to say.
Kalte Bank… kaltes Leben… kalte Wahrheit.
Alte Hände schreiben… was niemand auszusprechen wagte.

[Refrain]
Reiche werden reicher,
Arme werden ärmer – immer das gleiche Spiel.
Ob Könige, Kaiser oder heutige „Demokratien“,
die Eliten herrschten damals und herrschen auch jetzt.
Die Macht des Volkes ist nur ein Märchen,
eine große politische Lüge für das brave Volk.
Der alte Mann schreibt die Wahrheit in sein ledernes Buch,
damit die Menschheit sieht,
was hinter der Lüge „Demokratie“ wirklich steht.

[Strophe 2]
Seine Väter und Großväter,
alle arm gestorben, ohne Erbe, ohne Land.
Nur Not, Verzicht, harte Tage,
und Arbeit, die kein Politiker je gekannt.
Kein Kanzler, kein Minister, kein Boss,
kein König, kein Kaiser hat je getan,
was seine Familie über Generationen tat –
mit schmutzigen Händen, mit gebrochenem Rücken, mit leerem Magen.

[Zwischengesang]
Dirty work built every throne…
but the workers died with nothing in their hands.
Schmutzige Arbeit hat jeden Thron errichtet…
doch die Arbeiter starben mit leeren Händen.

[Refrain]
Reiche werden reicher,
Arme werden ärmer – immer das gleiche Spiel.
Ob Könige, Kaiser oder heutige „Demokratien“,
die Eliten herrschten damals und herrschen auch jetzt.
Die Macht des Volkes ist nur ein Märchen,
eine große politische Lüge für das brave Volk.
Der alte Mann schreibt die Wahrheit in sein ledernes Buch,
damit die Menschheit sieht,
was hinter der Lüge „Demokratie“ wirklich steht.

[Strophe 3]
Er sitzt dort, zitternd, mit kaputten Händen,
und schreibt Zeile für Zeile in das alte Buch.
So wie seine Väter und Großväter es taten,
damit die Wahrheit nicht verloren geht, nicht verstummt.
Er schreibt über das uralte Spiel,
über die Eliten, die damals herrschten
und heute noch herrschen –
egal, welches System man dem Volk erzählt.

[Zwischengesang]
Democracy… a story told to keep the people tame.
Truth survives… even when buried under lies.
Demokratie… eine Geschichte, die erzählt wird, um das Volk gefügig zu halten.
Die Wahrheit überlebt… selbst wenn sie unter Lügen begraben liegt.

[Bridge]
Er schreibt für die kommenden Generationen,
damit sie nicht blind in dieselbe Falle gehen.
Damit sie sehen, dass Freiheit und Demokratie
nur leere Worte sind,
wenn Reichtum und Macht immer noch oben stehen.
Er schreibt, weil niemand sonst es tut,
weil Wahrheit nur lebt, wenn einer sie trägt.
Er schreibt, weil die große Lüge endet,
wenn jemand sie offenlegt.

[Refrain]
Reiche werden reicher,
Arme werden ärmer – immer das gleiche, uralte Spiel.
Ob Könige, Kaiser oder heutige „Demokratien“,
die Eliten herrschten damals und herrschen auch jetzt.
Die Macht des Volkes ist nur ein Märchen,
eine große politische Lüge für das brave Volk.
Der alte Mann schreibt die Wahrheit in sein ledernes Buch,
damit die Menschheit sieht,
was hinter der Lüge „Demokratie“ wirklich steht.

[Outro]
Der alte Mann mit dem weißen Haar
schließt das Buch und schließt die Augen.
Democracy … the big lie.
Demokratie … die große Lüge.
Doch seine Worte bleiben –
für alle, die nicht länger glauben.

Ein alter Mann –
von uns gegangen,
doch seine Worte – bleiben wahr.

Für immer – in seinem Buch.

© Horst Bulla

https://youtu.be/o7vAwUtxREI
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Arme Herzen schlagen anders (Song)

[Strophe 1]
In der Tafel riecht es nach Hoffnung,
Suppenküchen wärmen die Nacht.
Alte Hände zittern leise,
Altersarmut hat sie weich gemacht.
Hartz‑4‑Zeilen auf dem Tisch,
ein Formular, das niemand heilt.
Kinderarmut spielt im Schatten,
wo kein Licht der Reichen verweilt.

[Zwischengesang]
Und ich seh’ die Bettler an den Straßen,
seh’ die Obdachlosen frieren im Wind.
Junkies suchen nur ein Morgen,
das ihnen sagt, dass sie noch Menschen sind.

[Refrain]
Arme Herzen schlagen anders,
wenn die Welt sie übersieht.
Wenn Reiche feiern große Feste,
Champagner fließt – und keiner flieht.
Arme Seelen tragen Wunden,
die kein Boss und Konzern versteht.
Doch wir singen für die Stummen,
bis ein Funken Menschlichkeit entsteht.

[Strophe 2]
Ich seh’ die Banken in den Palästen,
Eliten tanzen durch die Nacht.
Bosse zählen ihre Gewinne,
während das Volk die Rechnung macht.
Konzerne feiern gold’ne Empfänge,
Licht und Glimmer überall.
Doch unten friert ein kleines Mädchen,
ihr Winter ist schon viel zu kalt.

[Zwischengesang]
Und ich trag’ die Stimmen der Vergess’nen,
die keiner hört, die keiner sieht.
Die in den Schatten dieser Städte
um ihr kleines Leben ziehen.

[Strophe 3]
Paläste feiern ihren Reichtum,
Regierungen feiern ihre Macht.
Doch draußen ziehen schmutzige Kriege,
für Macht und Reichtum – kalt wie Stahl.

Sie schicken niemals ihre Kinder,
sie ziehen niemals selbst hinaus.
Sie opfern andre für ihr Gold,
für ihren Thron, ihr Machtgehäus’.

[Zwischengesang]
Und wieder marschiert das Volk nach vorne,
für die Träume derer, die oben steh’n.
Sie sterben für fremde Reichtümer,
für Kriege, die sie nicht versteh’n.

[Refrain]
Arme Herzen schlagen anders,
wenn die Welt sie übersieht.
Wenn Reiche feiern große Feste,
Champagner fließt – und keiner flieht.
Arme Seelen tragen Wunden,
die kein Boss und Konzern versteht.
Doch wir singen für die Stummen,
bis ein Funken Menschlichkeit entsteht.

[Bridge]
Vielleicht wird eines Tages Frieden
in den Straßen dieser Welt entstehen.
Vielleicht hört einer endlich auf,
das Volk für seine Macht zu opfern –
und sagt: „Ich hab’ euch heut’ gesehen.“

[Refrain]
Arme Herzen schlagen anders,
doch sie tragen uns durchs Leben.
Und wenn wir ihre Lieder hören,
kann die Welt vielleicht vergeben.
Arme Seelen tragen Wunden,
doch ihr Mut bleibt unzerbrechlich klar.
Wir singen weiter für die Stummen –
bis ein neuer Morgen da ist.

[Outro]
Für die Tafel, für die Suppenküchen,
für die Alten, die kaum noch geh’n.
Für die Kinder ohne Zukunft,
für die, die an den Straßen steh’n.
Für die Bettler, für die Obdachlosen,
für die Junkies ohne Wahl.
Für die Armen dieser Erde –
unsere Stimmen sind ihr Saal.

© Horst Bulla

https://youtu.be/PrAN9prgIH0
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