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Gedichte zur Geburt - Seite 33


Spirit der Identität

Der Mensch fragt sich logisch interessiert,
wie sich das Leben für ihn gebiert,
was macht sein Menschsein umfänglich aus,
wenn er tritt ins Licht der Welt hinaus?

Ihm werde schnell bewusst ohne Hürde,
dass er kann spüren seine Würde,
die unantastbar wird tief in ihm bewahrt,
so geht sie geschützt mit ihm an den Start.

Auch Herzensbildung hat Mensch sogleich,
macht das Leben von Anfang an reich,
man liebe sich selbst und andere auch,
das ist anzunehmen wie ein alter Brauch.

Das Datum seiner Geburt ist wichtig,
daraus errechnet sich die eigene Lebenszahl,
mit ihr verläuft der Lebensweg richtig,
erleichtert damit so manch schwierige Wahl.

Die Geburtsblume zeigt den Monat an,
in dem er hat seinen ersten Schrei getan,
sie ist eine treue Begleiterin fürs Leben,
kann besondere Zeit mit Schönheit erheben.

Ein edler Geburtsstein ist ihm zugeteilt,
der leuchtend glänzt und auch gerne heilt,
Energie bewirken kann, innere Ruhe schenken,
das Leben mit Liebe in gute Bahnen lenken.

In welchem Sternzeichen er geboren ist,
weiß das westliche und das östliche Horoskop,
setzt laut Geburtsdatum ihn auf die List‘,
die sicher bisher jeden ins Universum erhob.

Das Indianische Horoskop teilt ihm mit,
welches Tier des Tierkreises für ihn ist bestimmt,
das Keltische Baumhoroskop teilt ihm mit,
welchen Baum er mit auf die Lebensreise nimmt.

Bevor der erste Lebenstag geht selig vorbei,
der Mensch hat schon wirklich Allerlei,
jetzt muss er nur noch groß werden und reifen,
die Welt mit Hand und Verstand begreifen.

Der Geburtsort wird ihm Herkunft geben,
Vor- und Nachname eine individuelle Identität,
viele Weltkindertage kann er erleben,
nach der Schule besuchen eine Universität.

Die Welt hält Menschenrechte für ihn bereit,
die gelten für seine gesamte Lebenszeit,
ist vorübergegangen der letzte Weltkindertag,
feiere er Weltfrauen- und Weltmännertag.

Zu wünschen ist dem Mensch natürlich sehr,
dass er viele gesunde Jahre kann erleben mehr,
er sich wohlfühlt in der Heimat und Welt,
ihm sein Leben rundherum wirklich gut gefällt.

© Barbara Mewes-Trageser
2022
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Geburt der Geborgenheit

Geburt der Geborgenheit

Dies ist die Geschichte eines Sterns,
der inmitten Tags und nachts kein zuhause findet.
Es ist die Geburt der Geborgenheit,
eine Seele,
welche man nicht sieht, welch uns im Schweigen oft entschwindet.

Der Himmel hatte einst einen noch Namenlosen Stern verloren,
um sein Kind zu finden wurden Tag und Nacht geboren.

Tag und Nacht Rücken an Rücken voneinander Stehen,
wie sollten sie so auch ihre Namenlose Schwester zwischen ihnen in die tiefe fallen sehen.

Der Stern war einsam er füllte sich verlassen und schwer
Er wünschte sich das Ende seiner Reise,
er wollte nicht mehr.
Zwischen Tag und Nacht der Stern einsam und schweigend zu Boden fällt.
Er begann flammend zu leuchten,
plötzlich sah ihn die ganze Welt.

Der Himmel schrie vor freude ich habe mein Kind gefunden,
Plötzlich wurde klar,
mein Kind, es war ermüdet am Leben,
da es niemals eine Heimat hat gefunden.

Der Stern flüsterte im freien Fall,
ach Mutter Himmel bitte lass mich gehen,
ich vermag es nicht länger auf die blinde Gier dieser Welt zu sehn.

Ach Vater Wind,
du bist die letzte Umarmung für jene Seelen deren leben ein ende nimmt.
Doch gewähre mir meine Freiheit so wird es meine Seele sein die dich erstmals Geborgen in die Arme nimmt.

Ein ruf erhalte,
´´es flehten Mutter Himmel und Vater Wind,
bitte schweig mein Kind``
Was nütze uns Geborgenheit, wenn sie es ist welch uns dich nimmt.

Die Geister der Wolken begriffen nun,
jener Namenlose Stern nie ging verloren,
in ihm die Seele der Geborgenheit,
für die ganze Welt es sei welch war geboren.
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