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Gedichte über Festtagsgedichte - Seite 339


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Denise` schönstes Osterfest!

Ein kleines Mädchen, ganz aufgeregt,
mit seinem Körbchen in der Hand,
hat schon lange überlegt
und wartet ganz gebannt.

„Wo fange ich nur an?“,
fragt es sich.
„Ob ich den Osterhasen sehen kann?
Hoffentlich erschrecke ich ihn nicht.“

Draußen scheint die Sonne hell,
der Frühling ist schon da,
jetzt aber schnell,
der Tag startet wunderbar!

Im Garten, auf der Wiese,
erstreckt sich ein buntes Blumenmeer.
Es weht eine leichte Brise,
dessen betörenden Duftes umher.

Schmetterlinge werden angelockt
von den leuchtenden Farben.
Wer da wohl in der Hecke hockt?
Etwa der Osterhase mit seinen Gaben?

Dieser stellt seine Ohren auf
und horcht in die farbenfrohe Welt hinein.
Schaut ängstlich zu dem Mädchen hinauf,
dieses scheint allein zu sein.

Auf leisen Pfoten
hoppelt er auf das Mädchen zu.
Äußerste Vorsicht ist geboten.
„Nanu? Wer bist denn du?“,

fragt das kleine Häschen
und hält in seinem Vorhaben inne.
Es wackelt stetig mit seinem Näschen.
Schärft alle seine Sinne.

„Ich heiße Denise“, antwortet sie leise
mit leuchtenden Augen.
„Hattest du eine lange Reise?“
Jene kann es immer noch nicht glauben.

Der Osterhase ist in ihrem Garten!
Er kann sogar sprechen!
Dann kann die Suche endlich starten.
Darf aber keine Regeln brechen.

Helfen darf er ihr nicht,
sie muss selber auf die Suche gehen.
Er muss sich halten an die Pflicht,
ihn darf keiner sehen.

„Meine Reise ist noch nicht vorbei“,
zwinkert er ihr zu und hoppelt davon.
Versteckt hat er allerlei,
von Schokolade bis hin zum Bonbon.

So macht das Ganze viel mehr Spaß!
Denise hält ihre Begegnung geheim,
legt sich mit ihrem Rücken ins Gras
und könnte nicht glücklicher sein!

© Lily .N. Hope
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