Profil von Uschi Rischanek

Typ: Autor
Registriert seit dem: 01.05.2020

Pinnwand


Wer die Stille mag begreifen, der höre mir beim Schweigen zu...

Genaugenommen ein Paradoxon rezitiere ich doch gerne Klassiker, aber auch Texte lieber Autorenfreunde ab und an und natürlich jede Menge Eigenes )

Wer Lust hat um mich auch phonetisch wahrzunehmen besucht mich auf meinem YouTube Kanal:
https://www.youtube.com/channel/UCe7wOT5GoloXx9APSS4MWnA/featured
Als 'waschechtes Wienermädel' bin ich erst seit ungefähr sechs Jahren selbst textend unterwegs. Mittlerweile ins schöne Mostviertel/Niederösterreich verschlagen... da gehen die Uhren noch etwas anders, ein bisschen ruhiger, entschleunigter - ganz in meinem Sinne

Durch Zufall im Gespräch mit einer Tante (99) habe ich erfahren, daß bereits meine Großmutter gedichtet hat, also irgendwie bin ich anscheinend erblich vorbelastet. Meine Texte entstehen zumeist aus Gefühlen heraus, mitunter so, als würde sie mir mein Herz diktieren. Mittlerweile nicht nur in Gedichtform, sondern auch im Versuch 'mit Worten und bestimmten Reimformen zu spielen'.

Der Humor kommt bei mir genauso nicht zu kurz wie auch manch kritischer Text zu oftmals ganz alltäglichen Dingen des Lebens.

Auf diversen literarischen Plattformen, fb und Onlinezeitungen habe ich mittlerweile schon einiges von mir veröffentlichen dürfen.

Wenn ich nicht gerade beim Fotografieren in der Natur oder in unserer schönen Stadt unterwegs bin, so widme ich mich gerne meinem Garten und meinen beiden Hunden. Ach ja und ein großes Hobby von mir war Linedance, auch selbst unterrichtend, verletzungsbedingt leider derzeit ein kleinwenig unterbrochen.

An geistreichen Dialogen und Austausch, sowie an konstruktiver Kritik stets interessiert, freue ich mich auf regen Austausch mit euch!

Noch Fragen???

Kontakt Daten


E-Mail-Adresse:
daisy1190@kabelplus.at

Statistiken


Anzahl Gedichte: 62
Anzahl Kommentare: 105
Gedichte gelesen: 33.722 mal
Sortieren nach:
Titel
42 Der Egomane 05.04.21
Vorschautext:
(frei nach Eugen Roth)

Ein Mensch, der vom Charakter her
meint, dass er etwas Bess'res wär,
ein solcher Mensch, ist schon fatal,
wirkt zumeist auch recht oft banal.

Ein Selbiger, man seh's ihm nach,
vom Geiste her, zumeist recht schwach,
wenn er die Meinung tut gern kund,
vermeintlich glaubt, zu aller Mund.

...
41 Frühlingslust 31.03.21
Vorschautext:
Wenn sonn’ger Strahl Dir leuchten soll,
setz‘ Fuß vor Fuß behutsam zart.
Scheint voll Gefühl gedankenvoll,
um ihm zu folgen, ganz apart.

Noch taubeglänzt der Wiesengrund
verführt der Duft der Blumen sehr
und zwitschernd tun die Vögel kund:
zum Fluß hinab, dort siehst Du mehr!

Geh ihn den Weg, der Dir beschieden,
der fortführt Dich, und doch belässt.
...
40 Erst wenn versiegt 29.03.21
Vorschautext:
...der Tränen Strom,

erst wenn vergangen,
all der Schmerz,

erst wenn zu atmen
man vermag,

erst dann
wenn abfällt
Stacheldraht -

...
39 Frühlingsgefühle.... 04.03.21
Vorschautext:
aus meinen erotischen Texten

Ungestüm, mit aller Kraft
erweckt zum Leben
was solang brach
verzehrend, betörend
unaufhaltsam, intensiv
warm, stark, pulsierend
und du kamst
voller Sehnsucht
gefühlvoll, fordernd
und doch heftig,
...
38 Letztendlichkeit... 28.02.21
Vorschautext:
Bei kalter nebelnasser Nacht,
gebeugt, gebückt, langsam der Schritt,
ein Käuzchen dazu hämisch lacht,
was Lichterflackern Stimmen macht,
am Gräberhain kommt aus dem Tritt.

Die Inschrift nur, ein letzer Blick,
Gevatter Tod lugt grimmig vor,
nicht vorwärts mehr, auch nicht zurück,
langsam zu Boden, Stück für Stück,
den Halt und auch die Kraft verlor...

...
37 GEWICHTIGE ERLÖSUNG - frei nach Roth 02.02.21
Vorschautext:
Ein Mensch, der stets im Reinen war
mit sich, bemerkt an Leib und Haar,
dass, wie es sonst bei andern nur
gewesen, plötzlich auch Natur

beim i h m zu werden scheint – Der Spiegel
sagt ihm zum Haupt mit Brief und Siegel:
Dir hilft nicht Wasser, noch Pomade,
die Lockenpracht wird dünn, wie schade!

Sein Body, immer hart wie Stein
geht plötzlich wabbelig aus dem Leim,
...
36 DIE KORREKTUR 31.01.21
Vorschautext:
(frei nach Eugen Roth)

Ein Mensch, ein reicherer an Jahren,
der viel erlebt und viel erfahren,
bedachte nun das Dies und Das,
was war ihm Leid und was ein Spaß?

Um zur Erkenntnis zu gelangen,
dass ihn so Manches hielt gefangen
und ab von dem, was er hätt gern
getan, statt das, was ihm mehr fern ...

...
35 Dem sterbenden Dichter.... 25.01.21
Vorschautext:
...selbst wenn es nun war seine letzte Stund,
man konnte es sehen um seinen Mund -
ein Lächeln abzeichnend war wohl gewiss,
als Dichter selbst doch wusst er überdies...

Worte - Gefühle in Zeilen erfasst,
schrieb er voll Lieb' und doch inniger Hast,
galten dem Engel der ihn inspiriert,
zu seiner Zeit als so oft er sinniert...

Liebe und Sehnsucht die er so empfand,
ihn mit dem himmlischen Wesen verband.
...
34 Wenn Leidenschaft uns Leiden schafft... 24.01.21
Vorschautext:
Unendlich groß die Traurigkeit,
unsagbar fast mein Schmerz,
was ist das bloß, was ist gescheh’n,
gebrochen scheint mein Herz.

Ich ließ es zu, ließ es geschehen,
hab mich geöffnet weit,
nun ist's passiert, wie weh das tut,
nichts ändert da die Zeit.

So wie es uns ergangen schien,
ein Gleichklang unser Herzen,
...
33 Im Garten der Lüste... 18.01.21
Vorschautext:
Oh, wenn so manch einer doch nunmehr wüsste
wie es denn wäre, im Garten der Lüste
sich zu bewegen auf heimlichen Pfaden,
geheimste Wünsche dem Liebsten zu sagen.

Verschlungene Wege, sie laden uns ein,
zum ersten und noch schüchternem Stelldichein;
wird es geschehen und wann werd‘ ich erhört,
bin ich zu fordernd, wäre er gar verstört?

Und tausende Dinge an die ich gedacht,
die mich allesamt so zum Beben gebracht,
...
32 Über das Dichten... 15.01.21
Vorschautext:
Wenn ein Poet Worte ersinnt,
gelingt nicht wenigen spontan,
dass nächtens dann ein Vers entspringt.
Bei anderen geht's nicht voran.

Doch sollten die nicht überseh'n,
dass Dichterfreiheit grenzenlos.
Wenn's anders wär', es würd' nicht geh'n.
Gedanken fliegen – ganz famos!

Zu Schreiben ist, wie soll ich's sagen,
doch immer auch ein Teil von mir;
...
31 Wie ein gehauchter Kuss ins Herz... 12.01.21
Vorschautext:
Manch einem Wort dem ihr hier huldigt
und das verschüttet bislang war,
Papier zumeist jedoch geduldig,
wenn Worte selbst auch wunderbar;

versteht nur der, der auch imstande
sich doch berühren lässt ganz zart,
Wortmelodie an seid'nem Bande,
ganz leis gehaucht in ihrer Art!

Mit Versen leicht wie eine Feder
und zarter als ein Flügelschlag,
...
30 Selbst als der Rosen Knospenzweig... 10.01.21
Vorschautext:
Nur um den Liebsten zu betören,
ich wär so gern einfach der Grund,
er möcht' mir ewig Liebe schwören
mit Worten die aus seinem Mund...


Wenn selbst als Rosenknospenzweig,
dies wollt mir ganz gewiss behagen,
des Liebsten Anblick auf mir weilt,
mit meinem Duft würd' ich es wagen...


...
29 Aus meinen Betrachtungsweis(heit)en: „Himmelhoch jauchzend, zu(m) Tode betrübt“ 09.01.21
Vorschautext:
Meine Hommage an den Herrn Geheimrat.... ;-)
„Freudvoll und leidvoll, gedankenvoll sein;
Langen und bangen in schwebender Pein;
Himmelhoch jauchzend, zum Tode betrübt;
Glücklich allein ist die Seele, die liebt.“
aus Clärchens Lied im Dritten Aufzug
Egmont(Goethe)

Bei Goethe selbst geschrieben stand,
getrieben was durch Lieb verband.
Nun Herr Geheimrat war wohl schon
ein Mann mit stärkerer Passion...
...
28 So manchem Gockel ... 08.01.21
Vorschautext:
...schwoll der Kamm
des Nachts, wenn er sich recht besann,
die Hennen wollte er beglücken,
gab kein Zurück wollt sich nicht drücken!

Und wie`s im Leben oft geschieht
speziell in eine war verliebt,
die wollt' jedoch von ihm nichts wissen,
musst bleiben nachts, allein am Kissen.

Die eine die er gerne hätt,
die war natürlich auch kokett,
...
27 Die Zeit des Nachts.... 05.01.21
Vorschautext:
Mein Herz ich leg es dir zu Füssen,
behutsam, sanft, gib darauf Acht,
voll Sehnsucht, magst es wohl begrüßen,
sei zärtlich bitte mit Bedacht.

Gefühl tief drin, das fernab eint,
wenn man darüber nachgedacht,
der Tränen die zuvor geweint,
ganz heimlich oftmals so manch Nacht.

Es bringt ganz sacht mich Stück um Stück,
voran, vielleicht ist alles nur ein Traum?
...
26 Amor mortale 03.01.21
Vorschautext:
Ob Raber, Kräher, einerlei
am Brunnen flog er dort vorbei,
und sah die Nymphe mittendrin.

Was hatte Triton nur im Sinn,
war sie jedoch so gar erschreckt,
als sie den Vogel da entdeckt.

Auf ihrem Arme nahm er Platz
krächzte dann: 'Wär gern dein Schatz',
oh holde Maid, wie schön du bist.'

...
25 Zum Jahreswechsel - Mein Schluckspecht 02.01.21
Vorschautext:
Man fragt sich wohl wer ihn erschuf,
eilt ihm voraus doch schlechter Ruf,
der meint, dass erst mit Alkohol,
ja so ein Specht fühlt sich dann wohl.

Wenn ich es so mal nur erwäg,
ist doch ein Schluckspecht oft recht schräg;
genau genommen - so man will,
verhält er sich doch sehr skurril:

leert manche Flasche Zug um Zug,
trotzdem bekommt er nie genug,
...
24 Aus meiner Mundartkiste - Im neichn Joa.. 31.12.20
Vorschautext:
I winschat fia Eich
a gliklichs neichs Joar,
des fü bessa wiad
als 's oide woa!

'An Fried, an Reim
und a an Gsund'
und das es ollawäu
laufat nua rund!

Des winschat i Eich
glei heit so sehr,
...
23 Im Leben muss begriffen werden.... 30.12.20
Vorschautext:
Wer zweifelt jemals an der Seele -
und auch nicht zu versteh'n vermag...
Gedanken, die selbst ich mir wähle -
speziell wenn ich ganz arg verzagt!
Dies zu erkennen, zu begreifen:
Die Jahre sind's, die lassen reifen!

Die Unbekümmertheit von einst -
wenn man sich fragt, wo ist sie hin?
Versteh' genau was ist gemeint -
So vieles macht selbst jetzt doch Sinn!
Die Normen leg ich gern beiseite:
...
Anzeige