Toleranz

Ein Gedicht von Uschi Rischanek
Nur allzuoft, dies ist schon richtig,
die Toleranz ist es die Null und nichtig.
Jedoch wer kehrt vor eignen Türen,
sollt' bei den andren nicht dran rühren,

weil die dann wiederum missdeuten,
wo Meinungen zuvor erfreuten.
Man schaukelt sich gegenseitig auf
und Zwietracht nimmt so ihren Lauf.

Dabei ruht es oft manchesmal,
auf Missverständnis, was fatal.
Doch Friede, Freude, Eierkuchen,
auch kein Rezept es zu versuchen.

So halte ich's für angebracht,
wär gut wenn man doch nachgedacht.
Denn bei genauerer Betrachtung,
fänd Toleranz sehr wohl Beachtung.

So schließt letztendlich sich der Kreis,
den man durchbrochen, weil ich weiß,
dass wenn man es genau besieht,
nur Toleranz letztendlich siegt!

© Uschi R.

Informationen zum Gedicht: Toleranz

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07.04.2021
Das Gedicht darf weder kopiert noch veröffentlicht werden.
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