Profil von Lisa Nicolis

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Anzahl Gedichte: 268
Anzahl Kommentare: 159
Gedichte gelesen: 22.598 mal
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Titel
268 Abendstunden am See 05.06.26
Vorschautext:
***

Der Tag lässt sein Gold in den See verrinnen
und kühlt in der Tiefe die Wunden.
Die Wellen ihm leis noch zum Abschied singen
und trinken die letzten Stunden.

Der Himmel schon neigt sich in warmen Farben
und ruht auf den spiegelnden Gründen.
Als wollte die Sonne ihr letztes Umarmen
dem schweigenden Wasser verkünden.

...
267 Zwei Seelen, ein Schicksal im Alter 24.05.26
Vorschautext:
Zwei Seelen, ein Schicksal

Der Wind hat nur leicht noch im Ahorn geblättert und trägt dann das Rauschen zum Fenster herein.
Im Hof, ganz allein, sitzt du still auf der Bank, wie von allen vergessen.
Der Weißdorn in diesem Jahr ist verblüht, die Blüten schwirr'n wirr durch die Luft, setzen müde sich dir nun ins eisgraue Haar. Im Hof ringsherum -Fliederduft.
Früher, als alles noch anders war, hatten wir zwei kein gleiches Geschick. Jetzt sitzt, immerzu ohne Sang und Klang, im Zimmer bei mir, das Elend bereit, wie bei dir auf der hellblauen Bank.
Und ein Pfingstfest ist überall heut.
Doch ich träume dahin, wie ein bockiges Kind, von dem Leben, das einst mich voll Stimmen erftreut' , während dir heut der Wind dein Erinnern, ganz lind, in die Streublumenwiese streut.

Lisa Nicolis
266 Allein durch den Regen 14.05.26
Vorschautext:
***

Der Morgen schüttelt im Wind
den feinen Regen
aus dem Geäst der Allee,
Kastanien zündeln die Kerzen
trotz Wetter,
während Narzissen sich kraftlos schon
durch den Mai und milde Tropfen säbeln.
Die flüchtigen Wolken werfen
ihren Schatten mir in die Seele,
ohne dass Blüten
...
265 Das späte Gedicht zum Frühling 09.05.26
Vorschautext:
***

Bald wird die Sonne wieder
der Veilchen Bläue weiden
und Hoffnung steht in voller Blüte da.
Ein jeder Tag dem nächsten
wird bunte Düfte neiden,
der Nächste rückt dem Frühling
doch wundersam so nah.

Der Lenz mit weichen Pinseln
wird Lebensfarben malen
...
264 Kann sie's besser? Und gefällt es auch? 06.05.26
Vorschautext:
***

Dieses Gedicht wollte ich in einem Versuch mal mit KI- Kunst in Lot bringen. Hier mein Gedicht, in dem ich mich über mich selbst lustig mache, dass ich einen millionen- oder milliardenweiten Stern sehe, aber die Zeitanzeige der nahen Unr nicht.
Mein Gedicht:

Milliarden Sachen weit im All
seh ich das fremde Licht
von einem weit entfernten Stern.
Doch wie viel Uhr es allemal
hier grade ist, das weiß ich nicht.
Die Wanduhr, einen Meter nah,
ist viel zu fern.
...
263 Tomaten aus Holland 05.05.26
Vorschautext:
Lass die KI dir paar schöne Gedichte schreiben,
du schonst die Fantasie und den Verstand.
Und ihr Geschmack wird lang dir auf der Zunge bleiben
wie diese nixx Tomat'n aus Spanien und Holland.

Lisa Nicolis

Und trotzdem bin ich mir sicher, dass schon "eigene" Gedichte, Geschichten sogar publiziert wurden, damit man sich mit Federn von KI schmücken kann. Wahrscheinlich bricht die totale Verblödung auf die Menschheit ein.
Schreibt eure Gedichte, so wie euer Schnabel gewachsen ist, so wie eure Fantasie es schafft. Es klingt menschlich und darauf kommt es an. Viel Spaß allen!
262 Dämmerung in Moll 05.05.26
Vorschautext:
***

Wie Tränensäcke
hängt Gewölke in der Stadt.
Wohlig und mild
nährt Grau ringsum die Luft,
scheint satt
von Mystik sie getränkt.
Nur Hundgekläff
stört diese Stille kurz,
hüpft hell vom Pflaster
und verklingt
...
261 OK, einmal drücke ich ein Auge zu 03.05.26
Vorschautext:
<+++

Warum zum Kuckuck tut sie das?
Die hat wohl eine Meise.
Die Nachtigall, ganz ohne Spaß,
die ist gar nicht so leise.

Ich kannte sie nur aus dem Buch
und aus diversen Versen.
Nachts war sie heute zu Besuch,
hielt mir sich an die Fersen.

...
260 Naive Kunst 01.05.26
Vorschautext:
***

Dies’ Bild zeigt `nen Baum und dies hier ein Gebäude,
im Nächsten, da duftet die endlose Heide.
Nein, sicherlich malte hier nicht ein Picasso,
kein Dali schwingt hier seinen farbfrohen Lasso.

Ich male Gedichte mit Stein und mit Seide,
mit Pinseln aus Zweifel, aus Leid und aus Freude.
Was oben, was unten, das musst du nicht raten,
ich mal nicht abstrakt und auch nicht in Quadraten.

...
259 Mir ist’s nach Mai 01.05.26
Vorschautext:
***

Unter aprilkalten Borken
rauscht es mir laubgrün
in den Bäumen.

Apriltage zählt
der Kalender
und ich träume den Mai
ins Geäst.

Das Zimmer
...
258 Vermächtnis 29.04.26
Vorschautext:
***

Schenk mir keine Blumen mehr,
keine, mit den langen Stielen,
keine Dornen, bitte sehr,
keine dieser bunten, vielen.

Lasse sie im Garten steh’n,
lass sie nächtens Perlen träumen,
klar, erfrischend anzuseh’n,
die sie morgens glitzernd säumen.

...
257 Der Raum 28.04.26
Vorschautext:
***

Ein ferner Vogel, wie ein leises Rauschen,
durchfliegt alle Gedanken hier und jetzt,
und plötzlich ist der Himmel nicht mehr draußen,
mein Raum ist von den Himmeln voll besetzt.

Der Raum ist nicht die Enge dieser Wände,
der Raum ist in mir drin und ist ganz weit.
Er braucht auch keine Tür, er ist 'ne Linse,
drin klarer spiegelt sich nun Raum und Zeit.

...
256 Gaukler*in 27.04.26
Vorschautext:
***

Ihr Lächeln kam wie Morgenlicht,
so leicht, so warm, so ehrlich schlicht.
Ein Wort, ein Blick -ich fühlte gleich,
ich hab 'ne Freundin, fühl mich reich.

Ich lachte frei, vergaß die Zeit,
teilte die Sorgen und das Leid.
Ein leiser Trost, ein stilles Band,
zwei Seelen schienen sich verwandt.

...
255 Der Riss 27.04.26
Vorschautext:
***

Ein großer, stiller Riss geht durch die Zeit,
so leise, dass ihn kaum noch jemand hört.
Er zieht sich durch Gespräche und er stört.
Nährt Worte, die man sagt, doch nicht so meint.

Wir hören nicht mehr zu. Sind so gewitzt!
Bis selbst wir wieder reinreden ganz laut,
verkommt im Nu, was leise Nähe baut.
Das, während jeder seine Wahrheit schützt.

...
254 Beinbruch 26.04.26
Vorschautext:
***

Der Stuhl war unterm Tisch gekrochen,
da hat er sich ein Bein gebrochen.
Er jammerte ganz leis: „Oh nein,
ich wollte dir nur nahe sein!“

Er ächzte schwer „Auwei, ai, ai,
mein schönes Bein, das ist entzwei“
Da rollte schon ein Teppich ran
und bot sich als Verband gleich an.

...
253 Glasfassaden 25.04.26
Vorschautext:
+++

Sie steigen aus dem Untergrund nach oben, 
die Schicksale, ganz kurz verzweigt, verwoben 
auf dem Wirrwarr der unzähligen Schienen 
und spiegeln sich mit all den Blechlawinen 

in diesen ungeheuren Glasfassaden, 
drin schon die ersten Sonnengrüße baden.
Auch Wolken drin quadratisch sich verziehen, 
des Weißdorns Knospen drin im Glas erblühen.

...
252 Das Fünkchen Hoffnung 25.04.26
Vorschautext:
***

Im Schatten meiner Zweifel ziehen
Gedanken leis durch mein Gemüt,
mit Ängsten, die wie Herbst verblühen,
wenn Hoffnung leicht vorüberzieht.

Sie malt die Seele mir viel bunter,
sie gibt mir Mut und klare Sicht
und tief im Herzen  keimt mitunter 
ein kleines, unbeirrtes Licht.

...
251 Frühlingsmorgen 25.04.26
Vorschautext:
***

Die Welt erwacht aus dunkler Kluft
im leisen Hauch des jungen Lichts.
Ein duft'ger Hauch liegt in der Luft,
es strahlt des Frühlings Angesicht .

In sanfter, schlichter, sonn'ger  Pracht.
grünen die Wiesen wieder weit.
Die Frühlingszeit ist neu erwacht,
wie froh sie uns ihr Lächeln zeigt.

...
250 Wir kreisen und reisen im gleichen Tempo 24.04.26
Vorschautext:
***

Wie leicht scheint es bei anderen,
 sich einfach raus zu setzen. 
Wenn ich das soll, fliegen bei mir
zumeist auch alle Fetzen. 

Ich hadere, zerreiße mich 
und werde richtig krank,
Am Ende lande ich dann doch 
nicht auf der Gartenbank.

...
249 Danke 21.04.26
Vorschautext:
***

Ich würde gern für Leid, für Schmerz
ganz andre Worte finden,
nicht solche, die mit Andrer Ähnlichem verbinden.
Denn mein Empfinden ist nicht wortgebunden,
ich hab für alles heit'ren Sinn gefunden
und bin dem bittren Schicksal blind ergeben,
bin dankbar, drin geduldet sein -im Leben.

Durch Zufall bin ich kurz der Welt verbunden,
den Frühlingsdüften und den Trauerstunden,
...