Profil von Lisa Nicolis

Typ: Autor
Registriert seit dem: 14.09.2025

Kontakt Daten


Homepage:
http://meinegedankenbilder.blogspot.de

Statistiken


Anzahl Gedichte: 276
Anzahl Kommentare: 162
Gedichte gelesen: 36.340 mal
Sortieren nach:
Titel
276 Die Fee 11.10.26
Vorschautext:
***

Es hängt noch Gold des Abends in den Bäumen,
der Mond versilbert seine Himmelsbahn.
Der Abend webt schon an den schönsten Träumen,
das Hasten hält jetzt kurz den Atem an.

Im Schein des Mondes fahl und wie verloren ,
hebt sie sich ab vom abendfinstern Raum.
Ein Wesen, zart, aus Licht und Traum geboren,
schwebt einsam über Ranken, Ast und Baum.

...
275 Am Fluss 09.10.26
Vorschautext:
***


Der Herbst sitzt schweigend neben mir,
sein Atem streift die kahlen Bäume.
Im Wasser fließt ein Stück von hier,
dazwischen treiben meine Träume.

Die Stadt steht grau am andern Rand,
als hätte sie mich längst vergessen.
Vielleicht hat sie mich nie gekannt,
mich unbewusst nur kurz besessen.
...
274 Herbst 09.10.26
Vorschautext:
***


Der Herbst hat Gold ins müde Laub geschrieben,
hat sich den Tagen sorglos anvertraut,
genießt, was von dem Sommer ist geblieben,
sät Wind, der gern um alle Ecken schaut.

Die Birken stehn im fahlen Licht verloren,
als lauschten sie ihm leise fröstelnd zu.
Ein Blatt scheint sich den Eigensinn erkoren,
tanzt durch die Luft und gönnt sich keine Ruh.
...
273 Das Boot 26.09.26
Vorschautext:
***


Der Tag hat seine Segel eingezogen,
sein letztes Gold am See, welch Harmonie.
Ein stilles Boot, vom Wasser sanft gewogen,
am Ufer. Will wohin? Ich weiß es nie.

Der alte Steg trägt Spuren vieler Schritte,
von manchem Kommen und von manchem Gehn.
Das Wasser nahm sie schweigend in die Mitte
nur alle Ufer blieben ringsum stehn.
...
272 Ich 25.09.26
Vorschautext:
Bin heute immer noch die gleiche,
die ich mit zwanzig war,
es täuscht die Welt nur immer wieder,
mein schon ergrautes Haar.

Schon welken herbstlich manche Blätter
von meinem Seelengrün,
doch seh ich all das bunte Treiben,
wie’n Lied an mir vorüberziehn.

Da sind die Takte voller Lachen,
doch andre klingen müd und schwer,
...
271 Eine Momentaufnahme 29.07.26
Vorschautext:
***

Was alles liegt in meinem Herz begraben,
verwelkt in über dreißigtausend Tagen.
Ein Friedhof ist mein Herz und kann bekunden
den Schmerz von vielen hunderttausend Stunden.

Und suchte ich das einzig Wunderschöne,
finde ich nur die Enkeln und die Söhne.
Und sitz ich mal allein in meiner Stube
streue ich Rosen auf die Mördergrube.

...
270 Im Garten der verlornen Stunden 29.07.26
Vorschautext:
***

Im Garten der verlornen Stunden,
wo Rosen leise Träume weben,
sind alte Wege noch verbunden
mit Dingen, die dein Herz beleben.

Da sitzt du zwischen Licht und Schweigen,
im Wunder der Natur gefangen,
wenn sich die Düfte zu dir neigen
und Abendlichter mystisch prangen.

...
269 Nachtschaltung 29.07.26
Vorschautext:
(Ode an den Bewegubgsmelder)


Die Nacht hat ihre Stimme längst verloren,
der Mond verbirgt sich irgendwo im Blau.
Der Baum vorm Fenster steht in Nacht verloren,
als wär er bloß Erinnerung aus Grau.

Dann plötzlich Licht. Ein Atemzug aus Helle
legt Silber auf die Zweige vor dem Haus.
Der Baum hebt seine Äste auf die Schnelle,
als tanzte lautlos er 'n Gebet hinaus.
...
268 Abendstunden am See 05.06.26
Vorschautext:
***

Der Tag lässt sein Gold in den See verrinnen
und kühlt in der Tiefe die Wunden.
Die Wellen ihm leis noch zum Abschied singen
und trinken die letzten Stunden.

Der Himmel schon neigt sich in warmen Farben
und ruht auf den spiegelnden Gründen.
Als wollte die Sonne ihr letztes Umarmen
dem schweigenden Wasser verkünden.

...
267 Zwei Seelen, ein Schicksal im Alter 24.05.26
Vorschautext:
Zwei Seelen, ein Schicksal

Der Wind hat nur leicht noch im Ahorn geblättert und trägt dann das Rauschen zum Fenster herein.
Im Hof, ganz allein, sitzt du still auf der Bank, wie von allen vergessen.
Der Weißdorn in diesem Jahr ist verblüht, die Blüten schwirr'n wirr durch die Luft, setzen müde sich dir nun ins eisgraue Haar. Im Hof ringsherum -Fliederduft.
Früher, als alles noch anders war, hatten wir zwei kein gleiches Geschick. Jetzt sitzt, immerzu ohne Sang und Klang, im Zimmer bei mir, das Elend bereit, wie bei dir auf der hellblauen Bank.
Und ein Pfingstfest ist überall heut.
Doch ich träume dahin, wie ein bockiges Kind, von dem Leben, das einst mich voll Stimmen erftreut' , während dir heut der Wind dein Erinnern, ganz lind, in die Streublumenwiese streut.

Lisa Nicolis
266 Allein durch den Regen 14.05.26
Vorschautext:
***

Der Morgen schüttelt im Wind
den feinen Regen
aus dem Geäst der Allee,
Kastanien zündeln die Kerzen
trotz Wetter,
während Narzissen sich kraftlos schon
durch den Mai und milde Tropfen säbeln.
Die flüchtigen Wolken werfen
ihren Schatten mir in die Seele,
ohne dass Blüten
...
265 Das späte Gedicht zum Frühling 09.05.26
Vorschautext:
***

Bald wird die Sonne wieder
der Veilchen Bläue weiden
und Hoffnung steht in voller Blüte da.
Ein jeder Tag dem nächsten
wird bunte Düfte neiden,
der Nächste rückt dem Frühling
doch wundersam so nah.

Der Lenz mit weichen Pinseln
wird Lebensfarben malen
...
264 Kann sie's besser? Und gefällt es auch? 06.05.26
Vorschautext:
***

Dieses Gedicht wollte ich in einem Versuch mal mit KI- Kunst in Lot bringen. Hier mein Gedicht, in dem ich mich über mich selbst lustig mache, dass ich einen millionen- oder milliardenweiten Stern sehe, aber die Zeitanzeige der nahen Unr nicht.
Mein Gedicht:

Milliarden Sachen weit im All
seh ich das fremde Licht
von einem weit entfernten Stern.
Doch wie viel Uhr es allemal
hier grade ist, das weiß ich nicht.
Die Wanduhr, einen Meter nah,
ist viel zu fern.
...
263 Tomaten aus Holland 05.05.26
Vorschautext:
Lass die KI dir paar schöne Gedichte schreiben,
du schonst die Fantasie und den Verstand.
Und ihr Geschmack wird lang dir auf der Zunge bleiben
wie diese nixx Tomat'n aus Spanien und Holland.

Lisa Nicolis

Und trotzdem bin ich mir sicher, dass schon "eigene" Gedichte, Geschichten sogar publiziert wurden, damit man sich mit Federn von KI schmücken kann. Wahrscheinlich bricht die totale Verblödung auf die Menschheit ein.
Schreibt eure Gedichte, so wie euer Schnabel gewachsen ist, so wie eure Fantasie es schafft. Es klingt menschlich und darauf kommt es an. Viel Spaß allen!
262 Dämmerung in Moll 05.05.26
Vorschautext:
***

Wie Tränensäcke
hängt Gewölke in der Stadt.
Wohlig und mild
nährt Grau ringsum die Luft,
scheint satt
von Mystik sie getränkt.
Nur Hundgekläff
stört diese Stille kurz,
hüpft hell vom Pflaster
und verklingt
...
261 OK, einmal drücke ich ein Auge zu 03.05.26
Vorschautext:
<+++

Warum zum Kuckuck tut sie das?
Die hat wohl eine Meise.
Die Nachtigall, ganz ohne Spaß,
die ist gar nicht so leise.

Ich kannte sie nur aus dem Buch
und aus diversen Versen.
Nachts war sie heute zu Besuch,
hielt mir sich an die Fersen.

...
260 Naive Kunst 01.05.26
Vorschautext:
***

Dies’ Bild zeigt `nen Baum und dies hier ein Gebäude,
im Nächsten, da duftet die endlose Heide.
Nein, sicherlich malte hier nicht ein Picasso,
kein Dali schwingt hier seinen farbfrohen Lasso.

Ich male Gedichte mit Stein und mit Seide,
mit Pinseln aus Zweifel, aus Leid und aus Freude.
Was oben, was unten, das musst du nicht raten,
ich mal nicht abstrakt und auch nicht in Quadraten.

...
259 Mir ist’s nach Mai 01.05.26
Vorschautext:
***

Unter aprilkalten Borken
rauscht es mir laubgrün
in den Bäumen.

Apriltage zählt
der Kalender
und ich träume den Mai
ins Geäst.

Das Zimmer
...
258 Vermächtnis 29.04.26
Vorschautext:
***

Schenk mir keine Blumen mehr,
keine, mit den langen Stielen,
keine Dornen, bitte sehr,
keine dieser bunten, vielen.

Lasse sie im Garten steh’n,
lass sie nächtens Perlen träumen,
klar, erfrischend anzuseh’n,
die sie morgens glitzernd säumen.

...
257 Der Raum 28.04.26
Vorschautext:
***

Ein ferner Vogel, wie ein leises Rauschen,
durchfliegt alle Gedanken hier und jetzt,
und plötzlich ist der Himmel nicht mehr draußen,
mein Raum ist von den Himmeln voll besetzt.

Der Raum ist nicht die Enge dieser Wände,
der Raum ist in mir drin und ist ganz weit.
Er braucht auch keine Tür, er ist 'ne Linse,
drin klarer spiegelt sich nun Raum und Zeit.

...