Profil von Ingrid Baumgart-Fütterer

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Titel
1861 "Unzertrennlich" 27.01.25
Vorschautext:
Zwei Buchen, engumschlungen,
sind zusammengewachsen
ihr „Kunstwerk“ ist gelungen,
Äste rätselhaft knacksen.

Ihre „Baumherzen“ schlagen
füreinander, schon immer,
kein Förster wird es wagen,
beide zu trennen – nimmer“ –
1860 Künstliche Intelligenz - Fluch oder Segen? - 27.01.25
Vorschautext:
-1-
KI sich Wissen einverleibt,
womit sie „gefüttert“ wird,
im Nullkommanichts dann schreibt
über Themen, schnell wie der Blitz.
-2-
KI erschafft „Meisterwerke“
viel schneller als der Mensch denkt,
spielt aus mit ihrer „Stärke“
Künstler - die fühlen sich gekränkt
-3-
KI schreibt im Nu Drehbücher,
...
1859 Der Frühling kommt schon bald 27.01.25
Vorschautext:
In Frühlingsgedichten ist unzählige Male
der Vögel wehmütiges Gezwitscher erklungen,
grün färbten sich die Blätter allerorten
und bunt die Blüten ohne Zahl.
Scharen von Schmetterlingen gaukelten
wonnetrunken durch die Lüfte,
Sonnenstrahlen streichelten Menschen
endlos in liebevoll sanfter Manier
bevor im Sommer die Bruthitze
unbarmherzig vom Himmel herunterbrennt.

Es gibt nichts, was nicht schon mal
...
1858 Flotte Walzer, bei denen es sich um die Liebe dreht 26.01.25
Vorschautext:
Bei flotten Walzern im Dreivierteltakt
hat manches Tanzpaar die Liebe gepackt,
die schwungvolle Drehung zur Melodie
steigert in Meridianen das Qi,
man kommt sich näher, Umarmung gibt Halt,
Lippen finden sich beim Tanzen recht bald,
von Walzerklängen wie weggetragen,
die erregten Herzen höher schlagen.

Ein Liebespaar geht aus dem Tanz hervor,
Walzerklänge klingen ewig im Ohr.
1857 "Notbehelf"? 26.01.25
Vorschautext:
Ein Kaffeehausbesitzer
erlaubte sich manchen Schnitzer,
servierte in Bierkrügen
Kaffee, dafür gab es Rügen -
da er nicht alle Tassen
im Schrank hatte, kaum zu fassen,
man sich die Mäuler zerriss
über ihn, dies mit viel Geschiss.
1856 Sitzbank-Szenarium "Poeten" 26.01.25
Vorschautext:
Die adrette Heidelinde
sitzt im Park unter der Linde,
sie hat „Köpfchen“, lange Beine,
liest Verse von Schiller, Heine,
die sie begeistert deklamiert,
nur zu gut weiß sie, was passiert -
viele Poeten zieht dies an,
es dichtet für sie jeder Mann.
1855 Modemut tut ihr gut 26.01.25
Vorschautext:
Gelb wie eine Zitrone
ist das Kleid der Matrone,
lila wie eine Pflaume,
der Schal, Perlen am Saume,
rot wie eine Tomate
ist ihr Schlapphut von Arte,
dazu „Stilettos“, giftgrün,
im Outfit wirkt sie recht kühn
1854 Sekundentod 26.01.25
Vorschautext:
Er hatte 80 Jahre gepackt,
war dann sterbend zusammengesackt,
wie ein Bitz aus heiterem Himmel
traf ihn der Tod – Glockengebimmel
auf dem Friedhof, weithin zu hören
und begleitet von Vogelchören,
läutet eine neue Ära ein,
seine Seele wird im Jenseits sein,
und in die Ewigkeit eintauchen,
Gott wird ihm dort Odem einhauchen.
1853 Die Mondsichel 24.01.25
Vorschautext:
Die Mondsichel wirkt,
als hätte der Mond
sich auf den Rücken
in leichte Schieflage gelegt,
sodass am nachtschwarzen
Firmament nur sein
breit lachender Mund
in Form einer silbernen
Sichel zu sehen ist,
was ihm ein freundliches
Aussehen verleiht -
sein Lachen ist ansteckend.
1852 Reise zu den Sternen 24.01.25
Vorschautext:
Teddybär der Erde entschwebt,
ein Luftballon ihn höher hebt
tief in den Nachthimmel hinein,
wo Mond, Sterne und Engelein
um ihn herum tanzen, singen,
Licht und Liebe ihn durchdringen –
so nah er dem Himmel nie war,
das Erlebnis ist wunderbar.
1851 Der Grabschänder 22.01.25
Vorschautext:
-Fiktion -

Er klaut Grabschmuck,
Bronzestatuen, Heiligenfiguren, Engel,
Blumengebinde, Tannenzweige, Kränze,
Pflanzschalen, Vasen, Grablaternen.
Er reißt Blumen raus, zertritt sie,
schüttet Herbizide auf Pflanzen,
sägt Grabkreuze an oder setzt sie in Brand,
mitunter sägt er sogar Bäumchen an.
Er uriniert und spuckt auf Gräber,
gräbt Kothaufen unter die Graberde,
...
1850 Göttliche Führung 21.01.25
Vorschautext:
Es ist mein Glaube, der mich trägt,
der mich auffängt, wenn ich falle
und mir Geborgenheit verleiht,
die ich in mir selbst verspüre.

Es ist der Glaube, der mich stärkt,
mich mit dem Herzen verbindet,
mit meiner Quelle der Weisheit
und mir den Pfad der Liebe weist.
1849 Notorischer Lügner 18.01.25
Vorschautext:
Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht,
auch wenn er mal die Wahrheit spricht
lautet ein Sprichwort,
denn der Wahrheit „Mord“
steht ihm geschrieben im Gesicht.
1848 "Selbstverrat" 18.01.25
Vorschautext:
Ja-Sager sich aus Angst feige verhalten,
fühlen sich innerlich wie gespalten,
weil sie sich seelisch selbst vergewaltigen,
ihre wahre Meinung zurückhalten,
aufwallende Gefühle unterdrücken,
sich zu 'nem Kotau herunterbücken,
um dem „Oberhaupt“ die Stiefel zu lecken
und sich demütig, zu fremden Zwecken,
einspannen zu lassen, ohne Widerspruch,
zwischen Seele, Geist wird stärker der Bruch.
1847 Das entstaubte Klavier 16.01.25
Vorschautext:
-1-
Ein im Wald abgestelltes altes Klavier
präsentiert sich neben dem Wanderweg mir,
völlig verdutzt trete ich näher heran,
frage mich, ob man es noch bespielen kann.
-2-
Standbeine und Korpus sind ein wenig morsch,
die Klaviatur ich neugierig erforsch,
stelle fest, das Klavier ist völlig verstimmt,
dessen „morbider“ Klang mich gefangen nimmt.
-3-
Meine Finger fliegen über die Tasten,
...
1846 Bunte Frühlingsboten 16.01.25
Vorschautext:
Zwischen Gräsern und unter Hecken
erste Blumenköpfchen sich strecken
warmer Wintersonne entgegen,
das Leben beginnt sich zu regen
in der Erde, in Büschen, Bäumen,
beim Anblick wir vom Frühling träumen,
der nicht lange auf sich warten lässt,
Vögel bauen schon ihr Liebesnest,
„Explosion“ von Blüten steht bevor,
sobald der Frühling öffnet sein Tor.
1845 Anderen nicht (mehr) von Nutzen sein 16.01.25
Vorschautext:
Er hat ein Leben lang emsig geschafft,
eine Krebskrankheit ihn nun dahinrafft,
für Freunde „in Not“ war er immer da,
seit Jahren er keinen von jenen sah,
denen er half, mit Worten, Taten, Geld
-alle haben ihn an den Rand gestellt –
den Todkranken letztlich „abgeschrieben“,
sie hatten "Spielchen" mit ihm getrieben,
für sie war er nur ein Mittel zum Zweck.

Seit er ihnen nichts bringt, bleiben sie weg!
1844 Zauberhaftes Winterlicht 15.01.25
Vorschautext:
Die Wintersonne lugt hervor,
Menschen blicken zu ihr empor
mit einem Strahlen im Gesicht,
erfreuen sich am Himmelslicht.

Von der Wintersonne man schwärmt,
sie vor allem die Herzen wärmt,
mit Freude die Seelen weitet,
Frieden sich darin ausbreitet.

Wintersonne ist warm und mild,
zaubert ein schönes Naturbild
...
1843 Folgenschwere Rutschpartie 15.01.25
Vorschautext:
Todesmutig wage ich mich aus dem Haus,
doch wie sehen Straßen, Bürgersteige aus?
Alles, von einer Eisschicht überzogen,
Riesenrutschbahn überall, ungelogen,
kaum hab ich mir einen Überblick verschafft,
verlässt meinen Füßen ausgleichende Kraft,
ich rutsche aus, falle hart auf mein Steißbein,
nach der „Bruchlandung“ könnte ich vor Schmerz schrein,
krieche tapfer auf allen Vieren zurück,
kämpfe mich mühselig vorwärts, Stück für Stück
bis ich endlich vor meiner Haustür stehe,
die nächsten Tage ich nicht mehr rausgehe,
...
1842 Pantoffelheld wider Willen 15.01.25
Vorschautext:
Zu Hause ist er ein Pantoffelheld,
in dieser Rolle er sich nicht gefällt,
doch feige unterwirft er sich der Frau,
vor allem, wenn sie ihn schlägt grün und blau.

Verängstigt steht er vor seiner Frau stramm,
aber manchmal schwillt ihm vor Zorn der Kamm,
doch dann schlägt er heftig auf sich selbst ein,
kriegt aber so auf die Erde kein Bein.

Von seiner Frau verhöhnt und ausgelacht,
hat er sich zum Gespött der Leute gemacht,
...