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| 1881 | Verbeiniger "Leibwächter" | 06.02.25 | ||
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Vorschautext: Knabe lächelt, vom Glück beseelt, an Freude es ihm nicht fehlt mit dem Hund an seiner Seite der ihn bei jedem Streite verteidigt, manchmal bis aufs Blut, der Knabe hält dies für gut, so traut sich keiner an ihn ran, unbesorgt er schlafen kann, denn treuer Hund über ihn wacht nicht nur bei Tag, auch bei Nacht. |
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| 1880 | Krebsdiagnose | 04.02.25 | ||
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Vorschautext: Die Krebsdiagnose riss ihr den Boden unter den Füßen weg. Sie kam zu Fall, stürzte in einen gähnenden Abgrund, der sie zu verschlingen drohte. Für den Moment stand die Zeit für sie still, als wäre sie bereits tot. Eine bleierne Beklemmung machte sich in ihr breit, drückte schwer auf ihr Herz, das unter dem eiskalten Hauch des Todes verängstigt so schnell ... |
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| 1879 | Eiszapfen-Schicksal | 04.02.25 | ||
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Vorschautext: Eiszapfen lassen sich hängen, einander sich fast bedrängen beim Wachstum an den Dachrinnen, jeder will mehr Platz gewinnen und macht sich im Laufe der Zeit über die „Nachbargrenze“ breit, auch will jeder der längste sein und glitzern wie Kristallgestein – wenn Sonne sie zum Schmelzen bringt, jeder, Tropfen für Tropfen sinkt auf kalten Erdboden herab, versickert dort in seinem „Grab“. |
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| 1878 | Im Alter "junggeblieben" | 04.02.25 | ||
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Vorschautext: Er hat im Alter noch stramme Waden dank langem Wandern und Fahrradfahren und der Bizeps ist bei ihm wie gestählt durch Heben von Bierhumpen, ungezählt. Auch in der Liebe er ausdauernd ist seit er jeden Tag Spargel, Knoblauch isst, hin und wieder, Austern und Bockshornklee, Knie-Hüftgelenke tun ihm nicht mehr weh. Im Herzen, da ist er jung geblieben, könnte sich täglich aufs Neu verlieben, doch sein Herz er an seine Frau verlor, der er einst die ewige Treue schwor. |
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| 1877 | Ein Mann, der sich zu helfen weiß | 03.02.25 | ||
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Vorschautext: Er ist ein „Altbeatle mit 'nem Schiebedach“ Alter hat ihn zum Glatzenträger gemacht, einzig eine dünne Strähne ziert sein Haupt, pomadisiert, sie Kurzbedeckung erlaubt, ursprünglich eisgrau, hat er sie schwarz gefärbt, Glatzenbildung hat ihm sein Vater vererbt, trifft er sich mit einer Frau zum Stelldichein, dreht er in die Strähne Lockenwickler rein schwarz gelockt sieht er um Jahre jünger aus, für manche Frau ist er dann ein Augenschmaus der blanke Rest signalisiert Männlichkeit, denn wo Glatze ist, macht Testosteron sich breit. |
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| 1876 | Von der Frühlingssonne wachgeküsste Natur | 02.02.25 | ||
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Vorschautext: Der Saft des Lebens durchströmt Äste, Zweige und pralle Knospen von Blättern und Blüten, die kurz davor sind aufzuplatzen und sich zu voller Größe und Schönheit zu entfalten. Sonnenstrahlen suchen kühle Schatten auf, vertreiben sie mit ihrem wärmenden Licht ... |
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| 1875 | Pfarrer lässt sich vom Mond inspirieren | 02.02.25 | ||
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Vorschautext: In einer Mondscheinnacht schreibt Pfarrer mit Bedacht über den Mond, der lacht, sich zeigt in voller Pracht, in ihm den Wunsch entfacht, ganz einfühlsam und sacht über die Mondscheinnacht, nun zu Papier gebracht, zu halten 'ne Andacht. |
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| 1874 | Wohlmeinende Ermahnung | 01.02.25 | ||
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Vorschautext: Du wirst dem Tod schneller entgegenstreben, wenn du Folgendes machst in deinem Leben: Qualmen wie ein Fabrikschlot Butter, essen auf Weißbrot dem Alkohol oft frönen sich mit Drogen zudröhnen zu viel Fett, Zucker essen sich ständig überfressen rotes Fleisch konsumieren, Herz, Hirn, Lungen und Nieren.... ... |
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| 1873 | Frühling löst Glücksgefühle aus | 01.02.25 | ||
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Vorschautext: Ersehnter Frühling kommt bald, Vogelgezwitscher erschallt beim Liebes-Nestbau im März, mit der Stimmung geht, s aufwärts nicht nur in der Vogelwelt, die sich aufs Brüten einstellt, auch die Menschen aufleben, nach Liebesglück sie streben, richten ein, Kinderstuben für Mädchen oder Buben, sobald Nachwuchs sich einstellt. ... |
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| 1872 | "Wasser marsch!" - Klapphornverse - | 31.01.25 | ||
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Vorschautext: Zwei Knaben konnten nicht harnen, inzwischen ihr Weh kaum tarnen sie gingen zum Urologen, dieser hat es hingebogen. Prostata musste dran glauben, ihr Verlust begann zu rauben deren Erektibilität, zum Glück traf, s ein im Leben spät. |
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| 1871 | Nur aufs Geld aus sein | 31.01.25 | ||
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Vorschautext: -1- Er hat sich von ihr wie 'ne Weihnachtsgans ausnehmen lassen, auch wenn, s ihn schmerzte, denn ohne sie fühlte er sich nie ganz, lebte auf, wann immer sie ihn herzte. -2 Ein willfähriger Geldgeber war er, las ihr jeden Wunsch von den Augen ab, doch sie verlangte von ihm an Geld mehr, zur Not schloss er Kreditverträge ab. -3- Dieser Frau er wie ein Sklave diente, ... |
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| 1870 | Verflixte Uhrzeit! | 31.01.25 | ||
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Vorschautext: Meine innere Uhr meldet sich mal verfrüht, dann wieder viel zu spät, doch der Hahn auf dem Mist, der kräht auch nicht immer, so wie es richtig ist, auch er ist mal zu früh oder viel zu spät dran, drum man mir ernsthaft rät zu einem Weckerkauf. |
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| 1869 | Vergänglichkeit | 31.01.25 | ||
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Vorschautext: Schönheit, Gestalt schwinden so bald, der Jugend Schmelz reibt sich am Fels der Jahre ab und bis ans Grab nagt – null Mitleid - der Zahn der Zeit, doch im Herzen bleibt trotz Schmerzen manch einer jung mit frohem Schwung. |
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| 1868 | Dem Alter die Stirn bieten | 30.01.25 | ||
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Vorschautext: Er geht auf die 90 zu, doch begibt sich nicht zur Ruh, er ist für sein Alter fit, macht bei Wanderungen mit, er gärtnert, schwimmt, musiziert, die Fassung er nie verliert, pflegt täglich seinen Humor, wenn er spricht, sind alle Ohr. |
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| 1867 | Friedhofsspuk | 30.01.25 | ||
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Vorschautext: Ich schlendere über den Friedhof im Wald, zucke zusammen, ums Herz wird mir eiskalt ein Schauer mir den Rücken herunterläuft, einzig um mich herum weht der Wind und seufzt, hohle Stimmen aus unsichtbaren Kehlen flüstern mir zu, ich bin umringt von Seelen, tonlose Stimmen gehen mir durch und durch Geraschel im Gräberlaub, dort kriecht ein Lurch, ich kann die Geister der Toten nicht sehen, doch spür’ ich, wie sie durch mich hindurchgehen. |
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| 1866 | Fernseher im Schlafzimmer vergrault Ehemann | 30.01.25 | ||
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Vorschautext: -1- Sie liegen nebeneinander im Bett, leider passiert nichts, wie er es gern hätt sie zieht sich wieder einen Krimi rein, er fühlt sich neben ihr einsam, allein. -2- Sie ist in Gedanken ihm weit entrückt, ist ausgerechnet vom Mörder entzückt, den Gatten sie keines Blickes würdigt nonstop in die Telenovela blickt. -3- Lustlos, frustriert er im Playboy blättert, ... |
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| 1865 | Homines, cum docent, discunt | 28.01.25 | ||
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Vorschautext: -1- Effektives Lernen will gelernt sein Repetitio est mater studiorum Lernschritt sollte weder groß sein, noch klein Res severa est verum gaudium. -2- Istud, quod tu summum putas, gradus es wahres Wissen sich in der Tiefe zeigt Ut sementem feceris, ita metes aber nur, wenn man nicht zur Lernfaulheit neigt. ... |
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| 1864 | Das Haar in der Suppe | 28.01.25 | ||
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Vorschautext: Mancher sucht das Haar in der Suppe, „Weitsichtigkeit“, die ist ihm schnuppe, Blick geht nicht über den Tellerrand, wird gestoppt von geistiger Trennwand, auch fällt von Augen keine Schuppe, gewühlt wird weiter in der Suppe, auf der Suche nach besagtem Haar - wird mit „Lupenblick“ seiner gewahr - |
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| 1863 | Ritter der Moderne | 28.01.25 | ||
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Vorschautext: Wann immer man spricht von Schlaraffen geht, s nicht um 'ne Gattung von Affen, es handelt sich um Rittersleute, die gewiss nicht aus sind auf Beute, lieber Freundschaften zelebrieren, sich gegenseitig akzeptieren, sich mit dem Rittertum befassen, und gute Laune walten lassen, denn niemals kommt zu kurz der Genuss, fröhliches Beisammensein - ein Muss - |
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| 1862 | Generöser Gentleman | 28.01.25 | ||
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Vorschautext: Er hat viel Charme, ein froh Gemüt und ist ein Mann von blau Geblüt, er schwimmt im Geld, ist drum stinkreich, sein Herz ist groß und butterweich. An Frauen verschenkt er sein Geld, wenn sie ihn bewundern als Held und reihum zu ihm stolz aufschauen, sich gebärden wie „Traumfrauen“. |
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