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| 350 | Tu schön | 21.02.26 | ||
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Vorschautext: Du glaubst nicht wie die Menschen ticken Wenn sie mit dickem Willen eine neue Seele sticken Sie streben auf alle möglichen Ziele zu Vom Doktorgrad bis zum Filou Ungebeugt und ernster Miene Zeugen sie sich fleißig wie die Biene Oder heucheln sich, sind mal smart oder wenig leise Begeben sich irgendwie so auf ihre Lebensreise Ungewaschen und parfümiert Angekleidet, angezogen, ungeniert ... |
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| 349 | Be strong, be proud! | 18.02.26 | ||
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Vorschautext: When fall ends and winter begins Colored leafs fallen down and the darkness wins The water is frozen and the sun is at low The cold stars starts twinkling and moving so slow Don't let it under your skins ... © Auris cAeli |
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| 348 | Die Friedenstaube | 18.02.26 | ||
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Vorschautext: In Reimen ausgedacht Erhebe sich die Botschaft sacht In die Lüfte hoch empor Wie schon tausendmal zuvor Ein Ästlein klein Ergrünt und fein Der Taube Schnabel hebt Als sie so durch den Frühling schwebt Gebraucht fürs Nest Schnell eingeflochten ... |
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| 347 | Teuer | 13.02.26 | ||
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Vorschautext: (Mir teuer) Gesalzene Preise Salz in der Suppe Freudvolle Reise In netter Gruppe © Auris cAeli |
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| 346 | Haben und Soll | 13.02.26 | ||
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Vorschautext: Das Maß ist ein Muss Neben Können und Wollen Zu viel wird zu Verdruss Sei des Künstlers, nicht des Tollen! © Auris cAeli |
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| 345 | Kurz und knapp | 04.02.26 | ||
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Vorschautext: Wenn ich wüsste was ich weiß Und ich sagte was ich denke Dann wäre ich ein alter Greis Der sich wertes Jungsein längte Was wenn denkte was ich dachte Würde aus leisem Lachen lachte? © Auris cAeli |
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| 344 | Wissen? Wissen! | 21.01.26 | ||
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Vorschautext: Wissen, Macht, Maschine Ein scharfes, mächtiges Auge in einem imaginären Raum, nennen wir den Raum „K plus I plus J in Klammern zum Kubik“, blickt seit ewigen Zeiten auf einen zunehmend größer werdenden Stapel beschriebenes Papier. Der Raum scheint leer, bietet dem Licht keine Angriffsfläche. Ein Vakuum scheint es. Kein Ton dringt an unser Ohr. Die Zeit vergeht. Die durch das Auge betrachten Blätter gewinnen im Laufe der Jahrhunderte an visueller Transparenz, sie werden durchscheinend. Ein Grund für deren zunehmende Durchsichtigkeit mögen die auf den Dokumenten verbliebenen Fettpartikeln der notierenden Hände sein. Das Auge, so muss man hinzufügen, altert nicht, es erneuert sich aus sich selbst heraus, es entwickelt sich fort, lernt die Dokumente mit Blicken zu durchdringen, es nutzt die Wärmestrahlung, das ultraviolette Licht, forscht in den atomaren Strukturen der zu Materie gewordenen Niederlegungen. Die dargestellten Zeichen, die Formeln von Sprache, die Formen von Sinn, die Bilder und Abbilder zwei- und dreidimensionaler Körper bilden für das sehende Auge in ihrer Überlagerung Muster, Umrisse, Strukturen. Muster und Strukturen, Umrisse, Schemata, die sich verändern, umso mehr dieser Blätter übereinander liegen. Muster, Strukturen, die sich verändern, wenn sich der Abstand zwischen Auge und den betrachteten Blättern verändert, wenn sich die Zeit- und Kraftfelder dieses imaginären Raumes wandeln, wenn sich das Auge anderer Wellenlängen des Lichts bedient, nach anderen Prämissen analysiert. Mit wachsender Zahl von Papieren, mit vergangener Zeit, werden die erfassbaren Inhalte komplexer, tiefer. Das Auge mustert seinen Schatz mit intelligenten, sich wandelnden Algorithmen, verändert seine inneren und äußeren Strukturen, seine Oberfläche. Es sieht nicht nur … … es trachtet nach Kommunikation mit anderen sensorischen Organen, mit anderen Augen. Vorerst lebt es im Geist eines erfindenden Autors, im Körper eines lebenden Menschen. Hier ist es eingebettet in das Gedankenreich eines menschlichen Wesens, das mit seiner Umwelt, mit Mitmenschen kommuniziert und einen Lebensweg beschreibt. Eines Wesens, das ein mehr oder weniger bewusstes Ego pflegt, als intelligent gilt und seinen Standort fast nach Belieben wechseln kann. Eines Wesens, das die Form der zum Überleben zugeführten notwendigen Energie in gewissen Grenzen frei wählen kann. Ein Wesen, ein Mensch, der seine Ziele unter seinen Mitmenschen in Grenzen selbst stecken kann. Ein Mensch, der kreativ werden kann. Mit Freunden und Feinden, die er in der Welt um ihn finden kann. Der Mensch nutzt Wissen für vernunftbasiertes Handeln. Die Maschine sammelt Daten, kann nach vorgegebenen Regeln auswerten. Eine Maschine besitzt keinen Willen. Sie vermag sich nicht fortzupflanzen. Sie hegt keine Gefühle, kann logische Entscheidungen nicht anzweifeln und durch gefühlsbasierte ersetzen. Sie kann sich nicht als autarkes Wesen von ihrem Standort lösen und Erfahrungen wie ein Mensch in der Welt sammeln. Die Schriftsprache ist ein Echo der Vergangenheit. In der Gedankenwelt des Autors gewinnt die Maschine mehr und mehr die Fähigkeit, äußerlich Menschengestalt anzunehmen und Eigenarten des Menschen zu imitieren. Fortschritte in der Gentechnik, so vermutet der Mensch, werden schon bald dazu führen, dass komplexe organische Funktionen durch Biomasse übernommen werden können. Reverse engineering bis zu einem Punkt, an dem der eingreifende Geist Profit ziehen kann, gewissermaßen. Die Organe lassen sich zwar nicht autark aus toter Materie herstellen, aber bestehende Biomasse kann durchaus umprogrammiert werden. Die Geschichte lehrt, dass moralische und ethische Bedenken nur für kurze Zeit Relevanz besitzen. Mit wachsendem geistigem Potential erzeugt die Natur als äquivalenten Ausgleich auch menschliche Individuen, die sich über solche Bedenken hinwegsetzen. Es gibt genügend Beispiele dafür. Die erfundene Waffe, die nicht auch angewendet wurde, die gibt es nicht, so der Wissensstand des Autors. Die Zukunft? Die Zukunft bietet so viel Raum, dass vermutlich alle Facetten der Gedankenwelt nachbildbar sein werden, wenn sie sich nicht gegenseitig ausschließen. Einer dieser bekannten Ausschlüsse wurde uns allen bekannt gemacht, er wird religiös transzendiert überliefert: Ein Paradies wird es in der realen, in der rationalisierten, in der verdinglichten Welt nicht für alle geben. Wenn der Mensch nach Gottes Ebenbild erschaffen wurde, gilt für das Mensch genannte Individuum der Ausschluss. Engel, Teufel und Götter hingegen beschreiben andere Wege. Was für einige Elemente, die sich unter die Menschheit mischen, gemischt haben, Grund genug ist, erst gar nicht auf paradiesische Verhältnisse zuzustreben. Wissen wird erst zu Wissen, wenn es in einem übergeordneten Kontext Bedeutung erlangt, eine Hilfe darstellt, die eine Bewertung ermöglicht und die Qualität einer bewussten Handlung steigert, verbessert. In der Regel werden Informationen innerhalb einer menschlichen Gruppe kommuniziert und diskutiert, sie dienen dazu, eine gemeinsame neue Wissensbasis zu bilden. Die hilft den Menschen sich als Menschen zu organisieren. Profitiert jedoch ein einzelnes elitäres Wesen von den gesammelten Informationen und zieht seine Schlüsse alleine, dann entsteht daraus nicht Wissen, sondern persönliche Macht. Ein narzisstisch veranlagtes Wesen vermag sich in nicht nur emotionell in gottesgleiche Sphären zu erheben, auch sein Selbstbewusstsein wird sich dementsprechend formen, er wird Gott, Teufel und Engel verkörpern wollen. Vermutet der Autor. ... |
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| 343 | Wissen - Resümee - | 20.01.26 | ||
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Vorschautext: Wissen Hochkonzentrierte Datenlage Weltumfänglich extrahiert Doktorens Gewissenlage Universell über Jahre hingestiert Capsulated und komprimiert Haltbar für ein Leben lang Schnittstellenoptimiert Abstrakt, wird mir fast bang Wissensbasis strukturierte ... |
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| 342 | Wissen - Sammlung - | 20.01.26 | ||
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Vorschautext: Viele Zahlen, mehr Daten, Fakten Die Geister in die Bücher packten Dort seien sie derzeit zu lesen Von allerliebsten Menschenwesen Hörte man vor vielen Jahren Vor vielen tausend Tagen Von all den Professoren Die sich solcherart verloren Analytisch sie durchschauten Manch eine Eselsbrücke bauten ... |
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| 341 | Wasser | 19.01.26 | ||
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Vorschautext: Drei Atome hier in enger Bindung Wasser- und Sauerstoff in Windung Polar verdrängt ein Artgenosse Reiß ich hier 'ne neue Posse Atome geistern, so empfunden Elektronen drehen ihre Runden Protonen bewegen sich tief im Kern Etwas erinnert mich hier an einen Stern An den Himmel, das Firmament Wo hier bei mir 'ne Kerze brennt ... |
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| 340 | Grenzen | 19.01.26 | ||
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Vorschautext: Eine Grenze für das Verständnis Sind die Mauern die ich baue (Verstehe mein Verhängnis Philosophiere ich ins Blaue) Resultat aus meiner Schwäche Aus dem Wissen um den Weg Bevor ich mich aufs Arge räche Mache hier daraus ein Privileg Gesegnet bin ich mit Wissen Kombinationsgabe und Zuversicht Mag kaum meine Fahnen hissen ... |
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| 339 | Realität | 17.01.26 | ||
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Vorschautext: Jung als ich aufgestanden Kam an als alter Mann Oft war die Sonne aufgegangen Schien sie mir auch dann und wann Viele Wege bin ich gegangen Die allermeisten einfach, leicht Gedanken warden aufgefangen Egozentrisch, egoistisch, seicht Viele Menschen sind gekommen Kinder und Kindeskinder kamen an Menschen, die mit mir gesonnen Manch Gespräch, das ich begann ... |
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| 338 | Wahre Geschichten | 16.01.26 | ||
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Vorschautext: Der Baum Überliefert wird Technik Der Baum wird zum Blatt Verstand gerät in Hektik Das Blatt ist wohl nur glatt Sehr dünn wird der Stamm Als ein schlankender Strich Verbindet er oben das Blatt Unten Wurzels gespaltenen Stich Ein Büschel von Strichen ... |
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| 337 | Die AI-Tokenmaschine | 16.01.26 | ||
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Vorschautext: (Verfasst kraft Gehirnschmalz und Altersweisheit) (Götterdämmerung) Lest hier von der AI-Tokenmaschine Ihr interessierten menschlichen Riesen Sie fügt Partikel und all unsere Zeichen Kann Sinn mit Wahrscheinlichkeit eichen Sie findet schon Punkte, manche Skalare Gefüttert durch Menschen, die ihre Ware Sie deucht bedeutsam wie unsere Sonne Endlich ihre Pfade, vergeht unsre Wonne ... |
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| 336 | Steinalte Junge | 16.01.26 | ||
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Vorschautext: Wirklich steinalt Der Jugend Sensibilität Der Jugend Kraft Der Jugend tät Auch etwas Saft Gut statt Hetze Statt böser Petze Sinne überaus fein Statt direktem Sein Eine Spur von Natur ... |
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| 335 | Kommt Kommunikation an? | 16.01.26 | ||
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Vorschautext: Kommt Kommunikation an? Eine Frage, die man sich stellt, wen man mit Stars, hochrangigen Beamten, mit dem lieben Gott, etc. kommuniziert. © Auris cAeli |
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| 334 | Boxed Sandcastle Processing | 16.01.26 | ||
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Vorschautext: Hierzulande dieser Tage Stellt sich stets die Frage Ob des Menschen Unterhaltung Seine Kommunikationsverwaltung Erfolgt per Brief, per Phone, per Mail Oder persönlich, gar per Bahn und Rail Man schreibt, malt oder zeichnet Erwartet, dass der Geist sich weitet Harrt auf ein Echo des Adressaten Hofft, dass die Kommunikation geraten Und horcht hoch oben im Gehirn In Gedanken beim großen Taggestirn ... |
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| 333 | Winterwetter? | 01.01.26 | ||
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Vorschautext: Ob grau, trüb oder nass Mit dem Wetter ist’s so was Feucht, kühl bis kalt So ist es nun mal halt Ob zu früher Morgenstunde Ob abends in Seniorenrunde Wenn’s pieselt, regnet, schifft Ist das für den Menschen Gift Wenn die Wolken niedrig fliegen Die Bäume sich im Winde biegen Wenn der Tag kurz, ja verdunkelt ... |
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| 332 | In silbernen Ketten ... | 29.12.25 | ||
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Vorschautext: Des einen Ohr Ist des anderen Auge Eines dritten Herz Ist des vierten Gen Eine Kettenreaktion © Auris cAeli |
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| 331 | Der Untergang | 29.12.25 | ||
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Vorschautext: Nicht Sonne und nicht Mond Sonne oder Mond Sonne und Mond Nicht Sonne oder nicht Mond Nicht Tag und nicht Nacht Tag oder Nacht? Götterdämmerung © Auris cAeli |
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