| Titel | ||||
|---|---|---|---|---|
| 129 | Macht besessen | |||
|
Vorschautext: Zwei Männer, von der Macht besessen, haben ihr Volk schon längst vergessen. Ihr starres Ego baut sich Wolkentürme, sie säen nur Hass und ernten Stürme. Die Freiheit wird zum Spielball bloß, ihr Hunger nach dem Land ist groß. Demokratie, sie ist ein schwaches Licht, das knirschend unterm Stiefel bricht. Sie rütteln am Bestand uns'rer Welt, bis dass die Freiheit in Scherben fällt. ... |
||||
| 128 | Ein flüchtiges Gut | |||
|
Vorschautext: Noch keiner hielt sie jemals auf, sie nimmt das Gestern mit im Lauf. Und nur im Ticken einer alten Uhr hinterlässt sie leise eine zarte Spur. Dem Glücklichen enteilt sie schnell, im Dunkeln ist sie kaum noch hell. Sie ist der Bildhauer in uns’rer Welt, der alles wandelt, aber nichts behält. Und suchst du sie im Augenblick, schaut sie nicht mehr zu dir zurück. ... |
||||
| 127 | Frühlingskonzert | |||
|
Vorschautext: Wo nun das triste Grau zerrinnt, ein neues Lied im Baum beginnt. Erst zaghaft noch – fein und rar, dann singt die ganze Vogelschar. . Mit Zwitschern, Pfeifen, Tirilieren sie uns den Morgen nun verzieren. Vom ersten Licht bis in die Nacht ist das Konzert jetzt voll erwacht. Ob Amsel, Fink, ob Meisenschar, sie machen Frühlingsträume wahr. ... |
||||
| 126 | Lebensmut | |||
|
Vorschautext: - Der Blick nach vorn - Zweifel nicht, du hast keinen Grund, wenn auch die Jahre vergehen. Bist du noch munter und gesund, ist doch das Leben auch schön. Wenn dich mal Probleme quälen und du keinen Ausweg mehr siehst, fang nicht an die Jahre zu zählen, da Wasser stetig zu Tale fließt. ... |
||||
| 125 | Das Beben | |||
|
Vorschautext: Wie grauer Nebel - ungebeten, schleicht die Angst ins grelle Licht. Man ist in einen Raum getreten, den man zuvor betrat noch nicht. Der Kummer ist ein stiller Begleiter, er wiegt so schwer, er atmet kaum. Die Stunden ziehen langsam weiter, wie Blätter fallen von einem Baum. Da ist kein Wort, das so weit reicht, zu fassen, was die Brust mir schnürt. ... |
||||
| 124 | Ozean der Stille | |||
|
Vorschautext: Wenn die Stille das Wort ergreift und der Lärm dieser Welt jäh enteilt, dann wird das Eigene zart gestreift, weil die Seele ganz bei sich weilt. In ihren Worten liegt ein Wissen, das tief in uns selbst vergraben ruht, von Träumen, die wir schon vermissen, und längst vergangener, stiller Glut. Sie flüstert dann von alten Träumen, von dem, was noch im Inneren wacht. ... |
||||
| 123 | S t e r n e n t a n z | |||
|
Vorschautext: Im Tanz der Sterne, hoch und weit, verliert sich jede Erden-Schwere. Dort schweben Träume durch die Zeit, als ob das Licht ihr Anker wäre. Sie gleiten sanft auf Silberbahnen, wo Wünsche leise Flügel fassen. Und was wir tief im Inneren erahnen, wird nie im Sternenstaub verblassen. ... |
||||
| 122 | Omas von heute | |||
|
Vorschautext: Früher saßen die Omas still am Kamin, zur Aerobic- Stunde sie heute zieh'n. Kein grauer Dutt, kein Schaukelstuhl, die moderne Oma ist aktiv und cool. Sie hat ihre Tage stets fest im Griff und kleidet sich nach neuestem Pfiff. Sie walkt im Park und postet im Netz; für Enkelbesuche gibt's kein Gesetz. Mit Energie und stetigem Tatendrang hält die Oma von heut' ein Leben lang. ... |
||||
| 121 | Wonnemonat | |||
|
Vorschautext: Der Winter ist nun ganz verflogen, das junge Grün bricht sich die Bahn. Der Himmel strahlt im blauen Bogen, die Welt fängt neu zu leuchten an. Auf satten Wiesen Blumen nicken, im sanften Wind - ein bunter Tanz. Wir weilen oft mit frohen Blicken im hellen, warmen Sonnenglanz. Oh Mai, du Monat voller Wonnen, du weckst das Herz aus tiefer Ruh. ... |
||||
| 120 | Im Echo der Zeit | |||
|
Vorschautext: Der Abend winkt mit fernem Schein, ich hüll’ mich ganz in Sehnsucht ein. Wie Nebel tanzt das Träumen sacht, in der langen, schattenreichen Nacht. Dein Bild erwacht so zart und leise, erlebt von mir auf stumme Weise. Im Herzen still, doch hart an Zeit, verloren ging es in der Ewigkeit. Die Liebe nur ein Licht in der Ferne, geschrieben längst in kalte Sterne. ... |
||||
| 119 | Grauer Nebel | |||
|
Vorschautext: Ein grauer Schleier, weich und dicht, zerbricht mir heut' mein Sonnenlicht. Kein Kummer ist es und kein Schmerz, nur Traurigkeit erdrückt mein Herz. Das ist okay, man muss nichts tun, lässt die Seele mal im Dunkel ruh'n. Denn erst, wenn man den Nebel spürt, wird man vom Licht danach berührt. Einmal tief atmen, für sich ganz allein, und einmal auch nur schweigsam sein. ... |
||||
| 118 | Dolce far niente | |||
|
Vorschautext: Die Uhr tickt leise, fern und sacht, weil heute keiner Pläne macht. Still steht die Zeit, der Blick wird weit, kein Muss gibt es, nur Heiterkeit. Nichts leisten - wollen oder sein; nur tiefe Ruhe kehrt im Herzen ein. Die Sonne scheint, der Wind ist lau, am Himmel strahlt das schönste Blau. Im weichen Grase will ich liegen, in der Stille sanft die Seele wiegen. ... |
||||
| 117 | Zauber der Nacht | |||
|
Vorschautext: Wenn im Dunkel die Sehnsucht erwacht, zarte Träume schweben durch die Nacht, in der Seele leise eine Melodie erklingt und das Herz in deren Rhythmus swingt. Dein Name wird zum leisen Zauberwort, das mich trägt zu einem anderen Ort. Wo Blicke sich im Sternenlicht berühren und wir die Nähe tief im Innern spüren. Nur du und ich im Einklang dieser Nacht, bis am Morgen sanft der junge Tag erwacht. ... |
||||
| 116 | Gesegnete Weihnacht | |||
|
Vorschautext: Gesegnete Weihnacht * Elfchen * Freudenfest! Verkündet vom Engel des Herrn, erwarten wir Jesu Geburt. Lichtbringer! ... |
||||
| 115 | B l ü t e n t a n z | |||
|
Vorschautext: * Tanka * Ein zarter Wind streift durch Wiesen, Wälder und Flur - Frühlingserwachen. Blüten öffnen sich dem Licht, wiegen sich im sanften Hauch. ... |
||||
| 114 | Nachhall der Gipfel | |||
|
Vorschautext: Vom Gipfel her, wo Nebel schwebt, ein silberner Bach die Stille belebt. Er scheint so klar wie flüssiges Glas und benetzt am Ufer das zarte Gras. Er springt mit elegantem Schwung über Felsgestein und Kiesel jung. Sein leises Gurgeln, ein froher Gruß, so geht's entlang an der Berge Fuß. In Felsenschluchten, eng und grau, spiegelt er fein des Himmels Blau. ... |
||||
| 113 | Wo der Himmel die Erde umarmt | |||
|
Vorschautext: Am Horizont als stolze Riesen stehen die Berge im gleißenden Sonnenlicht. Weit ins Land hinein sind sie zu sehen; die Last der Epochen brach sie nicht. Zeugen, so mächtig und unbezwingbar ihre Pracht trotzt den Stürmen der Zeit. Die karge Wand ist weithin sichtbar und trägt ein eisig Kleid aus Ewigkeit. Wenn sanft der Abend ihre Gipfel rötet und Gold und Purpur auf den Firnen liegt, ... |
||||
| 112 | Zu viel investiert | |||
|
Vorschautext: - Es kam nichts zurück - Das Herz tut ihr weh, sie ist wieder allein. Hat alles gegeben; wollte nur glücklich sein. Sie war für ihn da, jede Stunde am Tag. Wann immer er rief, weil ihr viel an ihm lag. ... |
||||
| 111 | S c h a c h f i g u r | |||
|
Vorschautext: Er nennt es Irrtum, wenn ich die Wahrheit benenne, will, dass ich Tatsächliches nicht mehr erkenne. Aus leisen Zweifeln webt er ein lautloses Netz; sein „Du bist zu labil“ macht er zu einem Gesetz. Es ist kein Versehen, vielmehr das reinste Kalkül. ... |
||||
| 110 | Die innere Stimme | |||
|
Vorschautext: Verwirrung flutet meinen Kopf, so vieles stürzt da auf mich ein. Probleme - teils ein alter Zopf; dieses Erinnern muss nicht sein. Längst verarbeitet, vergessen, bricht es nun wieder doch hervor. Und erneut kann ich ermessen, kämpfen muss ich, wie einst zuvor. Muss die inn're Stärke leben, mich an mir selber orientier'n. ... |
||||