Profil von Birgit Klingebeil

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Anzahl Gedichte: 229
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Gedichte gelesen: 54.392 mal
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Titel
169 Die goldene Kür 27.03.26
Vorschautext:
Kein Wecker klingelt, keine Eile mehr,
Das Leben ist ruhig jetzt und sehr leer.
Leer von Pflichten, Terminen und Last,
Ein sanfter Fluss ist's, ganz ohne Hast.

Manchmal geht's raus, ins Kino, ins Licht,
in die neuesten Filme, über die man spricht.
Auch in der Natur beweg' ich mich gern
und bin unterwegs in Nah und in Fern.

Der Duft von Kaffee, ein langer Bericht,
das Alter, es hat ein sanftes Gesicht.
...
168 Der Atem der Natur 26.03.26
Vorschautext:
Der Winter haucht in weißem Licht
einen Duft, der nur von Stille spricht.
Kristallene Klarheit, frisch und rein;
sie lädt uns zum Verstummen ein.

Doch wenn das Eis im Graben bricht,
zeigt die Luft uns ein neues Gesicht.
Im Frühling riecht's nach Aufbruch nun,
nach nasser Erde und fleißigem Tun.

Der Sommer steht in voller Pracht,
die Aktivität hat er uns gebracht.
...
167 Narbengewebe der Zeit 25.03.26
Vorschautext:
- Ein Diptychon -

I. Melancholie

Nun sind die alten Wege also leer
und Gestern zählt heute nicht mehr.
Drum schenk' ich dir noch einen Blick
und schau dann nimmer mehr zurück.
Doch eine Frage noch zu guter Letzt:
Wem gehört denn deine Treue jetzt?


...
166 Im Lenz 22.03.26
Vorschautext:
Hell die Frühlingssonne lacht,
die Luft ist sanft und mild.
Der Frühling ist für die gemacht,
die sich erfreu'n an diesem Bild.

Die ersten Knospen öffnen sich,
ein zartes Grün am Zweige hängt.
Es wandelt sich das Erdreich frisch,
und Freude wird ins Herz gesenkt.

Ein Blütenduft zieht durch das Tal,
die Vögel singen hell ihr Lied.
...
165 Abend-Choreografie 20.03.26
Vorschautext:
An einem
Frühlingsabend ist der Duft frisch und mild,
es riecht nach erwachendem Leben,
verzaubert der Nacht stilles Bild,
dem Glanz neuer Träume ergeben.

Der Wind
flüstert leise durch blühendes Grün,
die Schatten der Bäume sind weich.
Wo Sterne am samtenen Himmel erblühn,
wird jede Sekunde, jeder Tag reich.

...
164 Vergänglichkeit 19.03.26
Vorschautext:
Der Sand rieselt leise,
auf seiner langen Reise.
Kein Halten, kein Zagen
und die Stunden jagen.

Die Blüten verblühen,
und Schatten entfliehen.
Der Moment ist zwar da,
doch kaum noch uns nah.

Wolken ziehen sehr schnell,
sind mal dunkel, dann hell.
...
163 Der Schein trügt 16.03.26
Vorschautext:
Die Mensa verflucht, den Kaffee geehrt,
sich immer nur von der Bestechung ernährt.
Vom Prof verachtet, vom Assi gehasst,
Belege gekupfert, die Vorlesung verpasst.

Von Gott verlassen, vom Teufel geliebt,
Klausuren gemeistert, doch die Prüfung versiebt.
Das Skript ungelesen, die Theorie war ein Graus,
doch am Ende spuckt ihn die Uni dann aus.

Mit dem Abschluss in Händen, im Herzen ein Loch,
er lernte nicht viel – aber geschafft hat er's doch!
...
162 Ode an die Freundschaft 13.03.26
Vorschautext:
* Vierklang einer Kindheit *


Als Fremde betrat ich der Schule Raum,
kam neu in die Klasse, ein zaghafter Traum.
Doch aus dem „Ich“ wurde bald ein „Wir“,
drei Türen öffneten begeistert sich mir.

Wir teilten die Welt in gedruckten Seiten
und ließen den Alltag von Musik begleiten.
Im blauen Wasser, beim Bahnen ziehen,
fing unsere Zeit an, leuchtend zu blühen.
...
161 Frühlingswonnen 11.03.26
Vorschautext:
Das junge Laub am Lindenbaum,
erwacht aus seinem Wintertraum.
Ein milder Wind zieht durch das Tal,
geküsst vom ersten Sonnenstrahl.

Im Garten blüht der Flieder schwer,
ein Duft liegt über’m Blütenmeer.
Die Bienen summen ihre Lieder
und auch die Vögel singen wieder.

Der Himmel strahlt in hellem Blau,
vergangen ist das Morgengrau.
...
160 Die Gänsemagd 09.03.26
Vorschautext:
* Ein modernes Märchen *

Von früh bis spät schafft die Luise,
scheucht ihre Gänse auf die Wiese.
Obgleich sie das Getier nicht mag,
treibt sie es täglich aus dem Schlag.

Sie hetzt und quält die weiße Schar;
ihr Schnattern dünkt ihr wunderbar.
Obgleich sie jedes Tier verachtet,
sie gierig deren Zank betrachtet.

...
159 Sonderbar 09.03.26
Vorschautext:
Gerade noch Trubel und Heiterkeit,
macht sich die Stille nun wieder breit.
Kein helles Lachen, kein Wort, kein Klang.
Und auch kein Rufen den Flur entlang.

Es ist wie an allen anderen Tagen
und daher kaum ein Grund zum Klagen.
Dem Verstand ist dies natürlich klar;
doch nimmt das Herz es anders wahr.

Schwer fällt, auf unbestimmte Zeit,
die Leere und auch Einsamkeit.
...
158 Frühlingswehen 07.03.26
Vorschautext:
Wenn die Sonnenstrahlen wieder
herauskitzeln das zarte Grün
und Vögel trällern heitere Lieder,
werden bald auch Blumen blüh'n.

Kess recken sich auf den Wiesen
schon Krokusse ins Sonnenlicht
und an Zweigen der Salweide sprießen
die Weidenkätzchen - dicht an dicht.

Fleißig sammeln erste Bienen
den frischen "Trank der Götter" ein.
...
157 Sehnsucht nach Licht 05.03.26
Vorschautext:
Drückend sind die grauen Stunden,
der Tag nur farblos, kalt und leer.
Ich sehne mich nach Sonnenrunden,
brauche das goldene Licht so sehr.

Wieder soll der Wind mich streifen,
lind und weich die Haut berühren.
Ich will nach Sonnenstrahlen greifen,
den Frühling mit dem Herzen spüren.

So wart' ich auf den hellen Schein,
der alle Schatten von mir nimmt.
...
156 G e f u n d e n 04.03.26
Vorschautext:
Zwei Herzen fanden sich im Licht,
kein Zweifel, der dagegen spricht.
Sie schlagen nun im gleichen Takt,
ein fester Bund, ein Lebens-Pakt.

Vom ersten Blick zum festen Halt,
ob’s stürmisch ist, ob heiß, ob kalt.
Was leis' mal anfing, wird nun groß,
lasst euer Glück nur nicht mehr los.

Der Weg ist weit, das Ziel aber klar:
Zusammen - auf ewig - wunderbar.
...
155 B l ü t e n t a n z 03.03.26
Vorschautext:
* Tanka *


Ein zarter Wind streift
durch Wiesen, Wälder und Flur -
Frühlingserwachen.

Blüten öffnen sich dem Licht,
wiegen sich im sanften Hauch.



...
154 Unerschütterlich 28.02.26
Vorschautext:
Was immer auch passiert,
ich habe viele Leben.
Und selbst, wenn ich mal fall,
ich werde mich erheben.

Der Weg mag steinig werden,
doch ich bleib niemals stehn.
Ich werde durch die Dunkelheit
bis ganz nach vorne gehen.

Ich blicke nicht nach hinten,
was war ist längst vorbei.
...
153 Das letzte Gebot 25.02.26
Vorschautext:
Väterchen Frost trifft die Mutter Erde;
verneigt sich und sagt: „Nun, ich werde
mich bald schon zurückzieh'n dieser Tage,
damit der Mensch nicht weiter klage.

Für mich wird es Zeit, jetzt auszuruh'n,
soll nun der Frühling sein Werk hier tun.
Und Farbe schenken wieder deinem Kleid;
trag du es dann den Menschen zur Freud'."

*****

...
152 Winterblues 22.02.26
Vorschautext:
Der Tage sind so grau und lang,
ich sehne mich nach hellem Licht.
Nach des Windes leisem Gesang
und Sonne, die den Winter bricht.

Ich freue mich auf frisches Grün,
das bald schon Knospen treibt.
Warte auf Farben, die erblüh’n,
dass der Frühling Lyrik schreibt.



...
151 Der bissige Poet 22.02.26
Vorschautext:
* Eine Limerick- Kette *


Ein Wolf, der im tiefsten Wald lebte,
sich eifrig selbst Märchen webte.
Er schrieb sie im Gehen,
beim Heulen und Stehen,
bis die Erde vor Ehrfurcht bebte.

Er hielt sie auch selbst für charmant
und ist gleich zu den Schafen gerannt.
Diese machten nur Mäh,
...
150 Bilder, die man malt 20.02.26
Vorschautext:
* Der Freiheit Grenzen *


Die Welt der Fantasie ist reich und bunt,
in Versen kommt sie aus Poeten-Mund.
Da soll sie mahnen oder Freude bringen,
weshalb hier auch wir um Worte ringen.

Die Grimm Brüder nutzten sie weidlich aus,
in ihren Märchen gaben sie ihr ein Zuhaus'.
Ebenso die Geschichten aus 1001 Nacht;
aus brillanter Fantasie sind sie gemacht.
...