Sortieren nach:

Gedichte über die Wahrheit - Seite 99


Der Schokoladen Weihnachtsmann

Ihre Augen waren gefesselt, wie von einem Bann,
sie schaute ihn neugierig an:
"Er soll es sein !"

Glitzernd, glatt, sauber und rein,
mit einem strahlend, lächelndem Gesicht
glänzend im künstlichen Licht,
reflektierte die Aluminiumhülle
und schien zu versprechen,
dass er jeden Wunsch erfülle.

Ihr Herz sagte: “Sobald er wird in Stücke brechen,
bemerkst Du, er ist von innen hohl !
Erfahren wirst Du weder Glück noch Wohl !”

Doch ihr Verstand sagte unüberhörbar laut:
“Du vertraust mir und hast mir immer schon vertraut
und ich sage Dir: Nimm ihn
und lasse Deine Zweifel zieh’n !
Er wird alle Deine Wünsche erfüllen.
und Deine heimliche Sehnsucht stillen.
Ich prophezeie Dir ein glanzvolles Leben.
Ein perfektes Paar werdet ihr ergeben.
Mit sportlichem Körperbau und fröhlicher Art
ist er auch innerlich gehaltvoll und zart.
Alle Deine Freunde und Verwandte sagen es auch !
Spürst Du seinen Atem, den Liebeshauch ?”

Überzeugt kaufte sie und rannte flugs nach Hause,
voller Hoffnung, ohne Pause .

Zuhause ganz von Sinnen,
liess sie keine Zeit verrinnen
und zerriss leidenschaftlich sein Alukleid !

Doch plötzlich empfand sie anstatt Freud nur Leid
und sah: Kein Lächeln, kein Glitzern, nur dunkelbraune Schokolade.
Als er mit einem ‘Knack’ zerbrach
entfuhr ihr seufzend ein leises “Ach !”
und sprach:
“Hohl ist er von innen
und schmecken tut er auch noch fade !
Er ist leider doch nur Schokolade,
.. oh, wie Schade !”

© jogdragoon
Bibat ex me qui potest
... hier klicken um den ganzen Text anzuzeigen




Nächtlicher - Geist - Spuk?

Nächtlicher – Geist – Spuk!
Quid sit futurum cras, fugß quaerere!
-------------------------------
www.leitheim-gedichte.de
Am 23.12.2014 starb mein bester Freund – Alfred - auf der Insel Mauritius.
Wir wollten am 27.12.2014 den Druidenstern 01.2015,
eine Ordenszeitung, des „Deutschen – Druidenordens“ - ganz fertigstellen. In dieser Nacht am 23.12.2014 geschahen dann seltsame Dinge in der Wohnung.
Wir hatten uns geschworen, dass die Zeitschrift nur mit uns beiden, erscheinen sollten. Ob das offene Fenster schuld war, dass alles bis dahin Erstellte im Kamin verbrannte, oder war es der Geist von Alfred –Als Ordens - Schriftleiter - zurückgekehrt aus Mauritius?
----------------------------------------
Winde strichen gleich wie Geister
über Treppen durch den Flur
hinterließen, wirbelnde, welke Blätter
zeigten auf ihr Gang, als Spur.
--------------------------
Drehten sich dabei in Kreisen
bliesen alle Kerzen aus,
dann ein Säuseln - Flüstern leise
Dunkelheit war kurz im Haus.
……………………………………….
Sie durchstreiften - Zimmer, Gänge
leise - lautlos war der Wind, sein Schritt
er bewegte - die Vorhänge
nahm vom Schreibtisch - Manuskripte mit.
---------------------------------
Und mit ihnen schwer - beladen
war das Ziel der offene Kamin,
wo die Winde diese dann abluden
durch den Kamin - zum Himmel diese ziehen.
--------------------------------
So geraubt für alle Zeiten
was von uns verfasst und angedacht,
nun als Rauch zum Himmel steigend
kurz in der Wohnung - tiefste Nacht.
-----------------------------------
Was geplant gedruckt sollt` werden
war vernichtet - ausgetilgt,
was wir angedacht, verfasst auf Erden
war in fliehenden Rauch gehüllt.
---------------------------
Peter Leitheim.
Buchautor Spiegelbild der Seele
Redakteur
des Druidensterns – Jan. 2010 - Dez. 2014.
... hier klicken um den ganzen Text anzuzeigen