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Gedichte über Politik - Seite 174


Blues, für die armen Leut’ (Song)

[Strophe 1]
Ich sitze betrunken in der Bar,
Whiskey im Glas, und der Abend wird klar.
Das Glas ist halb leer, mein Herz ist es auch,
kein Cent in den Taschen, nur Kälte im Bauch.
Ich starre ins Dunkel, das vor mir steht,
ein Leben, das fällt, bevor es versteht.

[Refrain]
Und ich singe das Lied, den Blues, für die armen Leut’,
kein Geld, keine Zukunft, viele Sorgen und Not.
Viel Kummer und Ängste um das tägliche Brot.

[Strophe 2]
Ihr Leben ist selten von Freude geprägt,
ein schweres Leben, das man kaum lebt.
Die Regierenden hören das Leid nicht mehr,
sie zählen die Steuern, die Kassen so schwer.
Die Bosse, sie lachen, die Armen, sie schuften,
bis sie am Ende in Armut verbluten.
Ein Grab ohne Namen, ein Sarg ohne Licht —
und niemand, der sagt: *„Wir vergessen dich nicht.“*

[Refrain]
Und ich singe das Lied, den Blues, für die armen Leut’,
kein Geld, keine Zukunft, viele Sorgen und Not.
Viel Kummer und Ängste um das tägliche Brot.

[Bridge]
Nur Nebel der Armut poliert ihren Sarg,
kein Weinen, kein Blumen, kein Funken, kein Tag.
Doch ich trag’ ihre Namen in Händen und Herz,
sing’ ihren Schmerz, ihren Kummer, ihren Schmerz.
Die Welt soll es hören, das traurige Lied,
von Reichen und Armen, vom Unrecht, das blieb.

[Final-Refrain]
Und ich singe das Lied, den Blues, für die armen Leut’,
kein Geld, keine Zukunft, viele Sorgen und Not.
Viel Kummer und Ängste um das tägliche Brot.

Doch ich sing meinen Blues,
damit ihr, ihn hört....
Und ihr niemals vergisst,
was menschliches Recht und Unrecht ist.
Was leben und Freude,
oder leben, lebendig begraben, in Armut ist.

(Doch ich sing meinen Blues)
(damit ihr, ihn hört....)
(Doch ich sing meinen Blues)
(damit ihr, ihn hört....)

© Horst Bulla

https://youtu.be/CbtKxwmZoF0
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Der Tanz um die Seelen (Song)

[Strophe 1]
Trag ich meine goldene Maske
auf dem Ball der Eitelkeiten.
Spiel ich Gott, Minister, König,
kann das ganze Volk verwalten.
Oh, wie herrlich ist mein Glanze,
auf, Musiker – spielt mir zum Tanze.
Spiel ich mit Seelen, Herzen
und den Geistern dieser Nacht.

[Pre‑Chorus]
Das Spiel der Macht und auch der Gier,
ich bin des Volkes großer Meister hier.

[Refrain]
Denn eure Seelen – gehören jetzt mir.
Eure Seelen – gehören jetzt mir.
Ich tanze im Kreis, ich regiere das Spiel,
ich nehm’ mir zu wenig, ich nehm’ mir zu viel.
Oh, eure Seelen – gehören jetzt mir.
Ha... - ha, ha,

[Strophe 2]
Trag ich meine goldene Maske,
seh euch taumeln, seh euch gleiten.
Auf dem Ball der Eitelkeiten
kann ich Welten neu bereiten.
Jeder Blick von mir ein Urteil,
jedes Lächeln eine Klinge.
Und ihr tanzt, weil ihr nicht merkt,
wie ich euch längst niederzwinge.

[Pre‑Chorus]
Das Spiel der Macht und auch der Gier,
ich bin des Volkes großer Meister hier.

[Refrain]
Denn eure Seelen – gehören jetzt mir.
Eure Seelen – gehören jetzt mir.
Ich tanze im Kreis, ich regiere das Spiel,
ich nehm’ mir zu wenig, ich nehm’ mir zu viel.
Oh, eure Seelen – gehören jetzt mir.
Ha... - ha, ha,

[Bridge]
Und wenn die Masken fallen,
und ihr erkennt mein Reich,
dann wisst ihr, dass ihr tanztet
für einen Herrscher, aus dem goldenen Reich.
Kein Weg zurück, kein letzter Schritt,
ihr tanzt den Takt, den ich euch gib’.

[Final-Refrain]
Denn eure Seelen – gehören jetzt mir.
Eure Seelen – gehören jetzt mir.
Ich dreh an den Fäden, ich lenke das Spiel,
ihr fallt in den Rhythmus, ich nehm’ mir zu viel.
Oh, eure Seelen – gehören jetzt mir.
Ha... - ha, ha,
Ja, eure Seelen – gehören jetzt mir.
(Eure Seelen – gehören jetzt mir)
(Eure Seelen – gehören jetzt mir)

© Horst Bulla

https://youtu.be/MJXmzWm7t2M
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Eine Welt, die ich nicht verstehe (Song)

[Strophe 1]
Dies ist eine Welt, die ich nicht verstehe.
So viel Liebe – und doch so viel Unglück.
Liebe, die langsam bricht,
unter Alltagssorgen, unter Kummer, Armut, Not und Schmerz.
Kalte Politik, die in die Häuser dringt,
wie kalter Wind durch dünne Wände.
Kinderlachen, das verstummt,
weil Tränen lauter sind als jedes Spiel.

[Zwischengesang]
Where is the light… wo bleibt das Licht?
Hold on to hope… doch die Hoffnung bricht.
Eine Welt, die sich verliert,
ein Herz, das leise fragt: Why are we hurting here?

[Strophe 2]
Paare, die sich trennen,
nicht weil die Liebe fehlt,
sondern weil Armut sie zerreißt,
Streit, Zorn und Wut in ihren Herzen sät.
Wo einst Wärme war,
liegen heute Tränen, Trauer, Schmerz und Narben.
Kindheit, die zerbricht,
unter dem Gewicht eines Systems,
das Profite und Macht zählt,
aber keine Menschen.

[Zwischengesang]
Love fades away… Liebe zerbricht,
in all the noise… im grellen Tageslicht.
Wo einst ein Feuer brannte,
flüstert nur noch Schmerz: We’re falling out of time.

[Refrain]
Wie kann Liebe überleben,
wenn die Welt, ihre Politik, sie nicht schützt?
Wie kann ein Herz noch hoffen,
wenn es jeden Tag neu bricht?
Eine Welt, die ich nicht verstehe –
doch ich trage sie in mir.
(Und meine Tränen… möchten sie heilen.)

[Strophe 3]
Familien, die nicht überleben,
was Politik und Systeme ihnen antun.
Liebe, die bricht,
gebrochen von Gier, von Macht,
von kalten Händen, die entscheiden,
wer leben darf – und wer fällt.
Kinder, die zu früh erwachsen werden,
weil ihnen niemand die Last nimmt.
Alte, die allein und einsam sterben –
weil die Politik, sie kalt vergisst.

[Zwischengesang]
Broken dreams… zerfallene Zeit,
no place to run… kein Weg mehr weit.
Familien, die im Sturm versinken,
Kindertränen…
Alte, die in Einsamkeit ertrinken,
und eine Stimme fragt: Who will carry us tonight?

[Bridge]
Manchmal seh ich Menschen stehen,
still, verloren, ohne Licht.
Manchmal hör ich Herzen schreien,
doch niemand hört sie wirklich.
Und ich frage mich,
warum ein System so stark sein darf,
dass es Liebe zerstört
und Menschen zu Schatten macht.
(Herzen zum Weinen bringt…)

[Zwischengesang]
Hear my cry… hör ihr Flehn,
lost in the dark… niemand sieht sie steh’n.
Ein System, das Herzen bricht,
und ich flüstere: Will love survive this night?

[Refrain]
Wie kann Liebe überleben,
wenn die Welt, ihre Politik, sie nicht schützt?
Wie kann ein Herz noch hoffen,
wenn es jeden Tag neu bricht?
Eine Welt, die ich nicht verstehe –
doch ich trage sie in mir.
(Und meine Tränen… möchten sie heilen.)

[Outro]
Vielleicht bleibt irgendwo ein Funken,
ein kleines Licht im Dunkeln.
Doch heute seh ich nur die Narben
von tausend Lieben,
die diese Welt nicht hat bestehen lassen.
(Tränen von tausend Herzen…)

[Zwischengesang]
One last hope… ein letzter Funken,
don’t let it die… lass ihn nicht versinken.
Vielleicht bleibt irgendwo ein Licht,
das leise sagt: We still belong to love.
Liebe ist Leben.
Love is life.
Stärker als Macht!

© Horst Bulla

https://youtu.be/SRJ46l20C0Y
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Mama, warum? (Song)

[Refrain]
Mama, warum ist die Welt so groß
und manche Herzen doch so klein?
Warum weint ein Kind im Dunkeln
und darf nicht einfach fröhlich sein?
Mama, sag mir, warum Menschen
manchmal so viel Leid ertragen.
Mama, warum – ich möchte lernen,
die Welt mit guten Augen zu sehen.

[Strophe 1]
Mama, warum sind manche Kinder so arm,
warum knurrt ihr kleiner Bauch?
Warum sucht die alte Frau Flaschen
in der Mülltonne – jeden Tag und jede Nacht?
Warum stehen Frauen, Männer, Kinder
an der Tafel in der Kälte an
für altes Brot und alte Lebensmittel,
die kaum noch jemand essen kann?

[Zwischengesang]
Mama, ich seh so viele Tränen,
so viele Schritte, die schwer gehen.
Warum muss ein Herz so kämpfen,
statt einfach Kind zu sein und zu leben?

[Strophe 2]
Mama, warum trägt der alte Mann
bei strömendem Regen Zeitungen aus?
Warum bittet der Mann auf der Straße
mit schmutzigen Händen um ein bisschen Geld?
Warum geht die alte Dame jeden Tag
zur Suppenküche, ganz allein?
Warum schläft der Mann unter der Brücke
auf Pappkartons statt in einem warmen Heim?

[Zwischengesang]
Mama, warum sind Bosse immer reich –
und die für ihnen schuften werden bleich?
Warum können Bosse in großen Villen leben
und für die Arbeiter reicht es nicht –
zum Leben in großen, teuren Städten?

[Refrain]
Mama, warum ist die Welt so groß
und manche Herzen doch so klein?
Warum weint ein Kind im Dunkeln
und darf nicht einfach fröhlich sein?
Mama, sag mir, warum Menschen
manchmal so viel Leid ertragen.
Mama, warum – ich möchte lernen,
die Welt mit guten Augen zu sehen.

[Strophe 3]
Mama, warum hat der junge Mann
von nebenan sich vor dem Zug gelegt,
weil seine Hoffnung still zerbrach
und niemand seine Tränen sah?
Warum zahlen Menschen Steuern,
wenn der Staat sie doch vergisst?
Warum gehen Menschen wählen,
wenn ihr Leben nicht besser wird?

[Zwischengesang]
Mama, warum dürfen Politiker
so schlimm lügen, Versprechen brechen –
ohne Strafe?
Warum reden sie von Frieden,
doch kaufen Waffen, schicken Soldaten –
in den Tod?
Sitzen aber feige in Palästen,
glänzend, sicher, reich und groß,
während Soldaten grausam sterben,
Menschen hungernd frieren
und ihr Leben kaum noch geht –
doch Politiker werden reich.

[Strophe 4]
Mama, ich mag diese Welt nicht,
sie ist so böse, ungerecht.
So viele Herzen ohne Wärme,
so viele Seelen ohne Licht.
Mama, warum sind die Menschen feige,
wehren sich nicht gegen Unrecht?
Mama, sag den Menschen bitte,
sie sollen endlich mutig sein,
sich wehren gegen all die Lügen
und gegen Macht, die nur verletzt.

[Final‑Refrain]
Mama, warum ist die Welt so groß
und manche Herzen doch so klein?
Mama, sag den Menschen bitte,
sie sollen endlich mutig sein.
Denn nur wenn wir zusammenstehen,
kann unsere Welt gerechter sein.
Mama, sag mir, dass die Menschen
lernen, füreinander da zu sein.
Mama, vielleicht wird diese Erde
eines Tages wieder freundlich –
schön und gerecht für alle sein.

© Horst Bulla

https://youtu.be/3jU6hhHrIqU
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