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Gedichte über Politik - Seite 176


Der graue Wolf (Song)

[Strophe 1]
Ich bin der graue Wolf, den du im Dunkeln fürchtest,
wenn deine Lügen von meiner Wahrheit vernichtet werden
und das Volk den Tag erhellt.
Ich bin der graue Wolf, der mit dir im Dunkeln tanzt,
dir deine Maske von deinem Gesicht reißt,
bis die ganze Welt die Wahrheit kennt.

[Strophe 2]
Ich bin der graue Wolf, den du fürchtest Tag und Nacht,
weil die Wahrheit dich vernichtet
und deinen goldenen Palast in tausend Trümmern reißt.
Ich bin der graue Wolf, der rote Teppiche verbrennt,
bis der Gestank der Lügen
in jedes Haus des Volkes zieht.

[Strophe 3]
Ich bin der graue Wolf, der deine Konten plündert
und den Reichtum auf der Welt verteilt.
Ich bin der graue Wolf, der Armut
bis auf deine Wunden niederreißt
und Wohlstand bringt in jedes Haus.
Ich bin der graue Wolf, der den Gestank der Lügen,
der Korruption, Bereicherung
bis auf die Asche niederbrennt,
damit die Welt nun neu gedeiht
und jedes Volk von dir befreit.

[Strophe 4]
Ich bin der graue Wolf, der laut jauchzend
auf deinem Grabe tanzt,
wenn Gier, Lug, Betrug, Ausbeutung und Raub
zerfallen wie dein goldener Staub.
Ich bin der graue Wolf, ich hör dich zittern,
ich hör dich bibbern, kreidebleich.

[Bridge]
Ich bin der graue Wolf — mach dich bereit
und deinesgleichen.
Ich bin der graue Wolf — Wahrheit und Gerechtigkeit
vernichten eure Macht,
vernichten eure Gier, Ausbeutung,
Lug und Betrug, verbannt euch —
in der dunklen Hölle Ewigkeit.

[Outro]
Ich bin der graue Wolf — macht euch bereit.

© Horst Bulla

https://youtu.be/6XaM7p1DUvg
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Arme Herzen schlagen anders (Song)

[Strophe 1]
In der Tafel riecht es nach Hoffnung,
Suppenküchen wärmen die Nacht.
Alte Hände zittern leise,
Altersarmut hat sie weich gemacht.
Hartz‑4‑Zeilen auf dem Tisch,
ein Formular, das niemand heilt.
Kinderarmut spielt im Schatten,
wo kein Licht der Reichen verweilt.

[Zwischengesang]
Und ich seh’ die Bettler an den Straßen,
seh’ die Obdachlosen frieren im Wind.
Junkies suchen nur ein Morgen,
das ihnen sagt, dass sie noch Menschen sind.

[Refrain]
Arme Herzen schlagen anders,
wenn die Welt sie übersieht.
Wenn Reiche feiern große Feste,
Champagner fließt – und keiner flieht.
Arme Seelen tragen Wunden,
die kein Boss und Konzern versteht.
Doch wir singen für die Stummen,
bis ein Funken Menschlichkeit entsteht.

[Strophe 2]
Ich seh’ die Banken in den Palästen,
Eliten tanzen durch die Nacht.
Bosse zählen ihre Gewinne,
während das Volk die Rechnung macht.
Konzerne feiern gold’ne Empfänge,
Licht und Glimmer überall.
Doch unten friert ein kleines Mädchen,
ihr Winter ist schon viel zu kalt.

[Zwischengesang]
Und ich trag’ die Stimmen der Vergess’nen,
die keiner hört, die keiner sieht.
Die in den Schatten dieser Städte
um ihr kleines Leben ziehen.

[Strophe 3]
Paläste feiern ihren Reichtum,
Regierungen feiern ihre Macht.
Doch draußen ziehen schmutzige Kriege,
für Macht und Reichtum – kalt wie Stahl.

Sie schicken niemals ihre Kinder,
sie ziehen niemals selbst hinaus.
Sie opfern andre für ihr Gold,
für ihren Thron, ihr Machtgehäus’.

[Zwischengesang]
Und wieder marschiert das Volk nach vorne,
für die Träume derer, die oben steh’n.
Sie sterben für fremde Reichtümer,
für Kriege, die sie nicht versteh’n.

[Refrain]
Arme Herzen schlagen anders,
wenn die Welt sie übersieht.
Wenn Reiche feiern große Feste,
Champagner fließt – und keiner flieht.
Arme Seelen tragen Wunden,
die kein Boss und Konzern versteht.
Doch wir singen für die Stummen,
bis ein Funken Menschlichkeit entsteht.

[Bridge]
Vielleicht wird eines Tages Frieden
in den Straßen dieser Welt entstehen.
Vielleicht hört einer endlich auf,
das Volk für seine Macht zu opfern –
und sagt: „Ich hab’ euch heut’ gesehen.“

[Refrain]
Arme Herzen schlagen anders,
doch sie tragen uns durchs Leben.
Und wenn wir ihre Lieder hören,
kann die Welt vielleicht vergeben.
Arme Seelen tragen Wunden,
doch ihr Mut bleibt unzerbrechlich klar.
Wir singen weiter für die Stummen –
bis ein neuer Morgen da ist.

[Outro]
Für die Tafel, für die Suppenküchen,
für die Alten, die kaum noch geh’n.
Für die Kinder ohne Zukunft,
für die, die an den Straßen steh’n.
Für die Bettler, für die Obdachlosen,
für die Junkies ohne Wahl.
Für die Armen dieser Erde –
unsere Stimmen sind ihr Saal.

© Horst Bulla

https://youtu.be/PrAN9prgIH0
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