Sortieren nach:

Gedichte über das Naturreich - Seite 348


... hier klicken um den ganzen Text anzuzeigen




Ach wie herrlich ist unsere Welt!

Ach wie herrlich ist doch unsere Welt -Gedicht - Nr.765
Ein Gedicht für Mutter Erde und unseren Globus.
Ein Gedicht der Zuversicht mit lieben Worten.
----------
Ich sehe am blauen Himmelszelt
die Schäfchenwolken fliehen,
sehe der Vögel bunte Gefiederwelt
dort ihre Bahnen ziehen
-----------
Ich sehe Gräser - Wiesenpracht
rieche die duftend` herrlich Blüten,
ich sehe Hummeln voller Tatenkraft
vernimm von heiteren Grillen zirpen.
----------
Ich sehe Gipfel die im Sonnenlicht
im Purpurrot erglühen,
aus einer Schmiede klingt Hammerschlag
dort sehe ich glühende Funken sprühen.
----------------
Ich sehe die Wellen, ihr wogenden Gang
mit seinen weißen, schäumenden Kronen,
ich lausche dem Meer, und dem tosenden Gesang
wenn wilde Stürme um uns umtoben.
------------------
Ich sehe die Wälder - ihr sattes Grün
seh Baumwipfel die im Wind wogen,
und lausche den Vögeln, dem Jubelsang
die ihren Schöpfer lauthals - loben.
----------------------
Ich sehe manches wogend` Weizenfeld
den Klatschmohn dort erblühen,
und höre den Regen, wenn er fällt
kann die Erfrischung, Kühle, fühlen.
--------------
Ich sehe des Nebels wogenden Gang
hör Rabenrufe - laut erklingen,
ich sehe den Himmel, Mond - Sterne nächtlichen Gang
im goldenen – Licht blinkend erklimmen.
--------------
Ich sehe ein großes Spinnennetz im Tau
geschmückt mit Wassertropfen- Diamanten,
auf Gartenbänken, Mann, Kind, und Frau
ich sehe kleine Mücken wirbelnd, tanzen
---------------
Ich sehe den frischen glitzernd` Schnee
auf Flur und weiten Feldern,
und sehe auch manch scheues Reh
eintauchen in die dunklen Wälder.
------------
Ich sehe Schiffe, die Segel, ihre Pracht
auf dem Meer, in Sonnenstrahlen funkeln,
erschaudere von Stürmen ihrer Macht
die das Sonnenlicht - verdunkeln.
---------------
Ich höre von Kindern ihr frohes Lachen
bei ihrem Tanze und heiterem Spiel,
und seh am Himmel bunte Drachen
frag´ nicht die Wolken nach ihrem Ziel.
-------------------------------
Ich sehe und fühle noch viel mehr
auf dieser wunderschönen Welt,
doch wünsche ich mir dabei so sehr
dass dies noch lange bleibt und hält!
-------------------
Peter Leitheim: Buchautor von Spiegelbild der Seele
Gedichte, Märchen, Fabeln, Kurzgeschichten, Gebete
www.leitheim-gedichte.de
Deutsche Gedichte Bibliothek
Reutlinger Autorenpool
... hier klicken um den ganzen Text anzuzeigen


Wo sind sie geblieben - was ist geschehen?

Wo sind sie geblieben - was ist geschehen?
www.leitheim-gedichte.de
Gedicht- Nr. 1051
-----------------------------
Einst war ein Zirpen, Ziepen, Piepen
ein Summen, Brummen emsig Fliegen
mit Wiesen die noch Blütenschwer
ein Krabbeln, Wuseln, Wachsen, ringsumher.
--------------------------------
Einst Bienen, Hummeln, Heupferdflug
an Leben, Vielfalt noch genug
das Gras und Heu mit herrlichem Duft
und ein heftiges Schwirren, Duft in der Luft.
----------------------------
Der Schmetterlinge Pracht - in vielen Farben
auch Käfer bunt, Vögel im Garten.
Noch Blumenvielfalt, da Felder ohne Gülle
Insekten- Pflanzenwelt in reichlicher Fülle.
------------------------------
Des morgens, der Vogellied, ihr Lobgesang
noch Rotkehlchen, Meisen auf der Gartenbank
an Elstern, Finken, Sperlinge gab es genug
der Vogelgesang tat „unserer Seele“ gut.
------------------------------
nun fast vorbei das Zwitschern, Tirilieren
das Singen, Pfeifen, Musizieren
von Zeisig, Lerche Grillen froher Klang
ja auch des Kuckucks Ruf verschwand.
---------------------------
Sie leben nun im „Fabelland“
dort Pestizide unbekannt.
dort Vielfalt noch Wiesen, Feld
dort ist alles Sterben eingestellt.
…………………….
Dort reichlich Pflanzen – Tierwelt, Angebot
dort herrscht auch keine Hungersnot.
dort Hecken, Beerensträucher, heile Welt
dort wo das Leben noch viel zählt.
………………….
Nun braucht es Schutz für die Natur
wo Gletschersterben mit heftiger Spur,
wo Meer verseucht durch Plastik-Wahn
das Artensterben geht voran!
------------------------
Nur weiter so! - Kaputt gemacht
was Menschenherz einst Freude gebracht.
Mit Abgasen die Luft verschmutzt
Ressourcen dumm - dreist - ausgenutzt.
---------------------------
Schon steigt der Meeresspiegel an
man Gletscher nicht mehr sehen kann,
die Blüten bald nicht mehr bestäubt
mit Beton, Asphalt die Welt aufgezäumt.
-------------------
Doch wenn gestorben - Fauna, und Flur
durch Brände – Raubbau - Krieges – Spur.
Wenn Mensch alles hat Platt gemacht
dann hat er sich selbst den Todgebracht.
---------------------------------
Peter Leitheim Gedichte
www.leitheim.gedichte.de
Fabeln. Historie, Gebete,
... hier klicken um den ganzen Text anzuzeigen


Die freche Schwalbe und ihre Bestrafung!

Die „Freche“ Schwalbe und ihre Bestrafung!
www.leitheim-gedichte.de
Gedicht - Nr.1359 von 1482
--------------
Voller Stolz thront eine Eiche
alt, groß, mächtig - voller Pracht,
Abend ist es geworden
schon recht nahe die Nacht.
------------------------
Sie hütet „Baum Grab“ Stelle
im Blattwerk manches Nest,
in ihrer Krone - in der Höhe
von Schwalben Schlafplatz in der Nacht.
--------------------------
Nach dem Tage – der Hitze, der Glut
laut polternd ein Gewitter naht,
der Regen fällt gleich einer Flut
Erfrischung - Stadt und Erde labt.
----------------------
Von den Schwalben nun sehr viele
sind zum Baume hin geflüchtet,
um dem Regen zu entfliehen
Blick zu Nestern ausgerichtet.
-------------------------------
Nur noch ist eine in den Lüften
schwingt sich keck mit laut Gesang,
atmet ein, die Regendüfte
vom Gewitter ihr nicht bang.
-----------------------------
Freche Schwalbe lasst dich warnen
heftig Hagel schlägt bald nieder,
kehr zurück zum Nest dem Warmen
schützt so Leben dein Gefieder.
-----------------------------
Doch mit lautem Tirilier
schwingt sie sich zu dem Himmel hoch,
zeigt dort nun Flugkunst - Flügelzier
fliegt in das schwarze Wolkenloch.
---------------------
O kleine Schwalbe lass dich warnen
spotte nicht dem Wolkenzug,
Hagelschauer gehen nieder
komm beende deinen Flug.
-----------------------------------
Doch sie spottet dem Gewitter
verhöhnt den Blitz und seine Macht,
zeige mir doch dein Licht, Geflimmer
auf Blitzlein zeigt deine Kraft!
------------------------
Hort mich - ihr Wolkenpförtner!
ihr Menschen Schreck und Eichen Spalter,
groß und prahlend eure Worte
doch ihr seid längst im Rentenalter!
---------------------------------------
Plötzlich durch den Wolkenhimmel
schlägt ein greller Blitz hernieder,
Platz da! - Bahn frei! - frech Gesindel
versengt, verbrennt- Schwalbe, Gefieder.
------------------------------------------
Peter Leitheim. Buchautor
www.Leitheim-Gedichte.de
Fabeln, Märchen, Gedichte Kurzgeschichten
Deutsche Gedichte Bibliothek
Reutlinger Autorenpool.
... hier klicken um den ganzen Text anzuzeigen