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Gedichte über das Naturreich - Seite 346


Welch Segen lag auf einer wärmnden Ofenbank - 164

Welch Segen lag auf einer wärmenden Ofenbank - 1964
www.leitheim.gedichte.de
Gedicht-Nr. 888
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Welch Segen liegt auf einer wärmenden Ofenbank
in winterkalten Tagen und zur Abendzeit,
da wo die Nächte eisigkalt, dunkel und lang
wenn Flur, Wald, Felder sind tief eingeschneit.
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Auf einer, solchen, molligen, warmen Ofenbank
wen draußen sanft zieht Mond durchs Wolkenband,
wenn der Ofen, das Feuer summt ein wärmendes Lied,
dann auch Behaglichkeit, Freude das Herz umgibt.
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Schneeflocken silbern, mit ihrem Tanz im Wind
träumend, durchs Fenster blickt so manches Kind,
sehnsuchtsvoll durchs Fenster schaut nach außen
bewundert den Winterwald durchs Fenster draußen.
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Oft morgens, früh schon Krähenruf hart, laut erschallt
tief eingeschneit grüßt nun der Winterwald,
vom Gehweg - Neuschnee hoch - wird rasch entfernt
stahlblau im Sonnenlicht blinkt froh das Himmelszelt.
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Auf dem Schulhof da tobt laut eine, Schneeballschlacht
die Sonnenstrahlen sind ohne Wärme, ohne Kraft.
Eisblumen, die silbern, die Zimmerfenster zieren
die Atemluft draußen scheint sofort zu gefrieren.
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Nun ist die Zeit gekommen, dass man einen Schneemann baut
zum Vogelhäuschen nun mach Mensch hinschaut,
dort wo sich viele Meisen nun an den Körnern laben
da endlich Futter sie gefunden haben!
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Des Morgens ist der Weg zur Arbeit, mühsam und lang
recht vorsichtig, dabei des Menschen - Eier Gang.
Die Gartenbank, steht nun einsam, ganz verwaist
auf ihr ruht Winter- Schnee und kaltes Eis.
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Manch Fluss und Bach sind schon zugefroren
wenn die Mütze fehlt - dann kalt die Ohren.
Bei jedem Tritt knirscht der eiskalte Schnee
den Menschen erfreut nun Glühwein heißer Tee.
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So ist ein jedes Jahr die Winterszeit
in der die Kinderherzen sind meist erfreut.
Doch wenn man selber alt ist, wird es einem bang
wenn Winterzeiten sind zu kalt und auch zu lang.
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Leitheim, Gedichte Poesie, Märchen, Fabeln
Buchautor von: Spiegelbild der Seele,
Deutsche Gedichte Bibliothek
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Sterne und Blumen in unserer Welt

Sterne und Blumen in unserer Welt
www.leitheim-gedichte.de
Gedicht – Nr.1053 von 1472 Gedichten
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Die Sterne sie gleichen den Blumen, im Himmelsazur
denn Blumen sind Sterne, in der grünenden Natur,
wo Sterne und Blumen am Himmel und auf der Flur
sie geben uns Zeichen von der göttlichen Spur.
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Die Blumen auf den Wiesen sie sprießen zuhauf
lasst sie bitte stehen - und reißt sie nicht aus!
Die Sterne am Himmel in finsterer Nacht
sie leuchten und funkeln mit aller Pracht.
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Die Blumen auf Wiesen in Duft in Farben schön
sie sind nicht auf ewig und müssen vergehen.
Ewig am Himmel aber sind Mond, Sonne und Stern
doch droben am Himmel - sind sie uns so fern.
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Wenn ich auf Erden sehe den welkenden Flor
blick ich voll Hoffnung zum Himmel empor.
Doch wenn verhangen durch Wolken mein Blick
wende ich diesen auf die Blumen zurück.
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Wenn ich nicht sehen kann ein Blümlein im Feld
wenn mein Blick verstellt ist, zum Himmelszelt.
Wenn hoch am Himmel nur ein einziges Grau
dann ich voll Hoffnung zu den Blumen hin schau.
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Wenn Euch nicht glänzen die Sterne genug
wenn sie verstellt sind durch den Wolkenzug,
blickt zu den Blumen zu ihrer blühenden Pracht
vom Frühling, vom Sommer, vom Herbst sie gebracht.
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Und deuchten dir die Sterne mal matt und zu bleich
so sind doch da die Blumen an Farben so reich.
Macht aus Eurem Leben das Beste stets daraus
wählet Euch selbst den prächtigsten - Blumenstrauß.
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Peter Leitheim: Poems
Gedichte – Märchen- Fabeln und vielmehr
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