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Gedichte über das Leben - Seite 2387


Wie kann das geh`n

Wie kann das gehn, wie kann das sein,
wie kann eine Mutter nur so sein? Wie kann das gehn, wie kann das sein,
ich kann`s nicht versteh`n und ich kann dir nicht verzeih`n.

Ich könnte ständig vor Wut laut schrei`n,
wie kann eine Mutter nur so sein?
Weißt du was du mir hast angetan?
Hast du überhaupt, irgend`nen Plan?

Bei dir zählen all die Jahre Lügen nur
und das mehrmals täglich rund um die Uhr.
Alle und jeden hast du angelogen
und nicht nur mich um mein Geld betrogen.
Mich macht das rasend, rasend vor Wut,
ich krieg das nicht unter einen Hut.


Keiner spricht dich auf irgendwas an,
jeden ziehst du in deinen Bann.
Keiner wehrt sich und gibt dir Bescheid,
dabei tut vielen das alles so leid.

Schon als Kind fragte ich mich jeden Tag
wie das alles hier noch enden mag.
Ich schlief mit Gedanken, nicht aufzuwachen ein,
dabei war ich für solche Gedanken viel zu klein.


Von schlechtem Gewissen und Reue keine Spur,
du bist eiskalt, von wahrer Liebe keine Spur.
Nach außen bist du vor allen die tollste Mutter,
dabei war noch nie bei uns alles in Butter.

Du hast mich getreten, als schlechte Mutter hingestellt,
doch ich liebe mein Kind, es ist das Größte auf der Welt.
Zum Glück kann ich ehrliche Liebe geben,
ich hasse es zu lügen in meinem Leben.


Bleib wo der Pfeffer wächst, ich kann dich nicht mehr sehen,
bleib einfach aus meinem Leben, ich kann dir nicht vergeben.
Dafür ist all die Jahre zuviel passiert,
du hast viel zu oft hinterm Rücken Geld kassiert.
Erst schenkst du es uns, dann hältst die Hand du auf,
werd glücklich, aber ohne mich,
denn da verzicht` ich drauf.
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Meine unruhigen Beine (RLS)

Alle Nacht in meinem Bett,
alle Nacht dasselbe Gefrett.

Meine Füß‘ sind nicht zum bremsen
sie zappeln, schmerzen und sie brennen.

Sie lassen einfach mir koi Ruh
bei mir geht’s alle Nacht so zu.

Am Morgen bin i müd und leider
geht’s am Vormittag so trostlos weiter.

Mein Mittagsschlaf der wär jetzt wichtig
vor Ärger bin ich schrecklich gichtig.

Egal wie ich die Füß‘ auch leg.
Vom Kopf her, alles isch im Weg.

Die Zappelei geht wieder los,
Der Mittagsschlaf geht in die Hos‘.

Der Tag ist lang, ich muss ihn nutzn,
geh ich in die Stadt, oder soll ich putzn.

Möglichkeiten gibt´s so tolle,
jetzt hau ich richtig in die Volle.

Gönn mir an Kaffee mit viel Sahne,
ess‘ Himbeereis oder Banane.

Was kann denn heut noch schöner sein?
Ein Viertele, vom besten Wein.

Bin glücklich, freudig und beschwingt,
ein Tag so schön, wie man so singt.

Ruhe kehrt im Körper ein,
Fernsehen muss heut auch noch sein.


Fußball spielen unsere Kicker
manches wird mir noch verklickert.

Auf vieles stell ich mich noch ein,
RLS müsste nicht sein.

Es geht schon los beim ruhigen sitzen
durch meine Beine sausen Blitze.

Es kribbelt, zappelt, ich komm zum Schwitzen
ich bin unruhig, die Augen blitzen.

Alles was so schön begonnen,
RLS hat es mir genommen.

Bevor die Pillen wirken können,
beginnt das 1. Wohnungsrennen.

Beim Teufel ist die Harmonie,
vor Müdigkeit gibt`s weiche Knie.

Die Uhr schlägt zwölfe, Mitternacht,
das Bett wird jetzt zu Recht gemacht.

Alle Nacht dasselbe Gefrett,
RLS liegt schon im Bett.

Es schleicht sich langsam um mich herum
ein paarmal dreh ich mich noch um.

Ich träum von einer langen Nacht,
die Rechnung hat die Krankheit gemacht.

Jeden Tag dasselbe Spiel,
ehrlich gesagt, das wird mir zu viel.

Alle Nacht dasselbe Gefrett.
Jede Nacht in meinem Bett.

A. Kindig
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